Wiktor Milczarek wurde 1998 in Wien geboren und verfügt über polnische Wurzeln. Ursprünglich strebte er eine Karriere im Handball an, bevor er sich mit 20 Jahren dazu entschied, eine völlig andere Richtung einzuschlagen: den Tanz. Er begann seine Ausbildung am Kolleg für kommerzielle Tanzstile und Pädagogik in Wien, wo er eine zweijährige pädagogische Ausbildung abschloss. Anschließend zog es ihn nach Berlin, wo er sich durch ein Advanced Dance Programm von Sonia Bartuccelli weiterbildete. Danach setze er seine Ausbildung in Köln fort, um seine tänzerischen Fähigkeiten weiter zu vervollkommnen. Seit 2021 lebt und arbeitet Wiktor Milczarek in Köln als professioneller Tänzer. Er sammelte erste berufliche Erfahrungen in TV-Produktionen, auf Messen und bei Events und brachte seine Leidenschaft für den Tanz hierbei in verschiedenste Projekte mit ein. Nun betritt er die Welt des klassischen Theaters und gibt sein professionelles Bühnendebüt an der Oper Dortmund. (Stand: 04/2025)
Marc L. Vogler ist Komponist, Pianist, Dirigent und Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs 2022 in der Sparte Komposition . Olivier Latry beschrieb seine Musik als „eisig voll Wahrheit“, die RP nannte ihn einen „Pionier in kompositorischer Hinsicht“. Neben einem breiten Spektrum an Instrumental- und Vokalkompositionen gilt seine besondere Vorliebe der Oper und dem modernen Musiktheater. Geboren 1998, begann er im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel und komponierte sechzehnjährig seine erste Oper Streichkonzert , welche 2016 am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen zur Uraufführung kam. Im selben Jahr begann er sein Kompositionsstudium bei Manfred Trojahn an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf (Dirigieren bei Christian von Gehren), das er nach Studien an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Brigitta Muntendorf und Miroslav Srnka 2023 mit dem Master abschloss. Er erhielt Kompositionsaufträge u. a. für das Europäische Klassikfestival, das AchtBrücken-Festival der Kölner Philharmonie, BTHVN 2020, die Oper Bielefeld, die Literaturoper Köln sowie die New Opera West Los Angeles. Seine Musik wurde international aufgeführt, darunter mit dem WDR-Sinfonieorchester, der Magdeburgischen Philharmonie, dem Divertimento Ensemble, den Niederrheinischen Sinfonikern sowie dem Ensemble Musikfabrik; weitere Aufführungen im Rahmen der UNESCO-Kandidatur des Leuchtturms Cordouan (Frankreich), im Mailänder Dom (Italien), in Österreich, Türkei, USA und Japan. Der Spiegel widmete ihm 2017 ein Portrait-Interview. Seine Musik wurde u. a. auf WDR3, im NDR, Deutschlandfunk sowie im WDR-Fernsehen gesendet. Neben dem Deutschen Musikwettbewerb ist er Preisträger des Felix-Mendelssohn-Bartholdy- Hochschulwettbewerbs 2022 und wurde im Rahmen von Opus One 2020 der Berliner Philharmoniker ausgezeichnet. Voglers dritte Oper Felix Krull , nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann, feierte ihre Uraufführung 2023 in einer Inszenierung von Oliver Klöter im Kölner Excelsior Hotel Ernst, wobei erstmalig in der Geschichte des Hotels dessen Lobby, Treppenhäuser und Suiten als Opern-Spielfläche dienten. Marc L. Vogler ist in den Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 Composer in Residence der Jungen Oper Dortmund.
Andrea Danae Kingston wurde in Australien geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie ihre Tanzausbildung, seit ihrem zwölften Lebensjahr im Rahmen eines Vollzeit-Tanzprogramms. Ihre erste professionelle Erfahrung auf der Bühne konnte sie mit der Australian Ballet Company in Graeme Murphys Der Nussknacker gewinnen. Um ihre Ausbildung fortzusetzen, zog sie mit 16 Jahren nach Europa, um an der Ballettschule der Wiener Staatsoper zu studieren. Ihre bisherige Bühnenkarriere umfasst Engagements in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Italien. Hierbei wirkte sie in Produktionen wie Barrie Koskys Inszenierungen von Kiss Me, Kate und Orpheus in der Unterwelt sowie eine Produktion von Faust am Royal Opera House, London mit. Andrea Danae Kingston arbeitete zudem als Dance Captain und choreografische Assistentin von Melissa King an verschiedenen Projekten mit, darunter West Side Story bei den Bad Hersfelder Festspielen und Chicago in St. Gallen (Schweiz). 2009 feierte sie ihr Debüt als Choreografin und hat seither an über 45 Produktionen mitgewirkt, die von Musical über Oper, Operette, Sprechtheater, Film bis Fernsehen reichen. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Gil Mehmert ( Die Päpstin ), Stefan Huber ( Märchen im Grand-Hotel ), Cusch Jung ( Me and My Girl ), Felix Seiler ( Chicago ) und Titus Hoffmann ( Scholl, die Knospe der Weißen Rose ) zusammen und übernahm auch die Co-Regie einiger Opern, so u. a. an der Seite von Tomo Sugao ( Król Roger ) und Hendrik Müller ( Die Liebe zu den drei Orangen ). Andrea Danae Kingston lebt mit ihrer Familie in Berlin. Als Gastdozentin im Fachbereich Darstellende Kunst hat sie an der Universität der Künste Berlin (UdK) unterrichtet und ist Mitglied der Fakultät der Berlin Opera Academy. 2021 erhielt sie das DIS-TANZ-SOLO-Stipendium für Künstler*innen. Als Performerin ist sie im Rahmen von Kollaborationen mit Musiker- und Kunstschaffenden bei interdisziplinären Veranstaltungen und Festivals zu sehen. In der Spielzeit 2025|26 ist sie als Choreografin für die Produktion Grease erstmals an der Oper Dortmund tätig. (Stand: 06/2025)
Madita Scülfort wurde 1998 in Waldbröl (NRW) geboren. Nach ihrem Abitur 2017, begann sie ihre erste Regiehospitanz am Theater Schloss Maßbach Unterfränkische Landesbühne, weitere Assistenzen folgten. Sie studierte Theater- und Medienwissenschaft und Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Nach abgeschlossenem Studium arbeitete sie unter der Interimsintendanz von Christine Hofer am Landestheater Schwaben (Spielzeiten 2022|23 und 2023|24) als Regieassistentin und Inspizientin. Seit August 2024 ist sie als Regieassistentin am Theater Dortmund tätig. Erste eigene Inszenierungserfahrungen machte sie bereits in Memmingen ( Im Westen nichts Neues und WiR ), in der Spielzeit 2025|26 gibt sie ihr Regiedebüt am Schauspiel Dortmund.
Djamak Homayoun, 1971 im friesischen Varel geboren, studierte Germanistik, Kommunikationsforschung und Phonetik in Bonn. Von 1998 bis 2005 war sie zunächst als Regie- und Dramaturgieassistentin bei den Bühnen Köln beschäftigt, dann als Referentin für Pressearbeit im Bereich Oper und Schauspiel. Für zwei Jahre war sie dann in der Wirtschaft tätig und übernahm den Bereich PR und Telefonmarketing bei einem norddeutschen BMW-Unternehmen. Da sie enttäuscht feststellen musste, dass schöne Autos aber weder singen noch sprechen können, freute sie sich auf ihre Rückkehr zur Kunst. Von der Spielzeit 2007|08 bis 2024|25 ist Djamak Homayoun Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in den Sparten Schauspiel und Kinder- und Jugendtheater am Theater Dortmund.
Sebastian Engel, aufgewachsen in Frankfurt am Main, bekam seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Bis zum Abitur erhielt er eine musikalische Grundausbildung an Dr. Hochs Konservatorium in der Klavierklasse von Susanne Michel. Es folgte ein Studium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar mit dem Schwerpunkt Opernkorrepetition bei Prof. Hans-Christian Steinhöfel sowie Klavier und Dirigieren, welches er 2014 abschloss. Seine erste Stelle als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung trat er 2012 am Deutschen Nationaltheater Weimar an. Anschließend wechselte er im April 2015 an die Sächsische Staatsoper Dresden. Dort assistierte er namhaften Dirigenten wie John Fiore, Dmitri Jurowski, Erik Nielsen, Tomas Netopil, Alfred Eschwé, Asher Fisch, Stefan Lano und Jonathan Darlington. Außerdem war er an der musikalischen Einstudierung für den Ring -Zyklus 2018 sowie der Neuproduktion von Ariadne auf Naxos unter der Musikalischen Leitung von Christian Thielemann beteiligt. 2019 war er Assistenz-Dirigent für Dmitri Jurowski in der Neuproduktion Cardillac von Paul Hindemith an der Vlaamse Opera in Antwerpen. Mit dem Bariton Bernhard Hansky verbindet ihn seit 2017 eine intensive Konzerttätigkeit, die sie dem Liedrepertoire widmen. Ab April 2019 war Sebastian Engel als musikalischer Assistent von GMD Gabriel Feltz und Solorepetitor an der Oper Dortmund tätig.