Die in Albanien geborene Sopranistin Enkeleda Kamani war bereits in jungen Jahren von Musik umgeben. 2015 schloss sie ihr Gesangsstudium an der Universität der Künste in Tirana mit Auszeichnung ab. In den Jahren 2013 und 2015 gehörte sie zu den Gewinnern des internationalen Wettbewerbs „Marie Kraja“" (Albanien), wo sie zunächst den dritten und dann den ersten Preis gewann. 2014 begann sie am Nationaltheater von Albanien ihre Bühnenlaufbahn, wo sie u. a. als Eurydike ( Orpheus und Eurydike ), Susanna ( Le nozze di Figaro ) und Julia ( I Capuleti e i Montecchi ) debütierte. Außerdem war sie dort als Solistin in Carmina Burana sowie in den Rollen der Pamina ( Die Zauberflöte ) und der Musetta ( La Bohème ) zu erleben. Im Jahr 2017 wurde sie in die Spezialisierungsakademie für Opernsänger des Teatro alla Scala in Mailand aufgenommen und nahm an verschiedenen Bühnenproduktionen teil, so etwa 2017 als Berta in einer Kinderopernfassung von Rossinis Il barbiere di Siviglia , außerdem als Adina ( Lʼelisir dʼamore ) 2018, als Najade ( Ariadne auf Naxos ) und als Tonina (in Salieris Prima la musica e poi le parole ) 2019 sowie als Gilda ( Rigoletto ) an der Seite von Leo Nucci und unter der Leitung von Daniel Oren. Die Saison 2020 begann für sie mit der Rolle der Pamina in einer Neuproduktion von Mozarts Die Zauberflöte am Royal Opera House in Muscat unter der Leitung von M° Diego Fasolis sowie mit ihrem Debüt in der Titelpartie von Donizettis Lucia di Lammermoor in Verona. 2001 folgte u. a. ein Engagement als Elvira in Rossinis LʼItaliana in Algeri am Teatro alla Scala in Mailand. In der Saison 2022/23 ist sie mit der Partie der Prinzessin Eudoxie in Fromental Halévys La Juive erstmals zu Gast an der Oper Dortmund.
Nina Minasyan wurde in Armenien geboren. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie am Staatlichen Konservatorium von Jerewan, wo sie 2010 Solistin im dortigen Opernstudio wurde. Zu ihrem Repertoire gehören u. a. Partien wie die Königin der Nacht ( Die Zauberflöte ), Gilda ( Rigoletto ), Adina ( L’elisir d’amore ), Norina ( Don Pasquale ), Musetta ( La Bohème ), Oscar ( Un ballo in maschera ), Marfa ( Die Zarenbraut ), Despina ( Così fan tutte ) sowie die Titelpartie in Lucia di Lammermoor . Von 2011 bis 2013 nahm sie am Young Artist Program des Bolschoi-Theaters teil, wo sie in der Rolle der Xenia ( Boris Godunow ) debütierte. Sie gastierte u. a. an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Hamburg, der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München sowie der Opéra national de Paris. In der Saison 2022/23 gibt sie an der Oper Dortmund ihr Debüt als Prinzessin Eudoxie in der Neuproduktion von Fromantel Halévys La Juive .
Giovanna Lorenzoni absolvierte ihr Studium an der Tanzakademie in Rom und wurde im Laufe ihrer Karriere mit dem 1. Preis des „Nati per la Danza“ und dem Positano-Preis ausgezeichnet. 1983 trat sie dem London Festival Ballet (heute English National Ballet) bei. Dort sammelte sie umfassende Erfahrungen mit dem klassischen Repertoire und war in vielen bedeutenden Rollen auf der Bühne zu erleben, darunter die Prière in Coppelia mit Rudolf Nurejew. Darüber hinaus tanzte sie auch in Werken des Repertoire der Ballets Russes sowie in Kreationen von George Balanchine, Roland Petit, Christopher Bruce und Michaël Clark. Nach einem Engagement beim Europa Ballett, wo sie mit Maurice Béjart, Jorge Donn und Kevin Haigen arbeitete, kam sie zu den Ballets de Monte-Carlo, wo sie ihre Erfahrungen mit dem Repertoire der Ballets Russes, von Balanchine, Jiri Kylian u. a. erweiterte. Mit Jean-Christophe Maillot, dessen künstlerische Assistentin sie seit 1995 ist, arbeitete sie für Thème et Quatre Variations, Home, Sweet Home, Dov'è la Luna, Ubuhuha, Concert d'Anges, Vers un Pays Sage, Roméo et Juliette, In Volo, Recto Verso, l'Ile, Cendrillon, Opus 40 und Entrelacs, Ballette, die sie auch für andere Compagnien neu einstudierte.
Bruno Roque wurde in Lissabon geboren, wo er mit 13 Jahren in das Nationale Tanz-Konservatorium Portugals aufgenommen wurde. Nach seinem Abschluss erhilet er ein Stipendium an der renommierten Vaganova-Ballettakademie in Sankt Petersburg, bevor er 1996 am portugiesischen Nationalballett engagiert und dort kurz darauf zum Solisten ernannt wurde. Im Jahr 2001 war er Mitglied des Königlichen Balletts von Flandern in Antwerpen und von 2004 bis 2016 1. Solist bei den Les Ballets de Monte-Carlo. Im Laufe seiner Karriere tanzte er in vielen Werken berühmter Choreografen und arbeitete mit vielen von ihnen auch direkt zusammen. Seit 2007, als seine erste Kreation, Ai Que Vida im Rahmen eines Abends für junge Choreografen am Les Ballets de Monte-Carlo entstand, choreografierte er zahlreiche Stücke mit großem Erfolg für die Companie. Seit 2015 ist Bruno Roque auch für die Choreografie, Inszenierung sowie künstlerische Leitung eines pädagogischen Projekts verantwortlich, das von den Ballets de Monte-Carlo und dem monegassischen Kulturministerium unterstützt wird und bei dem mehr als 100 Kinder aus monegassischen Grundschulen in den Bereichen Schauspiel, Gesang und Tanz unterrichtet werden, um ihnen die Möglichkeit zu geben, die Anforderungen eines professionellen Auftritts zu erleben.
Frederike Marsha Coors (*1986) ist geboren, aufgewachen und ansässig im Ruhrgebiet. Sie hat nach ihrem Abitur durch Hospitanzen im Kostüm am Grillo-Theater Essen, ihren Traumberuf der Kostümbildnerin kennengelernt. Nach ihrer Ausbildung zur Maßschneiderin folgte 2013 der Abschluss zur staatlich geprüften Modedesignerin an der Modeschule Mönchengladbach. Von 2013 bis 2018 war sie feste Kostümbildassistentin am Schauspielhaus Bochum. In dieser Zeit hat sie Kostümbilder für unterschiedliche Regisseur*innen kreiert. Im selben Jahr fing sie an, für das junge Schauspiel am Theater Duisburg, Kostüm-und Bühnenbilder zu gestalten. Seit 2018 ist sie freischaffende Kostümbilderin und Modedesignerin, arbeitete u. a. am Theater Göttingen, Baden-Baden und Dortmund. Seit Beginn ihrer Selbstständigkeit hat Frederike Coors ein Atelier in ihrem Wahlgebiet Essen. Dort fertigt sie maßgeschneiderte Kostüme für Kolleg*innen der Tanz-, Musik- und Clubszene an. 2021 lernte sie den Tänzer und Choreografen Amadeus Pawlica kennen, mit ihm verbindet sie die Freude zum Tanzen und Liebe zur Mode. Für mehrere Projekte in der freien Szene konnten sie ihre Leidenschaften verbinden. Mit dem Regisseur Dennis Duszaczak verbindet sie eine jahrelange Freundschaft und die Leidenschaft Geschichten zu erzählen.
Oliver Schnyder studierte in der Schweiz bei Emmy Henz-Diémand und Homero Francesch sowie in den USA bei Ruth Laredo (New York) und Leon Fleisher (Baltimore). Seit dem Gewinn des Großen Preises beim Pembaur-Wettbewerb in Bern (1999) und seinen Debüts im Kennedy Center in Washington D.C. (2000) sowie beim Tonhalle-Orchester unter David Zinman (2002, Orpheum Young Soloists on Stage) tritt er in den bedeutenden Konzertsälen Europas, Nordamerikas und Asiens auf sowie bei Festivals unter anderem in Luzern, Gstaad, Frankfurt oder Heidelberg. Schnyder spielt mit Orchestern wie der Academy of Saint Martin in the Fields, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Danish National Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra London oder dem WDR Sinfonieorchester Köln sowie bei mit allen führenden Schweizer Sinfonie- und Kammerorchestern. Mit dem Oliver Schnyder Trio (Andreas Janke, Violine, und Benjamin Nyffenegger, Cello) ist er international präsent, wie auch als Partner von Musikerinnen und Musikern wie Daniel Behle, Marc Bouchkov. Veronika Eberle und vielen weiteren. Für Sony Classical, RCA Red Seal und Telos hat Schnyder Solowerke von Chopin, Schumann und Liszt, Werke für Klavier und Orchester von Haydn, Mozart, Fauré und Bruch, sämtliche Klavierkonzerte von Mendelssohn und Beethoven sowie mit dem OST alle Klaviertrios von Beethoven, Schubert und Brahms eingespielt. Schnyder ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Klavierreihe Piano District in Baden/Schweiz und hält zusammen mit seiner Frau, der Geigerin Fränzi Frick, die Intendanz der Lenzburgiade Klassik & Folk. Er war Gastintendant der Ittinger Pfingstkonzerte 2016 und bis 2019 Intendant des DAVOS FESTIVAL – Young Artists in Concert. Tourneen führten Oliver Schnyder 2019/20 als Solist sowie mit dem OST durch ganz Europa und nach Japan, Südkorea, China, Taiwan und Hong Kong. Auf der Gründungstournee des Swiss Orchestra spielt er Beethovens 4. Konzert sowie Rachmaninoffs Drittes zum 50-Jahr-Jubiläum des Schweizer Jugendsinfonieorchesters. Weitere Gastspiele bringen ihn unter anderen mit der Württembergischen Philharmonie (Saint-Saëns Nr. 5), dem Zürcher Kammerorchester zum 100-Jahr-Jubiläum Kammerorchester Zürich (Bach d-Moll, Mozart No. 26), dem Kammerorchester I Tempi (Schostakowitsch No. 1), dem Luzerner Sinfonieorchester (Beethoven No. 3) und dem National Taiwan Symphony Orchestra zusammen (zyklische Aufführung aller Klavierkonzerte Beethovens). Außerdem nimmt er mit dem OST die Klaviertrios von Mendelssohn auf und tritt in Heinz Bütlers Dokumentarfilm Brennender Sommer über Hermann Hesse auf.
Geboren in Brno (Tschechien). Tanzausbildung am Tanzkonservatorium in Brno. Engagements am dortigen Nationaltheater, den Landestheatern von Salzburg und Linz (Österreich) sowie am Aalto Ballett Theater Essen. Er organisierte zahlreiche internationale Ballettgalaabende, Festivals und Tourneen in Deutschland, Tschechien, Russland, China und Japan. Seit 2007 Gastspielorganisation für das Ballett Dortmund, seit 2014 auch für das NRW Juniorballett, seit 2011 Leitung der Internationalen Sommerakademie des Ballett Dortmund sowie des Ballettzentrum Westfalen. Ab der Spielzeit 2021/22 Betriebsdirektor des Balletts.
Geboren in Essen. Nach dem Abitur Ballettstudium an der Heinz-Bosl-Stiftung in München, anschließend Tänzer an den Theatern in Essen und Dortmund. Seit 40 Jahren Ballettpianist und musikalischer Assistent an Häusern u. a. in Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen, Essen, Wuppertal, Düsseldorf, Köln, München, Amsterdam und Basel, dabei Tourneen und Gastspiele in USA, Südafrika, Israel, Rumänien, Frankreich, Schweiz und Italien. Dozentur an der Folkwang Hochschule Essen. Seit 2012 freischaffend tätig.