Die Inszenierung von Leonard Dick gibt einen intimen Einblick in das Vatersein. Ein Kind wird geboren, und mit ihm verschieben sich Wahrnehmung, Zeitgefühl und Realität. Nachrichten an meinen Sohn erzählt von den ersten hundert Tagen des Vaterseins, in denen Zärtlichkeit und Überforderung, Nähe und Schwermut eng miteinander verbunden sind. Die Wiederaufnahme findet am 25. September 2026 um 20 Uhr im Studio des Schauspielhaus Dortmund statt.
Autobiografische Verarbeitung
Mit nur einem Klavier, einem Fußball und einigen Büchern auf der Bühne nimmt Ekkehard Freye das Publikum mit in die ersten hundert Tage des Vaterseins. In Briefen, Fragmenten und Momentaufnahmen geht es um leise Wunder, absurde Routinen, Müdigkeit und wachsende Zärtlichkeit. Vom ersten Blick in die Augen eines Neugeborenen bis zu den gemeinsamen, unbeholfenen Krabbelversuchen entsteht eine persönliche Chronik. Alltag, Erinnerung und Sprache greifen ineinander. Autor Alejandro Zambra verbindet autobiografische Erfahrungen mit Reflexionen über das eigene Aufwachsen, über Fußball, Nähe und die Angst vor Entfremdung.
Ekkehard Freyes erster Soloabend in Dortmund
Für Ekkehard Freye markiert der Abend einen besonderen Moment: Er steht erstmals allein auf der Studiobühne des Schauspiel Dortmund. Seit 2010 prägt er das Ensemble und war in über 85 Produktionen zu sehen. Zuletzt stand er mit den Ted Haggard Monologen in einem Soloabend am Schlosstheater Moers auf der Bühne, die in der Spielzeit 2010/11 auch am Schauspiel Dortmund zu sehen waren.
Tickets und Termine
Die Wiederaufnahme ist am Freitag, 25. September um 20 Uhr, auf der Studiobühne. Karten kosten 17 Euro, ermäßigt 9 Euro, und sind im Kundencenter am Platz der Alten Synagoge, telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop erhältlich.
Weitere Vorstellungen finden am Sonntag, 04. Oktober und Sonntag, 25. Oktober jeweils um 18 Uhr statt. Weitere Termine folgen.