Leif-Erik Heine ist ein in München ansässiger Bühnen- und Kostümbildner. Nach ersten Engagements als Ausstattungsassistent an den Theatern Magdeburg und Dortmund arbeitet er seit 2016 freischaffend für Schauspiel, Oper, Operette und Musical. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden großformatige Musicalproduktionen, darunter Die drei Musketiere (u. a. Staatstheater Augsburg, 2022), Tootsie am Landestheater Linz (2023) und Anatevka bei den Domstufen-Festspielen in Erfurt (2024). Auch im klassischen Schauspiel ist er regelmäßig tätig, zuletzt etwa mit Der zerbrochne Krug an den Schauspielbühnen Stuttgart (2025). In der Spielzeit 2026|27 kehrt Heine als Bühnen- und Kostümbildner für Humperdincks Hänsel und Gretel an die Oper Dortmund zurück. (Stand: 06/2026)
Der südkoreanische Bariton erlangte internationale Aufmerksamkeit als Gewinner des Wettbewerbs BBC Cardiff Singer of the World. Dieser Erfolg markierte den Durchbruch nach einer Reihe von Auszeichnungen, darunter der zweite Preis und der Publikumspreis bei Operalia sowie der zweite Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb. Seither gastiert er regelmäsig an den weltweit führenden Opernhäusern. Ein Schwerpunkt seines Schaffens liegt auf den großen Partien von Puccini und Verdi. Er interpretierte den Marcello in La bohème an der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House in London sowie an der Washington National Opera und beim Glyndebourne Festival. Mit Rollen wie Scarpia in Tosca oder Giorgio Germont in La Traviata – etwa an der Bayerischen Staatsoper oder der Deutschen Oper Berlin – stellte er seine künstlerische Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Neben dem italienischen Fach erweitert Kim sein Repertoire stetig um dramatische Partien wie Carlo Gérard in Giordanos Andrea Chénier oder den Marchese di Posa in Don Carlo . Mit der Rolle des Donner in Wagners Das Rheingold bei den Osterfestspielen Salzburg erschloss er sich zudem das deutsche Fach. In der Spielzeit 2026/27 gibt er sein Debüt an der Oper Dortmund als Wolfram in der Neuinszenierung von Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg . (Stand 03/2026)
Josef Zschornack, 1997 in Bautzen geboren, wuchs zweisprachig mit Deutsch und Sorbisch in der Oberlausitz und in Dresden auf. Von 2022 an war er Referent des Intendanten Michael Börgerding sowie ab 2025 Referent der Künstlerischen Leitung und Projektleiter am Theater Bremen. Ebenda verantwortete er auf dem Goetheplatz ab 2023 die spartenübergreifende Spielstätte und Veranstaltungsreihe Common Ground – Ort für Musik, Performance und Begegnungen. Seit November 2025 ist er Künstlerischer Betriebsdirektor am Schauspiel Dortmund. Zuvor war er Regieassistent am Theater Oberhausen und im Musiktheater am Theater Bremen. Gastengagements führten ihn u. a. an das Staatsschauspiel Dresden, das Luzerner Theater, das Staatstheater Kassel, das Theater Aachen und das Volkstheater Wien. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er als Knabensolist in der "Zauberflöte" an der Staatsoperette Dresden sowie in einer Inszenierung an der Bürgerbühne des Staatsschauspiel Dresden. Mit 20 Jahren debütierte er als Regisseur am Theater Oberhausen und verantwortete verschiedene Abende am Theater Bremen. Für die Ruhrtriennale und die KunstFestSpiele Herrenhausen arbeitete er als künstlerischer Produktionsleiter.
Es kommt nicht oft vor, dass eine 22 Jahre junge Musikerin das Probespiel um eine Solo-Position bei den Berliner Philharmonikern gewinnt und damit eine der begehrtesten Orchesterstellen weltweit erhält. Und noch viel seltener ist, diese Stelle zwei Jahre später aufzugeben, um als Solo-Fagottistin zu den Wiener Philharmonikern zu wechseln. Dieses Kunststück gelang der 1991 geborenen Französin Sophie Dervaux, die zudem Preisträgerin zahlreicher renommierter Wettbewerbe ist, u. a. des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München. Sophie Dervaux hat sich weit über ihre Mitgliedschaft in den berühmten Orchestern hinaus als Solistin etabliert. Sie konzertierte unter anderem mit den Wiener Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Orchestre National de Lyon und trat in den bedeutendsten Konzertsälen der Musikwelt von der Suntory Hall Tokio über die Carnegie Hall New York bis zur Berliner Philharmonie auf. Ihr breites Solo-Repertoire umfasst Werke von Vivaldi, Saint-Saëns, Jolivet, Strauss, Mozart, Hummel, Haydn, Paganini und anderen. Seit 2019 hat sich Sophie Dervaux auch als Dirigentin profiliert. Sie leitete Konzerte und CD-Produktionen u.a. mit dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Münchener Kammerorchester, dem Orchestre Victor Hugo in Besançon, dem Kammerorchester Les Sacqueboutiers und dem japanischen Aichi Chamber Orchestra, mit dem u.a. die Uraufführung von Félix‘ Dervaux‘ Nagoya Bassoon Concerto gestaltete. Ihre musikalische Ausbildung begann Sophie Dervaux auf der Gitarre und der Klarinette; seit 2003 spielt sie Fagott. Nach der Ausbildung am Konservatorium in Versailles studierte sie in Lyon und Berlin und war Mitglied der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker. In ihrer noch jungen Karriere hat Sophie Dervaux bereits verschiedene CDs als Solistin und Dirigentin eingespielt, die mit renommierten Preisen bedacht wurden. Aktuell verfolgt sie ein auf mehrere Jahre angelegtes Aufnahmeprojekt, das den Fagottkonzerten von Antonio Vivaldi gewidmet ist.
Geboren in der Slowakei. Studium am Dance Conservatory in Bratislava und an der Académie de Danse classique „Princesse Grace“ in Monaco. Erstes Engagement am Slowakischen Nationaltheater Bratislava und ab 2011 am Thüringer Staatsballett. Seit 2019 Mitglied des Ballett Dortmund. Am 31. Mai 2026 wurde Filip Kvačák zum ersten Kammertänzer in der Geschichte der Stadt Dortmund ernannt.
Koji Ishizaka studierte zunächst Orchesterleitung im Bachelor an der Tokyo University of the Arts sowie nach seinem Abschluss Orchesterleitung im Master bei Prof. Johannes Schlaefli an der Zürcher Hochschule der Künste, anschließend Liedbegleitung bei Prof. Carolyn Hague an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Im Sommer 2017 war er gastweise als Solorepetitor am Luzerner Theater engagiert. 2018 nahm er an der Accademia del Maggio Musicale Fiorentino als Korrepetitor teil. In der Spielzeit 2018/19 war er als Solorepetitor an den Wuppertaler Bühnen engagiert, wo er Die Zauberflöte und Schulkonzerte dirigierte und wechselte 2022/23 als Kapellmeister zu den Dortmunder Philharmonikern. An der Oper Dortmund dirigierte er zuletzt u. a. Gräfin Mariza , Peer Gynt , Die Zauberflöte , Orpheus in der Unterwelt , die Internationale Ballettgala XXXVII , Schwanensee , Dawson und die Uraufführung Die Reise zu Planet 9. In der Spielzeit 2024/25 hatte er u. a. die Musikalische Leitung von Sweeney Todd inne. 2025/26 übernimmt er die Musikalische Leitung von Märchen im Grand-Hotel . (Stand: 06/2024)