Das Theater Dortmund und Patrick Arens (Fa. Arens Veranstaltungen), den die Dortmunder*innen u. a. als Veranstalter des beliebten Hansemarktes und der traditionsreichen Weihnachtsstadt kennen, reichen sich die Hand für eine ganz besondere neue Veranstaltungsreihe: den kulturellen Feierabend-Markt mitten auf dem Platz der Alten Synagoge – im Herzen der Stadt, vor der Kulisse des imposanten Opernhauses. In diesem Jahr wird das Bühnen-Programm unterstützt von 21 ( www.21.de – Daseinsvorsorge für Dortmund) und der Dortmunder Sparkasse ( www.dortmunder-sparkasse.de ). Wann, was, wo und weitere Infos www.feierabendmarktdortmund.de An ausgewählten Donnerstagen kann hier von 16 bis 21 Uhr nach Lust und Laune flaniert, getrunken und geschlemmt, kurzum: ein perfekter Feierabend verbracht werden. Regionale Markthändler*innen sorgen mit nachhaltigen Angeboten, leckeren Naschtellern sowie mit besonderen Weinen und Biersorten für ein hochwertiges kulinarisches Angebot, bei dem für wirklich jeden Geschmack etwas dabei ist. Für das gewisse kulturelle Extra sorgen Musiker*innen aus der Region, Musiksyndikat Ruhr e. V. und Palm Records, sowie Künstler*innen aus dem Theater Dortmund. Mit ihren stimmungsvollen musikalischen Beiträgen runden diese das Feierabend-Gefühl ab. An den Markttagen können Theaterliebhaber*innen sogar noch zusätzlich richtig Geld sparen An den Terminen des Feierabend-Marktes ist das Kundencenter des Theater Dortmund bis 18 Uhr geöffnet*. Auf alle Vollpreis-Theaterkarten, die dann vor Ort im Kundencenter gekauft werden, wird es dann 10 % Rabatt geben. Der Rabatt bezieht sich auf alle Tickets ab 10 € inklusive Premieren. (Ausgenommen von dieser Regelung sind Gastspiele, Sonderveranstaltungen und zuvor reservierte Tickets. Eine Kombination von Ermäßigungen und/oder Rabatten ist nicht möglich.) (*ausgenommen in den Sommerferien der Theaterkasse)
Die Zukunft ist heiß, die Demokratie brüchig, und das Internet ist längst zum Guckloch geworden, in dem sich die Menschheit selbst beim Untergang zusieht. Als geheimnisvolle Seherinnen eine Prophezeiung verkünden, beginnt eine Jagd durch Raum und Zeit: Eine junge Frau wird zur letzten Hoffnung auf eine andere Zukunft erklärt. Doch der Terminator ist ihr bereits auf den Fersen. Eine antriebslose Gen-Z-Aussteigerin wird zur unfreiwilligen Erlöserin, die sich nicht retten lassen will; ein linker Aktivist reist durch die Zeit, um sie zu beschützen; und ein Terminator beginnt an seinem Auftrag zu zweifeln. „Ich will kein Degrowth, Karsten. Ich liebe ZEUGS. Ich lebe für ZEUGS. Glitzernde Schlüsselanhänger, Eiskaffee to go, warme Duschen und Reality-TV.“ – Sarah Connor Gemeinsam führt ihre Reise ins Herz des Konzerns Cyberdyne, wo aus prekären jungen Männern gehorsame Kampfmaschinen gefertigt werden. Doch je näher sie ihrem Ziel kommen, desto mehr gerät die Ordnung dieser Welt ins Wanken. Inspiriert von James Camerons Terminator 2 – Judgment Day entsteht ein Endzeitmärchen, das den Actionfilm hinter sich lässt und eine Geschichte über Solidarität, Hoffnung und die Sehnsucht nach Verbindung erzählt. Mit dieser Uraufführung kehrt Lola Fuchs als Autorin und Regisseurin ans Schauspiel Dortmund zurück. Nach ihrer Einladung zum Festival Radikal jung mit Der Dämon in dir muss Heimat finden und ihrer gefeierten Neufassung von Kleists Der zerbrochene Krug setzt sie ihre unverwechselbare Handschrift fort: anarchisch-komisch, konsumkritisch und feministisch, mit einem Faible fürs Groteske und Märchenhafte. Aus einem der prägendsten Science-Fiction-Stoffe unserer Zeit macht sie einen ebenso wilden wie klugen Theaterabend über die Zukunft – und über uns.
Shakespeares Sommernachtstraum als zeitgenössisches Kulturereignis Mit einer außergewöhnlichen Koproduktion setzt die IGA 2027 ein kraftvolles Zeichen für die Verbindung von Kunst, Landschaft und Gesellschaft: Shakespeares Ein Sommernachtstraum entfaltet sich als sinnliche Open-Air-Performance inmitten der weitläufigen Ausstellungslandschaft. Unter Carola Bühns Regie entsteht eine partizipative Aufführung mitten in der poetischen Ausstellungslandschaft, die Shakespeares Elfenwelt und den Dortmunder Zukunftsgarten atmosphärisch in ein Zusammenspiel verwickelt. Und das Publikum ist eingeladen, teilzunehmen, einzutauchen und sich berühren zu lassen. Im Zentrum steht die Frage nach dem Zusammenleben in einer sich wandelnden Welt. Die dezentralen Zukunftsgärten und Grünflächen der Metropole Ruhr werden zu Bühnen kollektiver Erfahrung. Hier wird Kultur als integraler Bestandteil gesellschaftlicher Entwicklung sichtbar – zugänglich, offen und verbindend. Shakespeare bringt nicht nur die Gefühlswelt seiner Figuren ins Wanken, sondern gleich die ganze Menschenwelt, mit Liebeszaubern und unberechenbaren Kunstgriffen in der Dramaturgie des persönlichen Glücks. In diesem Sinne ist A Midsummer Night’s Dream – so der Originaltitel – in der Dortmunder Open-Air-Version weniger eine romantische Komödie im klassischen Sinn, sondern eine zauberhafte Versuchsanordnung: Was passiert, wenn die Natur nicht bloß Kulisse ist, sondern Sehnsuchtsort, Zauberkessel oder sogar Mitspielerin wird? Die Internationale Gartenausstellung wird, im Sinne des Theaters, zu einer märchenhaften Zwischenwelt, zu einem Modell für ein Denken in Prozessen und Wechselwirkungen in Formen einer Welt, die wir uns mit Shakespeare träumen dürfen und nicht mit ihm allein: wir alle werden Teil der Mittsommernacht, in der Elfen zu Menschen werden und Menschen zu Elfen. Erleben Sie das berühmte Shakespeare-Stück, in dem Liebe, Verwirrung und Feenmagie im nächtlichen Wald bei Athen ineinandergreifen, als Open-Air-Performance im Zukunftsgarten: Natur wird hier zur Bühne, Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Wir laden Sie ein, Teil dieser atmosphärischen Inszenierung zu werden – mitten in einer Landschaft, die Kultur, Natur und Visionen einer magisch-utopischen Zukunft verbindet. Träumen Sie mit uns ab dem 11. Juni 2027. Regisseurin Carola Bühn im Gespräch mit Friederike Faas (Leiterin Kunst, Kultur & Veranstaltungsprogramm IGA 2027) Ein Sommernachtstraum Zum Interview mit Friederike Faas
Wenn die Stadt leiser wird, fängt die Late Night der Dortmunder Philharmoniker erst an. Später am Abend lässt die Musik jede Maske fallen: Kein Konzert auf Zehenspitzen, sondern mit lockerem Kragen. Musik darf hier näherkommen, atmen, wandern. Perspektiven auch. Hörgewohnheiten geraten sanft ins Wanken, Grenzen zwischen Bühne und Publikum gleich mit. Im Salzlager der Kokerei Hansa, rau und voller Geschichte, verliert der Klang seinen Rahmen und strebt nach Freiheit: Er darf herumstreunen. Zwischen Stahl und Weite verliert er den Benimm – und gewinnt Charakter. Late Night ist ein Erlebnisraum: Ehrfurcht weicht Neugier, unerhört hörbar. Musik als Reflexion unseres Seins – mit uns als Resonanzkörper. Und ja: vielleicht näher bei sich, als es der einen oder dem anderen lieb ist? Lassen Sie es uns gemeinsam herausfinden. Abende für Neugierige, Nachdenkliche und Nachtschwärmer*innen: Gelebte Dortmunder Geschichte wird musikalisch lebendig: Angeregt von der fantastischen Location des Salzlagers geht unser Featured Composer & Creative Partner Matthew Aucoin musikalisch der Faszination durch die Maschinenwelt des frühen 20. Jahrhunderts nach. Das Konzert führt bis in die Jetztzeit, in der uns das Unheimliche von Maschinen und maschinellen Abläufen viel klarer vor Augen steht. Ein Konzertprogramm wie kein anderes, rau, perkussiv, treibend, widerständig und intensiv. Tickets sind ausschließlich im Vorverkauf über das Kundencenter des Theater Dortmund (Platz der Alten Synagoge) oder online erhältlich. Die An- und Abfahrt zum Gelände der Kokerei Hansa ist problemlos mit der U-Bahn nach Westerfilde möglich, aber auch Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Erst recht keine Sorgen muss man sich angesichts des reichhaltigen gastronomischen Angebots der Kokerei um das leibliche Wohl machen. Der etwas spätere Konzertbeginn ist an die Lebensgewohnheiten am Wochenende angepasst und macht es bequem möglich, etwas früher zu kommen und die Atmosphäre der Kokerei auf sich wirken zu lassen. Eine Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.
Es gibt Musik, die uns nicht loslässt, die uns tief ergreift und zum Soundtrack unseres Lebens wird. Aber was macht die Magie dieser Stücke aus? Tauchen Sie in der Reihe Deep Dive in Ihre Lieblingsmusik ein und gehen Sie auf musikalische Schatzsuche: In jedem Konzert stellen wir ein Meisterwerk ins Zentrum, das wir zunächst gemeinsam unter die Lupe nehmen, bevor es nach der Pause aufgeführt wird. Entdecken Sie diese Werke zusammen mit den Dortmunder Philharmonikern neu – sinnlich, unterhaltsam, unmittelbar und ganz ohne Vorkenntnisse! „Gewidmet Bonaparte“ – „Auch in diesem Sch … kerl habe ich mich geirrt“. Zwischen diesen beiden Polen entwickelte sich Beethovens Napoleon-Bild. Irgendwo dazwischen steht die 3. Sinfonie, die Eroica , die von Napoleon inspiriert wurde. Wenn wir seine historische Persönlichkeit abziehen, bleibt Beethoven als Himmelsstürmer über. Wie hört ein Komponist unserer Zeit das legendäre Stück? Featured Composer & Creative Partner Matthew Aucoin zeigt uns seine Sicht auf die Eroica . Bitte beachten Im Konzerthaus sind nur Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 auf den Ebenen erlaubt. Größere Taschen müssen an der Garderobe abgegeben werden. Aus Sicherheitsgründen ist außerdem die Mitnahme von Sitzerhöhungen für Kinder untersagt. Stattdessen werden gerne Sitzkissen ausgegeben, die eine bessere Sicht für Kinder ermöglichen
Es gibt Musik, die uns nicht loslässt, die uns tief ergreift und zum Soundtrack unseres Lebens wird. Aber was macht die Magie dieser Stücke aus? Tauchen Sie in der Reihe Deep Dive in Ihre Lieblingsmusik ein und gehen Sie auf musikalische Schatzsuche: In jedem Konzert stellen wir ein Meisterwerk ins Zentrum, das wir zunächst gemeinsam unter die Lupe nehmen, bevor es nach der Pause aufgeführt wird. Entdecken Sie diese Werke zusammen mit den Dortmunder Philharmonikern neu – sinnlich, unterhaltsam, unmittelbar und ganz ohne Vorkenntnisse! Ein Sonnenaufgang, das Spiel der Wellen, Wind und Meer im Dialog - allein die Titel der drei Sätze von La Mer lassen uns Seeluft schnuppern. Aber lässt sich das in Musik fassen? Und warum überhaupt ein Stück über das Meer und keine Sinfonie? Diese und andere Geheimnisse lüftet Käpt‘n Jordan de Souza, der uns sicher durch die Klippen und Stürme des Stücks leitet. Bitte beachten Im Konzerthaus sind nur Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 auf den Ebenen erlaubt. Größere Taschen müssen an der Garderobe abgegeben werden. Aus Sicherheitsgründen ist außerdem die Mitnahme von Sitzerhöhungen für Kinder untersagt. Stattdessen werden gerne Sitzkissen ausgegeben, die eine bessere Sicht für Kinder ermöglichen