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Schauspiel

Sarah Jasinszczak

Theaterpädagogin

Sarah Liane Jasinszczak ist Ergotherapeutin und Theaterpädagogin BUT (Bundesverband Theaterpädagogik), Regisseurin, Dozentin und Autorin.
Bis 2009 arbeitete sie als leitende Theaterpädagogin am Deutschen Theater Berlin, von 2000 bis 2007 hat sie die theaterpädagogische Abteilung des Theaterhauses Jena aufgebaut und war an der dortigen Friedrich-Schiller-Universität als Lehrbeauftragte tätig. Von 1996 bis 1999 leitete sie den Jugendclub am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und arbeitete als Regieassistentin.

Acht Jahren lang war Sarah Jasinszczak Mitglied der Jury beim „Bundestreffen Jugendclubs an Theatern“. Seit 2010 ist sie am Theater Dortmund Theaterpädagogin der Sparte Schauspiel. Hier gründete sie Jugendclubs, generationsübergreifende Projektclubs und einen Seniorentheaterclub. Gemeinsam mit den Teilnehmenden hat sie zahlreiche Inszenierungen als Stückentwicklungen realisiert: Ass Karta, anders aber anders, Vakuum ÜberflussRadikal WIRklich, Identity, Watch Me!, Man sieht sich # Siehst du mich?, Das Tierreich, Voll Normal und Paradise Now. Mit dem Seniorenclub des Schauspiels hat sie mehrere Stücke realisiert: WillkommenWas weißt du denn schon?
(generationsübergreifendes Projekt) und Simulation Ende,  moving still moving und Freier Fall entstanden.

Neben theaterpädagogischen Schwerpunkten, wie der Leitung von Improvisationstheatergruppen und der theaterpädagogischen Arbeit mit Lehrer*innen, Referendar*innen, Studierenden und Schüler*innen hat Sarah Jasinszczak auch diverse Projekte ausserhalb des Stadttheaters realisiert, z. B. Unbehaust- 100 Zelte Kunst, den Tag der Generationen im Dortmunder U und diverse Mauerexpeditionen per Rad in Berlin.

Im Jahr 2013 leitete sie zusammen mit Dramaturg Dirk Baumann die Herbstakademien des Schauspiel Dortmund. Realisiert wurden diese unter den Titeln Wir werden reich seinrausch sucht sehnsucht und Haben oder Teilen

Seit 2011 hat Sarah Jasinszczak einen Lehrauftrag im Bereich Sprachpraxis am Institut für Deutsche Sprache und Literatur der TU Dortmund, sowie seit 2014 an der FH Dortmund, im Studiengang Soziale Arbeit/Theater als soziale Kunst.
Zur Zeit schreibt sie an einer Abschlussarbeit über hybrides Lernen im postpandemischen zeitgemäßen Unterricht an der Fernuni in Hagen.


Foto: (c) Birgit Hupfeld