Die Schauspielerin und Sängerin Karen Müller stammt gebürtig aus Rheinland-Pfalz. Bereits vor und während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste in Essen sammelte sie erste Bühnenerfahrungen am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, u. a. als Sugar Kane in Manche mögen’s heiß , Chrystal in Der kleine Horrorladen , Kira/Clio in Xanadu oder Sheila Franklin in Hair , am Grillo-Theater Essen als Kit Kat Girl in Cabaret sowie im Theater am Rathaus Essen als Krankenschwester in Hello! Again? . Ihre erste Operettenerfahrung sammelte sie 2017 in der Rolle der Bessie in Paul Abrahams Die Blume von Hawaii an der Oper Dortmund, wohin sie in der Saison 2019/20 als Teil des Ensembles von Jekyll und Hyde sowie als Klärchen in Im weißen Rössl zurückkehrte. Im Bereich Musical spielte ich u. a. Graziella in West Side Story auf dem Domplatz in Magdeburg, Wendy Jo in Footloose am Staatstheater Darmstadt und war Teil des Electric-Blues-Trios in Hair bei den Bad Hersfelder Festspielen, wo sie in der Folge außerdem in der Uraufführung von Goethe! mitwirkte. In dem Kölner Stadtmusical Himmel & Kölle an der Volksbühne am Rudolfplatz war sie als Kathy zu erleben. Dem folgten Engagements am Theater Bielefeld als Jane Berry in Der Mann, der Sherlock Holmes war , Theater Magdeburg als Natalie Goodman in Next to normal (Fast normal) und Theater des Westens Berlin als Cover Helga und Swing in Ku’damm 59 . In der Spielzeit 2025|26 ist Karen Müller als Betty Rizzo in Grease an der Oper Dortmund zu erleben. (Stand: 09/2025)
Die gebürtige Berlinerin Maria-Danaé Bansen begann bereits in jungen Jahren Theater zu spielen und sowohl Gesangs- als auch Stepp-, Jazz- und Ballettunterricht zu nehmen. Ihre Leidenschaft führte sie an die Universität der Künste in Berlin, welche sie 2014 mit Diplom und doppelter Auszeichnung abschloss. Noch während des Studiums gewann sie den 2. Platz sowie den Publikumspreis beim Wettbewerb Jugend Kulturell im Bereich Musical und wenige Wochen später den 1. Platz beim Bundeswettbewerb Gesang. Ihre Laufbahn begann bei den Schlossfestspielen Ettlingen als Flämmchen in Grand Hotel . Danach folgten Engagements am Theater Aachen und am Landestheater Linz in dem Musical Tommy . Im Wiener Ronacher gab Maria 2015 ihr Debüt als Zweitbesetzung der Mary Poppins im gleichnamigen Musical – einer Rolle, die sie später auch am Apollo Theater Stuttgart und im Theater an der Elbe in Hamburg verkörperte. Sie war die Erstbesetzung der Meg Giry in Liebe stirbt nie am Operettenhaus Hamburg, spielte die Sally Bowles in Cabaret am Stadttheater Regensburg, am Hans Otto Theater sowie zuletzt im Tipi am Kanzleramt. Für ihre Interpretation der Roxie Hart in Chicago bei den Schlossfestspielen Ettlingen wurde sie mit dem Kurt-Müller-Graf Publikumspreis ausgezeichnet. Sie war in der Hauptrolle der Alex Owens in Flashdance auf Tournee, spielte die Dorothy in Blondinen bevorzugt an der Staatsoperette Dresden und stand als Marylou in der Operette Märchen im Grand-Hotel am Staatstheater Nürnberg auf der Bühne – einer Rolle, die sie auch am Staatstheater Cottbus verkörperte. Seit 2022 steht sie regelmäßig auf der Bühne der Komischen Oper in Berlin. Dort spielte sie u. a. bereits Anne in La Cage Aux Folles , Roxie und Velma in Chicago , Eliza Doolittle in My Fair Lady , die Titelrollen in den Kinderoper-Uraufführungen Pippi Langstrumpf und Die kleine Hexe von Franz Wittenbrink sowie Marghueritta Kulicke in dem Publikumserfolg Messeschlager Gisela . In der Spielzeit 2025|26 ist Maria-Danaé Bansen als Betty Rizzo in Grease an der Oper Dortmund zu erleben. (Stand: 09/2025)
Der italienische Countertenor Nicolò Balducci wurde 1999 geboren. Er hat bereits eine Vielzahl von Auszeichnungen erhalten, darunter den 1. Preis und den Nachwuchspreis beim Renata Tebaldi Wettbewerb 2022, den 3. Preis und den Nachwuchspreis beim Cesti Wettbewerb 2022 in Innsbruck und den 1. Preis beim Concorso Niccolò Piccinni 2021. 2025 verkörperte er die Partie des Ulisse in Cavallis Pompeo Magno beim Bayreuth Baroque Opera Festival. Bereits in der Festivalsaison 2024 debütierte er dort als Ulisse in Porporas Ifigenia in Aulide . Ferner sang er 2024/25 Arbate in Mozart Mitridate, re di Ponto an der Opéra de Lausanne und der Opéra de Montpellier. Auf der Konzertbühne war er in Leonardo Vincis Oratorio per la Madonna del Rosario in der Elbphilharmonie Hamburg und in Händels Messiah und Sosarme, re di Media in Versailles zu erleben. Zudem sang er die Partie des Arioco in Favettis Il dialogo di Nabucco auf Tournee in Frankreich, verbunden mit einer CD-Aufnahme, sowie Nerone in L’incoronazione di Poppea in Frankreich und Kanada – beides mit der Cappella Mediterranea unter Leonardo García-Alarcón. Als Barzane in Vivaldis Arsilda mit La Cetra unter Andrea Marcon war er in Konzerten in Amsterdam, Santander und Madrid zu hören; eine Aufnahme davon erschien im Januar 2025. Weiter Engagements umfassten ferner Gilbert in Zingarellis Giulietta e Romeo , Imeneo in Vivaldis Gloria e Imeneo , Nerone in konzertanten Aufführungen von Monteverdis L’incoronazione di Poppea und Händels Messiah , jeweils im Château de Versailles. Als Lucio Cinna in Mozarts Lucio Silla war er am Landestheater Salzburg, als Nerone an der Oper Köln und an der Opéra de Toulon sowie in Ristoris Pigmalione am Teatro Sociale di Rovigo zu erleben. Außerdem interpretierte er bereits den Osmino in Vivaldis La fida ninfa bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und die Partie Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro am Teatro Comunale di Ferrara. Letztere Partie wird er auch in der aktuellen Dortmunder Neuproduktion von Die Hochzeit des Figaro in der Saison 2025|26 verkörpern. (Stand: 09/2025)
Der österreichische Tenor Fritz Steinbacher studierte am Mozarteum Salzburg Schulmusik und Gesangspädagogik, an der Universität Salzburg Leibeserziehung sowie Operngesang an der Hochschule für Musik Freiburg und dem Schweizer Opernstudio der Hochschule der Künste Bern. Als Chorsänger wie auch Solist des Arnold Schoenberg Chores Wien konnte er währenddessen bei den Salzburger Festspielen, in der Carnegie Hall in New York sowie im Wiener Musikverein unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kent Nagano, Sylvain Cambreling und Trevor Pinnock Erfahrungen sammeln. 2008 wurde er Ensemblemitglied am Theater Münster und war dort in über 30 Rollen zu erleben, u. a. als Eisenstein ( Die Fledermaus ) und Paris ( Die schöne Helena ). Mittlerweile beläuft sich sein Repertoire auf über 70 Rollen. 2011 wurde ihm „in Anerkennung der hervorragenden künstlerischen Leistungen“ vom Theaterring Volksbühne Münster der Volksbühnentaler verliehen und bei der Kritikerumfrage der Theaterzeitschrift Pur wurde er zum „Besten Nachwuchssänger“ gewählt. Gastengagements führten ihn zuletzt an die Semperoper Dresden, an das Aalto Musiktheater Essen sowie an die Theater Bonn, Salzburg, Gelsenkirchen, Lübeck, Hagen und Regensburg. 2013 wechselte Fritz Steinbacher an die Oper Dortmund, wo er u. a. bereits als Heinrich ( Tannhäuser ), Armand Brissard ( Der Graf von Luxemburg ), Hexe ( Hänsel und Gretel ), Kapitän Stone ( Die Blume von Hawaii ), Oberpriester ( Echnaton ), Goro ( Madama Butterfly ) , Lohengrin ( Neverland), Dr. Otto Siedler ( Im weißen Rössl ), Spoletta ( Tosca ) sowie Mark Kessler ( Der Hetzer ) zu hören war. 2022/23 verkörperte er in Dortmund Monostatos ( Die Zauberflöte und Das Geheimnis der Zauberflöte ) und Baron Kolomán Zsupán ( Gräfin Mariza ). In der Spielzeit 2023/24 war er u. a. als Aristeus/Pluto ( Orpheus in der Unterwelt ), als Megapfiffikuss (in der Uraufführung Die Reise zu Planet 9 ) und als Mime ( Das Rheingold ) zu erleben. 2024/25 verkörperte er u. a. Gabriel von Eisenstein ( Die Fledermaus ) sowie Adolfo Pirelli/Mr. Fogg ( Sweeney Todd ) und gastierte am Stadttheater Klagenfurt als Mime in einer Neuproduktion von Das Rheingold . In der Spielzeit 2025|26 interpretiert Fritz Steinbacher u. a. die Rollen Basilio (Die Hochzeit des Figaro), Pang (Turandot) , Großfürsten Paul (Märchen im Grand-Hotel) und Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail). (Stand: 04/2025)
Leo Kulaš ist ein anerkannter Bühnen- und Kostümbildner, der an der Akademie für Angewandte Kunst in Belgrad studiert hat. In seiner reichen Karriere schuf er im ehemaligen Jugoslawien die Kostüme für über 150 Theater-, Opern- und Ballettproduktionen. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen im In- und Ausland. Er hat mit vielen namhaften Regisseuren zusammengearbeitet, darunter Tomaž Pandur, Eduard Miler, Ernst M. Binder, Roberto Ciulli, Paolo Magelli, François Michel Pesanti, Diego de Brea und Edward Clug. Seine Kostüme schmückten Aufführungen in renommierten Theatern auf der ganzen Welt, wie dem Theater Dortmund, dem Thalia Theater Hamburg, der Oper und Ballett Sofia, dem Landestheater Linz, der Staatsoper Hannover, der Wiener Staatsoper, der Lettischen Nationaloper, dem Bolschoi-Theater, dem Staatsballett Berlin, dem Opernhaus Zürich, dem Nederlands Dans Theater u. v. m. Seine Arbeit ist auch eng mit den Balletten von Edward Clug verbunden, für die er Kostüme für Produktionen wie Tango , Lacrimas , Radio & Juliet , Prêt-à-porter , Sketches , Le Sacre du printemps , Les Noces , Chamber Minds , Peer Gynt , Carmina Burana , Petruschka , Coppelia , The Master and Margarita , Faust , Don Juan und weitere entwarf.
Seit 1986 ist Marko Japelj als freiberuflicher Bühnenbildner tätig und hat seither über dreihundert Theateraufführungen in seiner Heimat Slowenien und im Ausland gestaltet. Er studierte Architektur in Ljubljana, sein erstes Bühnenbild gestaltete er für Hedda Gabler an der Akademie für Theater und Film in Ljubljana. Sein szenografisches Debüt in einem professionellen Theater war die Produktion Tschechow: Drei Schwestern (Nationaltheater Maribor, 1987). Für Theater, Opern, Ballett und zeitgenössischen Tanz entwarf er Bühnenbilder am Nationaltheater in Slowenien, am Nationaltheater Zagreb, Rijeka und Split in Kroatien, an den Nationaltheatern in Belgrad und Podgorica, der Oper Bukarest, dem Slowakischen Nationaltheater in Bratislava, dem Nationaltheater in Brünn, der Oper Graz, der Oper Zürich, dem Theater Basel, dem Aalto-Musiktheater in Essen, Seine Entwürfe für Ballett- und Tanzabende waren zu sehen an den Theatern in Darmstadt, Wiesbaden, Augsburg, Wuppertal, Dortmund, Stuttgart, Münster, Halle, Gera, Magdeburg, Chemnitz sowie an der Oper Leipzig, dem Staatstheater Hannover, dem Staatsballett Berlin, dem Königlichen Ballett von Flandern in Antwerpen und Gent, an der Griechischen Nationaloper, der Lettischen Nationaloper in Riga, dem NDT 1 in Den Haag, der Oper Metz, der Opéra du Capitole Toulouse, dem Teatr Wielki Warschau, dem West Australian Ballet, bei Les Grands Ballets Canadienne in Montreal und NOVAT Nowosibirsk, an der Wiener Staatsoper, dem Bolschoi-Theater, dem Birmingham Royal Ballet und anderen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Choreografen Edward Clug wodurch Produktionen wie Tango (1998), Lacrimas , Radio & Juliet , Architecture of Silence , Prêt-à-porter , Watching others , Hill Harper's Hill , Chamber Minds , Le Sacre du Printemps , Les Noces , Peer Gynt, Hora/Kontraste , Proof , Kekec , Petrushka , Patterns in ¾ , Carmina Burana , Aperture , Source und Master and Margarita entstanden. Für seine Kreationen wurde er mehrfach ausgezeichnet: Nationaler Preis des Prešeren-Fonds, Mehrere Auszeichnungen Nationales Borštnik-Festival für beste Szenografie, Festival MES Sarajevo für beste Szenografie, Festival Rijeka, Kroatien, Auszeichnung für beste Szenografie, Festival Crossroads, Niš, Serbien, Auszeichnung für beste Szenografie, Benois de la Danse – Nominierung Von 1995 bis 1997 war Marko Japelj Gastprofessor und Leiter der Abteilung für Theater- und Filmbühnenbild an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Fiona McGee, in London geboren, erhielt ihre Ausbildung an der Royal Ballet School. Ab 2014 tanzte sie beim Ballet Vlaanderen, 2017 wechselte sie zum Wiener Staatsballett. Seit 2023 ist sie Mitglied des Staatsballetts Berlin. Ihr Repertoire reicht von Klassikern wie Schwanensee und Dornröschen bis zu zeitgenössischen Werken.
Der in Novosibirsk geborene Tänzer begann seine Ballettausbildung an der Novosibirsker Choreografischen Hochschule. Nach Engagements am Novosibirsker Opern- und Balletttheater und am Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater in Moskau trat er 2015 dem Het Nationale Ballet bei, wo er in Choreografien u. a. von Hans van Manen, Rudi van Dantzig und Juanjo Arqués zu sehen war. 2020 wurde er zum Ersten Solisten befördert.
Christopher Thompson, in New York geboren, erhielt seine Ausbildung u. a. an der School of American Ballet und beim Central Pennsylvania Youth Ballet. Nach einem Engagement in Ljubljana ist er seit 2021 Mitglied des Balletts des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. Dort tanzte er u. a. in Don Quixote , Schwanensee , Romeo und Julia und Radio and Juliet von Edward Clug.