Der gebürtige Karl-Marx-Städter studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, Institut für Schauspielregie. Neben seiner Regiearbeit und leitenden Positionen an Theatern der alten und neuen Bundesländer (Augsburg, Oldenburg, Altenburg/Gera) entwickelte er die Onlineportale für www.theatertexte.de und den ZDF.theaterkanal. Von 2007 bis 2014 baute er die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg mit Sitz in Ludwigsburg mit auf, zuletzt als Studiengangskoordinator Regie, danach war er von 2016 bis Frühjahr 2019 Leiter des KBB/ Künstlerischer Produktionsleiter am Volkstheater Rostock.
Andreas Rosar studierte Philosophie, Theologie und Germanistik in Mainz und Rom. Bereits während seiner Ausbildung wandte er sich unter dem Einfluss von Denis Krief vermehrt dem Theater zu. Engagements als Spielleiter führten ihn u. a. an das Saarländische Staatstheater, das Theater Biel Solothurn, die Bayerische Staatsoper sowie seit 2009 zu den Bayreuther Festspielen, wo er an Christoph Marthalers Tristan und Isolde , Hans Neuenfels’ Lohengrin , Barrie Koskys Die Meistersinger von Nürnberg und Frank Castorfs Der Ring des Nibelungen mitwirkte. 2010 gab er sein vielbeachtetes Regiedebüt mit der Schweizer Erstaufführung von Georg Friedrich Händels Ezio am Theater Biel Solothurn. Er brachte in der Folge u. a. Werke wie Tschaikowskys Eugen Onegin , Händels Alcina und, in einer semiszenischen Fassung, Wagners Das Rheingold auf die Bühne. Seine Inszenierung von Josef Myslivečeks Antigona gewann im Rahmen des ARMEL Opera Competition and Festival am Ungarischen Nationaltheater Szeged den arte France Audience Award Best Production und erhielt eine Nominierung als „ Wiederentdeckung des Jahres“ im Jahrbuch der Opernwelt 2012. Zu seinen jüngeren Arbeiten zählen Mozarts Così fan tutte am Theater Münster, Händels Rinaldo für Brig Barock im Schlosshof des Stockalperpalastes in den Walliser Alpen, Offenbachs La Vie Parisienne und La Périchole am Theater Trier und Verdis Aida am Theater Plauen Zwickau. In der Spielzeit 2020/21 wird er Don Carlos bei der Sommeroper im Passionsspielhaus Selzach in der Schweiz mit dem Dirigenten Constantin Trinks inszenieren und sich mit Sehnsucht an der Oper Dortmund vorstellen. Foto: (c) Konstantin Nazlamov
Biografie folgt. Foto: (c) Mait Jüriado
Adriana Bastidas-Gamboa wurde in Cali, Kolumbien geboren. Seit 2008 zählt sie zum Ensemble der Oper Köln. Gastengagements führten sie u. a. an die Staatsoper Hannover, das Theater Koblenz, das Nationaltheater Mannheim, das Theater Bielefeld und an die Oper Kolumbien. Seit 2016 gastiert sie bei den Münchner Opernfestspielen, wo sie 2019 wieder zu erleben sein wird. Zu ihrem Kernrepertoire gehören Partien wie Dorabella ( Così fan tutte ), Angelina ( La Cenerentola ), Olga ( Eugen Onegin ), Judith (Herzog Blaubarts Burg ), Meg Page ( Falstaff ) und Fremde Fürstin ( Rusalka ). Als Konzertsängerin gastiert sie u. a. an der Kölner Philharmonie und widmet sich des Weiteren dem Liedgesang auf nationalen und internationalen Bühnen. Foto: (c) Rolf Franke
Frank-Leon Petzold wurde 1997 in Rodewisch geboren und übernahm schon früh Rollen in den umliegenden Theatern. So wirkte er u. a. in Produktionen wie Romeo und Julia , Cabaret , Sugar - Manche mögen’s heiß! mit. Sein Studium zum Musicaldarsteller nahm er 2017 an der Folkwang Universität der Künste in Essen auf. Auf der Bühne des Theater Dortmund debütierte er in der Spielzeit 2018/19 als Tiger in West Side Story . Für die Wiederaufnahmen von Im weißen Rössl und Jekyll & Hyde in der Spielzeit 2020/21 kehrt er nach Dortmund zurück. Foto: (c) Claudia Dilay Hauf
Der Schauspieler Tim Grobe wurde 1969 in Duisburg geboren. 1993–1997 studierte er an der Hochschule der Künste Berlin und erhielt anschließend ein Festengagement an den Städtischen Bühnen Wuppertal. Weitere Engagements führten ihn an das Staatsschauspiel Dresden und das Schauspielhaus Köln sowie 2005–2013 an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg. Darüber hinaus gastierte er u. a. am Schauspielhaus Zürich, am Theater an der Wien, am Schauspiel Frankfurt, Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie am Stadttheater Klagenfurt. Neben Hauptrollen wie Franz Moor in Die Räuber , Kasimir in Kasimir und Karoline und Titelrollen u. a. in Aias , Der Marquis von Keith , Das Leben des Galilei , Orestie und Amphytrion war Tim Grobe ebenfalls als Sänger in Liederabenden sowie in musikalischen Stücken auf der Bühne zu erleben, beispielsweise als Wilhelm Giesecke in der Operette Im weißen Rössl . Auch wenn der Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit als Schauspieler im Theater-Bereich liegt, arbeitet er ebenfalls für Film und Fernsehen, wo er u. a. Rollen im Dortmunder Tatort übernahm, sowie als Sprecher für Hörspiele und -bücher. In der Spielzeit 2020/21 gibt er an der Oper Dortmund in der Rolle des Prof. Dr. Hinzelmann ( Im weißen Rössl ) seinen Einstand. Foto: (c) Bo Lahola
Michael Berres wurde in Wittlich geboren und nahm 2017 sein Studium zum Musicaldarsteller an der Folkwang Universität der Künste auf. Erste Theatererfahrung sammelte er in Musicals wie Jekyll & Hyde und Aida sowie mit einer Hauptrolle in Hairspray . Außerdem übernahm er am Theater Trier die Rolle des Nick Piazza in Fame und wirkte in den Produktionen Hair und Jesus Christ Superstar mit. Während seines Studiums konnte man ihn in der Rolle des Trigorin in Die Möwe erleben. Am Theater Dortmund debütierte er in der Spielzeit 2018/19 als Juano in West Side Story und kehrt nun in der Rolle des Poole in der Wiederaufnahme des Musicals Jekyll & Hyde nach Dortmund zurück. Foto: (c) Felix Rabas