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Joke Visser

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Joke Visser

Nach zehn Jahren als freiberufliche Designerin für Institutionen wie Het Nationale Ballett Amsterdam, das Nederlands Dans Theater (1, 2 und 3) und die Niederländische Opernstiftung trat Joke Visser 1987 offiziell dem Nederlands Dans Theater bei. 1989 wurde sie zur Leiterin der Kostümabteilung des NDT ernannt. Seit diesem Jahr arbeitete Joke Visser eng mit Jiří Kylián zusammen. Sie entwarf und fertigte die Kostüme für zahlreiche seiner Werke. Ihr Designkatalog umfasst über 25 Kostümentwürfe für Jiří Kyliáns Choreografien und zahlreiche weitere für andere Choreografen. Außerdem überwacht und organisiert sie die gesamte Kostümlogistik für Kyliáns Werke weltweit.

Jiří Kylián

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Jiří Kylián

Jiří Kylián, geboren 1947 in der Tschechoslowakei, begann seine Tanzkarriere im Alter von neun Jahren an der Schule des Nationalballetts in Prag. 1962 wurde er als Student am Prager Konservatorium aufgenommen. Er verließ Prag, als er 1967 ein Stipendium für die Royal Ballet School in London erhielt. Danach wechselte er zum Stuttgarter Ballett unter der Leitung von John Cranko. Hier debütierte Kylián als Choreograf mit „Paradox“ für die Noverre Gesellschaft. Nachdem er drei Ballette für das Nederlands Dans Theater ( Viewers , Stoolgame und La Cathédrale Engloutie ) choreografiert hatte, wurde er 1975 künstlerischer Leiter der Company. 1978 machte er das Nederlands Dans Theater mit Sinfonietta international bekannt. Im selben Jahr gründete er zusammen mit Carel Birnie das Nederlands Dans Theater 2, das als Brücke zwischen Schule und professionellem Company-Alltag diente und und als Talentschmiede für junge Talente fungieren sollte. 1991 initiierte er außerdem das Nederlands Dans Theater 3, eine Company für ältere Tänzer*innen über 40 Jahre. Diese dreidimensionale Struktur war in der Welt des Tanzes einzigartig. Nach einer außergewöhnlichen Karriere übergab Kylián 1999 die künstlerische Leitung, blieb aber bis Dezember 2009 als Hauschoreograf mit der Company verbunden. Jiří Kylián hat fast 100 Werke geschaffen, von denen viele bis heute weltweit aufgeführt werden. Kylián hat nicht nur Werke für das Nederlands Dans Theater geschaffen, sondern auch für das Stuttgarter Ballett, das Ballett der Pariser Oper, die Bayerische Staatsoper München, das schwedische Fernsehen und das Tokyo Ballet. Kylián hat mit vielen kreativen Persönlichkeiten von internationalem Rang zusammengearbeitet – Komponisten: Arne Nordheim ( Ariadne 1979), Toru Takemitsu ( Dream Time 1983) – Designer: Walter Nobbe ( Sinfonietta 1978), Bill Katz ( Symphony of Psalms 1978), John Macfarlane ( Forgotten Land 1980), Michael Simon ( Stepping Stones 1991), Atsushi Kitagawara ( One of a Kind 1998), Susumu Shingu ( Toss of a Dice 2005), Yoshiki Hishinuma ( Zugvögel 2009). Im Sommer 2006 schuf er zusammen mit dem Filmregisseur Boris Paval Conen den Film Car-Men . Die Choreografie dafür entstand vor Ort auf den Braunkohletagebaustätten der Tschechischen Republik. 2010 war Kylián Mentor für Tanz im Rahmen der Rolex Mentor and Protégé Arts Initiative. 2013 schuf er zusammen mit Boris Paval Conen und NTR den Film Between Entrance & Exit , der beim Niederländischen Filmfestival in Utrecht für den „Gouden Kalf”-Preis nominiert wurde. Für die Aichi Triennale 2013 in Nagoya, Japan, schuf er die abendfüllende Tanz-/Filmproduktion East Shadow , die den Opfern des Tsunamis in Japan gewidmet war. Zusammen mit dem tschechischen Filmregisseur Jan Maliř drehte er die Filme Schwarzfahrer (2014) und seinen jüngsten Film Scalamare (2017), der auf den Stufen des berühmten Monumento ai Caduti in Ancona, Italien, gedreht wurde. Im Laufe seiner Karriere erhielt Kylián zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter: „Officer of the Orange Order“ – Niederlande, „Ehrendoktorwürde“ – Julliard School New York, drei „Nijinsky Awards“ – Monte Carlo (bester Choreograf, beste Kompanie und bestes Werk), „Benois de la Danse“ – Moskau und Berlin, „Ehrenmedaille“ des Präsidenten der Tschechischen Republik, „Commander de la Légion d'honneur“ – Frankreich, und 2008 wurde er mit einer der höchsten königlichen Auszeichnungen geehrt, der Medaille des Ordens für Kunst und Wissenschaft des Hauses Oranien, die ihm von Ihrer Majestät Königin Beatrix der Niederlande verliehen wurde. Kylián erhielt den Preis für sein Lebenswerk im Bereich Tanz und Theater vom tschechischen Kulturministerium in Prag. Im September 2017 wurde Kylián mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk, dem Positano Premia La Danza Léonide Massine Award, ausgezeichnet. Im März 2019 wurde Kylián als Mitglied der Académie des Beaux Arts in Paris aufgenommen. Diese hochkarätige Anerkennung wurde durch die Entscheidung der Akademie ergänzt, ihre Statuten zu ändern und einen besonderen Sitz für „Tanz“ hinzuzufügen. Im September 2021 erhielt Kylián in Prag den Gratias Agit Award für seine außergewöhnlichen Verdienste um die Förderung der tschechischen Kultur, des kulturellen Erbes und der Sprache. Im Oktober 2024 verlieh Petr Pavel, Präsident der Tschechischen Republik, Kylián den Orden des Weißen Löwen, die höchste Auszeichnung des Landes, in Anerkennung seines herausragenden Beitrags zur globalen Tanzszene und seiner Rolle bei der internationalen Förderung der tschechischen Kultur.

Elke Schepers

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Elke Schepers

Die 1965 in Amsterdam geborene Elke Schepers studierte Ballett an der Scapino Dance Academy in Amsterdam und wurde unter anderem von Anne Marie Tannenbaum, Ivan Kramar und Benjamin Harkarvy ausgebildet. Ihre Tanzkarriere begann sie 1985, als sie zum Nederlands Dans Theater 2 kam, das damals noch Junior Group of the Nederlands Dans Theater hieß. Im selben Jahr gewann sie den „Dansersfonds Encouragement”-Preis (Tänzerstiftung, gegründet von Alexandra Radius und Han Ebbelaar). 1987 wurde Elke Schepers in die Hauptcompany, das Nederlands Dans Theater 1, aufgenommen, wo sie schnell zu einer der Musen von Jiří Kylián wurde, der damals künstlerischer Leiter der Company war. Sie verließ das NDT nach 16 Jahren, in denen sie mit vielen weltbekannten Choreografen wie Hans van Manen, William Forsythe, Ohad Naharin, Mats Ek, Johan Inger und vielen anderen zusammengearbeitet hatte. 1997 wurde sie für ihre Hauptrolle in „A Sort Of” von Mats Ek mit dem „Silver Theatre Dance”-Preis ausgezeichnet. Derzeit studiert Elke Schepers weltweit verschiedene Werke von Jiří Kylián ein. Darüber hinaus unterrichtet sie Yoga und beteiligt sich an kleinen Tanzprojekten.

Lorena Díaz Stephens

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Lorena Díaz Stephens

Lorena Díaz Stephens studierte Sozialwissenschaften und Design in ihrer Geburtsstadt Santiago de Chile und in Barcelona. In Deutschland absolvierte sie den Master-Studiengang Media Architecture an der Bauhaus Universität Weimar. Als Designerin sowie Bühnen- und Kostümbildnerin hat sie in Spanien, Chile, Österreich und Deutschland gearbeitet und eine Vielzahl von Film-, Schauspiel- und Musiktheater-Produktionen realisiert. Ihre Stationen führten sie unter anderem an die Staatstheater Hannover, Wiesbaden, Darmstadt, Braunschweig und Saarbrücken, die Deutsche Oper am Rhein, das Schauspiel Stuttgart, das Theater Heidelberg, das Schauspiel Nürnberg die Oper Leipzig, die Oper Frankfurt, das Schauspiel Frankfurt, das Berliner Ensemble und an die Münchener Kammerspiele. lorenadiazstephens.com

Boston Gallacher

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Boston Gallacher

Boston Gallacher wurde 1996 in Glasgow geboren. Nach dem Abschluss an der Rambert School trat Boston Gallacher 2016 dem Nederlands Dans Theater bei und tanzte dort sieben Jahre lang. Derzeit steht Boston Gallacher mit der belgischen Physical-Theatre-Compagnie Peeping Tom auf der Bühne. Neben der darstellenden Tätigkeit arbeitet Boston freischaffend im Bereich Choreografie, Styling und als Autor*in. Als nicht-binäre*r Künstler*in engagiert sich Boston Gallacher für die Unterstützung von Trans-Perspektiven und glaubt, dass Tanz das Potenzial hat, Sprache und traditionelle Erzählungen zu überwinden, indem they sich dem sensorischen Wissen des Körpers hingibt.

Chiara Strickland

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Chiara Strickland

Christopher Ash

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Christopher Ash

Christopher Ash ist ein preisgekrönter Designer und Filmemacher aus Philadelphia, der in den Bereichen Theater, Oper, Tanz und Film tätig ist. Er gestaltete Tanzproduktionen wie Hypnagogia (Atlanta Ballet), Frida (Santiago, Wrocławska, Hong Kong Ballet, Arizona Ballet), Delmira (Cincinnati, Houston), Callas, la divina (Santiago), Mad’Moiselle , Buscando e Juan und Doña Peron (Ballet Hispanico), Francis Footwork (CoisCéim Dance Tour), Rivers , Harlem Night Song (National Dance Institute – NYU Skirball) sowie Wuthering Heights (Charlotte Ballet). Zu seinen Broadway-Produktionen zählen: New York, New York , Sunday in the Park with George , Saint Joan , Network , The Prince of Broadway , The Crucible und On the Town . Er war Teil der Produktionsteams diverser Theaterstücke wie I Did it My Way und I Want Absolute Beauty (Ruhrtriennale Bochum), Mijn Lieve Gunstelling (International Theatre Amsterdam), Rock & Roll Man (Off Broadway), Small Ball , Cost of Living , Choir Boy , The Garbologists , Sweat und Having Our Say (Philadelphia Theatre Company), The Lost Colony (Roanoke Island), The Curious Incident of The Dog in The Night Time (All-For-One) sowie Future Breath (Science Gallery Dublin). Zu seinen Bühnenbildern für Opernproduktionen gehören: Fanny und Alexander (La Monai/ De Munt), Wilhelm Tell (Oper Lausanne), Dead Man Walking (The Met), Don Giovanni (Opéra national de Paris, The Met), Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Festival Aix), Der vernichtende Engel (The Met & Salzburg) und La Traviata (Houston Grand Opera). Filmografie: Letter to our Children (Resonance Works), My Patina , No Regrets: a Piaf Affair , Feast (Bearded Ladies Cabaret), The Nearness of You (Martha Graham Cracker), Hours (Nichole Canuso Dance Company), Rose: a true story and song (Guggenheim), Fishtown Hoops (Matt & Ione Saunders), Covid 1999 , Inside Us (Ill Doots), Some Kind of Universe (Playmakers Repertory Company).

Marek Janowski

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Marek Janowski

Marek Janowski wurde 1939 in Warschau geboren und wuchs in unserer Region, in Wuppertal, auf. Nach seiner künstlerischen Ausbildung in Köln, unter anderem bei Wolfgang Sawallisch, schlug er den klassischen Weg eines deutschen Kapellmeisters ein, der ihn in wenigen Jahren vom Korrepetitor zu seinem ersten Posten als Generalmusikdirektor in Freiburg führte. Von dort wechselte Janowski 1975 zu den Dortmunder Philharmonikern, wo er für vier Jahre amtierte und den Grundstein seiner internationalen Karriere legte. Besondere Meriten erwarb er sich durch seine Arbeit als Künstlerischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984-2000) und des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (2002-2017), die er beide zu Spitzenorchestern formte. Zudem amtierte er unter anderem bei der Dresdner Philharmonie (2001-2003 und 2019-2023) und beim Orchestre de la Suisse Romande (2005-2012). In seiner langen Karriere hat der Dirigent eine Vielzahl von Tonträgern eingespielt, die zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten haben. Legendär ist etwa seine zwischen 1980 und 1983 entstandene Aufnahme von Wagners Ring des Nibelungen mit der Staatskapelle Dresden. In jüngerer Zeit folgten unter anderem ein umfangreicher Wagner-Zyklus mit dem Radio-Sinfonieorchester Berlin, eine Gesamtaufnahme der Sinfonien Anton Bruckners mit dem Orchestre de la Suisse Romane und Einspielungen von Sinfonien Schuberts und Schumanns mit der Dresdner Philharmonie.

Kenneth Woods

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Kenneth Woods

Der amerikanische Dirigent Kenneth Woods ist seit 2013 Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des English Symphony Orchestra. Zudem leitet er das Colorado Mahlerfest und fungiert als künstlerischer Leiter des Elgar Festivals, der alljährlichen Feier der Musik und des Lebens des großen britischen Komponisten in dessen Geburtsstadt Worcester. Woods erhielt seine dirigentische Ausbildung an der Musikhochschule in Cincinatti und wurde von Leonard Slatkin, David Zinman und Jorma Pamula gefördert. Nach verschiedenen Positionen bei kleineren US-amerikanischen Orchestern ging er 2009 nach Großbritannien, wo er zuerst das Orchestra of the Swan leitete, bevor er das English Symphony Orchestra übernahm. Es gewann unter seiner Leitung weithin Anerkennung als eines der innovativsten und einflussreichsten Orchester im Vereinigten Königreich und erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit und verdienstvolle CD-Produktionen. Als Gastdirigent leitete Woods bekannte Klangkörper wie das National Symphony Orchestra in Washington, D.C., das Royal Philharmonic Orchestra, das Cincinnati Symphony Orchestra, das BBC National Orchestra of Wales, das Budapest Festival Orchestra, die Royal Northern Sinfonia und das English Chamber Orchestra. Besonders hervorgetreten ist Woods durch seinen nachhaltigen Einsatz für übersehenes, aber bedeutsames Repertoire wie die Klavierkonzerte von Ernst Krenek und für das Schaffen britischer Komponisten unserer Zeit. Daneben bildet die Musik Edward Elgars einen Schwerpunkt des Dirigenten. Neben seiner dirigentischen Tätigkeit ist Woods ein produktiver Musikschriftsteller, dessen Blog „A View from the Podium“ viele anregende, lesenswerte Beiträge und fundierte Werkeinführungen bietet.

Anton Berman

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Anton Berman