Direktor, seit 2026 Intendant, der Akademie für Theater und Digitalität, der 2019 neugegründeten, sechsten Sparte am Theater Dortmund. Als Direktor der Dortmunder Akademie ist er lokal, überregional und international in Vortrags- und Diskursformaten gefragt; ein wichtiges Anliegen ist ihm die Bildung und Förderung verschiedenster Netzwerke für die Darstellende Kunst sowie die Vermittlung der künstlerischen Forschungen in Korrespondenz zu neuesten Technologien an Theater- und Ausbildungsinstitutionen, Politik und Publikum. Seit 1995 arbeitet er als Regisseur, Ausstatter und Autor im Musik- und Sprechtheater und wird außerdem seit 2014 regelmäßig als Gastdozent an verschiedene renommierte Hochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeladen.
Elisabeth Bohaumilitzky, geboren in Oberösterreich, beendete ihre Tanzausbildung 2021 in Wien. Darauf erfolgte ihre Teilnahme am Advanced Dance Program in Berlin, gefolgt von weiteren Aus- und Fortbildungen in Deutschland, England und den USA (New York City), bei denen sie sich in klassischen, zeitgenössischen und kommerziellen Stilen ausbilden ließ. Seit 2021 ist Elisabeth als freischaffende Tänzerin in Österreich und Deutschland tätig. Im Jahr 2022, 2024 und 2025 war sie an der Semperoper Dresden für die Produktion La traviata engagiert. Zudem war sie 2023 in einer Produktion des Roncalli᾽s Apollo-Varieté-Theaters in Düsseldorf sowie bei verschiedenen Opern- und Operettenproduktionen zu sehen, so u. a. als Tänzerin beim Wiener Opernsommer in Don Giovanni (2024) und La traviata (2025). Für Film und Fernsehen tanzte Elisabeth Bohaumilitzky unter anderem für Künstler und Künstlerinnen wie Keala Settle ( The Greatest Showman ), RuPaul᾽s Dragqueens, Lemo, Detlef Soost, Albert Hammond, STARnacht TV und beim Schlagerboom mit Florian Silbereisen. Ferner stand sie als Tänzerin bei der Ellice EXTRAS Tour 2025 auf der Bühne. Auch durfte sie in verschiedenen Musikvideos und für Brands wie ÖBB, Sportalm, Vorwerk, Porsche oder Guess bei Events und Fashionshows als Tänzerin mitwirken. (Stand: 12/2025)
Celine Adamczak fand bereits im Alter von fünf Jahren im Kunstturnen ihre erste Leidenschaft. Eine Grundlage, die ihre tänzerische Entwicklung bis heute prägt. Mit zehn Jahren entdeckte sie den Tanz für sich und wurde schon mit dreizehn Jahren Teil der Wake Up OWL Young Company von Dhélé Agbetou, wo sie in Produktionen mitwirkte, die Contemporary und urbane Stile miteinander verband. Im Laufe der Zeit erweiterte sie ihr Repertoire um Modern, Jazz, Heels und viele weitere Stile und ließ sich in Workshops renommierter Künstler und Künstlerinnen wie beispielsweise Geraldine Armstrong inspirieren. 2021 zog Celine nach Bonn und trainierte parallel in Köln, widmete sich intensiver Ballett und Jazz und unterrichtete erste eigene Kurse. Dabei fand sie auch zurück zu ihren akrobatischen Ursprüngen. Internationale Bühnenerfahrung sammelte sie 2022 mit der Flying Steps Academy in Bulgarien, wo sie das Theaterstück Connection mitentwickelte und tourte. Dieses Jahr schloss Celine die Professional Dance Academy in Stuttgart ab und beginnt nun ihre ersten professionellen Engagements. Bereit, ihren Weg in die professionelle Tanzwelt mit Hingabe, Neugier und künstlerischem Blick weiterzugehen. (Stand: 12/2025)
Brittany Young stammt aus Toronto, Kanada. Sie ist eine klassisch ausgebildete Tänzerin und Absolventin der New World School of the Arts sowie der University of Florida, wo sie ihren Bachelor of Fine Arts in Tanz mit höchster Auszeichnung (summa cum laude) erhielt. Als freischaffende Künstlerin im Bereich Zeitgenössischer Tanz und Musical war sie in New York City, Los Angeles und seit 2018 auch in Europa tätig. Zu ihren wichtigsten Engagements zählen u. a. La Cage aux Folles, Hänsel und Gretel, Orpheus in der Unterwelt ( Komische Oper Berlin), Barkouf (Opernhaus Zürich), Märchen im Grand-Hotel (Staatstheater Nürnberg) und Priscilla – Königin der Wüste, Die Spinnen, die Römer! (Landestheater Linz). Neben ihrer Tätigkeit als Tänzerin erweitert Brittany ihr künstlerisches Schaffen zunehmend im Bereich Choreografie und Bewegungsregie. 2020 assistierte sie Michael-John Harper bei der weltweiten Amazons Holiday-Kampagne The Show Must Go On . Später choreografierte sie das Ein-Personen-Stück It’s Britney, Bitch! , gespielt von Sina Martens und inszeniert von Lena Brasch, das am Berliner Ensemble uraufgeführt wurde und im März 2025 seine 100. Vorstellung erreichte. In der Spielzeit 2025/26 wird Brittany Young in der Mitarbeit Choreografie bei Märchen im Grand-Hotel ihr Hausdebüt an der Oper Dortmund feiern. (Stand: 04/2025)
Christine Pugel Groeneveld studierte Gesang bei Venceslava Hruba-Freiberger an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar und bei Annette Kleine an der Hochschule für Musik in Enschede. 2003 erhielt sie ein Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth und war im Jahr darauf Finalistin im internationalen Wagner Gesangswettbewerb. Im Sommer 2007 gab sie ihr Debüt in England mit der Titelpartie aus Turandot an der Dorset Opera, wo sie 2009 ebenfalls Santuzza aus Cavalleria Rusticana sang. 2010 folgten Amneris aus Aida und Agathe aus Der Freischütz bei der Opera Classica Europa. Sie nahm an Meister- und Liedklassen bei Jard van Nes, Breda Zakotnik, Julius Best, Claudia Eder und Claudio Nicolai teil und gestaltete unterschiedliche Opernpartien. Neben dem Liedgesang, wo Hector Berlioz’ Les nuits d’étés und Richard Wagners Wesendonck-Lieder zu ihren Spezialitäten zählen, gilt ihre besondere Aufmerksamkeit modernen geistlichen Werken. So interpretierte sie 2010 das Sopransolo in der Deutschen Erstaufführung von Will Todds Mass in Blue wie auch in Sacred Concert von Duke Ellington zusammen mit der Stone Street Big Band der Musikschule Dortmund und dem Klangfarben Konzertchor Dortmund. In der Spielzeit 2007/08 wurde sie Mitglied des Opernchor Theater Dortmund. Hier stand sie u. a. als Ludmilla ( Die verkaufte Braut ), Ulrika ( Un ballo in maschera ), Fruma Sara ( Anatevka ), Venus ( Frau Luna ) und Annina ( La traviata ) auf der Bühne. 2021/22 sang Christine Groeneveld Ortlinde ( Die Walküre ), die sie auch in der Spielzeit 2025/26 verkörpern wird. In der Spielzeit 2023/24 war sie als Juno ( Orpheus in der Unterwelt ) zu erleben. (Stand 04/2025)
Aglaja Camphausen ist eine ungewöhnlich vielseitige Musikerin. Sie studierte zunächst Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Nach dem Konzertexamen schloss sie dort ein Gesangsstudium an. Meisterkurse unter anderem bei Cornelius L. Reid rundeten ihre Ausbildung ab. Heute arbeitet sie mit der Gesangspädagogin Susanne John zusammen. Als Cellistin ist Aglaja Camphausen nach langjähriger Orchestererfahrung unter anderem bei den Duisburger Philharmonikern als Kammermusikpartnerin gefragt. Ihre Gesangskarriere begann sie am Theater im Ballsaal, Bonn, und sang danach am Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen, an der Oper Köln, der Kammeroper Bonn und der Oper Dortmund. Seit 2007 ist Aglaja Camphausen mit einer 50% Stelle Mitglied im Chor der Oper Dortmund Ein besonderer musikalischer Schwerpunkt liegt in der Gestaltung themenspezifischer, moderierter Programme im Bereich Lied, Oper/Operette, 20er-Jahre Revue und Chanson. Ihr besonderes Interesse gilt außerdem dem klassischen Liedgut ab 1900. Zuletzt beschäftigte sie sich intensiv mit dem Liedschaffen des vergessenen Komponisten Bruno Stürmer, dessen Werke ihre Großmutter, die Sängerin Inge Camphausen, in den 1930er Jahren uraufführte. Weiter rief sie die Konzertreihe „Aglajas Salon“ ins Leben, die in intimer Atmosphäre im Kölner „Loft“ und an anderen Orten besondere, moderierte Klassikprogramme präsentiert. Schließlich ist sie auch als Crossover-Musikerin im Folk/Pop-Bereich aktiv, wovon diverse CD-Produktionen zeugen, insbesondere eine von der Kritik hochgelobte, gemeinsam mit dem Kontrabassisten Thomas Falke entstandene Einspielung aus dem Jahr 2022.
Hitomi Breitzmann wurde in Tokushima (Japan) geboren. Sie absolvierte ihr Studium und Magisterstudium an der Musashino academia musicae in Tokio bei Prof. So Oikawa. Während des Studiums sammelte sie erste Erfahrungen u. a. als Donna Elvira ( Don Giovanni ), Gräfin ( Le nozze di Figaro ) und Frau Fluth ( Die lustigen Weiber von Windsor ). Nach ihrem Abschluss in Tokio setzte sie ihre künstlerische Ausbildung bei Ks. Olivera Miljakovic in Wien fort. Seit 2005 ist sie festes Mitglied im Opernchor Theater Dortmund und übernimmt immer wieder kleine solistische Rollen. So war sie in der Spielzeit 2019/20 als Die Tante in Madama Butterfly auf der Bühne der Oper Dortmund zu erleben und hat in der Saison 2024/25 die Partie der Annina in La traviata verkörpert. (Stand 04/2025)