Schauspiel • Seit Januar 2022

Das Spiel ist aus

von Jean-Paul Sartre • Deutsch von Alfred Dürr / Uli Aumüller

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Das Spiel ist aus

„Würden Sie bitte unterschreiben?“

„Erledigt. Jetzt sind sie offiziell tot.“

Die zwei Hauptfiguren in Sartres Drehbuch, das 1947 von Jean Delannoy verfilmt wurde, werden zur selben Zeit umgebracht und treffen sich im Totenreich wieder. Eve – eine feine Dame und Ehefrau von einem Milizsekretär – trifft dort auf Pierre, einen Revolutionär. Es stellt sich heraus, dass ein Fehler passiert ist: eigentlich sind Eve und Pierre füreinander bestimmt und hätten sich bereits vor langer Zeit treffen und verlieben sollen. Also bekommen sie eine zweite Chance auf das Leben: Die Zeit wird zurück gedreht auf ihren Todeszeitpunkt und sie werden zurück geschickt ins Reich der Lebenden. Wenn sie es schaffen, sich innerhalb 24 Stunden zu verlieben und jegliche Zweifel an die gemeinsame Zukunft hinter sich zu lassen, dürfen sie weiterleben.

Die Regisseurin Azeret Koua inszeniert Sartres Klassiker mit der Frage, wofür es sich zu leben lohnt. Mit Freude an dem Bild von romantischer Liebe und Fragen an die Geschlechterrollen, die in romantischen Komödien zelebriert werden, inszeniert sie Sartres Klassiker.

  • Hinweis Bei der Produktion kommen Stroboskoplicht sowie bombenähnlich Geräusche zum Einsatz.

Termine

Dezember 202218SonntagStudio (Schauspielhaus)18:00 Uhr – 19:20 Uhr
Tagesbesetzung
Tagesaktuelle Besetzung am 18. Dezember 2022

Dezember 202226MontagStudio (Schauspielhaus)18:00 Uhr – 19:20 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 26. Dezember 2022

Januar 202306FreitagStudio (Schauspielhaus)20:00 Uhr – 21:20 Uhr
Tagesaktuelle Besetzung am 06. Januar 2023

Weitere Termine folgen.

Meinungen

Kritiken und Pressestimmen

theater pur

„Azeret Koua macht aus Sartres Vorlage eine leichthändige, unterhaltsame Komödie, die die Hollywood-Bilder der romantischen Liebe parodiert. Ohne Aggressivität macht sie dennoch deutlich, dass das Konzept der heterosexuellen Monogamie heute um zahlreiche andere Modelle des Zusammenlebens erweitert werden muss.“

29. Januar 2022
Ars tremonia

„Hervorragend aufgelegt und mit viel Humor zeigten sich Antje Prust und Raphael Westermeier. Sie mussten in verschiedene Rollen schlüpfen, was sie mit einer gehörigen Portion Spielwitz taten. Es war ihnen anzumerken, mit welcher Freude und Lust sie in verschiedene Geschlechterrollen schlüpften."

„Sarah Yawa Quarshie als Eve und Adi Hrustemović als Pierre gingen voll in ihren Rollen auf."

23. Januar 2022
Ruhr Nachrichten

„Zum Auftakt flackert das Licht im Takt zur Discomusik über dem Autoscooter. Das Jenseits ist ein Rummelplatz. So effektvoll startet (...) die Premiere von ‚Das Spiel ist aus‘.“

21. Januar 2022
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)

„Dass dies in letzter Sekunde schief gehen muss, liegt auf der Hand, doch wie die Regisseurin das furiose Finale als üppiges Melodram in Zeitlupe inszeniert, hat echten Witz.“

21. Januar 2022