Martin Bewersdorff wurde 1970 in Duisburg geboren. Er studierte Klarinette bei Prof. Hans Deinzer in Hannover. Bevor er 1994 zu den Dortmunder Philharmonikern kam, gewann er mit dem Diaphonia Quintett den Deutschen Musikwettbewerb. Anschließend gastierte er mit dem Diaphonia Quintett bei allen größeren deutschen Musikfestivals wie dem Rheingau Musikfestival , dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Landshuter Musiktagen etc. Martin Bewersdorff war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Marie Luise Imbusch, Walter Kaminski und Jürgen Ponto Stiftung und ist seit 2009 Dozent für Klarinette an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Von 2014 bis 2020 war er als Dozent für hohe Klarinette an der Musikhochschule Detmold tätig. Er widmet sich intensiv dem Spiel auf historischen Instrumenten und gastiert regelmäßig in Orchestern wie Concerto Köln, Neumeier Consort, Hofkapelle Hannover, L'Arte del Mondo u.v.a.
Markus Beul, 1964 in Düsseldorf geboren, studierte bei Mirko Dorner in Essen und bei Walter Nothas in München und hatte Boris Pergamenschikow und Rudolf Metzmacher als Lehrer. Seit 1996 ist Beul Mitglied der Dortmunder Philharmoniker.
Branca Weller, geboren in Bonn, absolvierte ihr Violinstudium in Düsseldorf. Erste Orchestererfahrung sammelte sie als ständige Aushilfe bei den Düsseldorfer Sinfonikern sowie als stellvertretende Konzertmeisterin des Pfalztheaters Kaiserslautern, ehe sie fünf Jahre Mitglied der 1. Geigen bei den Essener Philharmonikern wurde. Seit 2001 ist sie, ebenfalls als 1. Geigerin, bei den Dortmunder Philharmonikern engagiert. Darüber widmet sie sich der Kammermusik als Mitglied des Oryctes - Streichquartetts und des Johannes-Streichquintetts .
Biografie folgt.
Gesa Renzenbrink wurde in Hamburg geboren. Nach ihrer Schulausbildung an der Waldorfschule und anschließendem Abitur am Gymnasium, trat sie ihr Studium bei Winfried Rüssmann in Hamburg an. Weiteren Unterricht erhielt sie bei Axel Gerhard, Michael Mücke und Michael Gayser. 1988/89 wirkte Gesa Renzenbrink beim Schleswig-Holstein Musikfestival unter Sergiu Celibidache und Leonard Bernstein mit. Es folgten Aushilfstätigkeiten bei den Hamburger Sinfonikern, dem Mozartorchester, dem NDR in Hamburg, Kiel und Bremen und den Duisburger Sinfonikern. Nach einem dreijährigen Engagement in Essen ist Gesa Renzenbrink seit 2001 Mitglied der Dortmunder Philharmoniker und des Phillis Streichquartetts.
Alexander Prushinskiy leitet seit 2009 als 1. Konzertmeister die Dortmunder Philharmoniker. Er ist Vertreter der klassischen Violinschule. Als Solist und Konzertmeister wird er unter anderem regelmäßig vom Gürzenich-Orchester Köln, dem Radio Philharmonie Orchester der Niederlande, der NDR Radiophilharmonie Hannover und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken engagiert. Neben diesen Engagements ist Alexander Prushinskiy ein passionierter Kammermusiker: als musikalischer Leiter des Kölner Klassik Ensembles und dort insbesondere als Violinist im Astor Trio und Primarius des Arisva Quartetts. 1981 in Novosibirsk geboren, entstammt Alexander Prushinskiy einer Musikerfamilie. Nachdem er mit sechs Jahren seinen ersten Geigenunterricht bei Prof. Alexey Gvozdev an der lokalen Musikschule erhielt, wurde schon bald sein Talent entdeckt und als eines der herausragenden Wunderkinder Russlands führten ihn seine Konzertdebüts als zwölfjähriger Solist mit Orchester u. a. nach New York, Washington und Rio de Janeiro. Sein Studium führte ihn zu Prof. Zakhar Bron an die Escuela de la Música Reina Sofía in Madrid und später an die Hochschule für Musik Köln, wo er 2008 seine künstlerische Ausbildung bei Prof. Bron mit Auszeichnung beendete. Während des Studiums genoss Alexander Prushinskiy zudem musikalische Unterweisung von einigen der größten Musikern unserer Zeit: Yehudi Menuhin, Itzhak Perlman, Vadim Repin, Maxim Vengerov, Mstislav Rostropovitch und Vladimir Spivakov. Konzerte als Solist mit Orchester führten in u. a. in den Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, das Auditorio Nacional in Madrid sowie nach Brasilien, USA und Japan.