Geboren in Prag. Ausgebildet an der Ballettschule Theater Basel, dem Prague Dance Conservatory sowie der Royal Swedish Ballet School (Stockholm). In der Spielzeit 2024|25 Stipendiatin und 2025|26 Gasttänzerin am Ballett Dortmund.
Catherine Foster zählt zu den herausragenden Interpretinnen des dramatischen Sopranrepertoires und ist international bekannt für ihre außergewöhnliche Darstellung der wichtigsten Rollen Ihres Stimmfachs. In der Spielzeit 2024/25 kehrte die Künstlerin zu den renommierten Bayreuther Festspielen in ihrer bedeutsamen Rolle als Brünnhilde in Valentin Schwarz᾽ Produktionen Die Walküre , Siegfried und Götterdämmerung zurück. Ebenfalls war sie in der Titelrolle von Puccinis Turandot an der Greek National Opera in Athen, als Färberin in einer Neuproduktion von Richard Strauss Die Frau ohne Schatten , unter der Regie von Tobias Kratzer, an der Deutschen Oper Berlin und als Isolde in Wagners Tristan und Isolde am Theater Cottbus sowie an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben, um nur einige ihrer jüngsten Engagements zu nennen. In der Spielzeit 2023/24 war die Künstlerin u. a., sowohl an der Hamburgischen Staatsoper als auch an der Deutschen Oper Berlin, in der Titelrolle von Puccinis Turandot zu erleben und sang bei den Bayreuther Festspielen die Brünnhilde und Isolde. Ein Höhepunkt der Spielzeit 2022/23 war ihr sehr erfolgreiche Hausdebüt als Turandot am Royal Opera House in London unter der Musikalischen Leitung von Antonio Pappano. Zuvor wurde sie an der Deutschen Oper am Rhein für ihre Interpretation der Turandot, unter der Leitung von Axel Kober, gefeiert. Außerdem hatte Catherine Foster sensationelle Erfolge als Brünnhilde in Wagners Ring -Zyklus mit der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Marek Janowski und bei den Wagner-Tagen in Budapest (MüPa) unter der Leitung von Adam Fischer; ebenso als Elektra bei ihrem Australien-Debüt an der Victorian Opera in Melbourne, an der Hamburgischen Staatsoper in der Produktion von Dmitri Tcherniakov sowie an der Deutschen Oper Berlin unter der Leitung von Alexander Soddy. Weitere Höhepunkte dieser Saison waren die Vorstellungen als Isolde im Teatro Real Madrid unter der Leitung von Semyon Bychkov und im Teatro San Carlo Neapel unter Constantin Trinks. Ihr breites Repertoire umfasst zudem Partien wie Färberin ( Die Frau ohne Schatten ), Senta ( Der fliegende Holländer ), Abigaille ( Nabucco ), Leonore ( Fidelio ), Leonora ( La forza del destino und Il trovatore ), Eglatine ( Euryanthe ), Elisabetta ( Don Carlo ) und Elisabeth ( Tannhäuser ). Auch im Konzertbereich erwarb sich die Sängerin einen Namen und interpretierte Werke wie das Requiem von Verdi, Mahlers 8. Sinfonie (Magna Peccatrix), Brittens War Requiem und die 9. Sinfonie von Beethoven. Catherine Foster arbeitet regelmäßig mit herausragenden Dirigenten und Dirigentinnen wie Kirill Petrenko, Marek Janowski, Adam Fisher, Philippe Auguin, Simone Young, Sir Donald Runnicles, Hartmut Haenchen, Alexander Soddy, Juraj Valcuha, Kent Nagano, Dan Ettinger und Daniel Barenboim an den wichtigsten Opernhäusern der Welt zusammen, darunter Washington, Tokio, Shanghai, Bologna, Barcelona, Madrid, Budapest, Helsinki, Amsterdam, Hamburg, Berlin und München. Für ihre außerordentliche Leistung als internationale Sängerin wurde Catherine Foster mit einem Ehrenstipendium des Royal Birmingham Conservatoire ausgezeichnet. Die Londoner Wagner-Gesellschaft verlieh ihr zudem den renommierten Reginald-Goodall-Preis für ihre Hingabe an die Werke von Richard Wagner. (Stand: 01/2025)
Astrid Reibstein ist als Dramaturgin für Schauspiel und Musical und als Theatermanagerin unterwegs. Nach ihrem Studium der Diplom-Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim arbeitete sie zunächst für Freie Theater, bevor sie als Dramaturgin an das Oldenburgische Staatstheater wechselte. Von 2007 bis 2020 war Astrid Reibstein Chefdramaturgin des Theater für Niedersachsen in Hildesheim, wo sie u. a. die Zusammenarbeit mit Freien Theatern intensivierte und die Gründung der ersten deutschen Musical-Repertoire-Company begleitete. Inzwischen arbeitet Reibstein nicht nur als Dramaturgin, sondern immer wieder auch als Expertin für Übergangszeiten: In der Spielzeit 2021|22 leitete Reibstein zusammen mit Cornelia von Schwerin das Schauspiel am Theater Münster und gestaltete anschließend als Leitende Dramaturgin und Ensembleleiterin den Intendanzübergang am Stadttheater Fürth mit. Astrid Reibstein engagiert sich seit 2022 aktiv in der bundesweiten Initiative „Zukunft Theater – networking for change“. Derzeit ist sie außerdem Vorsitzende der jährlichen Auswahljury für den Deutschen Musical Theater Preis 2025 der Deutschen Musical Akademie.
Karl Philipp Kummer, geboren 1989 in Nürnberg, studierte Populäre Musik an der Folkwang UdK Essen, Musik&Medien an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf und Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Leipzig und Freiburg. Er ist als Komponist, Musiker und Darsteller für diverse Theaterproduktionen und Performances tätig, u. a. am Puppentheater Halle, am Gorki Theater Berlin und am Dschungeltheater Wien. Mit seinem Solomusikprojekt Der Täubling , das sich zwischen Konzert und Theaterperformance bewegt, veröffentlichte Kummer 2017 sein Debutalbum. Hierauf folgten Konzerte in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, z. B. Fusion Festival, Reeperbahnfestival, Audioinvasion im Gewandhaus zu Leipzig und Schauspielhaus Wien. 2021 war er für den Pop-NRW Preis als „Outstanding Artist“ nominiert. Für das Projekt „kalle kummer" komponiert Kummer minimalistisch-konzentrierte Musik für Klavier und Stimmen und führt diese allein oder in kleinem Ensemble auf. 2022 und 2023 komponierte er die „Missa Insomnia“ bei Residenzen im Palazzo Ricci in Montepulciano. Derzeit lebt Kalle Kummer als freischaffender Künstler in Wien.
Camilla Hägebarth ist freie Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie studierte Bühnen- und Filmgestaltung an der Universität für Angewandte Kunst Wien sowie Szenografie an der Norwegian Theater Academy. Ihre Arbeiten für Schauspiel und Oper entstanden u. a. am Volkstheater Wien, den Bregenzer Festspielen, den Vereinigten Bühnen Bozen, dem Münchner Volkstheater, dem Schauspiel Leipzig, dem Theater Heidelberg sowie am Staatstheater Darmstadt. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit dem isländischen Künstler Ragnar Kjartansson, mit der Gruppe Wiener Maler entstehen Sets für internationale Ausstellungen und Performances. Für Ihr Bühnenbild zu Drei Schwestern am Staatstheater Darmstadt wurde Hägebarth in der Kritiker*innenumfrage der Fachzeitschrift „Theater Heute“ 2021 als beste Nachwuchskünstlerin genannt. 2024 wurde die Inszenierung Nestbeschmutzung , bei der sie für Bühne und Kostümbild verantwortlich zeichnete, am Kosmos Theater Wien mit dem Nestroy in der Kategorie beste Off-Produktion ausgezeichnet.
Jana Vetten ist Regisseurin in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Sie studierte Regie am Thomas Bernhard Institut des Mozarteums Salzburg und Performance an der Norwegian Theatre Academy Fredrikstad und wurde zum Körber Studio junge Regie und zum Spieltriebe Festival Osnabrück eingeladen. 2025 ist sie für den FAUST-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Regie“ nominiert. Seit 2016 arbeitet sie als freie Regisseurin unter anderem am Kosmos Theater Wien, dem Staatstheater Mainz, dem Theater und Orchester Heidelberg, dem Schauspiel Köln, dem NNT Groningen, dem Thomas Bernhard Institut Salzburg, den Bregenzer Festspielen, dem Luzerner Theater und dem Theater im Marienbad Freiburg. Sie unterrichtet Schauspiel und Regie am Thomas Bernhard Institut des Mozarteums Salzburg.
Alexander Darkow absolvierte seine Schauspielausbildung von 2002-2006 an der HfMT Leipzig, die letzten zwei Jahre davon am Studio des Theater Chemnitz unter Katja Paryla. Daraufhin folgten jeweils Festengagements in Rudolstadt (2006-2008) und Heilbronn (2008-2011), bevor er für sechs Jahre am Theater Augsburg (2011-2017) spielte. Zuletzt arbeitete er von 2018-2020 am Theater Würzburg. Zudem gastiert er seit 2017 in der Produktion Alles Schwindel am Maxim Gorki Theater Berlin. Wichtige Regisseur*innen für ihn waren Christian Weise, Maria Viktoria Linke, Christoph Mehler, Uta Koschel, Daniel Call, Sascha Hawemann, Anne Lenk, Katrin Plötner und Marco Milling. Von 2020-2025 war er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund.