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Júlia Figueras Ramírez

Ensemble

Júlia Figueras Ramírez

Geboren in Sabadella (Spanien), Studium am Centre de Dansa in Catalunya. Seit 2019 Mitglied des NRW Juniorballett, ab der Spielzeit 2022/23 Absolventin im Programm DIS-TANZ-START des Dachverband Tanz Deutschland.* *Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Absolvent*innen-Förderung DIS-TANZ-START des Dachverband Tanz Deutschland.

Luigi Cifone

Ensemble

Luigi Cifone

Geboren in Italien, Ausbildung an der English National Ballet School. Mitwirkung am Birmingham Royal Ballet und am English National Ballet. Seit 2019 Mitglied des NRW Juniorballett, ab der Spielzeit 2022/23 Absolvent im Programm DIS-TANZ-START des Dachverband Tanz Deutschland.* *Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Absolvent*innen-Förderung DIS-TANZ-START des Dachverband Tanz Deutschland.

Isabelle Maia

Ensemble

Isabelle Maia

Geboren in Rio de Janeiro (Brasilien). Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Tanz Maria Olenewa in Brasilien und an der Akademie des Tanzes Mannheim. Engagements am Ballett der Semperoper Dresden und am Royal Swedish Ballet. In der Spielzeit 2022/23 Ensemblemitglied des Ballett Dortmund.

Alessandro Ciotta

Ensemble

Alessandro Ciotta

Geboren in Mailand (Italien). Ausbildung an der dortigen Accademia Teatro alla Scala sowie am Centro Formazione Aida. Seit 2021 Mitglied des NRW Juniorballett.

 Kammerchor der TU Dortmund

Ensemble

Kammerchor der TU Dortmund

Seit seiner von Willi Gundlach initiierten Gründung im Jahr 1978 hat sich der Kammerchor der TU Dortmund weit über die Grenzen Dortmunds hinaus einen Namen gemacht. Die herausragende Qualität des Chores ist auf zahlreichen, teils viel beachteten CD-Einspielungen dokumentiert. 2007 übernahm Ulrich Arns von Willi Gundlach die künstlerische Leitung des Chores. Unter den derzeit etwa 40 Sängerinnen und Sängern des Kammerchors der TU Dortmund befinden sich aktuelle und ehemalige Musikstudenten, aber auch zahlreiche Studierende und Lehrende anderer Fachbereiche sowie qualifizierte Sänger ohne unmittelbare Bindung an die Universität. Der Chor verfügt über ein stilistisch weitgespanntes Repertoire. Neben anspruchsvoller a-cappella-Musik von der franko-flämischen Vokalpolyphonie bis in die Gegenwart stehen regelmäßig auch Oratorien und andere vokal-instrumental gemischte Werke auf dem Programm, so etwa Händels Messias , das selten zu hörende Requiem von Michael Haydn oder zuletzt die Marienvesper von Claudio Monteverdi. In der Regel verfolgt der Chor semesterweise wechselnde Chorprojekte. Diese führten ihn in den vergangenen Jahren auch mehrfach an die Seite der Dortmunder Philharmoniker. Gemeinsame Aufführungen von Mendelssohns großer Kantate Die erste Walpurgisnacht , Mahlers 3. Sinfonie und der Dante-Sinfonie von Franz Liszt sind hier in bester Erinnerung.

Ulrich Arns

Ensemble

Ulrich Arns

Ulrich Arns studierte zunächst Schulmusik und im Anschluss Dirigieren an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt sowie an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Volker Hempfling (Chorleitung) und Lutz Herbig (Orchesterleitung). Er war als Sänger Mitglied zahlreicher überregional beachteter Kammerchöre und gehörte zur Gründungsbesetzung von CHORWERK RUHR. Als Dirigent arbeitete Arns mit den unterschiedlichsten Chorformationen vom solistisch besetzten Vokalensemble bis hin zum großen Konzertchor. Wertvolle Anregungen für seine Chorarbeit ergaben sich aus Kursen u. a. bei Michael Proctor, Alexander Wagner, Kurt Hofbauer, Frieder Bernius und Georg Grün.

Anna Tifu

Ensemble

Anna Tifu

Die italienische Geigerin Anna Tifu (*1986) stammt aus Cagliari und begann im Alter von sechs Jahren unter der Anleitung ihres Vaters mit dem Geigenspiel. Ihre grundlegende geigerische Ausbildung erhielt sie bei Salvatore Accardo, bei dem sie bis 2004 studierte. Weiter Studien folgten am Curtis Institute in Philadelphia bei Aaron Rosand, Shmuel Ashkenzay und Pamela Frank sowie in Paris. Nachdem Ana Tifu bereits im Alter von acht Jahren öffentlich aufgetreten war, setzte sie ihre Konzertkarriere parallel zum Studium fort. Von 1997 an gab sie ihre Debüts als Solistin bei verschiedenen Orchestern und gewann verschiedene Wettbewerbe. Ihr Talent wurde durch Stipendien und verschiedene Institutionen unterstützt, unter anderem auch von der Mozart Gesellschaft Dortmund. Der Gewinn des Internationalen George-Enescu-Wettbewerbs 2007 in Bukarest gab ihrer Karriere den entscheidenden Schub. Seither konzertiert Anna Tifu mit führenden europäischen Orchestern und Dirigenten. In der jüngsten Zeit trat sie in Konzerten und Recitals vor allem in Italien, etwa in Mailand, Verona Florenz und Neapel, in Rumänien, Armenien und in verschiedenen deutschen Städten auf. Bei den Dortmunder Philharmoniker war Anna Tifu zuletzt im Februar 2022 mit dem großen 1. Violinkonzert von Dmitri Schostakowitsch zu Gast. Zu den Höhepunkten in jüngster Zeit zählen ein Konzert mit Gustavo Dudamel und dem Simòn Bòlivar Orchestra sowie das Saisoneröffnungskonzert im Teatro Carlo Felice in Genua, wofür ihr das von Giuseppe Guarneri erbaute Instrument Niccolò Paganinis, die berühmte Violine "Il Canone", zur Verfügung gestellt wurde. Ana Tifus bevorzugter Klavierpartner ist der Pianist Giuseppe Andaloro, mit dem sich eine langjährige künstlerische Partnerschaft herausgebildet hat. Gemeinsam mit Andoloro hat Ana Tifu auch eine CD mit Werken von Cèsar Franck, Maurice und George Enescu für das Label Warner aufgenommen. Die Geigerin musiziert auf der Violine "Kleynenberg" von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1783, eine Leihgabe der Canale-Stiftung in Mailand.

 Chorwerk Ruhr

Ensemble

Chorwerk Ruhr

CHORWERK RUHR zählt zu den führenden Kammerchören in Deutschland. Das Vokalensemble besteht seit 1999 und wurde von der Kultur Ruhr GmbH, dem Kommunalverband Ruhrgebiet, der Stadt Essen und dem Landesministerium für Arbeit, Soziales, Stadtentwicklung, Kultur und Sport gegründet. Der erste Künstlerischer Leiter und Dirigent war Frieder Bernius, die ersten Konzerte fanden im Februar 2000 statt. Seither entwickelte sich CHORWERK RUHR zu einer festen Säule der Vokalkunst im deutschsprachigen Raum. Zu den besonderen Vorzügen des Chores gehört es, den speziellen Anforderungen solistischer Besetzungen ebenso gerecht zu werden wie eine perfekte Verschmelzung des Ensembles im Chorklang zu erreichen. Während der künstlerische Akzent des Chores in der Ägide von Frieder Bernius vor allem auf der Interpretation von Musik des 17. und 18. Jahrhunderts lag, hat sich der Schwerpunkt in den letzten Jahren mehr auf die neue Musik verlagert. Damit deckt das Repertoire von CHORWERK RUHR die ganze kompositorische Bandbreite von Johann Sebastian Bach bis Hans Zender und von Claudio Monteverdi bis Wolfgang Rihm ab. Seit November 2011 steht der mehrfach ausgezeichnete Dirigent Florian Helgath dem Ensemble als Künstlerischer Leiter vor. Er sieht den Schwerpunkt seiner Arbeit darin, neue Chormusik in Bezug auf traditionelle Musikformen zu beleuchten und somit für den Zuhörer vor dem Hintergrund der reichen Musikgeschichte neu wirken zu lassen. Zahlreiche Kompositionsaufträge und Uraufführungen renommierter zeitgenössischer Komponisten, die in enger Kooperation mit den Partnern des CHORWERK RUHR realisiert wurden, zeugen von der Fruchtbarkeit dieses Ansatzes. Die Qualität des Chores zeigt sich auch an seinen vielfach preisgekrönten CD-Produktionen.

Martijn Dendievel

Ensemble

Martijn Dendievel

Der junge belgische Dirigent Martijn Dendievel (*1995) ist derzeit Associate Conductor beim Symfonieorkest Vlaanderen und wird zur Saison 2024/25 bei den Hofer Symphonikern seine erste Position als Chefdirigent antreten. Wichtige Karriereschritte waren Erfolge bei verschiedenen bedeutenden Wettbewerben wie dem Donatella Flick-Wettbewerb des London Symphony Orchestra und dem ersten International Conducting Competition Rotterdam. 2021 wurde dann zu einem entscheidenden Jahr für den jungen Künstler. Dendievel gewann den Deutschen Dirigentenpreis, wurde in das Förderprogramm „Maestro von Morgen“ im Forum Dirigieren des Deutschen Musikrates aufgenommen und übernahm seine beim Symfonieorkest Vlaanderen. Martijn Dendievel wuchs in einer Musikerfamilie auf und machte seine ersten praktischen Orchestererfahrungen als Pauker und Cellist in verschiedenen Jugendorchestern. Im Alter von 14 Jahren begann er als Jungstudent ein Studium der Musiktheorie am Königlichen Konservatorium in Brüssel. Anschließend absolvierte er sein Dirigierstudium an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar. Weitere Anregungen kamen von verschiedenen Meisterkursen bei berühmten Dirigenten wie Bernard Haitink oder Christian Thielemann. Wie viele Musiker seiner Generation macht sich Dendievel Gedanken über die Zukunft des Konzertwesens und bietet neue Konzertformate und Programme an, mit denen er neue Publikumsschichten ansprechen und für das Erlebnis großer Musik im Konzertsaal begeistern will. Der Dirigent gastiert regelmäßig bei zahlreichen Orchestern. In jüngster Zeit leitete Dendievel unter anderem Konzerte des MDR-Sinfonieorchesters, der Nürnberger Symphoniker, des Tonkünstlerorchesters Wien, der Sinfonia Varsovia in Warschau und des Sinfonieorchesters von Antwerpen. Zudem gab er sein Debüt als Operndirigent mit einer Produktion von Mozarts Le Nozze di Figaro am Teatro Comunale di Bologna.

Howard Griffiths

Ensemble

Howard Griffiths

Howard Griffiths wurde 1950 in England geboren und studierte am Royal College of Music in London. Seit 1981 lebt er in der Schweiz. In zwei Städten hat Griffiths als Chefdirigent besonders tiefe Spuren hinterlassen: in Zürich als Künstlerischer Leiter des Zürcher Kammerorchesters von 1996 bis 2006 und danach von 2007 bis 2018 in Frankfurt/Oder als Generalmusikdirektor des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt, das in dieser Zeit eine bemerkenswerte künstlerische Entwicklung durchlief. Unter anderem setzte das Staatsorchester unter Griffiths‘ Ägide große, grenzüberschreitende Education-Projekte um, an denen über viele Jahre tausende junge Menschen aus Deutschland und Polen mitwirkten. Für seine künstlerische Leistung und sein gesellschaftliches Engagement während dieser Zeit wurde Griffiths mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg geehrt. In seiner langen Karriere hat Howard Griffiths weltweit als Gastdirigent am Pult vieler führender Orchestern vor allem in Deutschland, England und der Schweiz gestanden und dabei mit zahleichen berühmten Solist*innen von Maurice André bis Thomas Zehetmair musiziert. Howard Griffiths engagiert sich regelmäßig für zeitgenössische Musik und arbeitete eng mit Komponistinnen und Komponisten wie Sofia Gubaidulina, George Crumb, Arvo Pärt, Mauricio Kagel und Hans Werner Henze zusammen. Eine langjährige, besonders produktive Arbeitsbeziehung verbindet ihn mit Fazıl Say, dessen Istanbul-Sinfonie von Griffiths uraufgeführt wurde. Mehr als hundertfünfzig CD-Aufnahmen bei bekannten Labels zeugen von Howard Griffiths’ breitem künstlerischen Spektrum, seiner Neugier und Entdeckerfreude. So hat er etwa Werke von zeitgenössischen schweizerischen und türkischen Komponisten ebenso aufgenommen wie zahlreiche vernachlässigte Kompositionen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, viele davon in Ersteinspielungen. Zu dieser Gruppe zählen Aufnahmen von mehr als 40 Sinfonien von Zeitgenossen Beethovens und aus der frühen Romantik, wobei insbesondere seine Gesamtaufnahme der acht Sinfonien des Beethoven-Schülers Ferdinand Ries von der Kritik weltweit großes Lob erhalten hat. Seit 2020 arbeitet Griffiths an einem Mammut-Aufnahmeprojekt: einem auf 17 CDs angelegten Aufnahmezyklus mit allen Instrumentalkonzerten Mozarts mit ausgewählten jungen Solist*innen, zu denen bei den Klavierkonzerten Nr. 15 bis 17 auch Claire Huangci gehört. Howard Griffiths dirigiert neben Thomas Zehetmair und Christian Zacharias nahezu alle Aufnahmen dieser Reihe und leitet dabei überwiegend das Mozarteumorchester Salzburg und das ORF Radio Symphonieorchester Wien. Das Mozart-Projekt ist nur eins der vielen Beispiele das Engagement, mit dem sich Griffiths für die Förderung besonders begabter Nachwuchs-Solisten und -Solistinnen einsetzt.