Vincent Stefan verbindet eine enge Zusammenarbeit mit der Oper Dortmund. Neben den Produktionen Nixon in China sowie kommenden Inszenierungen wie Hänsel und Gretel und Der Himmel über Berlin erhielt er 2026 für die Dortmunder Produktion Mazeppa eine Nominierung für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST.
Neben seiner Tätigkeit als Filmemacher und Videodesigner arbeitet er auch als Regisseur. Dies führt ihn in der Spielzeit 2026/27 mit der Uraufführung von Harvey Milk reimagined an das Theater für Niedersachsen Hildesheim sowie mit weiteren Inszenierungen unter anderem an die Staatsoper Stuttgart. Im Fokus stehen dabei interdisziplinäre Projekte wie seine medienfokussierte Inszenierung von Richard Wagners Parsifal am Theater Bielefeld, Crossover-Projekte wie die Regie des Opernfilms MALEware, die Konzeption der Manga-Theaterproduktion Shingo für die Parkaue Berlin sowie die Regie und Medienarbeit für Trond Reinholdtsens Aufführung von Music as Emotion. Hinzu kommen genreübergreifende Musikvideoproduktionen, darunter der weltweit größte Lipdub zum Opus-Hit Live Is Life.
In seinem interdisziplinären Schaffen ist er international außerdem als freischaffender Musiker, Bühnenbildner, Komponist, Dramaturg, Performer und Fotograf tätig. Neben Kompositionsaufträgen für das Studio Babelsberg, Kent Nagano/DSO Berlin, die Staatsoper Berlin, die Alte Oper Frankfurt/Mousonturm und das Theatertreffen/Maxim Gorki führten ihn Engagements an zahlreiche renommierte Häuser im deutschsprachigen Raum – darunter die Deutsche Oper Berlin, die Volksbühne Berlin, die Semperoper Dresden, die Staatsoper Hamburg, das Schauspiel Frankfurt, die Theater in Basel und Zürich, das Volkstheater Wien, die Ruhrtriennale sowie das Berghain.
Die Medienarbeit von Vincent Stefan zeichnet sich durch die Vernetzung von Überlagerungs- und Überblendungstechniken sowie das Aufeinandertreffen historischer Filmtechniken mit zeitgenössischen digitalen Prinzipien aus. Diese werden häufig zu einem symmetrisch angelegten Chaos verdichtet und prägen eine unverwechselbare Handschrift sowie eine eigenständige Bildästhetik. Er arbeitete zudem mit und für Künstler*innen wie Peter Konwitschny, David Mouchtar-Samorai, Christoph Schlingensief, Sibylle Berg und Elisabeth Stöppler.
(Stand: 10/2026)