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Jutta Nigge

Ensemble

Jutta Nigge

Ji-Young Hong

Ensemble

Ji-Young Hong

Ji-Young Hong wurde in Seoul (Südkorea) geboren. Nach ihrem Gesangsstudium ebenda ging sie nach Deutschland und setzte ihr Studium an der Musikhochschule in Leipzig fort. Während ihres Studiums war sie in vielen Barockmusikkonzerten mit Leipziger Kammersolisten zu erleben. Seit 2009 singt sie als Solistin verschiedene Kirchenmusik in der St. Josef Kirche Langenfeld. Als Konzertsängerin betreibt sie eine umfangreiche Konzerttätigkeit in Südkorea und Deutschland. Nach ihrer Tätigkeit als Chormitglied an der Oper Leipzig und den Wuppertaler Bühnen, ist sie seit 2012/13 Mitglied im Opernchor Theater Dortmund. Zu ihren solistischen Auftritten zählen u. a. Seppl ( Das schlaue Füchslein ) in Wuppertal, Berta ( Il barbiere di Siviglia ) und Dritter Edelknabe ( Lohengin ) in Dortmund.

Brigitte Schirlinger

Ensemble

Brigitte Schirlinger

Brigitte Schirlinger schloss ihr Gesangsstudium in Dortmund und Köln bei KS E. Lachmann und Prof. Lajos Kendy ab. Bereits während ihres Studiums wurde sie als 1. Sopran Mitglied im Opernchor Theater Dortmund. Neben ihrer Tätigkeit im Dortmunder Opernchor hat Brigitte Schirlinger auch immer wieder solistische Aufgaben übernommen, so u. a. als Camille in der Oper Louise , Cupido in Orpheus in der Unterwelt , ein junger Hirt in Tannhäuser , Sandmännchen/Taumännchen in Hänsel und Gretel sowie Brigitte in der Franz Wittenbrink-Revue Sekretärinnen . Außerdem die Partie der 1. Dame in Mozarts Die Zauberflöte ; eine Rolle, die sie auch bei Gastengagements an den Theatern in Hagen und Bremen verkörperte. Im Rahmen von Kinderopern-Adaptionen sang sie außerdem Partien wie die Königin der Nacht ( Die Zauberflöte ) und Konstanze ( Die Entführung aus dem Serail ). Engagements mit dem Rundfunkchor Hilversum führten sie wiederholt ins Concertgebouw Amsterdam sowie nach Rotterdam (De Doelen), wo sie mit Dirigenten wie Simon Halsey und Marin Wright zusammenarbeitete. In der Spielzeit 2025/26 ist Brigitte Schirlinger als Miss Lynch in der Musical-Neuproduktion Grease zu erleben. (Stand: 04/2025)

Eunji Park

Ensemble

Eunji Park

Die Koreanerin Eunji Park studierte Gesang an der Yonsei Universität in Seoul. Nach ihrem Abschluss wurde sie in der Spielzeit 2013/14 Mitglied im Ensemble der Jungen Oper Hannover, wo sie als Taumann ( Hänsel und Gretel ) debütierte und als Fatme ( Die Schöne und das Biest ) sowie im Musical Krawall zu erleben war.Sie absolvierte einen Master im Fach Operngesang an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Wolfgang Millgramm. Hier war sie in verschiedenen Produktionen zu sehen, u. a. als Gräfin Almaviva ( Le nozze di Figaro ), Desdemona ( Otello ) und Helena ( The Fairy Queen ). Seit der Spielzeit 2021/22 ist sie Mitglied im Opernchor Theater Dortmund.

Keiko Matsumoto

Ensemble

Keiko Matsumoto

Die Sopranistin Keiko Matsumoto wurde in Tokio geboren. Sie begann ihr Gesangs-Studium an der Musashino-Musikhochschule bei Prof. Taira und setzte es an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Künste Stuttgart bei Prof. Wayne Long fort. In Stuttgart vervollständigte sie die Opernausbildung durch intensive Arbeit an der Gestaltung des Deutschen Liedes bei Robert Hiller. Sowohl die Opernausbildung in Tokio als auch das künstlerische Aufbaustudium in Deutschland schloss sie mit Auszeichnung ab. Meisterkurse u. a. bei Katja Ricciarelli, Carlo Bergonzi oder Renata Scotto führten sie nach Italien sowie Wettbewerbe zurück nach Japan, wo sie Preisträgerin des All Japan Voice Competition wurde. Sie ist festes Mitglied im Opernchor Theater Dortmund und war als Chorsolistin bislang u. a. als Barbarina ( Le nozze di Figaro ), Sandmännchen und Taumännchen (Hänsel und Gretel), Rowan (Brittens Der kleine Schornsteinfeger ), Hartwige (Wolf-Ferraris Aschenputtel ), Sirene ( Rinaldo ), Hirtenmädchen ( Lʼenfant et les sortilèges ) sowie Sekretärin ( Die Sekretärinnen ) zu erleben. Seit 2008 gestaltet Keiko Matsumoto gemeinsam mit der Mezzosopranistin Natascha Valentin regelmäßig Liedermatineen im Foyer der Oper Dortmund. In der Spielzeit 2019/20 war sie als Die Cousine ( Madama Butterfly ) zu sehen sowie in der Spielzeit 2022/23 als Double von Elsa ( Lohengrin ). In der Spielzeit 2024/25 stand sie als Ida (Die Fledermaus) auf der Bühne. (Stand 04/2025)

Enny Kim

Ensemble

Enny Kim

Berndt Hufnagl

Ensemble

Berndt Hufnagl

Berndt Hufnagl begann bereits mit acht Jahren mit dem Tenorhornspiel an der LMS St. Georgen im Attergau bei Walter Krempl. Hufnagl studierte an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz bei Professor Josef Kürner. 1993 gewann er den österreichischen Bundeswettbewerb in Leoben und erhielt den Sonderpreis des Brucknerorchesters Linz. Ein Jahr später folgte der 1. Preis mit dem ORF Symphonie Orchester im EBU Wettbewerb für junge Musiker. Hufnagl gewann weitere Auszeichnungen beim Wettbewerb „Gradus ad Parnassum“ in Wien und Salzburg. Der Musiker ist immer wieder als Solokünstler aufgetreten sowie mit dem Gustav Mahler Orchester, der Mährischen Philharmonie, dem Symphonischen Blasorchester Imst, dem Grieskirchner Kammerorchester und dem Linzer Konzertverein. Seit 2000 ist Hufnagl Mitglied bei den Dortmunder Philharmonikern, seit August 2001 spielt er als 1. Soloposaunist. Außerdem gibt der Musiker Solokonzerte und nahm zum Beispiel das Altposaunenkonzert mit dem Amadeus Kammerorchester auf.

Yana Zelenogorska-Sapaev

Ensemble

Yana Zelenogorska-Sapaev

Jordan de Souza

Ensemble

Jordan de Souza

Der Dirigent Jordan de Souza beginnt im August 2025 seine Amtszeit als Generalmusikdirektor der Stadt Dortmund. Seine Opern- und Konzertdirigate haben ihn rund um den Globus geführt, etwa zum Londoner Philharmonic Orchestra, zum Adelaide Symphony Orchestra, zum Orchestre symphonique de Montréal, zur Lyric Opera of Chicago, zu den prestigeträchtigen BBC Proms und zur Bayerischen Staatsoper in München. Als siebtes von acht Kindern einer indischen Einwandererfamilie aus Goa geboren, erhielt Jordan de Souza seine Schulbildung auf einer katholischen Chorschule im kanadischen Toronto, wo sich seine Talente schnell entfalten konnten. Bereits im Alter von 12 Jahren konnte de Souza hier erste Erfahrungen als Chorleiter sammeln, mit 15 wurde er zum Organisten der Kathedrale ernannt und mit 19 Jahren erhielt er den Fellowship Degree des Royal Canadian College of Organists – als jüngster Absolvent in der Geschichte des Colleges. Seine weiteren musikalischen Studien führten ihn nach Montréal an die McGill University und das Conservatoire de musique de Montréal. Die Ernennung zum 1. Kapellmeister der Komischen Oper Berlin im Jahr 2016, verbunden mit seinem Umzug in die Hauptstadt, gab de Souzas Karriere entscheidenden Auftrieb. An der Seite des Regisseurs und Intendanten Barrie Kosky hatte er die musikalische Leitung in zahlreichen hochgelobten Neuinszenierungen der Komischen Oper inne und wurde von der New York Times zur „neuen Generation, die die klassische Musikszene Berlins anführt“ gerechnet. Zusammen mit Kosky erhielt de Souza 2020 den Opus-Klassik-Preis für die Produktion von Jaromir Weinbergers Frühlingsstürme ausgezeichnet, einer Rekonstruktion des als letzte Operette der Weimarer Republik geltenden Werks. Als gefragter Gastdirigent ist de Souza regelmäßig an führenden Häusern tätig, darunter die Canadian Opera Company in Toronto, die Oper Zürich, die Dutch National Opera Amsterdam, die Houston Grand Opera, die Oper Graz und die Deutsche Oper Berlin. Unter anderem leitete er herausragende Neuproduktionen von Wagners Tristan und Isolde an der Seattle Opera, Der Fliegende Holländer am Nationaltheater Mannheim und Richard Strauss‘ Rosenkavalier beim Festival im englischen Garsington. Mit seinen Dirigaten der Wiener Symphoniker in Bizets Carmen auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele erreichte er in zwei Sommern mehr als 200.000 Zuschauer. Darüber hinaus ist de Souza auch in der Welt der zeitgenössischen Musik aktiv, wo er mehr als ein Dutzend Werke uraufgeführt hat. Zu seinen jüngsten Arbeiten im Aufnahmestudio gehören ein Mahler-Album mit dem Gürzenich-Orchester Köln und Studiosessions mit dem London Symphony Orchestra. De Souza engagiert sich nachhaltig für die Förderung des musikalischen Nachwuchses und gibt sein Können auf Meisterkursen an renommierten Institutionen wie der Guildhall School of Music, der University of Toronto, der Adelaide University, der Université de Montréal und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin weiter. In Anerkennung seiner Verdienste um die Musik wurde er von der kanadischen Regierung mit dem Virginia-Parker-Preis geehrt und 2023 zum Honorary Fellow des Royal Conservatory of Music ernannt – der höchsten Auszeichnung, die an Personen verliehen wird, die in Kanada und auf der ganzen Welt außergewöhnliche kulturelle Beiträge geleistet haben. Kraft und Inspiration schöpft Jordan de Souza aus seinem Familienleben in Deutschland mit seiner Frau, der Sopranistin Jana Miller, und ihren beiden Kindern.

Tess Voelker

Ensemble

Tess Voelker

Tess Voelker ist Tänzerin und Choreografin. Sie wurde 1997 in San Francisco geboren und wuchs in Chicago und an der Ostküste der USA auf. Sie begann mit Wettkampf-Jazz-Tanz und absolvierte ab dem Alter von 11 Jahren eine Ballettausbildung an der Rock School for Dance Education und der Barbara Sandonato School of Ballet in Philadelphia. Nach ihrem Highschool-Abschluss 2015 an der Walnut Hill School for the Arts in Boston trainierte sie am Joffrey Ballet Chicago und verbrachte ihre Wochenenden damit, Improvisationsmethoden bei einer kleinen zeitgenössischen Tanzkompanie zu studieren, die von Ronn Stewart gegründet wurde. Während ihrer Ausbildung gewann sie Preise sowohl von der YoungArts Foundation als auch vom Youth American Grand Prix. Ihre professionelle Karriere begann 2016, als sie nach Deutschland zog, um für ein Jahr beim NRW Juniorballett zu tanzen, bevor sie 2017 zum Nederlands Dans Theater II und 2020 zur dortigen Hauptcompany NDT I wechselte. Im selben Jahr erkannte Aurélie Dupont Tess' eigenen Improvisationsstil und beauftragte sie mit einer Choreografie für das Ballett der Pariser Oper, wodurch Tess Voelker mit 23 Jahren die jüngste Choreografin wurde, die je für diese Company choreografiert hat. Seit 2023 ist Tess Voelker als Solokünstlerin tätig und choreografiert eigene Werke für das Ballet d'Jerri, Eisenhower Dance Detroit sowie für sich selbst für Auftritte an Orten wie La Gaîté Lyrique in Paris oder mit MacKay Productions. In ihrer Tanzpraxis vermeidet Tess Voelker es, sich auf strenge körperliche Sprache oder Erfahrungen zu konzentrieren. Stattdessen versucht sie, durch das ätherische und konfrontative Medium Musik eine Quelle zu finden, die eher ihrem eigenen „inneren Kind“ entspricht. Für sie geht es darum, die Improvisation als aktive Reflexion zu erforschen, zu beobachten und somit zu verstehen und zu wissen, dass Kreativität durch eine radikale Praxis der Aufgeschlossenheit und Nicht-Beurteilung entsteht – sei es in Bezug auf die Musik, die Performance oder – was am wichtigsten ist – auf sich selbst. In ähnlicher Weise konzentriert sich Tess Voelkers choreografische Arbeit auf die Individualität, die Tänzer*innen unweigerlich in ihre Rollen einbringt. Tess strebt danach, die körperliche Sprache des Tanzes und der Schauspielerei zu vermischen und den Tänzer*innen die Notwendigkeit zu nehmen, ihre Fähigkeiten oder ihren Ausdruck durch ein extremes Format unter Beweis zu stellen. Eine ihrer vielen Maxime als Choreografin besagt genau das: „Es geht nicht so sehr darum, dass weniger mehr ist, sondern vielmehr darum, wie man aus wenig das Beste herausholt.“