Max Luca Maus ist in Dortmund geboren und aufgewachsen. Er hat bereits im Alter von fünf Jahren mit seiner Gesangsausbildung sowie mit neun Jahren zusätzlich mit einer klassischen Ballettausbildung begonnen. Schon während seiner Schulzeit hat er sowohl als Sänger als auch als Tänzer an diversen professionellen Produktionen (u. a. am Theater Dortmund) sowie an zahlreichen Ballett- und Musicalaufführungen mitgewirkt. Nach dem Abitur studierte er „Pop Vocals“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und bekam noch während der Ausbildung sein erstes Engagement auf der großen Musical-Bühne. Ab 2018 spielte er in Bat Out of Hell im Stage Metronom Theater in Oberhausen im Ensemble sowie als Cover Jagwire und Tink. Nachdem er sein Studium mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen hatte, folgten diverse Engagements u. a. bei This is the Greatest Show und der Musical Broadway Show . In der Spielzeit 2022/23 ist Max Luca Maus als Tänzer in Gräfin Mariza und als Swing/Cover Piccolo in Cabaret an der Oper Dortmund zu sehen.
Eva Busch ist Kuratorin und Kulturarbeiterin aus Bochum. Sie interessiert sich in ihren Projekten für machtkritische Erinnerungsarbeit, Differenz und Möglichkeiten des Gemeinsamen. Neben temporären Zusammenarbeiten mit Institutionen wie der Akademie der Künste der Welt in Köln oder der Kunstsammlung NRW, ist sie mit ihrer Praxis in den letzten Jahren vor allem im atelier automatique (Bochum) verortet gewesen. Hier realisiert sie in verschiedenen Konstallationen Projekte, darunter Begegnungsräume, Archivausstellungen, Vortragsreihen, Schaufensterausstellungen und Nachbarschaftsgespräche. Seit Juli 2022 teilt sie sich mit Julia Lerch Zajączkowska die Stelle als Kuratorin und stellvertretende Direktorin am Kunstmuseum Bochum.
Senthuran Varatharajah, geboren 1984 in Jaffna, Sri Lanka, studierte Philosophie und evangelische Theologie in Marburg, Berlin und London. 2016 erschien sein mehrfach ausgezeichneter Debütroman Vor der Zunahme der Zeichen im S. Fischer Verlag. Er erhielt dafür u. a. den Rauriser Literaturpreis 2017, den Bremer Literaturförderpreis 2017 und den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2017. Varatharajahs zweiter Roman Rot (Hunger) erscheint im Februar 2022 bei S. Fischer. Senthuran Varatharajah lebt in Berlin.
Sinthujan Varatharajah lebt als freie*r Wissenschaftler*in und Essayist*in in Berlin, wo sie*er die Veranstaltungsreihe dissolving territories: kulturgeographien eines neuen eelam kuratiert. Sie*er studierte Politische Geographie und war mit der Forschungs- und Kunstinstallation how to move an arche Teil der 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. 2017 –2018 war sie*er Vorstandsmitglied des Beirats für Asylfragen der Europäischen Kommission und arbeitete über mehrere Jahre hinweg für verschiedene Menschenrechtsorganisationen in London und Berlin.