Matthias Seier wurde 1993 im Münsterland geboren. Er studierte Kultur- und Literaturwissenschaften sowie Soziologie in Dortmund und Athen. Seit September 2018 ist Seier fester Dramaturg am Schauspiel Dortmund, zuvor war er seit 2014 Dramaturgieassistent. Erste Assistenzen u.a. bei DAS GOLDENE ZEITALTER (2013, Regie: Kay Voges), Szenen einer Ehe (2014, Regie: Claudia Bauer), Elektra (2015, Regie: Paolo Magelli) und hell | ein Augenblick (2017, Regie: Kay Voges). Seine erste Produktionsdramaturgie Heimliche Helden (Regie: Julia Schubert) feierte im Oktober 2016 Premiere. Seitdem begleitete er u.a. Produktionen von Kay Voges (Schauspiel Dortmund und Volksbühne Berlin), Marcus Lobbes, Ersan Mondtag, Thorsten Bihegue und Laura N. Junghanns. Gemeinsam mit Alexander Kerlin schrieb er den Text für Ersan Mondtags Inszenierung Das Internat , die für den Nestroy-Preis 2018 nominiert war und zum 56. Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. Das Internetportal nachtkritik.de ehrte ihn 2016 mit der Auszeichnung "Goldener Hashtag" für den besten Tweet des Jahres in der Kategorie "Visionär". In die Spielzeit 2019/20 startete er als Co-Dramaturg und Co-Autor bei ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges).
Anne-Kathrin Schulz ist Autorin, seit 2010 Dramaturgin am Schauspiel Dortmund sowie seit September 2019 Vertretungsprofessorin am Fachbereich Design der FH Dortmund. Nach ihrem Studium des Szenischen Schreibens an der Universität der Künste Berlin sammelte sie erste Theatererfahrungen am Schauspielhaus Bochum, gefolgt von einem mehrjährigen Engagement am Deutschen Theater Berlin. 2001 wurde ihr Theaterstück Unter Land am Jungen Theater Göttingen aufgeführt, 2002 Silly Songs am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg (Förderpreis der Freunde des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg). Seit Sommer 2010 ist Anne-Kathrin Schulz Dramaturgin am Schauspiel Dortmund, wo sie u. a. mit Regisseuren Kay Voges, Claudia Bauer, Peter Jordan, Leonhard Koppelmann, sputnic, Adolf Winkelmann, Jörg Buttgereit, Klaus Gehre, Ed. Hauswirth und Gordon Kämmerer zusammenarbeitet. 2015 schrieb sie mit Kay Voges und Alexander Kerlin DIE SHOW , 2018 zusammen mit Jörg Buttgereit Im Studio hört dich niemand schreien , 2012 übersetzte sie mit Jennifer Whigham The Agony and the Ecstacy of Steve Jobs von Mike Daisey, 2016 dann TRUMP sowie (2018) Laura N. Junghanns Theaterfassung von Laurie Pennys Roman Everything Belongs To The Future . Im Oktober 2016 wurde Anne-Kathrin Schulz' Theaterstück Die Schwarze Flotte am Schauspiel Dortmund von Kay Voges uraufgeführt, 2017 folgte Memory Alpha oder Die Zeit der Augenzeugen (Regie: Ed. Hauswirth). In die Spielzeit 2019/20 startet sie als Co-Dramaturgin und Co-Autorin bei ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges). 2017 gehörte sie zu den Preisträgerinnen des Dortmunder Kritikerpreises.
TD Finck von Finckenstein, geboren 1981 in Bochum, ist Komponist für Elektronische Musik/Computermusik und Theatermusik. Von 2003 bis 2008 studierte er Elektronische Komposition am Institut für Computermusik und Elektronische Medien der Folkwang Universität der Künste. Für das Schauspiel Dortmund komponierte Finck von Finckenstein 2013 die Musik zum Mashup-Performance-Stück DAS GOLDENE ZEITALTER – 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen , die er auch live auf der Schauspiel-Bühne spielt. 2014 folgten die Mensch/Maschine-Sounds für Kay Voges' Inszenierung 4.48 Psychose . Seit 2015 ist er fester Musikalischer Leiter am Schauspiel Dortmund – seither entwickelte er die Musik für zahlreiche Produktionen, darunter für die preisgekrönten Inszenierungen Die Borderline Prozession (Regie: Kay Voges, eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen) und Das Internat (Regie: Ersan Mondtag, nominiert für den Nestroy-Preis 2018, eingeladen zum 56. Berliner Theatertreffen), für Claudia Bauers Schöpfung , für sputnics Live-Animation-Cinema Der Futurologische Kongress und Kay Voges' Die Parallelwelt (Schauspiel Dortmund / Berliner Ensemble). Projekte außerhalb der Theaterlandschaft umfassen Filmmusiken (u.a. Junges Licht , Regie: Adolf Winkelmann), Soloalben und Hörspiele. 2018 gründete TD Finck von Finckenstein in Zusammenarbeit mit Schacht Musikverlage in Hamburg den Musikverlag „Finck von Finckenstein Music and Sound Art Publishing“. www.theatermusik.de Foto: (c) Tim Kramer
Voxi Bärenklau, geboren 1960, arbeitet seit 1987 als Kameramann in der Kino- und TV-Produktion u.a. für Regisseure wie Helge Schneider, Christoph Schlingensief oder Adolf Winkelmann und seit 2002 auch als Licht- und Videodesigner für Theater- und Opernproduktionen. Er selbst bezeichnet seine künstlerische Arbeit für Schlingensiefs Parsifal am Festspielhaus Bayreuth als sein bisher wichtigstes Werk. 1999 arbeitet er als Gaffer mit Michael und Florian Ballhaus für Scorseses Gangs of New York . Seit 2016 arbeitet er regelmäßig mit Kay Voges zusammen, dem Intendanten des Schauspiel Dortmund, u.a. bei Die Borderline Prozession , die 2017 zum Theatertreffen eingeladen wurde, für die Opern Der Freischütz und Aida an der Staatsoper Hannover, bei Die Stadt der Blinden am Schauspielhaus Hamburg und bei Don't be evil an der Volksbühne Berlin sowie ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise am Schauspiel Dortmund. Für den gemeinsam mit Richard Lehun produzierten Kurzfilm Fetisch erhielt er 2002 den deutschen Kurzfilmpreis in Gold. Außerdem arbeitete Voxi Bärenklau als Zeitzeuge und Kameramann am Dokumentarfilm Wunder der Wirklichkeit von Thomas Frickel, der im Oktober 2017 den hessischen Filmpreis gewann. www.voxi.de www.ism-berlin.net Foto (c) Sebastian Franssen
Lars Vogt hat sich als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert. Zunehmend begann er vor einigen Jahren, sich neben seiner Solistentätigkeit dem Dirigieren zu widmen. Seit der Saison 2015/16 ist er der Künstlerische Leiter der Royal Northern Sinfonia in Newcastle. Als Gastdirigent arbeitet er u. a. mit Orchestern wie dem Zürcher Kammerorchester sowie der Camerata Salzburg zusammen. In seiner Pianistenlaufbahn gastierte Lars Vogt u. a. beim Royal Concertgebouw Orchestra, den Wiener Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra oder dem New York Philharmonic. Lars Vogt ist Initiator des Schulprojektes „Rhapsody in School“, das zu einem der angesehensten Bildungsprojekte Deutschlands zählt. Seit 2012 bekleidet Lars Vogt eine Professur für Klavier an der HMTM Hannover. Lars Vogt erfreut sich eines internationalen Renommees als Solist und Kammermusikpartner. 1998 gründete er sein Festival „Spannungen“ in Heimbach/Eifel. Dieses Festival hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem wichtigen Ort anspruchsvoller Kammermusikkonzerte entwickelt. Foto: (c) Anna Reszniak
Kolja Blacher konzertiert u. a. mit den Berliner Philharmonikern, Münchner Philharmoniker, NDR Sinfonieorchester, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Gewandhausorchester Leipzig, Orchestra di Santa Cecilia oder Baltimore Symphony Orchestra. Er arbeitet dabei u. a. mit Kirill Petrenko, Vladimir Jurowski, Dmitrj Kitajenko oder Mariss Jansons zusammen. Neben seiner solistischen Tätigkeit haben sich in den letzten Jahren die sogenannten Play-Lead- oder Play-Conduct-Konzerte zu einer intensiven Tätigkeit entwickelt. Kolja Blacher hat eine Fülle an prämierten CD-Aufnahmen vorgelegt. Auf die Professur in Hamburg folgte vor einigen Jahren der Ruf nach Berlin an die Hochschule für Musik Hanns Eisler. Seit 2018 spielt Kolja Blacher neben seinen vielfältigen anderen Kammermusik-Projekten im Trio mit Jennifer Stumm und Jens Peter Maintz alle Beethoven-Streichtrios. Er hat eine Fülle an prämierten CD-Aufnahmen (u. a. ausgezeichnet mit Diapason d’Or) vorgelegt. Foto: (c) Bernd Bühmann
Christiane Thomas, geboren 1975 in Stuttgart. Nach dem Abitur zunächst Hospitanzen, dann Arbeit an diversen Theatern, ab 2001 Studium Objekt – und Raumdesign an der FH Dortmund, 2006 Abschluss als Diplom-Designerin (FH). Seit 2005 Tätigkeit als freiberufliche Künstlerin, u. a. ausgewählt für den Kalender „Grafik aus Dortmund“ im Jahr 2015. 2016 Rückkehr zum Theater, aktuell tätig als Bühnenbildassistentin am Schauspiel Dortmund.
Friederike Wörner ist seit der Spielzeit 2018/19 Kostümassistentin am Schauspiel Dortmund. Als Teil des NoNo-Kollektivs verantwortet sie einmal im Monat die Late-Night-Reihe SpielBar .
Laura N. Junghanns, 1991 im geografischen Osten Deutschlands geboren, studierte Regie an der Folkwang Universität der Künste Essen. Bereits während ihres Studiums inszenierte sie u.a. am Bochumer Prinzregenttheater ( Helde n nach Ewald Palmetshofer). Sie ist Mitglied der freien Gruppe KimchiBrot Connection, die regelmäßig in NRW aktiv ist und 2017 mit dem Petra-Meurer-Preis, sowie dem KunstSalon Theaterpreis ausgezeichnet wurde. Seit 2016 realisiert Junghanns auch eigene Filmarbeiten, u.a. für Tommy Finke und den queeren Popmusiker Matthew Wood. In der Spielzeit 2016/17 war Junghanns, Regieassistentin am Schauspiel Dortmund und zeigte mit Orlando ihre erste Dortmunder Regiearbeit. Seit der Saison 2018/19 leitet sie das neu gegründete Schauspielstudio am Theater Dortmund der Kunstuniversität Graz. Zuletzt entstand am Schauspiel Dortmund die Uraufführung von Laurie Pennys Everything Belongs to the Future , daneben realisiert sie mit Dirk Baumann die neue zweimonatige Reihe Butler, Butch, Beyoncé zum Feminismus der Gegenwart.
Patricia Talacko arbeitete als Bühnen- und Kostümbildnerin an zahlreichen Theatern in Deutschland und der Schweiz, u.a. am Thalia Theater Hamburg, Maxim Gorki Theater Berlin, Centraltheater Leipzig, Grillo-Theater Essen, Schauspiel Bochum und am Schauspiel Köln. U.a. stattete sie Arbeiten der Regisseure Armin Petras, Laurent Chétouane und David Bösch aus. Mit Regisseurin Claudia Bauer verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, u.a. bei Die Nibelungen am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, Die Separatisten am Staatsschauspiel Stuttgart, Endstation Sehnsucht , Im Dickicht der Städte und Macbeth am Schauspielhaus Wuppertal, Der Balkon am Theater und Orchester Heidelberg sowie zuletzt Die Jungfrau von Orleans am Schauspiel Hannover. Patricia Talacko lebt in Prag und ist dort vornehmlich als Performerin der Musik- und Performancegruppe Puškin/Talacko tätig. Das Kostümbild zur Deutschsprachigen Erstaufführung von Welt am Draht in der Regie von Claudia Bauer war ihre erste Arbeit am Schauspiel Dortmund, gefolgt von der Uraufführung Republik der Wölfe - Ein Märchenmassaker mit Live-Musik (Regie: Claudia Bauer), wo sie sich ebenfalls für das Kostümbild verantwortlich zeichnet.