5 Vorstellungen (18:00 oder 19:30 Uhr)
8 Vorstellungen (verschiedene Uhrzeiten)
5 Vorstellungen (16:00 oder 18:00 Uhr)
5 Highlight-Vorstellungen (verschiedene Uhrzeiten)
6 Vorstellungen in 2 Sparten (18:00 Uhr)
5 Vorstellungen in 2 Sparten (19:30 Uhr)
8 Vorstellungen in 4 Sparten (um jeweils 19:30 Uhr)
Mit Tribute to Mozart widmet das Ballett Dortmund dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart einen dreiteiligen Tanzabend. Der Abend vereint dabei drei choreografische Handschriften, die doch in Mozarts Musik ihren gemeinsamen Mittelpunkt finden und eröffnet neue Perspektiven auf Mozarts zeitlose Klangwelt. Drei Choreografien treffen aufeinander und verweben Mozart auf ihre je eigene Weise mit dem Tanz: Jiří Kyliáns Petite Mort , Uwe Scholz' Jeunehomme und die Neukreation get home safe der jungen amerikanischen Choreografin Tess Voelker, die damit ihr choreografisches Debüt in Dortmund feiert. Auch die Werke der beiden Ballett-Koryphäen Jiří Kylián und Uwe Scholz werden im Rahmen dieses Abends in Dortmund erstmals aufgeführt. Kyliáns Petite Mort , ursprünglich für die Salzburger Festspiele zum 200. Todestag Mozarts geschaffen, ist ein intensives Zusammenspiel von Tanz, Emotion und symbolischen Bildern. Zur Musik der Adagios aus Mozarts Klavierkonzerten in A-Dur und C-Dur entfaltet sich eine fragile Welt, in der Schönheit, Verletzlichkeit und Stärke zugleich sichtbar werden. In Jeunehomme widmet sich Uwe Scholz Mozarts Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 in Es-Dur – einem Werk, das als revolutionär für seine Zeit gilt. Scholz, berühmt für seine sinfonischen Ballette, übersetzt die Komplexität der Musik in eine klare, elegante Bewegungsarchitektur, die die zeitlose Harmonie zwischen Klang und Tanz meisterhaft spürbar macht. Tess Voelkers Neukreation für das Ballett Dortmund wird eingerahmt von den beiden bestehenden Werken. In get home safe nimmt Voelker menschliche Seelenzustände unter die Lupe: Inspiriert von der Idee des inneren Nach-Hause-Findens an einen sicheren Ort, den wir alle in uns selbst entdecken können, entwickelt sie eine reduzierte, präzise Bewegungssprache. Innerhalb klarer choreografischer Strukturen arbeiten die Tänzer*innen mit Improvisation, wodurch jeder Moment stets neu entsteht. Mozarts Musik wird so zum Resonanzraum dieser Idee und zur zur Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Abend Tribute to Mozart zeigt nicht nur Mozarts musikalische Größe, sondern auch die Kraft des Tanzes, neue Perspektiven auf das Altbekannte zu eröffnen. Ein Erlebnis für alle Sinne – und eine Hommage an die Unvergänglichkeit von Kunst. Die Ausstattung für Petite Mort wird aus der Produktion der Semperoper Dresden übernommen. Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222, und im Webshop ▶ erhältlich.
24.03.2026
Dortmunder Philharmoniker übergeben 28.215,82 Euro Spenden aus traditionellem Heiligabendkonzert 28.215,82 Euro für soziale Projekte in Dortmund: Die Erlöse des Heiligabendkonzertes 2025 der Dortmunder Philharmoniker gehen an das Gast-Haus e.V., bodo e.V. und die Deutschen Kinderhospizdienste. Seit über 30 Jahren engagieren sich die Dortmunder Philharmoniker gemeinsam mit Gästen aus dem Theater Dortmund für Menschen in der Stadt. Dortmund, März 2026 – Mit ihrem traditionellen Heiligabendkonzert „Stille Nacht – Heilige Nacht“ haben die Dortmunder Philharmoniker erneut ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement gesetzt. Insgesamt 28.215,82 Euro an Spendengeldern aus dem Konzert im letzten Jahr konnten nun an drei Dortmunder Organisationen übergeben werden, die sich für Menschen in schwierigen Lebenssituationen einsetzen. Das Gast-Haus e.V. erhält 14.107,91 Euro, bodo e.V. sowie die Deutschen Kinderhospiz Dienste jeweils 7.053,95 Euro. 30 Jahre alte Tradition Seit mehr als 30 Jahren ist das Benefizkonzert an Heiligabend eine feste Tradition der Dortmunder Philharmoniker. Dabei organisiert das Orchester ein buntes Weihnachtsprogramm und präsentiert es mit Gästen aus dem Theater Dortmund – im letzten Jahr mit Morgan Moody, Kammersänger der Oper Dortmund. Für das Orchester ist das Heiligabendkonzert Ausdruck der engen Verbundenheit mit der Stadt. Generalmusikdirektor Jordan de Souza betont: „Dieses Konzert ist eine schöne und wichtige Tradition. Die Stadt hat viele beeindruckende soziale Initiativen – es ist uns eine Freude, sie mit unserer Musik unterstützen zu können.“ Auch innerhalb des Orchesters wird dieses Selbstverständnis bewusst gelebt. Der Orchestervorstand erklärt: „Die Dortmunder Philharmoniker sind das Orchester der Stadt. Unsere Aufgabe endet nicht im Opernhaus oder im Konzertsaal. Wir möchten auch darüber hinaus in der Stadtgesellschaft präsent sein und unseren Beitrag leisten.“ Dortmunder Initiativen profitieren von der Unterstützung Wie unterschiedlich die Hilfe wirkt, zeigt sich in der Arbeit der drei begünstigten Einrichtungen. bodo e.V. ist in Dortmund vor allem durch seine Straßensozialarbeit präsent. Dort setzt der Verein auf direkte Ansprache und niedrigschwellige Angebote, um mit Menschen in schwierigen Lebenslagen in Kontakt zu kommen. „Mit unserem Projekt ‚Kaffee und Knifte‘ leisten wir bei Bodo e.V. aufsuchende Hilfe direkt auf der Straße. Neben einer unkomplizierten Notversorgung mit Kaffee und Sandwiches geht es uns vor allem um Vertrauensarbeit und darum, Menschen den Weg zu weiterer Unterstützung und in unsere niedrigschwellige Anlaufstelle zu ebnen“, erklärt Geschäftsführerin Tanja Walter. Eine feste Anlaufstelle für wohnungslose und bedürftige Menschen bietet das Gast-Haus e.V., das seine Türen an jedem Tag des Jahres öffnet. Die Unterstützung durch das Weihnachtskonzert hat dort eine lange Tradition. „Es ist für uns eine große Ehre, dass die Dortmunder Philharmoniker seit fast 30 Jahren an unsere Gäste denken. Die Spenden fließen direkt in unsere tägliche Arbeit: in Lebensmittel für das Frühstück und damit in die existenzielle Grundversorgung. Da wir an 365 Tagen im Jahr geöffnet haben und die Zahl der Gäste steigt, hilft diese Unterstützung ganz konkret dabei, jeden Tag verlässlich Essen anbieten zu können“, sagt Geschäftsführerin Katrin Lauterborn. Auch die Deutschen Kinderhospizdienste gehören seit vielen Jahren zu den Organisationen, die durch die Spendeneinnahmen unterstützt werden. Ihr ambulanter Dienst begleitet Familien mit schwer erkrankten Kindern über lange Zeiträume hinweg und schafft Momente der Entlastung im Alltag. „Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund begleitet lebensverkürzend erkrankte Kinder und ihre Familien – in Dortmund derzeit 70 Kinder – und schenkt Zeit, Freude und Entlastung, auch für die gesunden Geschwister. Spenden fließen direkt in Ferienfreizeiten wie unsere Nordsee-Woche, damit Kinder besondere Momente erleben und Eltern dringend benötigte Freiräume bekommen. Kinderhospizarbeit bedeutet für uns: Lebensqualität jeden Tag“, erklärt Birgit Lindstedt, Projektleiterin für Partnerschaften und Philanthropie. Einladung zum nächsten Heiligabendkonzert Die Dortmunder Philharmoniker laden schon jetzt dazu ein, sich das Heiligabendkonzert im Kalender vorzumerken: „Unser Heiligabendkonzert ist für viele Menschen in Dortmund längst eine liebgewonnene Tradition. Manche Familien kommen seit Jahren – und schenken sich Konzertkarten statt materieller Geschenke. Gerade in einer Gesellschaft, in der wir vieles haben, ist es etwas Besonderes, gemeinsame Zeit und ein musikalisches Erlebnis zu teilen. Das entspricht für uns ganz dem Gedanken von Weihnachten.“
23.03.2026
Im Rahmen eines besonderen Austauschs zwischen Sport und Kultur begrüßte die Oper Dortmund gemeinsam mit der Wilo-Foundation die Athleten des Deutschland-Achters zu einem exklusiven Besuch. Nach einer Führung hinter die Kulissen des Opernhauses erlebte das Team am Abend die Premiere der szenischen deutschen Erstaufführung der Oper Mazeppa . Der Besuch verband zwei auf den ersten Blick unterschiedliche Bereiche – und zeigte zugleich eindrucksvoll ihre Gemeinsamkeiten: Höchstleistung, Präzision, Durchhaltevermögen und Teamarbeit. Sowohl im Spitzensport als auch auf der Opernbühne sind es das Zusammenspiel vieler Beteiligter und die intensive Vorbereitung, die den Erfolg möglich machen. David Höltgen, Vorstandsmitglied der Wilo-Foundation betont: „Wir haben zwei Welten unserer Förderung zusammengebracht – Spitzensport und Hochkultur. Deshalb haben wir die Premiere von Mazeppa gemeinsam mit dem Deutschland-Achter erlebt. Beide verbindet mehr, als man denkt: Leidenschaft, Disziplin und das Streben nach Exzellenz. Genau solche Begegnungen möchten wir als Stiftung ermöglichen“. Heribert Germeshausen, Intendant der Oper Dortmund unterstreicht diese Verbindung: „Kunst und Sport sind zentrale Säulen unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Beide inspirieren Menschen, über sich hinauszuwachsen und zeigen, was durch gemeinsames Engagement möglich ist. Gerade im Schulterschluss entfalten sie eine besondere Kraft – sie verbinden unterschiedliche Perspektiven und schaffen neue Räume für Dialog und Verständnis.“ Gemeinsamer Wertekanon Auch für die Sportler selbst bot der Abend neue Perspektiven auf die Welt der darstellenden Kunst: „Die Opernpremiere von Mazeppa im Opernhaus Dortmund war für uns mehr als nur ein besonderer Kulturabend – sie hat in vielerlei Hinsicht ein Spiegelbild unserer eigenen Arbeit gezeigt. Beim Blick hinter die Kulissen war es beeindruckend zu sehen, wie viel Teamarbeit und Vorbereitung auf und hinter der Bühne notwendig sind, damit eine solche Aufführung gelingt. Ohne die vielen Menschen im Hintergrund wäre kein Erfolg möglich – weder in der Oper noch bei uns im Boot. Ein großer Dank an die Wilo-Foundation und die Oper Dortmund für diese Einladung und die Möglichkeit, diese Parallelen zwischen Kunst und Spitzensport so eindrucksvoll zu erleben“, betont Achter-Ruderer Benedict Eggeling. Der Austausch zwischen Athleten und Kulturschaffenden verdeutlichte, wie eng Kunst und Sport als gesellschaftsbildende Kräfte miteinander verbunden sind. Beide Bereiche schaffen Identifikation, fördern Gemeinschaft und stehen für Leistungsbereitschaft und Kreativität. Mit der Oper Mazeppa stand zudem ein Werk auf dem Spielplan, das sich mit großen Themen wie Macht, Leidenschaft und persönlichem Schicksal auseinandersetzt – Motive, die auch im sportlichen Wettbewerb eine Rolle spielen. Der Abend im Opernhaus Dortmund wurde so zu einem eindrucksvollen Beispiel dafür, wie fruchtbar der Dialog zwischen Kultur und Spitzensport sein kann – und wie beide Bereiche voneinander profitieren.
19.03.2026