Oper • Verschoben / Premiere

Nixon in China

Oper in drei Akten von John Adams • Libretto von Alice Goodman • In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Nixon in China

Die Produktion »Nixon in China« ist auf die Spielzeit 2022/23 verschoben.

Ein politisches Ereignis von Weltrang: Der amerikanische Präsident Richard Nixon, die First Lady sowie Außenminister Henry Kissinger besuchen im Februar 1972 Peking. Empfangen werden sie vom chinesischen Präsidenten Chou En-lai, dem Vorsitzenden Mao Tse-tung und seiner Gattin. Im Rahmen dieser Staatsvisite wird ein Bankett abgehalten, Pat Nixon besichtigt Sehenswürdigkeiten wie eine Glasfabrik und gemeinsam besucht das Ehepaar eine Oper, die Maos Frau geschrieben hat – ohne die darin enthaltene ideologische Aussage zu verstehen. Zum Abschluss des Treffens lassen alle Beteiligten ihr Leben Revue passieren.

John Adams Oper Nixon in China, uraufgeführt 1987, ist das Werk eines Klangmagiers, der seine Musik in allen Farben blitzen und funkeln lässt. Wie damals im Fernsehen lässt das scheinbar realistische Libretto von Alice Goodman in sechs Szenen an dem historischen Staatsakt teilhaben. Elemente des Historischen und des Komischen vereinen sich zu einer Oper über Wahrnehmung, Erscheinung und Illusion. Adams, der den tonalen Stil als menschliche Notwendigkeit begreift, verzichtet in seiner tranceartigen Musik auf Chinoiserien sondern parodiert vielmehr die westliche Oper und insbesondere unsere eigene Wahrnehmung.

Martin G. Berger trumpfte an der Oper Dortmund bereits in der Spielzeit 2018/19 mit seinem Barbier von Sevilla auf. Der junge Regisseur ist bekannt für gleichsam witzige wie kluge Inszenierungen, die stets den Kern der Stücke offenlegen.

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