Das Schauspiel Dortmund verfügt über eine mobile Spiel- und Bildungsstätte. Diese ist mit einer Kaffeemaschine, einem Bücherregal und Hockern zum Sitzen ausgestattet. In der kleinsten Bühne des Schauspiels fahren unsere Künstler*innen durch Dortmund und bringen Überraschungen, Musik und Lesungen in kulturelle und soziale Einrichtungen, Parks, auf Stadtteilfeste und zu Lieblingsorten der Dortmunder*innen. Außerdem haben sie das aktuelle Programm (Spielplan, Flyer und Merchandise) des Schauspiel Dortmund im Gepäck, wo immer sie sind. Wir freuen uns darauf, Sie zu treffen!
Das Ape(lina)-Programm ist kostenlos! - kommt einfach vorbei, wir freuen uns auf euch!
25.10. Schauburg Dortmund
Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden
Filmvorführung und Filmgespräch mit der Regisseurin Sandra Prechtel
Mit Salome eröffnet das Schauspiel Dortmund die neue Spielzeit. Madita Scülfort bearbeitet Einar Schleefs Salome, die dieser nach Oscar Wildes Drama entwickelt hat. In ihrer Fassung wird die Geschichte aus der Erinnerung von Herodias erzählt. Vergangenheit und Gegenwart überlagern sich und die Erinnerungen verschieben sich. Nach und nach wird unklar, wer erzählt und wessen Geschichte hier eigentlich erinnert wird.
Schleefs Salome hatte im Juni 1997 in Düsseldorf Premiere und wurde im Jahr darauf zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
Im Rahmenprogramm zur Inszenierung zeigen wir den Dokumentarfilm Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden von Sandra Prechtel.
Der Film nähert sich dem Leben und Werk eines Künstlers, der als Theatermacher, Bühnenbildner, Schriftsteller, Fotograf, Maler und Filmemacher gearbeitet hat. Schleef war ein Künstler zwischen den Disziplinen, dessen Arbeit immer wieder um Körper, Erinnerung, Herkunft und Geschichte kreist.
Im Anschluss an die Vorführung sprechen wir mit Sandra Prechtel über Einar Schleef, seine Salome und die Spuren, die seine Arbeit bis in die heutige Inszenierung am Schauspiel Dortmund hinterlassen hat. Wir freuen uns auf einen Abend, der Film und Theater verbindet – ganz im Sinne eines Künstlers, der sich nie auf eine Disziplin festlegen ließ.
29.10. Blendhaus*
HAUNTED HOUSE: Soft Listening zu Halloween
Gespenster, Hexen, Wiedergänger*innen und andere Gestalten der Nacht: Die Welt ist schon gruselig genug. Wir machen es uns trotzdem gemütlich.
Ein Abend im Haunted House für alle, die ein bisschen Gänsehaut suchen und dabei lieber nicht allein sein möchten. Wir versammeln uns im Soft Space, machen es uns bequem und lauschen zarten Gruselgeschichten von Geistern, verlassenen Häusern, nächtlichen Geräuschen und anderen kleinen Zumutungen aus dem Jenseits.
Dabei wird der Spuk multisensuell: Es gibt Dinge zu riechen, zu schmecken und zu ertasten. Düfte, kleine Snacks, unterschiedliche Texturen und andere sinnliche Spuren führen durch die Geschichten – manchmal angenehm, manchmal seltsam, manchmal ein bisschen unheimlich.
Horror muss hier nichts leisten. Er darf leise sein, absurd, schön oder ein bisschen albern. Wir erzählen uns Geschichten, hören einander zu und lassen das Unheimliche für eine Weile dort sein, wo wir es gebrauchen können: in der Fantasie.
Denn während draußen genügend realer Horror unterwegs ist, probieren wir eine andere Form des Umgangs damit aus: zusammenrücken, zuhören, etwas zu essen reichen, die Decke teilen. Care als kleine Gegenstrategie zum Schrecken der Gegenwart.
Du möchtest, dass die Ape(lina) bei einer Veranstaltung dabei ist, dann schreib an schauspiel@theaterdo.de (Betreff „Ape(lina)“.)
Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden Filmvorführung und Filmgespräch mit der Regisseurin Sandra Prechtel
HAUNTED HOUSE: Soft Listening zu Halloween Gespenster, Hexen, Wiedergänger*innen und andere Gestalten der Nacht: Die Welt ist schon gruselig genug. Wir machen es uns trotzdem gemütlich.
Lächerliche Finsternis: Szenische Lesung mit dem Kollektiv 18+
Dramaturgische Ortsbegehung: Zwischen Union Stock Yards und Montanindustrie
anschl. Öffentliche Probe: Die heilige Johanna der Schlachthöfe (TIckets zu 5 € im VVK)
Weitere Termine folgen.
Organisation
Mara Henni Klimek
Fahrer und Barista
David Samuel