Matthias Grimminger ist seit 1991 als Bassklarinettist bei den Dortmunder Philharmonikern. Er hatte vorher an der Musikhochschule Detmold Klarinette und Komposition studiert. Außer Klarinette spielt er auch Saxophon und geht gerne, sofern es die Dienstbelastung erlaubt, in Schulklassen, um seine Instrumente vorzustellen. Neben seiner Tätigkeit im Philharmonischen Orchester betreibt er mit seinem Kompagnon Henning Hagedorn seit vielen Jahren den Verlag Artivo Music und komponiert und arrangiert hauptsächlich für Musiktheater und Orchester. Im Dortmunder Theater war neben vielen Bearbeitungen (für Konzerte, Operetten, Musicals und den Tenor Hannes Brock) auch im Ballett Manon Lescaut (nach Puccini) zu sehen und zu hören. Auch der Eröffnungssong zu den Familienkonzerten der Philharmoniker stammt mit aus seiner Feder. Die jüngsten Arbeiten sind u.a. die rekonstruierte Urfassungen der Operette Im weisse Rössl von Ralph Benatzky sowie die Urfassungen mehrerer Operetten von Paul Abraham. Als Instrumentalist spielt er in mehreren Kammermusikgruppen mit, als Jazzmusiker auch u. a. im Ensemble Jazz in Opera.
Marjan Hesse, 1981 in Lahr/Schwarzwald geboren, erhielt ihren ersten Bratschen-Unterricht im Alter von 6 Jahren. Mit 16 wurde sie als Jungstudentin in die Viola-Klasse von Prof. Johannes Lüthy an der Musikhochschule Freiburg aufgenommen. Ihr Studium führte sie nach München zu Prof. Hariolf Schlichtig, später an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, wo sie 2006 ihr Diplom bei Prof. Jürgen Kussmaul ablegte. In der Saison 2004/05 war Marjan Hesse an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf engagiert, seit 2005 ist sie stellvertretende Solo-Bratscherin der Dortmunder Philharmoniker.
Biografie folgt.
Bettina Geiger wurde 1970 in Schweinfurt geboren. An den Musikhochschulen in Hannover und Freiburg studierte sie von 1989 bis 1995 bei Prof. Robert Aitken sowie in München bei Philippe Boucly. Nach Engagements an der Deutschen Oper am Rhein, Duisburg, bei der Philharmonia Hungarica (Solo-Piccolo) und beim Philharmonischen Orchester Kiel (stellv. 1. Flöte), ist sie seit 1997 Solo-Flötistin bei den Dortmunder Philharmonikern. Als Stipendiatin der Stiftung Villa Musica/Mainz musizierte sie u.a. mit Maurice Bourgue, Martin Ostertag und Ulf Rodenhäuser. Als Interpretin Neuer Musik konzertierte sie solistisch auf Festivals in Bourges, Darmstadt, Zürich, Genf und Sofia und auf der EXPO 2000. Eine CD mit Werken von Mesias Maiguashca ist bei der Wergo erschienen.
Lorris Dath (*1983) erhielt seinen ersten Schlagzeugunterricht im Alter von 9 Jahren. Als Schüler am Badischen Konservatorium Karlsruhe war er Stipendiat der Hochbegabten-Förderung und des Kulturfonds Baden und sammelte bereits früh wichtige Orchestererfahrung im Landesjugendorchester Baden-Württemberg sowie im Bundesjugendorchester. Während seines Studiums an der Musikhochschule Trossingen bei Prof. Franz Lang spielte er in der Jungen Deutschen Philharmonie, im Orchester des Schleswig Holstein Musik Festivals und war in der Spielzeit 2007/2008 Akademist am Saarländischen Staatstheater. Bevor Lorris Dath im September 2013 seine Stelle als Solopauker der Dortmunder Philharmoniker antrat, war er bereits über vier Jahre in selber Position bei den Essener Philharmonikern engagiert.
Marja Hennicke ist in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen. Für ihr Studium zog es sie nach Wien, wo sie ihre Ausbildung am Konservatorium absolvierte. Während dieser Zeit war sie bereits in Produktionen wie RENT , Swinging St. Pauli und Orpheus in der Unterwelt zu sehen. Auf der Felsenbühne Staatz spielte sie die Madame de la Grande Bouche in Die Schöne und das Biest und stand als Edith Piaf für No, je ne regrette rien beim Europäischen Klassikfestival auf der Bühne. In der Österreichischen Erstaufführung des Schauspiels Delhi – Ein Tanz spielte sie die Olga. In der Deutschen Erstaufführung von Shrek – Das Musical spielte sie die Frau Holle und tourte mit dem Musical durch den gesamten deutschsprachigen Raum. 2016 ging es für Marja Hennicke für das Musical Don Camillo und Peppone zurück nach Wien. 2018 gehörte sie in Berlin zum Ensemble von Tanz der Vampire und ist für die Rückkehr des Musicals ins Metronom Theater Oberhausen für die Rolle der Rebecca engagiert. Als Tracy Turnblad stand sie außerdem mehrmals für Hairspray auf der Bühne, so u. a. an der Oper Dortmund sowie zuletzt 2021/22 am Staatstheater Nürnberg. (Stand: 04/2025)
Leonard Dick, in Hannover geboren, jüdisch und chilenisch-russischer Herkunft, ist Regisseur und Schauspieler. Er studierte an der Theaterakademie August Everding in München und arbeitete u. a. an den Münchner Kammerspielen, am Residenztheater und am Burgtheater Wien. Für seine erste Regiearbeit Bent – Rosa Winkel wurde er 2019 beim Spoleto Festival (European Young Theatre) mit dem 2. Preis der Jury ausgezeichnet. Er inszenierte an Theatern im deutschsprachigen Raum, darunter Schauspiel Hannover, Rheinisches Landestheater Neuss, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Theater Konstanz und Dschungel Wien. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen politischer Dringlichkeit und spielerischer Lust, zwischen Ernst und Humor, Musik und Choreografie. 2024 war er mit Landsfrau als Mitglied des Theaterkollektivs Doris Crea zum Plug & Play Festival für junge Regie am Staatstheater Mainz eingeladen. Dick arbeitet kollektiv, setzt auf flache Hierarchien und improvisatorische Prozesse. Seine Schwerpunkte liegen auf postmigrantischem Theater, Stückentwicklungen und Komödie. Seit 2024 arbeitet er zudem als Filmregisseur im Duo mit Ansgar Beck zusammen. Ihr Film Square peg in a black hole wurde beim Mainzer Filmz Festival in der Kurzfilm-Sektion andersARTig prämiert und beim Queens World Filmfestival in New York 2025 in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert. Mit dem Schauspieler und Musiker Andrej Agranovski verbindet ihn seit vielen Jahren eine enge künstlerische Zusammenarbeit.
Wanda Traub arbeitet als freie Bühnen- und Kostümbildnerin und lebt in Berlin. Nach ihrer Ausbildung zur Maßschneiderin am Staatstheater Stuttgart war sie in verschiedenen Maßateliers sowie an der Komischen Oper Berlin tätig. Anschließend studierte sie Kostümgestaltung sowie Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Während des Studiums realisierte sie erste eigene Projekte in den Bereichen Theater, Film und Performance. In den vergangenen Spielzeiten arbeitete Wanda Traub u. a. Staatstheater Nürnberg, am Staatstheater Hannover, am Deutschen Theater Berlin, am Staatstheater Darmstadt, am Münchner Volkstheater, an der Anderen Welt Bühne Strausberg, am RambaZamba Theater Berlin sowie am Festspielhaus Hellerau. Für die Uraufführung ‚ Pidor‘ und der Wolf von Sam Max ist sie zum erstem Mal am Theater Dortmund zu Gast. In der Spielzeit 2025|26 folgen weitere Arbeiten u. a. am Thalia Theater Hamburg.