Die heilige Johanna der Schlachthöfe
Kokerei Hansa (Waschkaue und Kompressorenhalle) · 14. November · 19:00 Uhr
InfosAm 9. November 1938 kam es in Deutschland zu organisierten Übergriffen gegen Jüdinnen und Juden sowie jüdische Einrichtungen, bei denen unter anderem Synagogen in Brand gesteckt wurden – bereits kurz vor den Novemberpogromen begann auch der Abriss der Dortmunder Synagoge, die auf dem heutigen Opernvorplatz, dem Platz der Alten Synagoge, stand.
Alljährlich gedenken wir all jener, die während der Zeit des Faschismus in Deutschland verfolgt und getötet wurden und denken an alle, die auch 2026 auf der Flucht vor Unrechtssystemen, Krieg und Gewalt sind.
Anlässlich des Gedenktages findet am So, 8. November um 18:00 Uhr im Studio (Schauspielhaus) die Veranstaltung Lesung und Gespräch: Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht statt: „Wo keine Freiheit ist, gibt es keine Wahl.“ Eine Lesung zum Gedenken an die Reichspogromnacht. Ensemblemitglied Linda Elsner liest aus Das Foto am Strand von Tobias Herzberg.
Kokerei Hansa (Waschkaue und Kompressorenhalle) · 14. November · 19:00 Uhr
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2026 feiert das Dortmunder Opernhaus seinen 60. Geburtstag.
Bereits 1904 war am Dortmunder Hiltropwall ein prachtvoller Theaterbau nach Plänen des Architekten Martin Dülfer errichtet worden, der allerdings im Zweiten Weltkrieg den Bombenangriffen von 1943 und 1944 zum Opfer fiel. Nach Kriegsende entschied sich die Stadtverwaltung gegen einen Wiederaufbau des historischen Theaters und brachte stattdessen die Planungen für einen modernen Neubau auf den Weg. Ab 1950 spielte die Oper zunächst in einer provisorischen Spielstätte am Standort des ehemaligen Theaters am Hiltropwall, bevor 1966 das heutige Opernhaus eröffnet wurde.