Havin Al-Sindy arbeitet in Berlin, Düsseldorf und Kurdistan. Geboren und aufgewachsen ist sie im Kurdischen Autonomiegebiet im Irak. Sie studierte Biologie und Chemie. Kunst studierte sie in der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und in der Kunstakademie Düsseldorf und schloss 2018 ihr Meisterschüler*innen Studium. Ihre Arbeiten sind im Feld der Konzeptkunst und der Malerei anzusiedeln. In ihrem Schaffen beschäftigt sie sich aus unterschiedlichen künstlerischen und wissenschaftlichen Blickwinkeln mit den Fragen der Erinnerung und ihrer Rekonstruktion, mit Verortung und Entortung. Sie konfrontiert die Betrachtenden mit eigenen Erwartungshaltungen und tatsächlicher Erfahrung. Die Begegnung mit ihrem Werk soll die Grenzen der Vergangenheit und Gegenwart aufheben. Dabei bedient sie sich performativer und installativer Ausdrucksweisen sowie traditioneller Medien. Zurzeit lehrt sie an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Sie hat Beteiligung an deutschlandweiten und internationalen Ausstellungen mit eigenen Arbeiten und Kuratorin von Ausstellungsprojekten.
Elizaweta Veprinskaja, geboren 1990 in Kiew, studierte zunächst Kunstgeschichte und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum, bis sie sich entschloss, eine Ausbildung als Tischlerin zu absolvieren. Von 2019 bis 2022 war sie als Ausstattungsassistentin am Schauspiel Dortmund engagiert, wo sie bereits eigene Arbeiten realisierte, unter anderem Happy, We Lived On A Planet (Regie: Mervan Ürkmez) und Das Spiel ist aus (Regie: Azeret Koua) oder als Mitarbeit Bühne/Lichtdesign bei der Eröffnungsproduktion 2170 - Was wird die Stadt gewesen sein, in der wir leben werden? (Regie: Julia Wissert). Außerdem war sie Teil des digitalen Online Formates/VR Theaterperformance Das House - Reinventing the Real , sowie Das House 0.1. Seit 2022 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Ihre aktuellen Arbeiten thematisieren die ästhetische Verwebung aus vermeintlicher Realität sowie digitaler Science-Fiction. Durch meist großformatige, monochrome Bühnenelemente, die von klar definierten Lichtkonzepten umschlossen werden, werden die Fragen von Gleichzeitigkeit und ihrer Bedeutung für die Wahrnehmung räumlich hinterfragt.
Geboren in Frankreich. Ausbildung an der Ballettschule der Pariser Oper. Seit 2008 Mitglied der Opéra National de Paris.
Geboren in Matanzas (Kuba), Ausbildung an der National Ballet School Cuba in Havanna. 2008 Engagement am Kubanischen Nationalballett, dort 2011 Erster Solist. Danach Mitglied des Norwegischen Nationalballett und seit 2016 Erster Solist des Bayerischen Staatsballetts. Ausgezeichnet u. a. bei internationalen Ballettwettbewerben in Peking und Varna. Träger des Positano-Preises.
Geboren in Krakau (Polen). Studium in Freiburg, Amsterdam, Rostock und Wien. Konzerttätigkeit mit Oleg Maisenberg. Zahlreiche internationale Gastspiele. Künstlerische Zusammenarbeit mit John Neumeier u. a. für Kameliendame , Lieder der Nacht , Endstation Sehnsucht , Chopin Dances und Beethoven Projekt .
Geboren in Rumänien. Gewinnerin des Tanz-„Oscars“ 2012 („Prix Benois de la Danse“). Bereits mit neun Jahren erhielt sie ein Stipendium für das Ballett in Kiew. Studium an der London Ballet School. Engagement am Royal Ballet London. Auftritte als Gaststar in vielen Ballett Metropolen der Welt. Organisation zahlreicher humanitärer Projekte sowie „Alina-Cojocaru-Dream-Project“.
Geboren in Purchase (USA). Ausbildung am Scarsdale Ballet Studio und an der Jacqueline Kennedy Onassis School sowie am American Ballet Theatre. Dort seit 2015 Primaballerina. Internationale Gastspieltätigkeit und Mitwirkung in Filmproduktionen der BBC.
Geboren in Lissabon (Portugal). Ausbildung an der Escola da Dança. Engagements an der Companhia Nacional de Bailado und beim Royal Ballet of Flanders. Mitwirkung bei Produktionen von William Forsythe, Michael Corder und Anne Teresa de Keersmaker sowie zahlreiche internationale Gastauftritte. Ausgezeichnet u. a. mit dem Léonide-Massine-Preis.