KJT • Wiederaufnahme

Ein König zu viel

Theaterstreit für Kinder ab 4 Jahren • von Gertrud Pigor

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Ein König zu viel

Auf einer einsamen Insel irgendwo im Ozean stranden zwei Könige. Zwei? Aber das kann doch gar nicht sein! Es gibt schließlich immer nur einen König pro Land, pro Staat und natürlich auch pro Insel. Hier ist offensichtlich etwas völlig schief gelaufen und ein König zu viel.

Denn wo zwei Könige herrschen, passiert gar nichts. Zwar wird befohlen, aber niemand gehorcht. Niemand wäscht die Umhänge oder poliert die Krone.

Aber welcher ist nun die richtige Majestät, wer hat das Sagen? Ein König alleine ohne Diener und Hofstaat, Gärtner, Köche und Schuhputzer, ist das überhaupt ein König? Und kann ein König eigentlich irgendwas anderes außer Befehlen?

Ein königlicher Wettstreit soll zeigen, wer der Bestimmer auf der Insel ist. Die Hoheiten kämpfen, streiten und zetern so gut, wie es ihr blaues Blut erlaubt. Bei so viel Gerangel um den Thron können sich die Inseltiere nur ins Fäustchen lachen.
 

Termine

Besetzung

König Fritz Johanna Weißert
König Karl Bianka Lammert

König Fritz Johanna Weißert
König Karl Bianka Lammert

Meinungen

Kritiken und Pressestimmen

Ruhr Nachrichten / WAZ / Westfälische Rundschau

„Pantomime, Slapstick, Zwiesprache in chronischem Gleichlaut: So fochten die Könige Fritz und Karl darum, wer der Bestimmer auf einer einsamen Insel ist. […] Ein fantasievolles Bühnenbild, winzige Hauptstädte aus Pappmaschee und zwei huldvoll grüßende Könige luden die Besucher ein. […] Johanna Weißert und Bianka Lammert schlüpfen in die Rollen der drolligen Könige. In der Königsdisziplin 'Schnick, schnack, schnuck' und protzend den 'Königstiger' herauskehrend, liefern sich die Beiden clowneske Duelle. […] ein herrlicher Spaß für kleine und große Theaterbesucher.“

02. Oktober 2017
Ars tremonia

„ […] Es war eine gute Idee des Regisseurs, die Rollen der Könige mit zwei Schauspielerinnen zu besetzten. Man merkte Bianka Lammert (König Karl) und Johanna Weißert (König Fritz) ihre Spielfreude als 'Könige' an. Herrschaftlich gekleidet und mit Schnauzbart und Perücke empfingen sie das Publikum huldvoll. Mit Sprachwitz und Gefühl für komische Situationen brachten sie die kleinen und großen ZuschauerInnen zum Lachen. […] Die hintersinnige, selbstironische Situationskomik kam durch das witzige Spiel der beiden Frauen in Männerkleidung besonders zur Geltung. Die Aufführung und die Schauspielerinnen hatten ihre größten Stärken im nonverbalen Bereich der Gesten und Blicke. […] Eine kluge Geschichte um Hierarchien und notwendige Zusammenarbeit.“

30. September 2017