KJT • Seit Oktober 2021

Kein leichter Fall

von David S. Craig • aus dem Englischen von Anke Ehlers • ab 14 Jahren

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Kein leichter Fall

Was passiert, wenn man Scheiße baut? Wenn man einfach irgendwo einbricht, das komplette Zuhause einer alten Dame verwüstet und dann auch noch erwischt wird. Was passiert dann?

Daniel wurde verhaftet und muss nun zum Täter-Opfer-Ausgleichsgespräch. Alternative Konfliktregelung, so nennt das seine Sozialarbeiterin. Seine Mutter ist skeptisch, ihr Sohn ist kein Krimineller! Und auch der Sohn von Frau Ross, die ihre Wohnung nun nicht mehr betreten möchte und völlig verängstigt ist, sieht hierzu keinen Grund. Wieso sollte er mit dem Täter reden, da gibt es nichts zu klären, da muss nur bestraft werden!

Daniel, seine Mutter, Frau Ross, ihr Sohn und die Sozialarbeiterin. Die einzelnen Schicksale bilden eine explosive Mischung. Doch gibt es in ihren Lebensgeschichten nicht Einiges zu entdecken? Was kann entstehen, wenn man einfach miteinander redet?


Kontakt für Gruppenbuchungen aboservice@theaterdo.de, Tel. 0231/50 22 442

Termine

Wiederaufnahme November 202217DonnerstagKJT in der Sckellstraße11:00 Uhr – 12:10 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 17. November 2022

November 202218FreitagKJT in der Sckellstraße11:00 Uhr – 12:10 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 18. November 2022

November 202220Sonntag18:00 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 20. November 2022

Weitere Termine folgen.

Besetzung

Daniel „Didi“ Timbell, ein jugendlicher Straftäter Thomas Ehrlichmann
Margarete Timbell, geb. Maier, Daniels Mutter Bianka Lammert
Vanessa „Nessa“ Kallmann, Sozialarbeiterin/Mediatorin bei der Täter-Opfer-Ausgleichsstelle Ann-Kathrin Hinz
Tom Ross, Sohn des Opfers Andreas Ksienzyk
Gerda Ross, das Opfer Bettina Zobel

Regie Johanna Weißert
Ausstattung Julia Schiller
Dramaturgie Milena Noëmi Kowalski
Theatervermittlung Linda Nerlich
Regieassistenz Alina Baranowski

Meinungen

Kritiken und Pressestimmen

Ruhr Nachrichten

„Gerechtigkeit. Bei der Verhandlung eines so großen Themas bleibt kaum Platz für große Requisiten. Die Frage, wie und ob man zwischen dem Opfer und einem uneinsichtigen Täter jemals wieder die Wogen glätten kann, wird im engsten Kreis und in den Köpfen verhandelt. Auf der Bühne genügt dazu nichts weiter als vier Stühle, auf denen die beteiligten Platz nehmen, um sich mit Worten gegenseitig aus der Reserve zu locken. Wer ein solches Stück aus dem Publikumsrang erlebt, vergisst dabei schnell, dass er sich in einer Inszenierung befindet. (…)

Im Stück spielt Ann-Kathrin Hinz mit der Mediatorin Vanessa eine Figur, die selbst ihre Erfahrungen mit Gewalt gemacht hat. […] Hinz füllt die Rolle mit genügend Energie, um die Figur des Täters an den lautesten Stellen zu einem kleinlauten Jungen werden zu lassen. (…) In diesem Szenario hat jeder sein Päckchen zu tragen und am Ende ist doch fast jeder irgendwie sympathisch?“

05. Oktober 2021