Leben als Gesellschaftsspiel • Von Magda Korsinsky und Ensemble
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Habt ihr Lust auf ein Spiel? Welche Spiele spielen Menschen aus Spaß im Alltag – und welche, um sich in ihrem sozialen Umfeld zu bewegen und ihre Identität zu formen?
Eine dystopische Zukunft, wo niemand spielt. Drei Spieler*innen haben sich zusammengetan, um nach Spuren einer Welt ohne Repressionen in der Vergangenheit zu suchen. Welche Bedeutung hatte das Spielen für die Menschen? Sie entdecken Spielorte, Bewegungsspiele, Brettspiele... Auch die Gesellschaft ist eine Art Spielbrett, auf dem man miteinander spielt. Die Spieler*innen tauchen in diese verschiedenen Situationen ein und nehmen dabei unterschiedliche Perspektiven ein.
Welche Rollen spielen wir, wann wechseln wir die Codes? Wann agieren wir strategisch, wann verhandeln wir innerhalb bestehender Strukturen der Mehrheitsgesellschaft? Wann werden uns die Spielregeln von außen auferlegt? Und wie emanzipieren wir uns davon? Was passiert, wenn wir authentisch leben, Freiheit ausüben und Neues gestalten wollen?
Die Choreografin Magda Korsinsky untersucht mit dem Ensemble die Bedeutung des Spiels als wesentlichen Teil der sozialen Interaktion im gesamten Leben und hinterfragt die sozialen Rollen des Menschen. Das Ensemble vereint Sprache, Bewegung, Gesang, Empowerment und Leichtigkeit zu einem neuen, selbstbestimmten Paradigma. Alle spielen zeigt durch Wiederholung, Transformation, Neugier und Freude das universelle Bedürfnis nach Spiel.
Konzept/Choreografie
Magda Korsinsky
Ausstattung
Jaq Lisboa
Musik und Sounddesign
Cheap Wedding (Ann Weller)
Coaching Schreibwerkstatt
Jenaba Samura
Dramaturgie
Noémi Ola Berkowitz
Licht
Stefan Gimbel
Ton
Björn Netten
Regie- und Choreografieassistenz
Sharon Jamila Hutchinson
Ausstattungsassistenz
Slynrya Kongyoo
Inspizienz
Monika Gies-Hasmann
Abendregie
Bayram Umur Yildirim
Soufflage
Sharon Jamila Hutchinson,
Britta Kalitzki
Theatervermittlung
Sarah Jasinszczak
„Aus dem Jahr 2125 unternehmen die drei Mimen eine Zeitreise ins Jahr 2025. Dort wollen sie die Spiele erkunden, die Rollen, die die Menschen in der Gesellschaft einnehmen. Akasha Daley, Nika Mišković und Viet Anh Alexander Tran erhalten aus dem Off die Spielanweisungen. Sie sollen einen Blick auf das Spielfeld der Gesellschaft werfen. (…) Nika Mišković präsentiert sich als Superwoman – und erntet für ihr Solo Szenenapplaus.“
„Ann Weller (Cheap Wedding) hat einige hübsch eingängige Popsongs zwischen Powersoul und Ballade geschrieben, die die Akteure engagiert singen. (…)
Es gibt viele tänzerische Momente, es werden Kleidungsstücke für pantomimische Verwandlungen eingesetzt. Und es beeindruckt schon, wie sie bei ‚Feuer, Wasser, Blitz‘ auf Stichwort wild herumwuseln, um bestimmte Posen einzunehmen, bis ihnen der Atem wegbleibt und Tran sagt, es gehe gleich weiter, sie müssten erst mal Luft schnappen.“
„Jede*r der drei Performer*innen sang zudem jeweils einen Song von der Musikerin Ann Weller (Cheap Wedding), sodass Musik und Rhythmus das Stück wesentlich prägten. Viet Anh Alexander Tran, Akasha Daley und Nika Mišković überzeugten mit großer körperlicher Ausdruckskraft und Ausdauer.“