Ilsaben Arndt, geboren in Unna, studierte Violine bei Prof. Michael Gaiser in Düsseldorf und Prof. Susanne Rabenschlag in Köln, sowie bei Prof. Franco Gulli in Bloomington, USA. Darüber hinaus absolvierte sie ein Kammermusikstudium beim Amadeus Quartett, beim Lasalle Quartett und bei Sandor Devich. Sie war Mitglied der Deutschen Kammerakademie Neuss und ist seit 1992 1. Geigerin der Dortmunder Philharmoniker.
Alexandre Corazzola wuchs in Düsseldorf, München und Wien auf. Mit 17 Jahren zog er in die USA, um seine künstlerische Ausbildung an der Idyllwild Arts Academy in Kalifornien zu beginnen. Nach seinem Bachelorabschluss an der Western Michigan University erwarb er den Master of Fine Arts an der renommierten Tisch School of the Arts der New York University. 2005 kehrte Corazzola nach Europa zurück und arbeitete zunächst drei Jahre lang als Assistent an der Schaubühne Berlin, dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Seit der Spielzeit 2008/09 ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner tätig. Seine Arbeiten entstanden unter anderem an der Opera di Roma, dem Schauspiel und der Oper Frankfurt, dem Volkstheater Wien, dem Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Staatsschauspiel und der Staatsoperette Dresden, dem Staatstheater Wiesbaden, dem Schauspiel Leipzig, dem Nationaltheater Mannheim, dem Nationaltheater Weimar, dem Schauspielhaus Graz, der Staatsoper und dem Staatsschauspiel Hannover, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg, der Opéra National du Rhin in Strasbourg und dem Théâtre Athénée in Paris. Corazzola ist Alumnus des Internationalen Forums des Theatertreffens sowie der Akademie Musiktheater heute der Deutschen Bank Stiftung. Für seine Arbeit bei Frühlings Erwachen (Regie: Jan Friedrich, 2018) wurde er in der Kategorie „Bühne/Kostüm“ für den FAUST-Preis nominiert. Die von ihm ausgestattete Produktion Blutbuch war im Frühjahr 2024 zum Radikal Jung-Festival in München eingeladen und gewann dort den Publikumspreis. Neben seiner künstlerischen Arbeit ist Corazzola auch als Gastdozent tätig, unter anderem an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. In der Spielzeit 2025/26 verantwortet er an der Oper Dortmund das Bühnenbild für Märchen im Grand-Hotel . (Stand: 04/2025)
Clara Peluffo Valentini wurde in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Sie studierte Modedesign mit Schwerpunkt Kostümdesign in Mailand und arbeitet derzeit in Barcelona als Mode- und Kostümdesignerin (sowie Assistentin) in den Bereichen Mode, Film, Musical, Theater, Oper und Werbung. Zu ihren jüngsten Arbeiten als Kostümbildnerin im Opernbereich zählen La Sonnambula von Vincenzo Bellini am Teatro Real de Madrid (Regie: Barbara Lluch), Il Barbiere di Siviglia von Gioachino Rossini am Teatro Principal de Zaragoza (Regie: Leo Castaldi), El Rey que Rabió von Ruperto Chapí am Teatro de la Zarzuela (Regie: Barbara Lluch), Le Palais enchanté von Luigi Rossi an der Opéra national de Lorraine (Regie: Fabrice Murgia) sowie Un Avvertimento ai Gelosi von Manuel García am Palau de les Arts in Valencia (Regie: Barbara Lluch). Darüber hinaus arbeitete sie mehrfach mit Vincent Boussard zusammen, unter anderem für Mignon an der Opéra Royal de Wallonie, Les Contes d’Hoffmann und Manon an der Korea National Opera sowie Dialogues des Carmélites an der Lettischen Nationaloper. In der Saison 2025/26 gestaltet Clara Peluffo Valentini an der Oper Dortmund die Kostüme für die Neuproduktion von Mozarts Le nozze di Figaro (Die Hochzeit des Figaro) . (Stand: 04/2025)
Nina Albrecht-Paffendorf studierte Modedesign sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Düsseldorf und Köln – das verbindende Element fand sie schließlich im Bereich Kostümbild. Seit über 20 Jahren arbeitet sie freiberuflich im Kostümbereich nationaler und internationaler Film- und Fernsehproduktionen sowie als Stylistin für Fotoproduktionen. Ab 2016 betreute sie mit den Opernproduktionen Der Florentiner Hut (Regie: Sonja Trebes) und Hoffmanns Erzählungen (Regie: Michiel Dijkema) am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen erstmals große Musiktheaterproduktionen und fühlt sich seither im Musiktheater zu Hause. Seit 2023 gehört sie zur Kostümabteilung des Theater Dortmund, wo sie zuletzt die Kostüme für die Produktion Prinzessin sein? – Nein, danke! der Jungen Oper Dortmund entwarf. Ab der Spielzeit 2025/26 übernimmt sie die Produktionsleitung Kostüm für die Musiktheaterproduktionen des Hauses und zeichnet zudem für das Kostümbild der Deutschen Erstaufführung des Musical-Hits Alle reden nur noch von Jamie ( Everybody’s Talking About Jamie ) verantwortlich. (Stand: 04/2025)