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Andrea Shin

Ensemble

Andrea Shin

Der südkoreanische Tenor Andrea Shin studierte Gesang in Seoul, Novara, am Mozarteum in Salzburg, dem Prayner Konservatorium in Wien und an der Theaterakademie der Mailänder Scala. 2011–2015 war er Mitglied des Ensembles am Badischen Staatstheater in Karlsruhe, wo er u. a. Rodolfo ( La Bohème ), Alfred ( Die Fledermaus ), Grigory ( Boris Godunow ), König Gustav ( Un ballo in maschera ), Cavaradossi ( Tosca ) und Alfredo Germont ( La traviata ) interpretierte. In der Spielzeit 2015/16 war er festes Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover. Dort sang er u. a. die Titelrolle des Werther und den Duca in Rigoletto . Andrea Shin gastiert zudem regelmäßig mit Puccini-Partien (Cavaradossi und Pinkerton) an der Staatsoper Stuttgart. An der Metropolitan Opera New York gab er 2018 sein Debüt als Roméo in Gounods Roméo et Juliette , nachdem er zuvor bereits als Cover für die Hauptrollen Roméo, Duca und Rodolfo engagiert worden war. In der Spielzeit 2018/19 interpretierte er an der Oper Dortmund bereits den Calaf in Puccinis Turandot und kehrt nun 2019/20 als Benjamin F. Pinkerton in Madama Butterfly sowie zur Operngala Un bel di vedremo zurück.

Georg Kirketerp

Ensemble

Georg Kirketerp

Georg Kirketerp, geboren in Herford, absolvierte 1984–1988 zunächst ein Querflötenstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg bei J. C. Gérard. Zeitgleich nahm er Gesangsstunden. Nach dem Abschluss als Diplommusiklehrer begab er sich 1989 für mehrere Monate auf einen Studienaufenthalt nach Italien, an dessen Ende die Aufführung einer Produktion von La Bohème stand, in der er den Shaunard sang. 1990–1993 arbeitete er an der Hamburgischen Staatsoper kontinuierlich als Mitglied des Bewegungschores sowie musikalisch, u. a. als Sprecher in der Uraufführung von Wolfgang Rihms Eroberung von México oder beim Musical On The Town von Leonard Bernstein. Seine Stimme ließ er bei Prof. Charlotte Lehmann in Hannover weiter ausbilden. 1993–1997 war Georg Kirketerp als Bass 1 im Opernchor Eisenach engagiert, wo er auch solistische Aufgaben übernahm (u. a. Sigismund Sülzheimer in Im weißen Rössl ). Seit 1997 gehört er in gleicher Position dem Opernchor Theater Dortmund an und tritt auch hier gelegentlich solistisch auf, u. a. als Hermann in Linie 1 . In der Spielzeit 2019/20 ist Georg Kirketerp als Chorsolist in der Partie des Lord Savage ( Jekyll & Hyde ) auf der Bühne zu erleben.

Mechthild Seipel

Ensemble

Mechthild Seipel

Die Kostümbildnerin Mechthild Seipel wurde in Bochum geboren und absolvierte eine Ausbildung zur Modedesignerin in Berlin. Im Anschluss erhielt sie ein Engagement als Kostümassistentin an der Oper Köln, wo auch ihre Zusammenarbeit mit Andreas Homoki begann. Gemeinsam arbeiteten sie u. a. an Lulu und Capriccio (Amsterdam), Le nozze di Figaro und La fanciulla del West (Tokio), La Bohème , Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny , Eugen Onegin und My Fair Lady (Komische Oper Berlin) sowie Médée und La forza del destino (Opernhaus Zürich). Des Weiteren verbindet sie eine lange Zusammenarbeit mit der Regisseurin Karoline Gruber, für die sie u. a. das Kostümbild für Don Giovanni an der Deutschen Oper am Rhein, für König Lear und Die Tote Stad t an der Staatsoper Hamburg und zuletzt für Der Spieler an der Wiener Staatsoper entwarf. An der Oper Dortmund zeichnete sie bereits in der Spielzeit 2018/19 für das Kostümbild zu Turandot in der Regie von Tomo Sugao verantwortlich und wird diese Zusammenarbeit 2019/20 nun mit Madama Butterfly fortsetzen.

Zachariah N. Kariithi

Ensemble

Zachariah N. Kariithi

Der kenianische Bariton Zachariah N. Kariithi hat am Kenya Conservatoire of Music in seiner Heimatstadt Nairobi studiert. Seine Ausbildung hat er anschließend fortgesetzt: an der Buchmann Mehta School of Music (Tel Aviv University) und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Außerdem nahm er an diversen Meisterklassen teil und wurde bei mehreren Gesangswettbewerben ausgezeichnet. Auf dem Konzertpodium war er unter anderem mit dem Orchester der Buchmann Mehta School of Music unter Zubin Mehta, dem Israel und dem Haifa Sinfonieorchester zu hören und sang unter Zeev Dorman in der New Yorker Carnegie Hall. Von 2015 bis 2017 war Kariithi Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg. Dort sang er Partien wie Moralès ( Carmen ), Schaunard ( La Bohème ), Steuermann ( Tristan und Isolde ) oder Fiorello. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört Kariithi zum Opernensemble des Staatstheaters Braunschweig. In der Saison 2022/23 wird er sich unter anderem in Rusalka , als Papageno sowie in der Titelpartie der Uraufführung Wie dem Herrn Mockinpott das Leiden ausgetrieben wird dem Publikum präsentieren.

Sofia Pintzou

Ensemble

Sofia Pintzou

Sofia Pintzou wurde in Athen/Griechenland geboren. Sie besitzt ein Diplom in Tanz und Tanzpädagogik der Staatlichen Griechischen Schule für Tanzkunst und der Rallu-Manu-Tanzschule in Athen sowie einen Bachelorabschluss in Sportwissenschaften und Sporterziehung der Universität Athen. Ihre professionelle Laufbahn als Tänzerin beinhalten u. a. Engagements bei Sasha Waltz & Guests, bei der Münchner Biennale, der Oper Wallonie de Liège, dem Staatstheater Kassel, der Semper Oper Dresden, den Salzburger Osterfestspielen, beim Granhøj Dans (DK), bei der TUP Essen, der Staatsoper Berlin, den Festivals Arena di Verona, Athen und Epidauros, an der Deutschen Oper Berlin, bei Satu Tuomisto & Comp., am Theater Lüneburg, der NOW dance company (Seoul Stadt), der Hellenic Dance Company, an der griechische Nationaloper, beim Griechischen Choreodrama und der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2004. Im Rahmen der oben genannten Engagements hat sie mit vielen namhaften Künstler*innen zusammengearbeitet, so z. B. Sasha Waltz, Michail Marmarinos, Helge Letonja, Yannis Kokkos, Vincent Boussard, Yasmin Vardimon, Yossi Berg and Oded Graf, Johannes Wieland, Palle Granhøj, David Hermann, Robert Carsen, Steven Pimlott, Aleta Collins, Jo Graell, Dimitris Papaioannou. Höhepunkte ihrer Karriere waren die Rolle des Schwarzen Engels in Otello von G. Verdi (Regie: Vincent Boussard, an der Semperoper Dresden und bei den Salzburger Osterfestspielen 2016, 2017, 2018), die Hauptrolle in Elektra von Mikis Theodorakis beim Internat. Aegean Festival im Jahr 2018 (Choreografie: Renato Zanella, anschließend Live-Kino-Installation unter der Regie von Asteris Kutulas), die Rolle der Elektra in der Oresteia von Jannis Xenakis (Regie: David Hermann an der Deutschen Oper Berlin 2014) und die Interpretation Rolle der Eve im An Eve and an Adam von Granhøj Dans (Danish Årets Räumest Award 2019 in der Kategorie „Bestes Tanzstück“). Sofia Pintzou arbeitete im Bereich der Choreographie u. a. am Berliner Hauptbahnhof (Co-Choreographie für Zwischen den Zügen , einer Arbeit mit 11 Chören in 6 Stunden, Idee: Heiner Mühlenbrock), am Badischen Staatstheater Karlsruhe (Co-Choreographie für Wozzeck von A. Berg, Regie: Maxim Didenko), am Maxim Gorki Theater ( Dschinns von Fatma Aydemir, Regie: Nurkan Erpulat – Friedrich-Luft-Preis 2023), am Deutschen Theater Berlin ( WIR von J. Samjatin, Regie: Maxim Didenko), an der Oper Halle ( Viktoria und ihr Husar von P. Abraham, Regie: Patric Seibert), bei den Opern- und Operettentagen Lüdinghausen ( Orpheus in der Unterwelt von J. Offenbach, Regie: Patric Seibert) und an der Stage School Zürich ( Rotkäppchen ). Zu ihren unabhängigen Kreationen gehören Über die Absicht (Gran Canaria Masdanza 2015 die erhieltet den Special Jury Mention Prize. (Stand: 09/2024)

Kristóf Kovács

Ensemble

Kristóf Kovács

Der gebürtige Ungar erhielt seine Ausbildung an der Ungarischen Tanzakademie (Budapest) sowie durch das Elevenprogramm der Palucca Hochschule für Tanz Dresden, Semperoper Ballett. Engagement beim Semperoper Ballett seit 2018.

Jon Vallejo

Ensemble

Jon Vallejo

Der Spanier wurde in seinem Heimatland ausgebildet (Scaena Carmen Roche, Madrid; der Thalia Mentxu Medel, San Sebastian). Auszeichnung unter anderem als Bester Tänzer des Jahres 2018 und 2019 (Dance Europe Magazine). Engagements beim Ballet Carmen Roche, der Compañia National de Danza sowie seit 2006 beim Semperoper Ballett. 2016 wurde er hier zum Ersten Solisten ernannt.

Julian MacKay

Ensemble

Julian MacKay

Geboren in Livingston (Montana, USA). Ausbildung beim American Ballet Theatre (New York), an der Royal Ballet School (London), der Academy Princess Grace (Monaco) sowie der Bolshoi-Ballettakademie (Moskau). Engagements beim Royal Ballet (London) sowie Zweiter Solist am Mikhailovsky Theater in St. Petersburg. 19-jährig Ernennung zum Ersten Solisten. 2020-2022 Principal Dancer beim San Francisco Ballet. Seit 2022/23 Erster Solist beim Bayerischen Staatsballett. Er ist Preisträger diverser Auszeichnungen wie dem Prix de Lausanne (2016) und gastiert international.

Paul Marque

Ensemble

Paul Marque

Geboren in Dax (Frankreich). Ausgebildet an der École de danse de l’Opéra national de Paris. Engagement im Ballet de l’Opéra de Paris, wo er ein breites klassisches Repertoire ebenso wie Choreografien von William Forsythe, George Balanchine und Jerôme Robbins zeigt. Im Dezember 2020 Ernennung zum Ersten Solisten.

Elisabetta Formento

Ensemble

Elisabetta Formento

Die Italienerin wurde an der Accademia di Danza e Spettacolo in Ivrea (Italien) und beim Oxana Kichenko Ballet in Turin (Italien) ausgebildet, woraufhin sie ein Stipendium für die Bolshoi Ballet Academy in Moskau (Russland) erhielt. Engagements beim Estonia National Ballet (Tallinn), beim Het Nationale Ballet (Amsterdam), beim Polish National Ballet (Warschau) sowie bei der Compañía Nacional de Danza.