Oper

Rinnat Moriah

Sopran

Die israelische Sopranistin Rinnat Moriah debütierte bisher u. a. am Teatro alla Scala, der Staatsoper sowie der Deutschen Oper Berlin, am Theater an der Wien, am Theater Dortmund, am Nationaltheater Mannheim und am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Ihr breitgefächertes Repertoire, welches sowohl lyrische als auch Koloratursopran-Partien umfasst, beinhaltet u. a. Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Adina (L’elisir d’amore), Königin der Nacht (Die Zauberflöte) Gopopo (Le Grand Macabre), Adele (Die Fledermaus), Gilda (Rigoletto), Lucia (Lucia di Lammermoor) und Violetta Valery (La traviata).

Sie hatte Auftritte im Rahmen des Rossini Opera Festivals Pesaro, der Osterfestspiele Baden-Baden, des Pergolesi Spontini Festivals, der Bregenzer Festspiele und beim Festival Aix-en-Provence. Ihre Tätigkeit im Konzertfach führte sie u. a. ans Concertgebouw Amsterdam, in die Philharmonien von Berlin und Paris, an die Elbphilharmonie und zu den BBC Proms. Hierbei musizierte sie u. a. zusammen mit der Staatskapelle Berlin, den Essener Philharmonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Israel Philharmonic Orchestra, der New World Symphony und dem Ensemble Modern.

Auch im barocken Repertoire beheimatet, sang sie die Deutsche Uraufführung von Porporas Polifemo, Traettas Ifigenia in Tauride, Didone in Vincis Didone abbandonata bei den Händel-Festspielen in Halle sowie die beiden Koloratur-Partien in Jommellis Fetonte. Außerdem sang sie die weibliche Hauptpartie in einer Aufnahme zu Boxbergs Oper Sardanapalus. Im Bereich Neue Musik zeigte sie sich mit Bergs Lulu-Suite unter Daniel Barenboim und sang zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten, so u. a. von Elliot Carter, Beat Furrer, Sofia Gubaidulina, Harrison Birtwistle, Luciano Berio, Johannes Kalitzke, Wolfgang Rihm, György Ligeti und Jacob Druckman.

Ab der Spielzeit 2023/24 gehört Rinnat Moriah fest zum Ensemble der Oper Dortmund, wo sie u. a. als Musetta (La Bohème), Eurydike (Orpheus in der Unterwelt) und Pamina (Die Zauberflöte) zu erleben sein wird.