Louis Dietrich wurde 1996 in Chemnitz geboren. Seine musikalische Ausbildung begann bereits im Alter von 6 Jahren. Er nahm Gesangsunterricht bei Wieland Müller und Marc Seitz, war 11 Jahre beim Studio WM – Werkstatt für Musik und Theater im Ensemble und studiert seit 2018 Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Universität der Künste. Zu sehen war Louis Dietrich bereits deutschlandweit bei verschiedenen Veranstaltungen wie dem Bürgerfest des Bundespräsidenten und der Classic Remise Berlin sowie in der Stadthalle Chemnitz als Jose Vegas ( Fame ) und an der Oper Chemnitz im Ensemble von Flashdance . Im Rahmen des Studiums wirkte er 2020 als Rohna in Grand Hotel unter der Regie von Gil Mehmert mit.
Eddie Grundy wurde in England geboren und schloss sein Studium der Darstellenden Künste, des Theaterdesigns und der Tanzgeschichte 1994 an der Laine Theatre Arts ab. Seine erfolgreiche Karriere als professioneller Tänzer führte ihn zu Companys in Großbritannien, Europa, Asien und den USA. Er war als Solotänzer und Dance Captain in verschiedenen Musicals und Theaterproduktionen in ganz Europa zu erleben und trat mit Künstler*innen wie Madonna, Robbie Williams und Shirley Bassey auf. Nach Beendigung seiner aktiven Tanzkarriere arbeitete er in Kostümabteilungen verschiedener Musiktheater, Kabaretts und Tanzcompanys in England, den Niederlanden und Belgien. Im Jahr 2006 kam Eddie Grundy zur Kostümabteilung des Dutch National Ballets, wo er aktuell die Position des Kostümchefs bekleidet. Hier zeichnete er als Kostümchef verantwortlich für viele groß angelegte klassische, neoklassische und moderne Ballettproduktionen und arbeitete dabei eng mit Kostümbildner*innen und Choreograf*innen von Weltrang zusammen. Während seiner Zeit beim Dutch National Ballet hat er das Kostümdesign für Produktionen von David Dawson ( Metamorphosis , 2020) und Annabel Lopez Ochoa ( Quasicrystal , 2020) mitgestaltet. Darüber hinaus arbeitet Eddie Grundy seit 2004 als freischaffender Kostümdesigner für Spitzentanzsportler in Großbritannien, Europa und Skandinavien und entwirft individuelle Stücke, die bei Wettbewerben in der ganzen Welt getragen werden.
Der finnische Bariton Tommi Hakala studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki und in Karlsruhe. Neben Festengagements in Nürnberg (1998-2001) und Leipzig (2001-2004) war er regelmäßiger Gast der Finnischen Nationaloper und der Savonlinna-Opernfestspiele. 2003 gewann er den Wettbewerb BBC Cardiff Singer of the World und war anschließend 2008–2013 Ensemblemitglied der Finnischen Nationaloper. Seitdem gab er zahlreiche Konzerte in Europa und den USA und debütierte höchst erfolgreich mit Le nozze di Figaro in San Francisco sowie Faust an der Metropolitan Opera in New York. Im Dezember 2008 war er mit La Bohème erneut zu Gast an der Metropolitan Opera, 2009 sang er erfolgreich seinen ersten Belcore ( L’elisir d’amore ) an De Nationale Opera in Amsterdam. Danach folgten u. a. Amfortas und Kurwenal ( Parsifal ), Escamillo ( Carmen ) und Orest ( Elektra ) in Helsinki, Frank und Fritz ( Die tote Stadt ) in Bilbao, Orest ( Elektra ) in Montpellier, die Titelpartie aus Macbeth in Essen und in Amsterdam sowie Peter ( Hänsel und Gretel ) und Ford ( Falstaff ) am Teatro Regio Torino. Tommi Hakala war ebenfalls auf dem Konzertpodium in vielen europäischen Städten sowie in den USA zu erleben, u. a. mit Bachs Matthäus - und Johannespassion , Haydns Die Schöpfung , Orffs Carmina Burana , Mendelssohns Paulus , Brittens War Requiem , Schumanns Szenen aus Goethes Faust , Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen sowie 8. Sinfonie, Sibelius’ Kullervo , Zemlinskys Lyrische Sinfonie , Vaughan Williams’ A Sea Symphony , Mikko Heiniös 2. Sinfonie und James MacMillans St. John Passion . Er hat mit vielen herausragenden Dirigent*innen gearbeitet, darunter u. a. Leif Segerstam, Okko Kamu, Esa-Pekka Salonen, Jukka-Pekka Saraste, Osmo Vänskä, Susanna Mälkki, John Storgårds, Jesús López Cobos, Pinchas Steinberg, Carlo Rizzi, Xian Zhang, Kristjan Järvi, Jac van Steen, Marc Albrecht, Sir Simon Rattle, Sir Colin Davis sowie Mariss Jansons. Die Aufnahme von Sibelius’ Kullervo unter der Leitung von Leif Segerstam mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra wurde 2008 mit dem Diapason d’or ausgezeichnet. Während der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen von Finnland 2017 hat er in mehreren Uraufführungen mitgewirkt, u. a. in Keihäitä von Paavo Korpijaakko mit dem Tampere Philharmonic Orchestra , in Linna Vedessä von Aulis Sallinen in Savonlinna und in Höstsonaten von Sebastian Fagerlund in Helsinki. Kürzlich hat er Amfortas ( Parsifal ) an der Finnischen Nationaloper, Jago ( Otello ) bei den Savonlinna-Opernfestspielen und Jochanaan ( Salome ) am Teatro Regio Torino sowie Pizarro (Fidelio) beim Finnischen Rundfunkorchester gesungen. Er war ferner zu Gast in Mahlers 8. Sinfonie beim Nederlands Philharmonisch Orkest unter Marc Albrecht und in Brahms’ Ein deutsches Requiem im Teatro Regio Torino unter Pinchas Steinberg. 2019 hat er erfolgreich als Wotan ( Das Rheingold ) in der neuen Ring -Produktion der Finnischen Nationaloper debütiert (Regie: Anna Kelo, Dirigent: Esa-Pekka Salonen). In der Spielzeit 2022/23 folgte Wotan in Die Walküre . Zudem sang er den Wanderer ( Siegfried ) an der Staatsoper Stuttgart, die Titelrolle in Der fliegende Holländer in Tampere und wiederum den Wanderer, womit er den Ring -Zyklus in Helsinki komplettierte. Ferner wirkte er in La Nuit des Rois mit, einem Schumann-Projekt mit dem Insula orchestra in Paris und war als Jochanaan ( Salome ) in Wien sowie zuletzt als Wotan ( Die Walküre ) an der Greek National Opera in Athen zu erleben. An der Oper Dortmund ist er in der Spielzeit 2023/24 als Wotan in Peter Konwitschnys Neuproduktion von Das Rheingold zu sehen.
Friedrich Eggert gestaltet Bühnenbilder, Kostüme und Licht für Oper, Schauspiel und Musical. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn u. a. mit den Regisseur*innen Inga Levant, Michael Schachermaier, Aron Stiehl, Gerald Maria Bauer, Nicole Claudia Weber, Bernd Mottl und Cordula Däuper. Seine Arbeiten sind an vielen Theatern und Opernhäusern Deutschlands und Europas zu sehen, u. a. an der Volksoper Wien ( Kiss Me, Kate ), am Nationaltheater Brünn ( Boris Godunow ), an der Staatsoper Prag ( Cavalleria rusticana / Pagliacci ), an der Oper Köln (u. a. L’elisir d’amore, Die Csárdásfürstin und Die lustige Witwe ), in Klagenfurt (u. a. Un ballo in maschera ), am Theater der Jugend in Wien (u. a. Ein Kind und Im Panoptikum des Franz K. ), in Bern ( Evita ), am Staatstheater am Gärtnerplatz in München ( La Bohème und Der Vogelhändler ), in Wuppertal ( Die Zauberflöte und Ariadne auf Naxos ), in Mannheim ( Albert Herring und Dido and Aeneas ), in Meiningen ( The Sound of Music ), in Münster ( Rigoletto ), in Graz (u. a. Il viaggio a Reims , Gott und Il cappello di paglia di Firenze ), am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (u. a. Die Meistersinger von Nürnberg und Anna Nicole ), an der Staatsoper Hannover (u. a. My Fair Lady , Werther und Der junge Lord ), in London und Barcelona ( La sonnambula ), in Paris ( Arabella ) sowie an der Komischen Oper Berlin ( Die Zaubermelodika ). In der Spielzeit 2023/24 verantwortet er an der Oper Dortmund das Bühnenbild der Uraufführung Die Reise zu Planet 9 .
Raphaël Coumes-Marquet ist ein freischaffender Ballettmeister, Lehrer und Choreograf. Er stammt aus Besançon (Frankreich) und wurde an der École de Danse de l’Opéra de Paris ausgebildet. Als Tänzer war er bei Les Ballets de Monte-Carlo, dem Ballett der Wiener Staatsoper sowie als Erster Solist beim Dutch National Ballet und beim Semperoper Ballett engagiert. Als Gastsolist tanzte er in Companys weltweit und wirkte in mehreren Ballettfilmproduktionen mit. Sein Repertoire umfasst zum einen die großen Rollen in zahlreichen klassischen und neoklassischen Ballettwerken, zum anderen arbeitete er mit Choreografen wie David Dawson, John Neumeier, William Forsythe, Jiří Kylián, Mats Ek und Hans Van Manen zusammen. Beim Semperoper Ballett war er darüber hinaus von 2015 bis 2019 als Ballettmeister sowie als Projektleiter und Koordinator von „Semper Zwei“ tätig. Die Zusammenarbeit mit David Dawson begann 1999, zuerst als Tänzer und später als choreografischer Assistent. Choreografien von Raphaël Coumes-Marquet entstanden für den Semper Opernball Dresden, mehrere ZDF-Silvesterkonzerte, das Festspielhaus Hellerau Dresden, das Ballett im Revier sowie das Semperoper Ballett, u. a. Tod im Tutu (2017) und Alice (2019). Vom Dance Magazine wurde er 1995 als „Best Young Dancer“ ausgezeichnet, 2009 erhielt er zusammen mit Esteban Berlanga den Preis „Best Partnership“ im Rahmen von David Dawsons Choreografie Faun(e) . Zur Spielzeit 2024/25 übernimmt Raphaël Coumes-Marquet, als teil der Doppelspitze gemeinsam mit Choreografin Bridget Breiner, die Position des Ballettdirektors des Ballett am Rhein in Düssedorf/Duisburg.
Christiane Marchant ist als freiberufliche Ballettmeisterin tätig. Sie studiert Choreografien von David Dawson für verschiedene Companys ein und arbeitet als seine Assistentin bei internationalen Produktionen. Außerdem ist sie Ballettmeisterin und Talentsucherin der European School of Ballet. Nach ihrer Ausbildung am Conservatoire du Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel wurde Christiane Marchant 1977 Mitglied von Maurice Béjarts Les Ballets du XXe Siècle. 1980 wurde sie von John Neumeier eingeladen, dem Hamburg Ballett beizutreten, wo sie bis 1985 tanzte. Nachdem sie 1987 in Venedig ihr Diplom in Italienisch und Deutsch gemacht hatte, arbeitete sie zwei Jahre lang als Presseassistentin des Hamburg Balletts. 1989 absolvierte sie das Teacher Training Program an der School of the Hartford Ballet (USA), das sie 1991 abschloss. Zwischen 1993 und 2005 war sie als Lehrerin/Coach und Ballettmeisterin beim Dresden Ballett, dem Hamburg Ballett, Les Ballets de Monte-Carlo und dem MaggioDanza in Florenz tätig. Von 2005 bis 2017 war sie erste Ballettmeisterin am Königlichen Ballett von Flandern in Antwerpen, Belgien, wo sie sowohl für Gastchoreografen als auch auch für klassische Ballette zuständig war. Von 2017 bis 2020 war sie Lehrerin und künstlerische Koordinatorin der European School of Ballet. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst die klassischen und neoklassischen Werke von Marius Petipa, George Balanchine, John Neumeier und William Forsythe sowie Kreationen von Choreografen wie David Dawson, Christopher Wheeldon, Christian Spuck und Sidi Larbi Cherkaoui. Christiane Marchant hat auch Ballette wie Daphnis und Chloë von John Neumeier am Ballett der Scala di Milano und Themen aus „Wie es euch gefällt“ für das Wiener Staatsballett einstudiert. Außerdem inszenierte sie die weißen Akte von Marcia Haydées Produktion von Schwanensee für das Ballett von Santiago in Chile. Christiane Marchant war Gastlehrerin beim Stuttgarter Ballett, Aterballetto, Northern Ballet, La Scala di Milano, Wiener Staatsoper Ballett, Royal Danish Ballet, Royal Swedish Ballet, Ballet de Santiago de Chile, Béjart Ballet Lausanne, Ballet de la Opera in Rom, der Ecole Supérieure de Danse Rosella Hightower und Les Etés de la Danse in Paris. Sie hat verschiedene Ballette für David Dawson einstudiert und an seinen neuen Kreationen mitgearbeitet. Darüber hinaus hat sie an der Übersetzung des Buches Suki Schorer on Balanchine Technique ins Französische und Italienische sowie an der Übersetzung von Basic Principles of Classical Ballet von Agrippina Vaganova ins Französische mitgewirkt.
Yumiko Takeshima wurde in Asahikawa, Japan, geboren und studierte Ballett bei Miharu Ishikawa und dem San Francisco Ballet. Sie war Solotänzerin beim Universal Ballet, Alberta Ballet, Feld Ballet NY, Dutch National Ballet und dem Ballett der Dresdner Semperoper. Beim Internationalen Ballettwettbewerb Serge Lifar erhielt Yumiko Takeshima 1996 die Goldmedaille. Im Jahr 2002 gründete sie ihre eigene Tanzbekleidungsfirma YUMIKO. Ihre Tanzkleidung kam 2010 u. a. auch im Film Black Swan zum Einsatz. Yumiko Takeshima entwirft Kostüme für Choreografen wie Jorma Elo, David Dawson, William Forsythe und Alexei Ratmansky.
Alex Snova begann seine Ausbildung am Nationalen Institut der Künste in Havanna (Kuba) und tourte als Tänzer und Sänger bereits mit diversen Shows. Er war Solist der Santiago Alfonso Company, einer der renommiertesten Show Companies in Kuba, und stand als Tänzer für den Film Esther en alguna parte des kubanischen Regisseurs Gerardo Chijona vor der Kamera. 2015 zog er nach Hamburg, wo er u. a. bereits in Disneys Aladdin und als Angel, Cover Simon Senior und Cover Referee ( Kinky Boots ) auf der Bühne stand. Für die letztere Show war er auch als Assistant Dance Captain tätig. In Wien war er in der Rolle des Annas in Jesus Christ Superstar sowie in I am from Austria als Cover für Pablo García und im Ensemble im Raimund Theater zu sehen. Jüngst war er im Ronacher Theater in Wien als Cover für die Rollen Rum Tum Tugger, Munkustrap, Macavity und Alonzo ( Cats ) zu sehen. Zuletzt stand er im Ronacher Theater als Cover für Phoebus de Martin und im Ensemble in Disneys Der Glöckner von Notre Dame auf der Bühne. 2023/24 ist er als Tom Collins ( RENT ) in Dortmund zu Gast.
Mervan Ürkmez sammelte erste Erfahrungen u. a. am Theater Konstanz und als Mitglied bei P14 an der Volksbühne Berlin. Er studierte Theaterwissenschaft und Publizistik/Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin, wechselte jedoch schnell für sein Schauspielstudium an die HfMT Hamburg. Er arbeitete noch während des Studiums u. a. am Schauspielhaus Hamburg, Thalia Theater Hamburg, auf Kampnagel, dem BAT Berlin und für den Norddeutschen Rundfunk. Sein erstes festes Engagement führte ihn ans Theater Oberhausen, wo er drei Jahre lang arbeitete. Nebenher machte er Film- und Hörspielprojekte für ARD, ZDF und Deutschlandfunk Kultur. Und einmal Werbung, aber das verheimlicht er. Wichtige Arbeiten verbinden ihn mit Moritz Beichl, Hannah Biedermann, Rebekka David, Florian Fiedler, Jan Friedrich, Babett Grube, Henri Hüster, Martin Laberenz, Anne Lenk, Tomas Schweigen und Bert Zander.
Valentina Schüler studierte Schauspiel am Thomas-Bernhard-Institut/Mozarteum Salzburg. 2012 wirkte sie an Tutuguri (Regie: David Schnägelberger) im ZKM Karlsruhe im Rahmen der europäischen Kulturtage mit. 2012-2013 war sie Mitglied im Jungen Staatstheater Karlsruhe, 2015 eröffnete sie mit 32 Kilo Poesie (Regie: Asaf Hamaeri und David Schnägelberger) das 100Grad Festival im HAU. Im Rahmen ihres Studiums arbeitete sie u.a. mit Volker Lösch, Alia Luque, Robert Gerloff, Katja Bürkle, Michael Klammer und David Bösch. 2015-2017 war sie Gast am Residenztheater München (u. a. Die Netzwelt von J. Haley, Regie: Amélie Niermeyer sowie Hexenjagd von A. Miller, Regie: Tina Lanik). 2017 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen u. a. als Karoline in Horvaths Kasimir und Karoline (Regie: 600highwayman). 2018 war sie Gast am Oldenburgischen Staatstheater ( Geächtet von Ayad Akhtar, Regie: Peter Hailer) und von 2018-2020 Ensemblemitglied am Hessischen Landestheater Marburg, wo sie u. a. mit Nino Haratischwilli und Schirin Khodadadian arbeitete. Von der Spielzeit 2020/21 bis 2022/23 gehörte Sie zum Ensemble des Schauspiel Dortmund unter der Intendanz von Julia Wissert.