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Festliche Operngala „Mein lieber Schwan“

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Festliche Operngala „Mein lieber Schwan“

Die festliche Operngala Mein lieber Schwan entführt das Publikum auf eine musikalische Reise der besonderen Art und ist gleich vier Mal im Opernhaus zu erleben. Moderiert von Entertainer Götz Alsmann (29.03./01.04.) bzw. Opernintendant Heribert Germeshausen (25.04./16.05.), kombiniert der erste Teil des Abends Auszüge aus drei berühmten Faust-Vertonungen – nämlich aus Hector Berliozʼ La damnation de Faust (1846), Arrigo Boitos Mefistofele (1868) und Charles Gounods Margarethe (1859). Der zweite Teil der Gala ist gleich mehreren bemerkenswerten Jubiläen gewidmet: 1876 mit der Uraufführung von Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen eröffnet, feiern die Bayreuther Festspiele 2026 nämlich ihren 150. Geburtstag. Doch auch Amilcare Ponchiellis Oper La Gioconda und Edvard Griegs Schauspielmusik zu Peer Gynt erlebten beide vor genau 150 Jahren anno 1876 ihre jeweiligen Uraufführungen. Und schließlich feiert auch Giacomo Puccinis 1926 uraufgeführte Oper Turandot 2026 ihren immerhin 100. Geburtstag. Auch die Oper Dortmund hat im Jahr 2026 ein kleines Jubiläum zu feiern und widmet daher die Gala-Aufführung am 16. Mai dem 60. Geburtstag des Opernhauses im Rahmen des Wagner-Kosmos VII. Zu diesem besonderen Anlass wird zusätzlich das Ballett Dortmund zwei Programmbeiträge beisteuern und zeigt zu Edvard Griegs „Morgendämmerung“ aus Peer Gynt sowie zu Amilcare Ponchiellis „Tanz der Stunden“ aus La Giaconda zwei Choreografien von Bojana Nenadović . Die musikalischen Glanzstücke des Gala-Programms werden präsentiert von Solist*innen des Dortmunder Opernensembles, allen voran Publikumslieblingen wie der Sopranistin Anna Sohn, dem Bariton Mandla Mndebele, vom Tenor Sungho Kim und dem Bass Artyom Wasnetsov. Das Galaprogramm rundet den Auftritt des Dortmunder Opernchores ab, begleitet von den Dortmunder Philharmonikern unter der Leitung von Motonori Kobayashi. Karten für alle vier Gala-Termine sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich.

18.03.2026

Gefeiertes Ballett in Dortmund: Zusatzvorstellungen für „Frida“

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Gefeiertes Ballett in Dortmund: Zusatzvorstellungen für „Frida“

Große Nachfrage nach der Deutschen Erstaufführung: Nachdem seit der Premiere im Februar jede Vorstellung ausverkauft war, zeigt das Ballett Dortmund Ende Mai zwei zusätzliche Vorstellungen von Annabelle Lopez Ochoas vielbeachtetem Werk Frida im Opernhaus. Die Deutsche Erstaufführung des Balletts Frida beim Ballett Dortmund stößt auf außergewöhnlich großes Interesse: Seit der Premiere am 13. Februar 2026 war jede Vorstellung ausverkauft. Aufgrund der großen Nachfrage stehen nun zwei zusätzliche Termine auf dem Spielplan. Am Freitag, 29. Mai, um 19:30 Uhr sowie am Sonntag, 31. Mai, um 16:00 Uhr wird Frida im Opernhaus erneut gezeigt. Mit Frida hat die international renommierte Choreografin Annabelle Lopez Ochoa, seit dieser Spielzeit Artist in Residence beim Ballett Dortmund, ein eindrucksvolles Bühnenwerk über Leben und Kunst der mexikanischen Malerin Frida Kahlo geschaffen. Das Ballett entfaltet keine lineare Biografie, sondern eine Reihe eindringlicher Szenen, die zentrale Momente eines außergewöhnlichen Künstlerinnenlebens sichtbar machen – geprägt von Schmerz, Leidenschaft und Kreativität. Ein Ballett inspiriert von Frida Kahlo und ihren Werken Lopez Ochoa verbindet Tanz und Malerei auf besondere Weise: Inspiriert von Kahlos berühmten Gemälden entstehen starke Bilder ihrer inneren Welt. Aus einem das Bühnenbild maßgeblich bestimmenden schwarzen Würfel heraus entspinnen sich die farbenfrohen Szenen, während tänzerische Alter Egos ihre Träume und Emotionen verkörpern. Das Bühnen- und Kostümbild von Dieuweke van Reij greift zentrale Motive aus Kahlos Werk auf – von mexikanischen Trachten über Skelette bis hin zu einer kraftvollen Farbdramaturgie: Aus zunächst monochromen Bildern entwickelt sich ein farbenreiches Bühnenbild, das Frida Kahlos künstlerische Entfaltung widerspiegelt. Die von mexikanischen Klängen inspirierte Musik des Auftragskomponisten Peter Salem wird von den Dortmunder Philharmonikern dargeboten – ergänzt durch Lieder von Kahlos Freundin Chavela Vargas, verstärkt die emotionale Intensität der Produktion. Karten für die beiden Zusatzvorstellungen sind ab dem 17. März 2026 (10:00 Uhr) an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231 / 50 27 222 sowie im Webshop ▶ erhältlich.

16.03.2026

60 Jahre Opernhaus Dortmund

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60 Jahre Opernhaus Dortmund

Das Opernhaus Dortmund wird am 3. März 2026 60 Jahre alt. Seit seiner Eröffnung am 3. März 1966 ist das markante Gebäude am Hiltropwall ein zentraler Ort für Musiktheater, Tanz und Orchesterkultur und prägt bis heute das kulturelle Leben der Stadt. Das Jubiläum wird am 16. Mai 2026 um 19:30 Uhr mit der festlichen Gala Mein lieber Schwan gefeiert, zu der Oper, Ballett und Philharmoniker gemeinsam in das Opernhaus Dortmund einladen. Dabei erwartet alle Gäste zusätzlich zum Operngala-Programm für diesen Anlass geschaffene Ballettchoreografien des Ballett Dortmund von Ballettmeisterin Bojana Nenadović. Heute ist das Opernhaus als Teil von Theater Dortmund die Heimat der Sparten Oper – mit der Jungen Oper – sowie des Ballett Dortmund mit dem NRW Juniorballett und der Dortmunder Philharmoniker. Mit der Auszeichnung der Oper Dortmund als „Bestes Opernhaus“ bei den OPER! Awards 2023, dem FAUST-Preis 2024 und mit dem Preis der Deutschen Theaterverlage 2026, der internationalen Strahlkraft des Ballett Dortmund sowie dem hervorragenden Ruf der Dortmunder Philharmoniker zählt Theater Dortmund heute zu den führenden Kulturinstitutionen Deutschlands. Unter der Opernintendanz von Heribert Germeshausen, der Ballettintendanz von Jaš Otrin sowie mit Jordan de Souza als Generalmusikdirektor ab der Spielzeit 2025/26 präsentieren die drei Sparten ein vielfältiges Programm, das die gesamte Bandbreite des musikalischen Theaters abbildet. Die Geschichte des Dortmunder Musiktheaters reicht bis ins Jahr 1904 zurück. 1955 stellten die Architekten Heinrich Rosskotten und Edgar Tritthart ihren Entwurf für das neue Opernhaus vor, dessen markantes Merkmal eine 17 Meter hohe, kupfergedeckte Kuppel über dem Zuschauerraum ist. Die Bauarbeiten dauerten von 1958 bis 1965. Eröffnet wurde das Haus am 3. März 1966 mit Der Rosenkavalier von Richard Strauss unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Wilhelm Schüchter. Um das Opernhaus auch künftig als prägende Landmarke im Dortmunder Stadtbild und als wichtigen kulturellen Treffpunkt zu sichern, wurde die Opernhausstiftung Dortmund gegründet. Ihr Ziel ist es, die langfristige Weiterentwicklung von Oper, Ballett und Orchester auf höchstem künstlerischen Niveau zu unterstützen und das Engagement von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen für das Musiktheater zu stärken. Karten für die Gala Mein lieber Schwan sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich.

03.03.2026

Land NRW vergibt Geschäftsstelle für KI-Kompetenznetzwerk „KI in Kunst und Kultur“ nach Dortmund

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Land NRW vergibt Geschäftsstelle für KI-Kompetenznetzwerk „KI in Kunst und Kultur“ nach Dortmund

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Geschäftsstelle für das landesweite „K3 KI.Kunst.Kultur - NRW Kompetenznetzwerk“ an das kommunal getragene Theater Dortmund vergeben. Das Land fördert den Aufbau und Betrieb der Geschäftsstelle mit rund 2 Millionen Euro für den Zeitraum vom 1. März 2026 bis zunächst 31. Dezember 2028. In Dortmund entsteht die NRW-Koordinierungs- und Kompetenzstelle, die den Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Kunst- und Kulturbereich in Nordrhein-Westfalen strukturiert, qualifiziert und vernetzt. Ziel ist es, bestehende Kompetenzen sichtbar zu machen, Institutionen landesweit zusammenzubringen und technologische Entwicklungen in künstlerische, gesellschaftliche und kulturpolitische Praxis zu übersetzen. Konkret wird dies durch ein vernetztes und breitgefächertes Weiterbildungsangebot für Kulturschaffende und Graduierte aller Kunst-Gattungen. Vertiefende interdisziplinäre Anwendung im Rahmen einer KI-Akademie und Residenzen übersetzen die Theorie in praktisch angewandte Exzellenz. Die künstlerische Umsetzung erfolgt dabei in einer verteilten Struktur mit drei Residenzorten: der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund, dem Center for Literature auf Burg Hülshoff sowie dem Kulturforum Witten. Hier werden die KI-Fellowships in enger Zusammenarbeit konzipiert, produziert und öffentlich erprobt. Drei Residenzorte – ein gemeinsames Netzwerk Den initialen Impuls für die erfolgreiche Bewerbung gab die Akademie für Theater und Digitalität am Theater Dortmund. Für das Netzwerkprojekt haben sich 23 Institutionen aus Kultur, Hochschulen und Kulturpolitik in NRW zusammengeschlossen. Gemeinsam bilden sie die Grundlage für ein landesweites, spartenübergreifendes Kompetenznetzwerk. „Künstliche Intelligenz verändert künstlerische Produktionsweisen, Fragen des Urheberrechts, Ausbildungslogiken und kulturelle Öffentlichkeiten grundlegend. In NRW gibt es bereits zahlreiche exzellente Initiativen und Institutionen – bislang jedoch oft nebeneinander. Die neue Geschäftsstelle sorgt mit Wissenstransfer für Orientierung, Qualitätssicherung und Anschlussfähigkeit“, so das Konzept der Geschäftsstelle. Dortmund als Standort bringt dafür besondere Voraussetzungen mit: ein gewachsenes Ökosystem aus Kunstinstitutionen, Hochschulen und angewandter KI-Forschung – darunter die Akademie für Theater und Digitalität, das Dortmunder U, die TU Dortmund und die FH Dortmund. Institutionen der internationalen Grundlagenforschung zu KI wie das Lamarr-Institute for Machine Learning and Artifical Intelligence oder der angewandten Forschung zu Robotik wie das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) arbeiten seit Jahren vernetzt und erweitern die Gelegenheit für Austausch, Transfer und Kooperation. Ergänzt wird diese Infrastruktur durch die künstlerischen Produktions- und Präsentationsorte in Witten sowie die literarisch-reflexive Expertise auf Burg Hülshoff, die das Netzwerk landesweit verankern. Aufgaben der Geschäftsstelle sind unter anderem: die Entwicklung und Koordination von Weiterbildungs- und Qualifizierungsangeboten für Künstler*innen und Kulturschaffende, die landesweite Vernetzung bestehender Akteur*innen und Initiativen, die Bündelung und Vermittlung von Wissen zu KI in Kunst und Kultur, die Organisation von Transferformaten zwischen Kunst, Wissenschaft und Kulturpolitik, die Umsetzung von KI-Residenzen als forschungs- und produktionsorientierte Exzellenzformate in Dortmund, Witten und auf Burg Hülshoff. Mit dem KI-Kompetenznetzwerk positioniert sich Nordrhein-Westfalen als bundesweiter Referenzraum für KI in Kunst und Kultur. Die Geschäftsstelle arbeitet im Auftrag des Landes NRW auf Basis klar definierter Arbeitspakete, Budgetverantwortung und Berichtspflichten. Ein künstlerisch-wissenschaftlicher Beirat begleitet die Arbeit strategisch. Der Förderzeitraum der Geschäftsstelle ist bis zunächst 2028 angelegt. Sie arbeitet mit einer schlanken Struktur von durchschnittlich rund vier Vollzeitäquivalenten. Die Geschäftsführung wird Dr. Philipp Bojahr übernehmen, der seit vielen Jahren erfolgreich an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis, innovativen Technologien und kultureller Vermittlung u.a. für das Cologne Game Lab der Technischen Hochschule Köln sowie das Siegerlandmuseum in Siegen arbeitet. Zum kooperierenden Netzwerk gehören: Akademie für Theater und Digitalität (Theater Dortmund), Burg Hülshoff - Centre for Literature, Cologne Game Lab (TH Köln), DLR Projektträger, Dortmunder U (Digitale Kultur), FH Dortmund, Folkwang Universität der Künste, Hochschule für Musik Detmold, Hochschule für Musik und Tanz Köln, KI-Campus (Stifterverband), KISD (TH Köln), KoproduktionsLabor (Dortmunder U), Kulturforum Witten, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Kulturrat NRW e.V., Kunstakademie Düsseldorf, Kunstakademie Münster, Kunsthochschule für Medien Köln, MiR.LAB, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, storyLab kiU (FH Dortmund), TU Dortmund, WittenLab an der Universität Witten/Herdecke. Zitat Ina Brandes (Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen): „Künstliche Intelligenz bedeutet für Künstlerinnen und Künstler eine große Chance – und ist gleichzeitig in manchen Bereichen auch eine riesige Herausforderung: Viele Künstlerinnen und Künstler fragen sich, was die Entwicklungen für ihren Beruf und ihr Handeln bedeuten. Wir unterstützen unsere kreativen Köpfe, indem wir das großartige Wissen über KI in Kunst und Kultur in unserem Land besser vernetzen, vergrößern und nutzbarer machen. Mit dem K3-Netzwerk sind wir bundesweit Vorreiter. Davon profitieren unsere Kulturhäuser und ihre Angebote, die nirgendwo in Europa so vielfältig sind wie in Nordrhein-Westfalen.“ Zitat Alexander Kalouti (Oberbürgermeister der Stadt Dortmund): „Mit der Ansiedlung dieser landesweiten Initiative in Dortmund betonen wir die Rolle unserer Stadt als zentraler Impulsgeberin für die Zukunft von KI in Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Wir unterstreichen damit die enge Vernetzung unserer Kulturinstitutionen mit Hochschulen und führenden Forschungseinrichtungen, die ein einzigartiges Umfeld für Qualifizierung, Austausch und Innovation bietet. KI wird hier kulturell reflektiert und künstlerisch genutzt, nicht technisch überhöht.“ Zitat Marcus Lobbes (Intendant der Akademie für Theater und Digitalität): „Mit dem Kompetenznetzwerk und der Geschäftsstelle in Dortmund entsteht erstmals eine koordinierende Struktur für Kulturschaffende und Graduierte, welche die Begegnung von Kunst und KI nicht als kurzfristigen Trend, sondern als langfristige kulturpolitische Aufgabe versteht. NRW setzt damit ein starkes Zeichen: KI wird nicht isoliert gefördert, sondern als Teil unseres kulturellen Selbstverständnisses begriffen, als etwas, das unsere künstlerischen Prozesse, unsere Institutionen und unser Verständnis von Öffentlichkeit von Grund auf neu verhandelt.“ Zitat Dr. Philipp Bojahr (des. Geschäftsführer K3 KI.Kunst.Kultur): „Besonders wichtig für unser Konzept ist der Wissenstransfer zwischen den beteiligten Hochschulen und Kulturinstitutionen. Die Geschäftsstelle versteht sich als Übersetzerin und Ermöglicherin: Sie bringt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der KI-Forschung in anwendungsnahe Formate, qualifiziert Kulturschaffende im Umgang mit KI und gibt zugleich Impulse aus der künstlerischen Praxis zurück in Forschung und Lehre. So entsteht ein Kreislauf aus Wissen, Erprobung und Reflexion, der Innovation im Schnittpunkt von KI, Kunst und Kultur nachhaltig fördert.“ Zitat Martin Wegner (Geschäftsleitung Gesellschaft, Innovation, Technologie beim DLR Projektträger): „Die Geschäftsstelle ist genau die richtige Initiative, die die Kulturszene jetzt braucht. Als DLR Projektträger bringen wir unsere langjährige Expertise, auch in der Gestaltung von KI-Innovationen, ein. Mit PINK, der Plattform für Innovative Netzwerke in der Kultur, verfügen wir über eine etablierte Struktur, die starke Partnerschaften in der Kultur ermöglicht und dadurch auch den Transfer zukunftsweisender KI-Projekte stärkt. Wo Kultur auf KI trifft, entsteht Zukunft – und wir freuen uns, diesen Prozess von Beginn an gemeinsam mit den Netzwerkpartnern zu gestalten.“ Jasmin Vogel (Vorständin Kulturforum Witten AöR): „Mit den KI-Fellowships entsteht ein Raum, in dem künstlerische Praxis und technologische Entwicklung wirklich aufeinandertreffen. Das Kulturforum Witten bringt dafür seine Stärke als Ausstellungs-, Aufführungs- und Vermittlungsort ein: Hier werden neue Formen künstlerischer Produktion mit KI nicht nur erprobt, sondern auch einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Die Einbindung ins Netzwerk ist dabei entscheidend – denn was in Witten und darüber hinaus entsteht, soll nachhaltig in die kulturelle Praxis in NRW ausstrahlen.“ Lorenz Deutsch (Vorsitzender Kulturrat NRW): „Für Künstlerinnen und Künstler sind Chancen und Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz gleich groß. Es ist großartig, dass wir uns mit dem Kompetenznetzwerk mit diesen Fragen systematisch beschäftigen.“ Catalina Rojas-Hauser (Hauptgeschäftsführerin Kulturpolitische Gesellschaft e. V.): „Als Netzwerkpartner sehen wir als bundesweit agierender Verband unsere Rolle vor allem im Transfer der Prozessentwicklungen und der Ergebnisse über die Grenzen NRWs hinaus. Es ist höchste Zeit, dass eine Plattform geschaffen wird, die künstlerische, wissenschaftliche und technologische Perspektiven zusammenbringt und das epochenprägende Thema Künstliche Intelligenz konzertiert weiterdenkt. Wir sind sicher: Das gesamte Konsortium wird alles daransetzen, dass Kulturschaffende in ganz Deutschland von diesem bislang einmaligen Vorhaben profitieren.“ Prof. Nina Gerlach (Rektorin Kunstakademie Münster): „Das Kompetenznetzwerk nimmt Künstler*innen als erkenntnisstiftende Instanzen neuster Technologien ernst. Studierenden der Kunst- und Musikhochschulen NRWs werden damit je nach eigenem Entwicklungsstand bzgl. KI ideale Bedingungen für ihre ästhetisch-experimentellen Reflexionen geboten.“

27.02.2026

Wiederaufnahme von „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“

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Wiederaufnahme von „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“

Marie-Antoinette oder Kuchen für alle! ist eine rasante, schwarzhumorige Komödie von Peter Jordan, die als Wiederaufnahme in einem alternativen Historienverlauf die Französische Revolution mit bissigem Blick auf die Gegenwart spiegelt. Mit einer turbulenten Mischung aus Slapstick, Monty-Python- und Tarantino-Humor feierte Composer in Residence Marc L. Vogler seinen Einstand in der Spielzeit 2024/25 an der Jungen Oper Dortmund. Im Anschluss an jede Vorstellung findet ein Nachgespräch mit Beteiligten der Produktion statt. Das Leben ist hart für Marie-Antoinette und ihren Mann König Ludwig XVI.: Seit fast 20 Jahren warten sie eingesperrt im prunkvollen Schloss Versailles auf ihre Enthauptung. Vor ihrem Fenster belästigt das Volk sie ununterbrochen mit lautstarken Revolutionsparolen, ihr Dienstpersonal ist auf nur eine Person zusammengeschrumpft, auch ein ordentliches Stück Kuchen gab es schon lange nicht mehr. Und obwohl ständig prominente Akteur*innen rund um die Französische Revolution unangemeldet zu Besuch kommen, geht es mit der Hinrichtung einfach nicht voran. Also hat Ludwig XVI. beherzt an einer eigenen Guillotine geheimwerkt. Und was soll man dazu sagen – sie funktioniert. Schließlich müssen die Hoheiten ja irgendwie ihre Zeit totschlagen in dieser verfahrenen Situation; aber auch dem Gedanken entkommen, dass man in dieser neuen Welt, die sich da draußen vor dem Fenster lautstark formt, keinen Platz mehr finden wird. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat. Karten sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich.

25.02.2026

Summen, wühlen, fliegen: „Wir Tiere“ feiert Premiere im Kinder- und Jugendtheater

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Summen, wühlen, fliegen: „Wir Tiere“ feiert Premiere im Kinder- und Jugendtheater

Zwischen Blumen und Sträuchern summt und brummt es, unter der Erde wird gegraben und in den Bäumen raschelt es: Mit Wir Tiere bringt das Kinder- und Jugendtheater Dortmund am Freitag, 27. Februar um 19 Uhr eine poetische Entdeckungsreise in die Lebensräume heimischer Tiere auf die Bühne. Die Inszenierung entsteht in Koproduktion mit der Jungen Bühne Bochum und richtet sich an Zuschauer*innen ab vier Jahren. Natur neu erleben Eine Biene ist auf der Suche nach Nektar, ein Eichhörnchen rettet eine Nuss in sein Versteck, ein Regenwurm verschwindet in der kühlen Erde vor dem Blick eines Vogels, und ein Maikäfer erprobt seinen ersten Flug. Jedes dieser Tiere bewegt sich in einem eigenen Kosmos und nimmt die Welt auf ganz besondere Weise wahr. Es sieht, hört, riecht und fühlt Dinge, die dem Menschen entgehen. Diese Perspektiven werden nicht erklärt, sondern sinnlich erfahrbar gemacht. Als begehbares Theatererlebnis angelegt, führt „Wir Tiere“ das Publikum in zwei Gruppen an unterschiedliche Orte im Kinder- und Jugendtheater, die anschließend getauscht werden, bevor alle wieder zusammenkommen. So entstehen wechselnde Blickwinkel und ein gemeinsamer Erfahrungsraum, in dem die Zuschauer*innen selbst Teil der Reise werden. Theater für ein junges Publikum Entwickelt wurde die Produktion von der Jungen Bühne Bochum, einem freien Kollektiv, das seit 2018 interdisziplinäre Schauspiel-, Tanz- und Musiktheaterarbeiten für ein junges Publikum erarbeitet. Die Inszenierungen zeichnen sich durch ihre starke Bildsprache, ihre körperliche und musikalische Erzählweise sowie ihre unmittelbare Nähe zum Publikum aus. Zuletzt wurde die Produktion „Der geheimnisvolle Fremde“ zum WESTWIND 2023 eingeladen und dort mit dem Preis der Jugendjury ausgezeichnet. Team und Ensemble In Wir Tiere stehen neben den KJT Ensemblemitgliedern Andreas Ksienzyk, Bianka Lammert und Jan Westphal auch die Mitglieder der Jungen Bühne Bochum Lea Kallmeier, Manuel Loos und Maria Trautmann auf der Bühne. Die Konzeption liegt bei der Jungen Bühne Bochum, Text und Regie stammen von Martina van Boxen, die Ausstattung von Esther van de Pas. Für Musik und Sound ist Manuel Loos verantwortlich, das Video gestaltete Simon Tüllmann, Choreografie von Lea Kallmeier und die Dramaturgie übernahm Lennard Walter. Premiere und Tickets Die Premiere findet am Freitag, 27. Februar um 18 Uhr im Kinder- und Jugendtheater (Sckellstraße 5-7) statt. Tickets sind an der Theaterkasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), telefonisch unter 0231/50 27 222 sowie im Webshop ▶ erhältlich.

25.02.2026

Oper Dortmund mit dem „Preis der Deutschen Theaterverlage“ 2026 ausgezeichnet

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Oper Dortmund mit dem „Preis der Deutschen Theaterverlage“ 2026 ausgezeichnet

Für ihr beständiges und zukunftsweisendes Engagement im zeitgenössischen Musiktheater erhält die Oper Dortmund den „Preis der Deutschen Theaterverlage“ 2026. Unter der Intendanz von Heribert Germeshausen hat sich das Haus zu einem profilierten Ort für Gegenwartskomposition entwickelt: mit Uraufführungen wie Sarah Nemtsovs WIR (WE) , mit Kompositionsaufträgen und dem konsequenten Nachspielen neuer Werke. Auch die Junge Oper setzt Maßstäbe – etwa mit der Position Composer in Residence , aktuell bekleidet von Marc L. Vogler, sowie dem Festival Beyond Opera und zahlreichen partizipativen Formaten unter dem Label We DO Opera! , die weit in die Stadtgesellschaft hineinwirken. Hervorgehoben werden zudem die kuratorische Qualität der Dramaturgie und die kreative Vermittlungsarbeit. Zeitgenössisches Musiktheater erhält hier nicht nur Raum, sondern wird aktiv als Diskursort und Begegnungsfläche für neues Publikum gestaltet. Verliehen wird der „Preis der Deutschen Theaterverlage“ am 16. Mai 2026 im Rahmen der Gala 60 Jahre Opernhaus Dortmund – eingebettet in das Festival Wagner-Kosmos . Mit dieser Entscheidung würdigt die Jury das kontinuierliche und profilierte Engagement für das zeitgenössische Musiktheater. Wir freuen uns sehr über diese besondere Anerkennung der Oper Dortmund! Die Auszeichnung gilt dem gesamten Haus – allen Gewerken, Werkstätten, der Technik, Verwaltung, Dramaturgie, Vermittlung, den künstlerischen Teams auf und hinter der Bühne sowie allen Mitarbeitenden, die täglich dazu beitragen, dass Oper in Dortmund lebendig, relevant und zukunftsorientiert bleibt. Die Jury hebt insbesondere hervor die klare programmatische Handschrift im zeitgenössischen Musiktheater die kuratorische Qualität der Dramaturgie die kontinuierliche Förderung lebender Komponist*innen und Autor*innen innovative und partizipative Formate wie „We DO Opera!“ und „Beyond Opera“ die Arbeit der Jungen Oper Dortmund die kreative und nachhaltige Vermittlungsarbeit Diese Entwicklung ist eng verbunden mit der künstlerischen Leitung von Heribert Germeshausen und der engagierten Arbeit des Teams der Oper Dortmund sowie aller beteiligten Abteilungen. Außerdem ist sie Ausdruck einer gemeinsamen Leistung des gesamten Theater Dortmund. Ein besonderer Dank und Glückwunsch gilt dabei dem Ensemble, dem Opernchor und den Dortmunder Philharmonikern: Mit ihrer künstlerischen Exzellenz, Offenheit gegenüber neuen Partituren und interpretatorischen Qualität tragen sie maßgeblich dazu bei, dass die Oper Dortmund auf diesem herausragenden Niveau agieren kann. Der seit 2006 vergebene „Preis der Deutschen Theaterverlage“ zeichnet im Wechsel Opern- oder Schauspielhäuser aus, die sich in besonderer Weise für zeitgenössisches Musiktheater oder zeitgenössische Dramatik engagieren.

18.02.2026

„Mazeppa“: Eine szenische deutsche Erstaufführung

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„Mazeppa“: Eine szenische deutsche Erstaufführung

Mazeppa ist nach Frédégonde und La Montagne Noire (Der schwarze Berg) bereits die dritte Deutsche Erstaufführung in Kooperation mit dem renommierten Palazzetto Bru Zane. Beide Vorgängerproduktionen wurden bei den International Opera Awards 22 und 24 als „Wiederentdeckung des Jahres“ nominiert, Frédégonde wurde zudem von der Opernwelt 2022 als „Wiederentdeckung des Jahres“ ausgezeichnet. Für die Inszenierung von Mazeppa zeichnet Martin G. Berger, einer der gefragtesten Regisseure seiner Generation, verantwortlich. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen und Nominierungen gewürdigt; so erhielt er 2020 den Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Beste Regie Musiktheater“. Dem Dortmunder Publikum ist er bereits durch seine gefeierten Inszenierungen von Der Barbier von Sevilla (2018|19) und Nixon in China (2022|23) bestens vertraut. In den Hauptpartien sind Mitglieder des Ensembles der Oper Dortmund zu erleben: Mandla Mndebele als Mazeppa, Anna Sohn als seine Geliebte Matrena sowie Sungho Kim als ihr Verlobter Iskra u. v. a. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Jordan de Souza. Erste Eindrücke von Mazeppa kann das Publikum bei der Matinee am Sonntag, 22. Februar (11:15 Uhr) sowie bei der öffentlichen Probe am Dienstag, 03. März 2026 (18:00 Uhr) im Opernhaus gewinnen. Mitten im polnisch-ukrainischen Krieg findet Matrena, die Tochter des ukrainischen Militärkommandanten Kotchoubey, in der Steppe einen gefolterten Mann. Es ist Mazeppa, ein polnischer Adliger, der wegen eines allzu gewagten Liebesabenteuers aus seinem Vaterland verbannt wurde. In der neuen Heimat hat er schließlich Erfolg: Erst wird Mazeppa Heerführer der Kosaken, dann gewinnt er das Herz von Matrena und die Liebe des Volkes. Nur Matrenas ehemaliger Verlobter Iskra ahnt, dass hinter dem geheimnisvollen Fremden mehr steckt und dass sich hinter seiner plötzlichen Hingabe an die Ukraine ganz eigene Motive verbergen. Clémence de Grandval (1830 - 1907) galt zu Lebzeiten als eine der größten Komponistinnen ihrer Zeit. Ihre Opern, Kammermusik und Lieder wurden von Bizet, Berlioz und Saint-Saëns gepriesen. Letzterer stellte einmal lakonisch über de Grandval fest: „Die Musik von Madame Grandval wäre sicherlich weltweit anerkannt, wenn ihre Autorin nicht den für viele unwiderruflichen Fehler begangen hätte, eine Frau zu sein.“ In ihrer letzten und erfolgreichsten Oper wird der berühmte ukrainische Hetman Iwan Mazepa zum romantischen Außenseiterhelden und der reale Aufstand der Saporoger Kosaken gegen die polnisch-litauische Gemeinschaft zur Grundlage einer eindrucksvollen und melodienreichen Partitur im Stile der französischen Grand Opéra. Karten für Mazeppa sind an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Webshop ▶ erhältlich. Die Dernière am 15. Mai findet im Rahmen des Festivals Wagner-Kosmos VII statt.

17.02.2026

Programmänderung der Kooperation Bayreuther Festspiele und Oper Dortmund

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Programmänderung der Kooperation Bayreuther Festspiele und Oper Dortmund

Uraufführung von Brünhilde brennt findet konzertant statt – Szenische Erstaufführung in der kommenden Spielzeit in Dortmund geplant. Aller Voraussicht nach kann die ursprünglich geplante szenische Uraufführung im August 2026 nicht wie vorgesehen stattfinden. Dank des großen Engagements aller beteiligten Gewerke und Kunstschaffenden wird es dennoch möglich sein, die Uraufführung von Brünnhilde brennt als Koproduktion der Oper Dortmund und den Bayreuther Festspielen (Musik: Bernhard Lang, Text: Michael Sturminger) in konzertanter Form zu präsentieren und dem Publikum ein künstlerisch hochwertiges Programm zu bieten. Die szenische Erstaufführung von Brünnhilde brennt wird stattdessen in der kommenden Spielzeit 2026/2027 an der Oper Dortmund realisiert. Intendanzen im engen Austausch zur weiteren Planung Die Oper Dortmund und die Bayreuther Festspiele stehen in engem Austausch, um gemeinsam die nächsten Schritte zu planen und dem Publikum das angekündigte Werk in vollem Umfang zugänglich zu machen. „Nach allen Absprachen ist die Situation als solche nachvollziehbar. Entscheidend ist für beide Häuser, dass daraus keinerlei Abstriche an der künstlerischen Qualität entstehen. Gemeinsam mit den Bayreuther Festspielen haben wir daher eine klare und tragfähige Entscheidung getroffen: Die konzertante Uraufführung von Brünnhilde brennt ist unter den gegebenen Bedingungen der richtige Schritt, um das Werk auf hohem Niveau zu präsentieren und zugleich den Ansprüchen der Bayreuther Festspiele ebenso wie der Oper Dortmund gerecht zu werden. Damit schaffen wir die Grundlage, die szenische Realisierung in der kommenden Spielzeit in vollem Umfang und auf höchstem künstlerischen Niveau folgen zu lassen“, erklärt Heribert Germeshausen, Intendant der Oper Dortmund. Programmänderungen im Friedrichsforum, Bayreuther Festspiele 2026 03.08.2026, 19:30 Uhr: Brünnhilde brennt (Uraufführung in konzertanter Form, Musikalische Leitung Jonathan Stockhammer) 06.08.2026, 19:30 Uhr: Konzert mit Catherine Foster Programm Oper Dortmund 2027 04.04.2027, 18:00 Uhr: Brünnhilde brennt (szenische Uraufführung, Musikalische Leitung Jonathan Stockhammer; Regie Neil Barry Moss) 24.04.2027, 19:30 Uhr: Brünnhilde brennt 21.05.2027, 19:30 Uhr: Brünnhilde brennt (im Kontext des Festivals Wagner-Kosmos VIII der Oper Dortmund)

26.03.2026

Teaser: Rebecca

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Teaser: Rebecca

Ein Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay • Buch und Liedtexte: Michael Kunze • Musik und Orchestrierung: Sylvester Levay • basierend auf dem Roman von Daphne du Maurier