KJT

Erstes inklusives Familienfest am Kinder- und Jugendtheater Dortmund ein voller Erfolg

Menschen mit und ohne Behinderung feierten Begegnung, Kreativität und gemeinsame Erlebnisse rund um das KJT

Mit einem bunten Programm aus Theater, Musik, Workshops und Mitmachaktionen hat das Kinder- und Jugendtheater (KJT) Dortmund am 7. Juni 2026 sein erstes inklusives Familienfest gefeiert. Von 12 bis 18 Uhr wurde es rund um das KJT in der Sckellstraße bunt, lebendig und fröhlich. Besonders gefreut hat das Theater, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammenkamen, Neues ausprobierten und das Haus als einen Ort erleben konnten, an dem alle willkommen sind und mitmachen können.

Vielfältiges Programm auf dem Vorplatz und im Haus
Auf dem Vorplatz flitzten die Bobbycars um die Wette, während sich viele Kinder fantasievoll schminken ließen oder in verschiedene Kostüme schlüpften. Am Glücksrad konnte man durch das Lösen kleiner Rätsel Preise gewinnen. Kreativ wurde es an der Fotobox, wo Kinder mit viel Freude Portraits der Menschen zeichneten, die vor ihnen Platz nahmen. Gemeinsam entstand außerdem ein großes Gemeinschaftsbild, an dem viele kleine und große Besucher*innen mitwirkten.

Auch auf der Bühne und im Theater gab es viel zu entdecken: Das KJT-Ensemble zeigte Ausschnitte aus Ein König zu viel, und die Thüringer Rostbratwurst aus Super – Der Markt für Alle verbreitete beste Stimmung am Grill. Nach dem Bilderbuchkino mit Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache sorgte die Band Larifari für ausgelassene Stimmung. Verschiedene Workshops luden Kinder und Familien ab zwei Jahren dazu ein, sich kreativ mit dem Thema „Heldin sein" auseinanderzusetzen. Im Theaterfoyer konnten die Besucher*innen außerdem eine kleine Ausstellung zur Inklusion am Kinder- und Jugendtheater entdecken und mehr über die Arbeit des Inklusionsmanagements erfahren.

Den Abschluss des Tages bildete um 16 Uhr das Gastspiel I Need a Hero von Camilla Pölzer aus Berlin als entspanntes Theaterformat.

Barrierefreiheit als zentrales Anliegen
Besonders wichtig war es dem KJT, das Fest möglichst barrierefrei zu gestalten. Fast alle Angebote waren für Menschen mit unterschiedlichen Bedarfen zugänglich: Zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen begleiteten Workshops und Kreativangebote, das Gelände und die Innenräume waren bis auf wenige Ausnahmen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zugänglich. Zusätzlich gab es einen Rückzugsraum sowie ein Awareness-Team als Anlaufstelle für alle Besucher*innen.

Förderung
Finanziell ermöglicht wurde das Familienfest durch das Förderprogramm „Neue Wege" des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Es bildete zugleich den Abschluss der dreijährigen Förderphase durch dieses Programm.