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Emilia Sambor

Ensemble

Emilia Sambor

Zuzanna Danuta Kurzepa

Ensemble

Zuzanna Danuta Kurzepa

Seojin Park

Ensemble

Seojin Park

Der aus Südkorea stammende Countertenor Seojin Park wurde bereits im Alter von 17 Jahren als der damals jüngste Student der Gesangsabteilung der Musikhochschule Düsseldorf aufgenommen. Ab dem folgenden Jahr studierte er zunächst an der Musikhochschule Köln bei Professor Phillip Langshaw. Außerdem erweiterte er seinen musikalischen Horizont durch die Teilnahme an der Académie Internationale dʼEté de Nice in Frankreich. Bereits während seiner Schulzeit machte er als Sänger auf sich aufmerksam; und im dritten Jahr seines Studiums bestand er das Vorsingen der Internationalen Siegfried Wagner Gesellschaft e. V. und debütierte bei Konzerten in Fürth und in Bayreuth, beginnend mit der Mitwirkung in der Titelrolle von Siegfried Wagners Oper Der Kobold zur Saisoneröffnung am Theater Fürth. Die Produktion wurde live im Radio des Bayerischen Rundfunks übertragen und später auf DVD sowie CD beim Label Naxos veröffentlicht und überaus positiv von der Musikkritik besprochen. Seojin Park trat u. a mit den Nürnberger Symphonikern, dem Verdandi Camerata Orchestra und dem Bach Solisten Ensemble Orchestra unter der Leitung von Frank Strobel, Marcus Creed, Khac-Uyen Nguyen und Sung-Hwan Cho auf, wobei er u. a. Bachs Weihnachtsoratorium , Händels Messiah , Vivaldis Stabat Mater und Alfred Schnittkes Seid nüchtern und wachet in verschiedenen Städten in Deutschland und England sang. Im Jahr 2021 gab er sein allererstes Rezital in Seoul. Anschließend sang er u. a. in Händels Serse im Seoul Arts Center als Gastkünstler beim Konzert des Hornisten Hyeong-won, beim Konzert zum 20. Jahrestag der Gründung der Korean Accompaniment Association und beim Konzert zum 100. Geburtstag Piazzollas, das in der Lotte Concert Hall, Seoul stattfand. Seojin Park hat eine besondere Vorliebe für deutsche Lieder und veranstaltete daher im April 2023 gemeinsam mit seiner Mutter, der Sopranistin Na-sook Han, ein Rezital mit Liedern von Robert und Clara Schumann und Johannes Brahms. Kürzlich wurde er von der Young Artist Collection Seoul der Seocho Cultural Foundation eingeladen, ein Konzert mit deutschen Liedern zu singen. Seit 2023 gibt er regelmäßig Konzerte mit deutschen und französischen Liedern in Zusammenarbeit mit dem College of Music der Kookmin University. (Stand: 09/2024)

Francesco Pio Ricci

Ensemble

Francesco Pio Ricci

Joseph Gray

Ensemble

Joseph Gray

Jenny Laudadio

Ensemble

Jenny Laudadio

Die Italienerin wurde ausgebildet in Italien an der Accademia Nazionale di Danza in Rom und der Scuola di Ballo dell’Accademia d’Arti e Mestieri dello Spettacolo al Teatro alla Scala di Milano. Seit 2010 Engagement beim Semperoper Ballett, seit 2017 als Halbsolistin.

Will Humburg

Ensemble

Will Humburg

Will Humburg studierte in seiner Heimatstadt Hamburg unter anderem bei Horst Stein und Christoph von Dohnányi. Neben ersten Festengagements in Bremen und Hagen trat er seit Mitte der Achtziger Jahre zunehmend als Gastdirigent hervor und etablierte sich innerhalb weniger Jahre durch zahlreiche Opern- und Konzertauftritte im In- und Ausland. 1992–2004 war er Generalmusikdirektor in Münster, wo er u. a. Wagners Der Ring des Nibelungen leitete. Als Einspringer für Giuseppe Sinopoli übernahm er in Rom Siegfried und Götterdämmerung und hat seitdem zahlreiche Opernproduktionen in der italienischen Hauptstadt dirigiert. Sein großes und breitgefächertes Repertoire von über 120 Musiktheaterwerken und fast allen großen Werken der Sinfonik sowie seine energiegeladenen Interpretationen machen Will Humburg im Opern- wie im Konzertbereich international zu einem gefragten Dirigenten. Gasttätigkeiten führten ihn u. a. an Opernhäuser und Festivals wie das Teatro alla Scala, Maggio Musicale Fiorentino, die Dresdner Semperoper, Staatsoper Stuttgart, Deutsche Oper Berlin, nach Budapest, Lissabon, Düsseldorf, Palermo, an das Opernfestival Menorca, die Accademia Santa Cecilia in Rom, das Verdi-Festival Busseto München und Sevilla. Seit 2008 ist Will Humburg ständiger Gastdirigent am Opernhaus der Bundesstadt Bonn und initiierte dort unter anderem eine sehr erfolgreiche Reihe von Produktionen früher Verdi-Opern. Außerdem ist er seit 2009 regelmäßiger Gastdirigent der Kölner Oper, wo er neben Wagners Parsifal auch mehrere Produktionen der späten Verdi-Opern leitete. Von Oktober 2009 bis Dezember 2011 war er künstlerischer Direktor und Chefdirigent des Teatro Massimo Bellini in Catania. 2014–2018 war er Generalmusikdirektor des Staatstheater Darmstadt. Unter anderen für das Label Naxos spielte Will Humburg seit 1990 mehrere CDs und DVDs ein, die hervorragend rezensiert und ausgezeichnet wurden, etwa mit dem „Editor’s choice of the month“ der Zeitschrift Gramophone . Vor allem für seine Verdi-Interpretationen erhielt Will Humburg in den letzten Jahren immer wieder Nennungen als Dirigent des Jahres in den jährlichen Kritikerumfragen der Zeitschrift Opernwelt. 2022 veröffentlichte Will Humburg sein Buch Wagners Rheingold – Eine Deutung von Leitmotivik und Orchestration im Verlag Königshausen & Neumann. Im selben Verlag erschienen zudem in der von Anselm Gerhard herausgegebenen Reihe „Verdiperspektiven“ zwei ausführliche Artikel über Rigoletto . Zurzeit arbeitet Humburg an dem Folge-Buch Wagners Walküre . An der Oper Dortmund übernimmt er 2024/25 die Musikalische Leitung für die Neuproduktion von Verdis La traviata . (Stand: 06/2024)

Jessica Nuccio

Ensemble

Jessica Nuccio

Die Sopranistin Jessica Nuccio wurde in Palermo geboren und studierte Gesang in ihrer Heimatstadt am Institute Regina Margherita. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, so etwa den 1. Preis beim Wettbewerb „Simone Alaimo e le Sue opera“ im Jahr 2010, den 1. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Voci del Mediterraneo“ in Syrakus sowie den 1. Preis und den Kritikerpreis bei der ersten Ausgabe des Internationalen Gesangswettbewerbs „Marcello Giordani“ im Jahr 2011. Im selben Jahr gab sie ihr gefeiertes Debüt am Gran Teatro La Fenice in Venedig als Violetta Valéry ( La traviata ). Zu ihrem umfangreichen Repertoire zählen u. a. Rollen wie Adina ( L’elisir d’amore ), Gilda ( Rigoletto ), Amina ( La sonnambula ), die Titelpartie aus Lucia die Lammermoor , Musetta und Mimì ( La Bohème ), Liù ( Turandot ), Desdemona ( Otello ) und Micaëla ( Carmen ). Jessica Nuccio gastierte bereits an renommierten Opernhäusern wie dem Teatro alla Scala in Mailand, der Bayerischen Staatsoper in München, der Staatsoper und Deutschen Oper Berlin, dem Teatro Massimo di Palermo, dem Gran Teatro La Fenice in Venedig, der Opera Australia in Sydney sowie dem Teatro Real in Madrid. Dabei arbeitete sie u. a. mit Dirigent*innen wie Speranza Scappucci, Fabio Luisi, Carlo Rizzi und Zubin Mehta sowie Regisseuren wie Robert Carsen, Damiano Michieletto, Andreas Homoki, Franco Zeffirelli und Bruno Ravella. 2023 war sie zuletzt u. a. als Musetta ( La Bohème ) am Teatro Massimo di Palermo sowie als Marie ( La fille du régiment ) am Teatro Massimo Bellini zu sehen. In der Spielzeit 2024/25 ist Jessica Nuccio am Teatro Massimo di Palermo als Liù ( Turandot ) sowie an der Oper Dortmund in der Rolle der Violetta Valéry ( La traviata ) zu erleben. (Stand: 06/2024)

Andrea Carè

Ensemble

Andrea Carè

Der italienische Tenor Andrea Carè wurde in Turin geboren und studierte dort am Staatlichen Konservatorium für Musik „Giuseppe Verdi“. Er perfektionierte seine Gesangstechnik u. a. bei Luciano Pavarotti und Raina Kabaiwanska. Nachdem er 2005 den Internationalen Opernwettbewerb in Spoleto gewann, gastierte er weltweit an den renommiertesten Opernhäusern, u. a. am Teatro alla Scala in Mailand, am Royal Opera House in London, an der Metropolitan Opera in New York, an der Wiener Staatsoper, am Teatro Real in Madrid, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an der Deutschen Oper Berlin, am Bolschoi-Theater in Moskau, an der Hamburgischen Staatsoper, an der Royal Swedish Opera in Stockholm, am Teatro La Fenice in Venedig, am Teatro dell’Opera di Roma, am Teatro Regio in Turin und Parma, am Teatro Comunale in Bologna, am Teatro Massimo in Palermo, am National Centre for the Performing Arts in Peking, am Teatro di San Carlo in Neapel sowie an der Canadian Opera Company. Von Kritiker*innen wird Andrea Carè als einer der besten Darsteller der Rolle des Don José in Carmen gefeiert. Sein umfangreiches Repertoire umfasst Rollen wie Alfredo Germont ( La traviata ), die Titelpartie aus Don Carlo , Gustavo ( Un ballo in maschera ), Pinkerton ( Madama Butterfly ), Cavaradossi ( Tosca ), Rodolfo ( La Bohème ), Radamès ( Aida ), Macduff ( Macbeth ), Enzo Grimaldo ( La Gioconda ), Giasone ( Medea ), Pollione ( Norma ), Loris Ipanoff ( Fedora ), die Titelpartie aus Sigurd , Števa ( Jenůfa ), Ctirad ( Šárka ) und Osaka ( Iris ). Andrea Carè arbeitete bereits mit Dirigenten wie Bruno Bartoletti, Riccardo Chailly, Gianandrea Noseda, Paolo Arrivabeni, Tugan Sokhiev, Nicola Luisotti, Jader Bignamini, Pinchas Steinberg, Patrick Fournillier, Pier Giorgio Morandi, Evelino Pidò, Roberto Abbado, Daniele Callegari, Valerio Galli, Giampaolo Bisanti und Massimo Zanetti. An der Oper Dortmund wird er in der Spielzeit 2024/25 als Alfredo Germont ( La traviata ) sowie in einer Silvestervorstellung von Die Fledermaus zu erleben sein. (Stand: 06/2024)

Nina Janke

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Nina Janke

Die gebürtige Münsteranerin hat ihr Diplom an der Bayerischen Theaterakademie in München gemacht. Nach ihrem Abschluss ging sie zunächst nach Berlin zu Tanz der Vampire und dann an das Colosseum Theater Essen um dort unter anderem die Rolle der Hippie Mutter Flora in Ich will Spaß zu übernehmen. Für die damals 25-Jährige ein wichtiges Engagement, das sie direkt in die Riege der „Ü 40-Rollen“ brachte. So war sie bis dato die jüngste Lisa Wartberg in Ich war noch niemals in New York und auch bei ihrem Debut als Donna und Tanja in Mamma Mia zählte sie zu den jüngsten Schauspielerinnen dieser Rollen bislang. Man sah sie als Audrey II und Ronette in Der kleine Horrorladen , die Wilddrude in Ronja Räubertochter im Schauspielhaus Düsseldorf, Judy (Aretha Franklin) in Blues Brothers , in Trier als Lucy in der Dreigroschenoper oder als Anni Frid bei der Stadion Tour in Peter Plates Musical Bibi und Tina . Sommerengagements führten sie unter Anderem zu den Schloßfestspielen Ettlingen ( Anything Goes und Dracula ) und 2017/18 nach Bad Hersfeld, wo sie unter der Regie von Stefan Huber in Titanic als Charlotte Drake Cardoza die emanzipierte Frau der 20er Jahre gab. Großen Erfolg feierte sie mit dem Monolog Zarah 47 , einem Solo-Stück von Peter Lund über die in die Jahre gekommene Zarah Leander, für das sie mehrfach ausgezeichnet und das in München und in Kempten gezeigt wurde. Zwei Jahre hintereinander war sie in Gil Mehmerts Inszenierung von Wahnsinn als Walk-In Cover für die drei weiblichen Hauptrollen und als „Crossover Cover“ für alle featured Ensemblerollen zu sehen. Vor der Pandemie begeisterte sie in Berlin Berlin als Marlene Dietrich und feierte mit der Uraufführung von Himmel und Kölle als Dance Captain, Cover Moni, Jenny und Maike in der Volksbühne in Köln Premiere. Nach der Geburt ihres Sohnes stand sie als Yitzhak im Zwei Personen Erfolgsmusical Hedwig and the angry inch im Musiktheater Gelsenkirchen auf der Bühne und 2023 sah man sie als Kurtisane in dem Broadway Klassiker Boys from Syracuse am Theater Erfurt. Die letzten beiden Sommer entdeckte sie erneut ihre Liebe zum Kindertheater und spielte mit großer Freude im Märchensommer Allgäu in Kempten auf der Burghalde die böse Meerhexe in der kleinen Meerjungfrau sowie im Jahr darauf Shirkan und King Louie im Dschungelbuch . In der Spielzeit 2024/25 steht sie u. a. als Bettlerin in Sweeney Todd auf der Dortmunder Opernbühne. (Stand: 06/2024)