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Jenaba Samura

Ensemble

Jenaba Samura

Jenaba Samura (sie/ihr) ist freie Autorin, Podcast Host und Moderatorin, hierbei bewegt sie sich immer wieder an der Schnittstelle von Theater/Politik. Jenabas Schwerpunktthemen sind koloniale Konstruktionen von Geschlecht und Sexualität sowie die Effekte von Rassismus auf mentale Gesundheit. Als Promovendin der Literaturwissenschaften forscht sie aktuell zu Imaginationen eines Schwarzen Europas. Zuvor studierte sie Gender- sowie Postcolonial Studies in Göttingen und London.

Cheap Wedding (Ann Weller)

Ensemble

Cheap Wedding (Ann Weller)

Hinter der künstlerischen Persona Cheap Wedding verbirgt sich eine erfahrene Musikerin, die ihre Karriere als klassische Pianistin begann, in Bands spielte und Filmmusik komponierte - und auch als Bookerin, Saunameisterin und Bühnenmanagerin arbeitete - bevor sie sich bereit fühlte, eine völlig neue kreative Identität zu schaffen. Mit einem breiten Spektrum an Einflüssen wie Trip-Hop, 80er-Jahre-Pop, James Blake, Leonard Cohen, Tirzah und FKA Twigs gelingt Cheap Wedding ein intimer und angenehm schräger Schlafzimmer-Pop, perfekt zum Träumen und Loslassen. Das Projekt ist nicht "cheap" an sich, abgesehen von dem Hochzeitsschleier, den die Künstlerin gerne trägt und der aus den Überresten einer zerfallenden Zivilisation zu stammen scheint.

Sharon Jamila Hutchinson

Ensemble

Sharon Jamila Hutchinson

Janja Glogovac

Ensemble

Janja Glogovac

Nancy Meckler

Ensemble

Nancy Meckler

Sebastian Raikowski

Ensemble

Sebastian Raikowski

Sophie Protze

Ensemble

Sophie Protze

Jaq Lisboa

Ensemble

Jaq Lisboa

Jaq Lisboa ist eine brasilianische interdisziplinäre Künstlerin aus dem Amazonasgebiet. Sie wurde in Belém do Pará geboren und lebt seit 2005 in Deutschland. Sie begann ihr Studium an der UFPA (Universidade Federal do Pará) als Medizinstudentin, wechselte aber bald zur Architektur. Nach zwei Jahren Studium in Brasilien zog sie nach Deutschland, wo sie ihr Architekturstudium an der Leibniz Universität in Hannover abschloss. Anschließend studierte sie Bildende Kunst an der HBK (Hochschule für Bildende Künste) Braunschweig. Sie ist auf der Suche nach verlorenen Erinnerungen und verleugneten Vorfahren, Folgen der Kolonialpolitik, die bis in die Gegenwart reichen. Sie versucht, diese Verlusterfahrungen durch kollektive künstlerische Projekte zu verarbeiten, wobei sie je nach den spezifischen Bedürfnissen ihrer Projekte verschiedene Techniken einsetzt. Sie arbeitet mit Performances, Installationen und Kostümen in einem antikolonialen und antirassistischen Ansatz und versucht, den diskriminierten Körpern ihre Menschlichkeit zurückzugeben. Am Ballhaus Naunynstraße arbeitet sie als Kostümbildnerin in Stücken wie Auf dem Mars sieht die Welt so aus (2023) in der Regie von Marque-Lin und in der Produktion der akademie der autodidakten, Scar-City (2023). Außerdem entwarf Jaq Lisboa das Bühnenbild für die Tanzperformance von Fernanda Costa, Caminhos das Águas – Unaufhaltsames Fließen (2024). Alle spielen (Konzept/Choreographie: Magda Korsinsky) ist ihre erste Arbeit am Schauspiel Dortmund. www.jaqlisboa.net

Kemal Dinç

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Kemal Dinç

Kemal Dinç, ursprünglich aus der Türkei, zog 1980 mit seiner Familie nach Deutschland. Er begann mit zwölf Jahren die Bağlama zu spielen, und erlernte später die klassische Gitarre. Nach seiner Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg absolvierte er 1997 ein Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. In seinen Kompositionen verbindet er anatolische Melodik mit polyphonen Strukturen und entwickelte die nach ihm benannte Dinç-Bağlama. Er tritt mit verschiedenen Ensembles und Symphonieorchestern auf und unterrichtet an renommierten Musikhochschulen. 2022 erhielt er den WDR-Jazzpreis in der Kategorie „Musikkulturen“.

Parisa Karimi

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Parisa Karimi

Parisa Karimi ist Medienkünstlerin und Medienpädagogin und lebt in Köln, Deutschland. In ihrer interdisziplinären Arbeit erforscht sie Methoden des Geschichtenerzählens und beschäftigt sich mit soziologischen und philosophischen Fragen zu Machtstrukturen, Körper, kolonialem Raum und Genderfragen. Die von ihr geschaffenen Räume laden das Publikum zu verschiedenen Formen der Beteiligung und immersiven Erfahrung ein. In ihren narrativen Arbeiten kombiniert sie dokumentarische Elemente, Animation, (Live-) Projection Mapping, (Av-)Performances und Installationen sowie interaktive Schnittstellen. Parisa Karimi ist Gründerin des RanGBarang (RGB) Studios ( https://rangbarang.studio ) und des HeimatlosGrenzenlos ( www.heimatlos-grenzenlos.de ) Netzwerks, das seit 2005 besteht. Dafür entwickelt sie künstlerische Ansätze und die Infrastruktur, um einen Raum zum Experimentieren und Zusammenkommen in interdisziplinären Projekten, Ausstellungen oder für Workshops zu schaffen. Das Netzwerk besteht aus einem unabhängigen Zusammenschluss von Künstler*innen, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Pädagog*innen mit unterschiedlichen künstlerischen und kulturellen Hintergründen. Karimi hat ihre Arbeiten auf verschiedenen internationalen Festivals präsentiert, darunter: European Mapping Festival (Frankreich), Futur21 (NRW), VISIO (Brasilien), International Festival of Arts (Singapur), Malta Festival (Polen), European Short Film Festival MIT (USA) und dem Environmental Arts Festival (Iran). Vatermal ist ihre erste Arbeit am Schauspiel Dortmund.