Vera Plum, geboren in Aachen, studierte bei Geoffry Wharton an der Folkwang Hochschule und bei Susanne Rabenschlag in Mannheim. Sie ist seit 1995 Mitglied der Dortmunder Philharmoniker. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Amadeus Kammerorchesters und widmet sich immer wieder solistischen und kammermusikalischen Projekten.
Iris Plettner wurde 1970 in Halle/Saale geboren. Während ihres Studiums bei Prof. Klaus Peters an der HfM "Hanns Eisler" in Berlin sammelte sie erste Orchestererfahrung als Substitut an der Staatskapelle Berlin. Von 1991-93 war sie u.a. Mitglied im Orchester des Schleswig-Holstein-Musikfestivals und spielte im Gustav Mahler Jugendorchester unter der Leitung von C. Abbado und R. Chailly. Ein Praktikum führte sie in der Spielzeit 1993/94 an die Staatsoper Hannover, anschließend erfolgte das erste Festengagement an der Robert Schumann Philharmonie in Chemnitz. Seit der Spielzeit 2000/2001 ist sie Mitglied der Dortmunder Philharmoniker.
Renate Morocutti wurde 1966 geboren und erhielt bereits mit 3 Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Im Alter von 7 Jahren wechselte sie zu Prof. Jo Juda nach Maastricht. Sie war Mitglied des LJO sowie des Europäischen Jugendorchesters. Mit 16 Jahren begann Renate Morocutti ihr Musikstudium in Brüssel bei Prof. Léon-Ara und schloss es 1989 mit dem Premier Prix ab. Noch im gleichen Jahr folgte ihre Anstellung im Philharmonischen Orchester Dortmund. Renate Morocutti hat zwei erwachsene Kinder.
Yang Li, geboren in Harbin, China, erhielt im Alter von 5 Jahren ihren ersten Violinunterricht von ihrer Mutter, die Stimmführerin der 2. Geigen des Harbin Symphony Orchestra ist. Nach dem Gewinn des 1. Preises des Junioren-Violinwettbewerbs in Harbin mit 9 Jahren wurde sie Schülerin von Lü Xu am Central Conservatory of Music in Peking, auch dort erhielt sie verschiedene Preise. Ab 2007 studierte Yang Li in den USA und erhielt ihren Bachelor of Music am Bard College, wo sie mit einem Vollstipendium bei Laurie Smukler studierte und gleichzeitig einen Bachelor of Arts in Französisch absolvierte. Ein weiteres Stipendium ermöglichte ihr die Fortsetzung ihres Studiums an der Juilliard School bei Sylvia Rosenberg und Naoko Tanaka. Ab 2014 studiert sie in der Klasse von Christoph Schickedanz in Hamburg. Bereits bei ihrem ersten wichtigen Auftritt als Solistin im National Center for the Performing Arts in Peking zur Hundertjahrfeier des National Symphony Festivals mit dem Harbin Symphony Orchestra wurde sie vom „Music Weekly“ als „ein aufgehender Stern mit reifer Musikalität“ gewürdigt, in der Folge trat sie regelmäßig als Solistin auf, so beispielsweise auch in den USA mit dem Albany Symphony Orchestra unter der Leitung von David Alan Miller als „Rising Star“. Als Mitglied des Chimeng Quartetts war Yang Li Semi-Finalistin der Young Concert Artist International Auditions, gewann die Silber Medaille beim Fischoff Chamber Music Competition und gastierte regelmäßig bei internationalen Festivals, z.B. beim Norfolk sowie Aspen Music Festival in den USA und dem Terra di Siena Festival in Italien. Neben Meisterkursen mit ihrem Quartett bei Mitgliedern der Emerson, Guarneri, Juilliard, Tokyo, Orion und Shanghai Quartette arbeitete sie intensiv mit bedeutenden Künstlern wie Melvin Chen, Antonio Lysy, Robert Martin, Blair McMillen und Steven Tenenbom zusammen. Als Konzertmeisterin spielte Yang Li mit dem China Youth Symphony Orchestra und dem Schleswig-Holstein Musik Festival Orchester unter Dirigenten wie Alan Gilbert, Christoph Eschenbach, Chung Myung-Whun und James Levine. Sie wird regelmäßig vom Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks Frankfurt als Aushilfe eingeladen, seit 2016 ist Yang Li Vorspielerin der 1. Geigen bei den Dortmunder Philharmonikern.
1971 in Bielefeld geboren erhielt Barbara Kohl den ersten Klavierunterricht mit vier Jahren von der Schwester Claudia Kohl. Violinunterricht nahm sie mit 14 Jahren bei Udo Wagner, Konzertmeister der Bielefelder Philharmoniker. Es folgte das Musikstudium (Hauptfach: Violine) an der Musikhochschule Köln bei Prof. Kosuta und Prof. Martin, Kammermusikunterricht bei Pror. Novsak und dem Amadeus Quartett. Während des Studiums arbeitete sie bei der Klassischen Philharmonie Bonn als Stimmführerin der 2. Geigen, seit 1996 als 2. Geigerin bei den Dortmunder Philharmonikern.
Shinkyung Kim wurde 1967 in Seoul, Südkorea geboren. Sie gewann mehrere 1. Preise bei nationalen Violinwettbewerben sowie 1983 den 1. Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb der Jeunesses-Musicales Aberdeen, Schottland mit ihrem Klaviertrio. 1985 ging sie nach Deutschland, um bei Prof. Igor Ozim in Köln (Diplom) und Prof. Thomas Zehetmair (Konzertexamen) in Berlin zu studieren. Seit 1998 ist Shinkyung Kim 1. Konzertmeisterin der Dortmunder Philharmoniker. Seit 2001 ist Shinkyung Kim Mitglied des renommierten Mannheimer-Streichquartetts (MSQ). Als Mitglied des Mannheimer Streichquartetts nahm sie an zahlreichen CD-Gesamteinspielungen der Werke für Streichquartett von Bruch, Reger, Burgmüller (DG) Raff und Molique (cpo) und Radioproduktionen teil. Neben Konzerten in Deutschland und dem europäischen Ausland unternahm das Mannheimer-Streichquartett 2001 und 2002 Konzertreisen nach Korea sowie 2010 zu der deutschen Kulturwoche in China. Seit 2011 ist sie Dozentin an der Robert-Schumann Musikhochschule Düsseldorf. Als Solistin trat Shinkyung Kim mit den Dortmunder Philharmonikern, dem Amadeus Kammerorchester, dem Sinfonie Orchester Berlin, der Ukrainischen Kammerphilharmonie, dem Seongnam Symphony Orchestra und dem Korean Symphony Orchestra in Germany auf. Auf Einladung des Seoul International Music Festival 2003 spielte sie die koreanische Uraufführung des concerto funebre für Solo-Violine und Orchester von Karl Amadeus Hartmann mit dem Korean Symphony Orchestra. Dieses Konzert wurde vom koreanischen Fernsehen aufgezeichnet.
Judith Großbach wurde 1977 in Meerbusch geboren. Seit ihrem achten Lebensjahr spielt sie Geige, Klavierunterricht erhielt sie einige Jahre später. Mit beiden Instrumenten war sie Preisträgerin bei Jugend musiziert auf Landes- und Bundesebene. Ihr Studium absolvierte sie in Berlin und Stuttgart, bei Christian Tetzlaff, Christine Busch und Christian Sikorski. Seit der Spielzeit 2004/05 ist Judith Großbach Mitglied der Dortmunder Philharmoniker.