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Xenia Wiest

Ensemble

Xenia Wiest

Ihre Tanzausbildung erhielt Xenia Wiest an der John Cranko Schule in Stuttgart. Seit 2005 zeigt Xenia Wiest eigene choreografische Arbeiten, zahlreiche davon mit dem Staatsballett Berlin wie u. a. Déjà-vu !? , Running System , Distant relatives oder We named him Kurt in Zusammenarbeit mit der Freien Szene in Berlin. Weitere Einladungen führten sie mit choreografischen Auftragsarbeiten zum NRW Juniorballett, zur Junior Company Lyon, sowie dem Nationalballett der Oper Bordeaux. Außerdem choreografierte Xenia Wiest für die Tänzer*innen des Tokio Balletts und der Wiener Staatsoper. Ihre Arbeiten werden international gezeigt, u. a. in Mexiko, Japan, den USA und Russland. Von 2021 bis 2024 war sie Ballettdirektorin und Chefchoreografin am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin.

Jacopo Godani

Ensemble

Jacopo Godani

Der international renommierte Choreograf Jacopo Godani wurde im italienischen La Spezia geboren. Sein professionelles Debüt als Tänzer gab er 1988 an verschiedenen auf zeitgenössischen Tanz spezialisierten Companys in Paris. 1990 gründete er in Brüssel seine eigene Company, was den Beginn seiner choreografischen Karriere bedeutete. 1991 bis 2000 war Jacopo Godani einer der führenden Solisten beim William-Forsythe-Ballett in Frankfurt und arbeitete mit Forsythe bei vielen von dessen wichtigsten Frankfurter Choreografien zusammen. Jacopo Godani kreierte Choreografien für eine Vielzahl bedeutender internationaler Companys. Ab der Saison 2015/16 übernimmt Jacopo Godani als künstlerischer Leiter und Choreograf die Forsythe Company in Frankfurt am Main.

Itzik Galili

Ensemble

Itzik Galili

Geboren und aufgewachsen in Tel Aviv, sammelte Itzik Galili zunächst Erfahrungen mit traditionellem israelischem Volkstanz, bevor er im vorgerückten Alter von 24 Jahren eine unkonventionelle, nicht-akademische Tanzausbildung begann. Im Jahr 1990 wagte er mit dem Stück Double Time den Versuch einer eigenen Choreografie – aus reiner Neugier, wie er später betonte. Seine zweite Kreation The Old Cartoon wurde im selben Jahr mit dem Preis für Originalität bei der Gvanim International Choreographers’ Competition belohnt. Ab 1991 lebt er in den Niederlanden, wo ihm 1992 sein internationaler Durchbruch als Choroegraf mit dem Stück The Butterfly Effect gelang. Galilis Stücke werden von renommierten Companys in aller Welt getanzt.

Craig Davidson

Ensemble

Craig Davidson

Der in Australien geborene Craig Davidson erhielt seine Tanzausbildung an der New Zealand School of Dance. Er tanzte beim Finnischen Nationalballett und beim Königlichen Ballett von Flandern. 2013 schloss er sich dem Tanz Luzerner Theater in der Schweiz an und wechselte in der folgenden Spielzeit nach Deutschland, um Solist beim Semperoper Ballett zu werden. Als Choreograf hat er sowohl Werke kreiert als auch bestehende Stücke für zahlreiche Companys neu inszeniert. Seine Werke wurden international von Solotänzern*innen des Royal Ballet, des Ballet de l'Opera de Paris, des Semperoper Ballett und des Ballett Zürich aufgeführt. Craig Davidson lebt derzeit in Berlin und arbeitet als freier Choreograf und zudem regelmäßig als Gastlehrer und Gastprobenleiter mit Ballett Bühnen Bern.

Douglas Lee

Ensemble

Douglas Lee

Der in London geborene Douglas Lee begann seine Ballettausbildung an der Arts Educational School London und erhielt dann ein Stipendium für die Royal Ballet School, wo er 1996 seinen Abschluss machte. Daraufhin ging er zum Stuttgarter Ballett, wo er 2002 zum Solotänzer befördert wurde. Mit Aubade und Lachrymal präsentierte Douglas Lee seine ersten choreografischen Arbeiten am Stuttgarter Opernhaus. Nach seinen choreografischen Erfolgen in Stuttgart ist er heute als freischaffender Choreograf international tätig. Er kehrte nicht nur zum Stuttgarter Ballett zurück, um Aria und Arcadia zu kreieren, sondern schuf auch Lifecasting für das New York City Ballet, das anschließend in das Repertoire des Stuttgarter Balletts aufgenommen wurde. Außerdem hat er Werke für das Norwegische Nationalballett, das Königliche Ballett von Flandern, das Tulsa Ballet, das Ballett Theater Nordhausen, das Ballett Augsburg, das Kroatische Nationaltheater Rijeka, das Ballett Mainz, das Ballet du Rhin, das Atlanta Ballet und das Griechische Nationalballett geschaffen. Seine Kreation Snow Was Falling für das Ballettensemble in Perm wurde mit dem renommierten Golden Mask Award für den besten Choreographen ausgezeichnet. Außerdem schuf er Legion für das Nederlands Dans Theater 2 sowie drei neue Werke für das Ballett Zürich. Zu seinen jüngsten Kreationen gehören Earthlings für Les Grands Ballett Canadiens de Montréal, ein Neukreaton von Petrushka für das Ballett Nürnberg, Naiad für das Stuttgarter Ballett, Puppet für das Tschechische Nationalballett sowie das von der Kritik hochgelobte Playdead für das Ballett Theater Nordhausen. Für das Ballett Dortmund/NRW Juniorballett kreierte Douglas Lee PianoPiece (2013), She Wore Red (2019), Maquette (2022) und Troupe (2023).

Juanjo Arqués

Ensemble

Juanjo Arqués

Der spanische Choreograf Juanjo Arqués begann seine Karriere als Tänzer u. a. beim English National Ballet und dem Het National Ballet. Seit 2012 arbeitet Juanjo Arqués ausschließlich als Choreograf und arbeitete seitdem vorrangig für das Het National Ballet, aber auch für internationale Ballettcompanys und Festivals. Auch im Bereich Theater, Performance, Oper, Film und Mode ist Juanjo Arqués tätig. 2016 kreierte er die Choreografie einer poetischen Multi-Screen-Video-Installation nach Gemälden von Henry Matisse in Paris. Er erhielt mehrere Nominierungen für international renommierte Preise wie den Prix Benois de la Danse.

Elayne Sip

Ensemble

Elayne Sip

Murphy Martyna Baginski

Ensemble

Murphy Martyna Baginski

Murphy Martyna Baginski (*1995) ist multidisziplinäre*r Künstler*in, studierte Philosophie und Kulturwissenschaften in Hildesheim. Derzeit arbeitet Murphy gemeinsam mit Freund*innen an neuen Songs und war Gründungsmitglied der Dream-Punk-Band Screaming Bathtub. Als Künstler*in hat Murphy unter anderem auf dem Prosanova Literaturfestival mit Synthesizern Lesungen musikalisch begleitet und ist Teil der künstlerischen Leitung sowie Musiker*in der multidisziplinären Tanzperformance NASS, die die Beziehung zwischen Mensch und Natur mit den Eigenschaften von Wasser erkundet. Murphy beschäftigt sich mit der eigenen Post-Ost-Migrantischen Perspektive und Klassismus, forscht und lebt alternative und Queere Lebensweisen auf einem Bauwagenplatz und arbeitet gerne in Kollektiven. Für Murphy liegt ein besonderer Reiz darin, Ambivalenzen als Teil des Lebens anzunehmen und Transformationen als spannende Prozesse zu begreifen. Unter dem Künstler*innennamen Motyl erschien Murphys erstes Musikvideo Serene, was die kreative Neugier auf Film verstärkte. Aktuell steht ein (brutaler) feministischer Kurzfilm in Zusammenarbeit mit Freund*innen in Planung.

Lisa Kreis

Ensemble

Lisa Kreis

Lisa Kreis arbeitet seit 2022 frei als Szenografin. Sie absolvierte in Hildesheim den Bachelor Szenische Künste mit Schwerpunkt Theater und studiert seit 2021 Szenografie und Kommunikation im Master an der FH Dortmund. In ihren Arbeiten setzt sie sich formatübergreifend mit interaktiven und performativen Bühnen auseinander. Seit 2023 arbeitet sie im kollektiven Verbund mit Theresa Mielich.

Marco Goecke

Ensemble

Marco Goecke

Seine Ballettausbildung absolvierte Marco Goecke ab 1988 an der Ballettakademie der Heinz-Bosl-Stiftung München sowie am Königlichen Konservatorium Den Haag, wo er 1995 sein Diplom erhielt. Darauf folgten Engagements an der Staatsoper Berlin und am Theater Hagen. An diesem Theater schuf Goecke im Jahr 2000 seine erste Choreografie mit dem Titel Loch . Es folgten mehrere Choreographien für die Noverre-Gesellschaft mit Tänzer*innen des Stuttgarter Balletts und eine Einladung an das New York Choreographic Institute. Im Juli 2003 gewann Goecke den Prix Dom Pérignon in Hamburg mit dem Stück Blushing , getanzt vom Stuttgarter Ballett. In den Folgejahren schuf er zahlreiche Werke für internationale Companys wie Les Ballets de Monte Carlo, das Norwegische Nationalballett, Pacific Northwest Ballet Seattle oder Staatsballett Berlin. Mit der Spielzeit 2005/06 wurde Marco Goecke zum Hauschoreografen des Stuttgarter Balletts ernannt und kreierte im Dezember 2006 dort mit dem Nussknacker sein erstes Handlungsballett, das später auch für den ZDFtheaterkanal verfilmt wurde. Von 2006 bis 2012 hatte Goecke den Titel des Hauschoreografen auch beim Scapino Ballet Rotterdam inne. Ab der Spielzeit 2013/14 wurde er Associate Choreographer beim renommierten Nederlands Dans Theater. 2019 bis 2023 war er Gauthier Dance als Artist in Residence verbunden, von 2019 bis 2023 war er außerdem Ballettdirektor des Staatsballetts Hannover. Ab Sommer 2025 wird er künstlerischer Leiter und Hauschoreograf am Theater Basel. Goecke wurden zahlreiche internationale Preise zugesprochen. Von den über neunzig Werken, die Goecke innerhalb von wenigen Jahren geschaffen hat, werden viele auch von Companys einstudiert, für die sie nicht ursprünglich geschaffen wurden. So fand auch sein preisgekröntes Werk Blushing mit dem NRW Juniorballett den Weg auf die Bühne des Dortmunder Opernhauses.