Zum 200. Todestag Beethovens
Ouvertüre zum Trauerspiel Egmont f-Moll op. 84
Romanze für Violine und Orchester G-Dur op. 40
Cavatina aus dem Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130
Klaviersonate Nr. 30 E-Dur op. 109
7. Sinfonie A-Dur op. 92
Träumen heißt bei Beethoven nicht, sich selbst in Watte zu wickeln. Es heißt, trotz aller widriger Umstände an Liebe zu glauben. An Natur, die nicht nur Hintergrundbild ist. An eine Nähe, die nicht sofort ironisch gebrochen werden muss. Seine Musik erlaubt Gefühle, die man heute schnell wegmoderiert. Sie nimmt sich Zeit für Zärtlichkeit – und hat keine Angst davor, groß zu klingen. Vielleicht ist das heute schon subversiv: In einer Welt, die Effizienz liebt und Gefühle gern in Emojis packt, wirkt Beethoven erstaunlich unerschrocken. Er träumt nicht von Belanglosigkeiten, falschen Belohnungen, flüchtigen Dopaminkicks. Er träumt von einer besseren Wirklichkeit. Und bleibt dabei hartnäckig.
Lassen Sie uns gemeinsam dem träumenden Beethoven folgen. Nicht in einen Moment zwischen Schlaf und Erwachen, sondern mit offenen Augen. Als wache Vorstellung davon, wie schön die Welt sein kann.
Der Vorverkauf für Einzelkarten im Opernhaus und Konzerthaus beginnt für alle zu diesem Zeitpunkt bekannten Termine am 30.06.2026, für Abonnent*innen bereits am 16.06.2026, für Theatercard-Inhaber*innen am 23.06.2026.