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Oper

Annika Haller

Ausstattung (Bühne & Kostüm)

Annika Haller studierte Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti Bologna und im Masterstudiengang Dramaturgie an der Goethe-Universität Frankfurt bei Prof. Hans-Thies Lehmann. Sie ist freiberuflich als Regisseurin, Dramaturgin, Bühnenbildnerin und Bildende Künstlerin tätig. Als Dozentin unterrichtete sie an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main und Kassel sowie an der Akademie der Bildenden Künste Wien.

Assistenzen und eigene Arbeiten führten sie u. a. nach London, Mailand, Venedig, Paris, Madrid, zu den Salzburger Festspielen, nach München, Köln, Graz, Linz und regelmäßig nach Japan. So entwarf sie beispielsweise Bühnenbilder für die Produktionen Mathis der Maler von Paul Hindemith, Dialogues des Carmélites und Simplicius Simplicissimus am Staatstheater Mainz, Mord an Mozart an der Staatsoper Berlin, Luigi Cherubinis Médée und Georges Aperghis Récitations an der Staatsoper Berlin (Werkstatt) im Schillertheater. In letztgenanntem Haus war sie zudem mit Arbeiten wie Georges Aperghis Rotkäppchen (Regie und Bühne), Mischa Spolianskys Es liegt was in der Luft (Regie und Bühne) in Zusammenarbeit mit dem Kinderopernhaus Lichtenberg und Nicola Sanis Falcone (Bühne und Kostüm) in der Regie von Benjamin Korn präsent.

Mit den Regisseur:innen Elisabeth Stöppler und Tilman Knabe verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit. 2018/19 entstanden die Produktionen Don Giovanni an der Oper Graz, Jakob Lenz an der Oper Nürnberg, Götterdämmerung an der Oper Chemnitz, Le nozze di Figaro am Staatstheater Mainz sowie Igor Strawinskys Oedipus Rex und Il prigoniero an der Semperoper Dresden. Mit Tilman Knabe gab sie in der Spielzeit 2015/16 mit dem Bühnenbild zu Peter Grimes ihren Einstand an der Oper Dortmund. Ein Jahr später folgte die Ausstattung für das Jugendmusical Beethoven’s Last Night in der Regie von Alexander Becker. Diese Zusammenarbeit setzte sich letzte Spielzeit mit Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat und 2020/21 mit Orpheus in der Unterwelt fort.

Foto: (c) Bettina Keller