In Seoul wird (fast…) ohne Corona-Einschränkungen Oper gespielt! Wie geht das? Der Dortmunder Opernintendant Heribert Germeshausen wollte es genau wissen und reiste um die halbe Welt zu einer Manon -Produktion an der Koreanischen Nationaloper in Seoul. Für die Deutsche Bühne hat er sein Reisetagebuch veröffentlicht: https://die-deutsche-buehne.de/krisentagebuch-21-von-suedkorea-lernen?fbclid=IwAR3wAQMaiqKSUG-XlN-diiazMbQ_6oVa_imGjhrxjhhhlrIybc45_rV5FOs
24.07.2020
Das Schauspiel Dortmund ist gemeinsam mit der Europaschule Dortmund im Rahmen des landesweiten Wettbewerbs „Kooperation.Konkret.“ der Bildungspartner NRW als einer von drei Preisträgern ausgezeichnet worden. Dieser Wettbewerb fördert die langfristige Kooperation zwischen Schulen und außerschulischen Lernorten. Mit ihrem Kooperationsprojekt „Eurovision – Eure Vision!“ haben beide Dortmunder Einrichtungen die Jury überzeugt. Ausgehend vom aktuellen Theaterstück ICH, EUROPA am Schauspiel Dortmund entwickeln die Schülerinnen und Schüler in Arbeitsgemeinschaften eigene künstlerische Projekte (Szenencollage und französischsprachiger Song), die geprobt und vor Publikum präsentiert werden. In der Begründung der Jury heißt es unter anderem: „ Die Jury beeindruckte an dem Dortmunder Kooperationsprojekt besonders der hohe Anteil kreativer Aktivitäten auf Seiten der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. In einer Zeit grassierender Europaskepsis werden die Jugendlichen dazu motiviert, in eigener Sprache und eigenen Ausdrucksformen ihre Visionen von der Zukunft Europas in ein Bühnenprogramm zu übertragen. Mehr kann kulturelle Bildung kaum leisten: Nicht nur sammeln die Schülerinnen und Schüler komplexe organisatorische und technische Praxiserfahrungen bei der Produktion eines eigenen kulturellen Beitrages. Indem sie selbst zu Autorinnen und Autoren bzw. Komponistinnen und Komponisten werden, machen sie am klassischen Kulturort Theater die wichtige demokratische Erfahrung, dass kulturelle Teilhabe allen offensteht .“ Die beiden anderen Preise gehen an die Stadtbücherei Ibbenbüren und die Janusz-Korczak-Schule sowie an den Mülheimer Sportbund e.V. und die Erich Kästner-Schule Mülheim an der Ruhr. Das Preisgeld beträgt jeweils 1000,- Euro.
15.10.2018
Anlässlich des Neonazi-Aufmarsches am Samstag, den 4. Juni 2016, in Dortmund erklären für das Theater Dortmund Bettina Pesch (Geschäftsführende Direktorin), Jens-Daniel Herzog (Intendant der Oper), Xin Peng Wang (Ballettdirektor), Gabriel Feltz (Generalmusikdirektor), Kay Voges (Intendant des Schauspiels) und Andreas Gruhn (Direktor des Kinder- und Jugendtheaters): „Wir, die Leitung des Theater Dortmund, wenden uns gegen jede Form rechter Gewalt, Intoleranz und Rassismus. Die Ausgrenzung verschiedener Bevölkerungsgruppen in unserer Gesellschaft durch rechte Populisten lehnen wir strikt ab und setzen ihr die Vielfalt und Menschlichkeit entgegen, für die auch das Theater Dortmund steht. Mit uns arbeiten jeden Tag Menschen aus über 40 Nationen und allen Kontinenten. Wir stehen für das moderne Dortmund und die Zukunft unserer Stadt."
02.06.2016
Vor der Vorstellung schnell checken, wie es beim BVB steht, einen Schnappschuss mit Sekt im Foyer auf Instagram posten, beim Warten an der Theaterkasse per Whatsapp fragen, wem man noch ein Ticket mitbringen soll..?! Ab sofort bringt das Theater Dortmund gemeinsam mit der DOKOM21 die digitale Welt und Sie als Theaterzuschauer zusammen. Ohne Registrierung steht Ihnen der Hotspot DOKOM21@Theater im Opernfoyer sowie der Theaterkassenhalle zur Verfügung. Sie können zeitlich sowie im Volumen unbegrenzt surfen. Der weitere Ausbau ist in Planung.
27.01.2017
Am ersten Oktoberwochenende startet für das Publikum der Oper Dortmund nicht nur die Spielzeit 2018/19, sondern auch die Intendanz von Heribert Germeshausen. Viele Neuerungen warten auf das Dortmunder Publikum. An erster Stelle steht sicher das neue Ensemble, das bei den diesjährigen Cityring-Konzerten einen ersten – fulminanten – Eindruck hinterließ. So bescheinigten die Ruhr Nachrichten dem neuen Opernensemble „ Opern-Champions-League-Reife “, da es sich um durchweg fantastische, zum Teil sensationelle Stimmen handle, die die neue Ära am Theater Dortmund prägen werden. Programmatisch will Germeshausen die Dortmunder Oper als ein führendes deutsches Opernhaus etablieren. Darüber hinaus soll ein kulturell diverses Publikum aufgebaut werden, das in seiner Struktur die Demografie der Stadtgesellschaft widerspiegelt. Mittel dazu ist, neben gesanglicher Exzellenz, ein Spielplan, der auf musikalische Innovation setzt und der in jeder Spielzeit eine deutsche Erstaufführung oder gar Uraufführung aufweisen wird. Bei der szenischen Realisierung setzt Germeshausen auf eine große Bandbreite unterschiedlicher Regiehandschriften, unter denen sich Größen wie Peter Konwitschny ebenso finden, wie junge Shootingstars wie Martin G. Berger, Demis Volpi oder Nikolaus Habjan, der ab der Spielzeit 2020/21 Hausregisseur an der Oper Dortmund sein wird. Mit der ersten deutschen Bürgeroper WE DO OPERA! wird es eine Plattform geben, in der Menschen aus Dortmund unter professioneller Anleitung ihre Geschichten in einer eigenen Form des Musiktheaters zu entwickeln und auf die Bühne zu bringen. Starten wird Germeshausen am Freitag, 5. Oktober 2018, um 19.30 Uhr mit der Premiere des Opern-Klassikers Aida von Giuseppe Verdi. In der Inszenierung des italienischen Regisseurs Jacopo Spirei wird gekämpft um Liebe, Treue und Vaterland, um Zukunftsträume und persönliche Erfüllung. Eine ganz besondere Rolle spielen in der Dortmunder Neuproduktion der Nil und das ägyptische Kolorit der Pharaonenzeit. Am Samstag, 6. Oktober 2018, gibt es ab 18 Uhr die Möglichkeit, Dortmund musikalisch zu entdecken: Denn Musik steckt hier überall, selbst in den Geräuschen der Müllabfuhr oder in Rollenkoffern. Über 800 Bürgerinnen und Bürger der Stadt machen mit bei Musicircus , einem Klangprojekt nach John Cage. Vom Chorgesang über das unerwartete Alltagsgeräusch bis hin zum Alphorn kann an diesem Tag in der Innenstadt eine ganz besondere akustische Erfahrung erlebt werden. Um die Vielfalt der Musik geht es auch beim anschließenden Willkommenskonzert des neuen Opernensembles Vom Barock bis Broadway im Opernhaus: Barockarie trifft auf den Broadway-Song, der Operetten-Schlager auf den Tango. Als Special-Guest kommt Mirko Roschkowski, der als international gefeierter Sänger in seine Heimatstadt zurückkehrt, um nun auch hier endlich auf der Opernbühne zu stehen! Darüber hinaus erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Vorplatz und im Opernfoyer den ganzen Abend über ein vielseitiges kulinarisches Angebot. Abgeschlossen wird der Samstag mit einem Feuerwerk sowie mit Musik und Tanz. Am Sonntag, 7. Oktober 2018, folgt um 18 Uhr die Premiere des Klassikers Il Barbiere di Siviglia ( Der Barbier von Sevilla ). In dieser Highspeed-Komödie von Gioachino Rossini geht es hoch her, wenn der Graf versucht die schöne Rosina aus allerlei Verstrickungen zu befreien. Da braucht es schon noch weitere Strippenzieher, die versuchen, Übersicht in das überbordende Chaos zu bringen. Hilfe bekommt der Graf dabei vom geschäftstüchtigen Figaro. Germeshausen: „ Ich freue mich auf die Offenheit und Herzlichkeit, die das Dortmunder Publikum auszeichnet und die ich während meiner Vorbereitungszeit erleben durfte. Aber auch die Dortmunderinnen und Dortmunder können auf die Spielzeit 2018/19 gespannt sein. Mit bekannten Meisterwerken wie 'Aida', 'Barbiere', 'Turandot' und 'West Side Story', mit Außergewöhnlichem wie 'Echnaton' von Philip Glass und Neuem wie 'Quartett' von Luca Francesconi wollen wir auch die größten Opernmuffel zur schönsten und aufregendsten Kunstform bekehren. Und ich erhoffe mir, dass mir bald alle Dortmunder zustimmen werden, dass ohne Oper das Leben ein Irrtum wäre .“
05.09.2018
Mehr als 50 Kulturinstitutionen, Verbände, Organisationen sowie freie Kunst- und Kulturschaffende haben die NRW-Erklärung der Vielen gezeichnet. Mit der NRW-Erklärung der Vielen wird der Zusammenhalt in Kunst und Kultur als Teil des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen rechtspopulistische sowie völkisch-nationale Strömungen artikuliert. Aktive der NRW-Kulturlandschaft und ihre Interessensverbände setzen mit dieser Erklärung ein gesellschaftspolitisches Signal, das in unsere tägliche Praxis eingreift: Wir – die Unterzeichnenden – zeigen gemeinsam Haltung für Toleranz, Vielfalt und Respekt und verpflichten uns, aktiv und nachhaltig dafür zu arbeiten. Die Erklärung der Vielen ist eine bundesweite Kampagne, die am 9. November 2018 startet und sich bundesweit in Aktionen, Veranstaltungen und Diskussionen artikulieren wird. Ziel ist es, den Austausch der Kulturinstitutionen und Aktiven in der Kulturlandschaft zu intensivieren und damit lokale und überregionale Netzwerke anzuregen. Gemeinsam werden sich die Unterzeichnenden mit zahlreichen weiteren Initiativen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen gegen Rassismus und andere Formen der Diskriminierung und für eine gerechte, offene und solidarische Gesellschaft einsetzen. >> Hier geht es zur gesamten NRW-Erklärung der Vielen. Die Liste der Erstunterzeichner: Öffentliche Einrichtungen (Theater, Museen, Hochschulen, Volkshochschulen, Gesellschaften des Landes NRW) und ihre VertreterInnen: Akademie der Künste der Welt, Madhusree Dutta (Künstlerische Leiterin) Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld, Michael Heicks (Intendant) Burghofbühne Dinslaken, Mirko Schombert (Intendant) Chorwerk Ruhr, Florian Helgath (Künstlerischer Leiter) Düsseldorfer Schauspielhaus, Wilfried Schulz (Generalintendant) Folkwang Universität der Künste, Prof. Dr. Andreas Jacob (Rektor) Gürzenich-Orchester Köln, Stefan Englert (Geschäftsführender Direktor) Gürzenich-Orchester Köln / Oper Köln, François-Xavier Roth (Gürzenich Kapellmeister u. Generalmusikdirektor der Stadt Köln) Hochschule für Musik und Tanz Köln, Prof. Dr. Heinz Geuen (Rektor) Kölner Philharmomie, Louwrens Langevoort (Intendant) Kunsthalle Düsseldorf, Dr. Gregor Jansen (Direktor) Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel, Ralf Ebeling (Intendant) Lehmbruckmuseum, Dr. Söke Dinkla (Direktorin) Museum Folkwang, Peter Gorschlüter (Direktor) Musiktheater im Revier, Michael Schulz (Generalintendant) Neue Philharmonie Westfalen, Dr. Jörg Hillebrand (Geschäftsführer) NRW Forum, Alain Bieber (Direktor) Oper Köln, Dr. Birgit Meyer (Intendantin) Oper Wuppertal, David Greiner (Chefdramaturg) PACT Zollverein, Stefan Hilterhaus (Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer) Schauspiel Dortmund, Kay Voges (Intendant) Schauspiel Essen, Christian Tombeil (Intendant) Schauspiel Köln, Stefan Bachmann (Intendant) Schauspielhaus Bochum, Johan Simons (Intendant) Schlosstheater Moers, Ulrich Greb (Intendant) Sinfonieorchester Wuppertal, Esther Klose (Presse-, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing) TANZ an den Bühnen Köln, Hanna Koller (Tanzkuratorin) Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, Dirk Hesse (Geschäftsführer) Theater Dortmund, Tobias Ehinger (Geschäftsführender Direktor) Theater Hagen - Kinder- und Jugendtheater Lutz, Anja Schöne (Leiterin) Theater Oberhausen, Florian Fiedler (Intendant) Theater Paderborn - Westfälische Kammerspiele, Katharina Kreuzhage (Geschäftsführende Intendantin) Theater und Philharmonie Essen GmbH, Stephan Wasenauer (Prokurist) Urbane Künste Ruhr, Britta Peters (Künstlerische Leiterin) Volkshochschule Oberhausen, Dr. Gesa Reisz (Leiterin) Wuppertaler Bühnen, Thomas Braus (Schauspielintendant) Wuppertaler Bühnen, Berthold Schneider (Opernintendant) Wuppertaler Bühnen, Dr. Daniel Siekhaus (Geschäftsführer) Freie Kulturorte (Veranstaltungsorte, Theaterhäuser, Kunstvereine, Gallerien, Literaturzentren) und ihre VertreterInnen Bahnhof Langendreer, Uwe Vorberg (Ko-Leiter) Bollwerk 107, Wenke Seidel (Geschäftsführerin) CASAMAX Theater Köln , Ragna Kirck (Leiterin) CASAMAX Theater Köln, Hille Marks (Leiterin) Center for Literature, Dr. Jörg Albrecht (Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer) Comedia Theater Köln, Jutta M. Staerk (Künstlerische Leiterin) Comedia Theater Köln, Klaus Schweizer (Geschäftsführer) Consol Theater, Christiane Freudig (Geschäftsführerin) Consol Theater, Georg Kentrup (PR/Projektdramaturgie) Consol Theater, Andrea Kramer (Künstlerische Leiterin) Filmwerkstatt Düsseldorf e.V., Jan Wagner (Vorsitzender) Forum Billebrinkhöhe - Inklusive Kultur, Magdalene Merkel (Leiterin) Forum Billebrinkhöhe - Inklusive Kultur, Philipp Neßling (Leiter) Forum Freies Theater, Kathrin Tiedemann (Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin) Hartware MedienKunstVerein (HMKV), Dr. Inke Arns (Direktorin) Helios Theater, Barbara Kölling (Künstlerische Leiterin) Helios Theater, Michael Lurse (Künstlerischer Leiter) Junges Theater Bonn, Moritz Seibert (Intendant) Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V., Mélanie Froehly (Geschäftsführerin) KKT. Kölner Künstler Theater, Ruth zum Kley (Künstlerische Leiterin) KKT. Kölner Künstler Theater, Georg zum Kley (Künstlerischer Leiter) Kulturort Alte Molkerei e.V., Ralf Melzow (Vorsitzender) Kulturzentrum Balou e.V., Dr. Rudolf Preuss (Vorsitzender) Kultur- Kommunikationszentrum Lindenbrauerei, Regina Ranft (Geschäftsführerin) Ringlokschuppen Ruhr, Matthias Frense (Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer) Soziokulturelles Zentrum Die Kraftstation, Wolfgang Zöller 8Geschäftsführer) Studiobühne Köln, Dietmar Kobboldt (Leiter) sweetSixteen-Kino, Johanna Knott (Betreiberin) Tanzhaus NRW, Bettina Masuch (Intendantin) Temporary Gallery, Regina Barunke (Künstlerische Leiterin) Theater an der Ruhr, Dr. Roberto Ciulli (Künstlerischer Leiter) Theater an der Ruhr; Helmut Schäfer (Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer) Theater an der Ruhr, Sven Schlötcke (Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer) Theater Fletch Bizzel, Horst Hanke-Lindemann (Geschäftsführer) Theater im Pumpenhaus; Ludger Schnieder (Leiter) Theater Marabu, Tina Jücker (Künstlerische Leiterin) Theater Marabu, Claus Overkamp (Künstlerischer Leiter) Theaterakademie Köln/Orangerie Theater im Volksgarten, Robert Christott (Leiter) theaterkohlenpott Herne, Gabriele Kloke (Leiterin) theaterkohlenpott Herne, Carina Langanki (Leiterin) Utopiastadt, Johannes Schmidt (Booking, Veranstaltungsorganisation) Zakk Düsseldorf, Jochen Molck (Geschäftsführer) Unterzeichnende Festivals und ihre VertreterInnen ASPHALT Festival, Christof Seeger-Zurmühlen (Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer) ASPHALT Festival, Bojan Vuletic (Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer) Theaterfestival Favoriten, Fanti Baum (Künstlerische Leiterin 2018) Theaterfestival Favoriten, Olivia Ebert (Künstlerische Leiterin 2018) Impulse Theater Festival, Haiko Pfost (ünstlerischer Leiter) Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, Lars Henrik Gass (Festivalleiter) Internationales ComedyArts Festival Moers, Wenke Seidel (Geschäftsführerin) Ruhrfestspiele Recklinghausen, Olaf Kröck (Intendant) Ruhrtriennale, Stefanie Carp (Intendantin) Unterzeichnende Verbände & private und öffentliche Stiftungen und ihre VertreterInnen ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland, Meike Fechner (Geschäftsführerin) Büro medienwerk.nrw, Fabian Saavedra-Lara (Leiter) Cheers for Fears, Jascha Sommer (Koordinator) Deutscher Bühnenverein, Marc Grandmontagne (Geschäftsführer) Kulturpolitische Gesellschaft, Barbara Neundlinger (Geschäftsführerin) Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW, Rainer Bode (Geschäftsführer) NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Harald Redmer (Geschäftsführer) nrw landesbüro tanz, Heike Lehmke (Geschäftsführerin) Otto Pankok Stiftung, Moritz Pankok (Vorstand) Rat der Künste Düsseldorf Regionalgruppe NRW der Kulturpolitischen Gesellschaft, Jochen Molck europefiction, Inga Sponheuer (Künstlerische Leitung) Arbeitskreis NRW Kinder- und Jugendtheater in der ASSITEJ, Angela Merl (Sprecherin) Unterzeichnende freie KünstlerInnen und Künstler sowie freie Gruppen Anna Kpok (Performancegruppe) artscenico performing arts, Rolf Dennemann (Künstlerischer Leiter) c.t.201/ Freies Theater, Manuel Moser (Regisseur) Cactus Junges Theater, Barbara Kemmler (Künstlerische Leiterin) Chorakademie, Lars Kersting (Geschäftsführer) disdance project, André Lehnert (Künstlerischer Leiter) disdance project, Paula Scherf (Künstlerische Leiterin) dorisdean (Performance-Kompagnie) Dr. Christian Esch (Direktor NRW Kultursekretariat) Fräulein Wunder AG, Melanie Hinz (Performancekollektiv) Freihandelszone, Jörg Fürst (Ensemblenetzwerk) Britta Shulamit Jakobi (Schauspielerin) kainkollektiv, Fabian Lettow (Regisseur) kainkollektiv, Mirjam Schmuck (Regisseurin) KGI, Dominik Meder (KünstlerInnengruppe) Michaela Kuczinna (Theatermacherin) Lea Letzel (Regisseurin/Künstlerin) LIGNA, Torsten Michaelsen (Medien- und Performance-Kunst Kollektiv) Monster Truck, Manuel Gerst (Performancegruppe) Musik Theater Kontra-Punkt, Annette Bieker (Künstlerische Leiterin) Mythen der Moderne, Pia Janssen (Freie Künstlerin) Sauresani-Theater, Jens Heuwinkel (Leiter) Take Part Kulturberatung, Peter Landmann tanzfuchs Produktion, BarbaraFuchs (Künstlerische Leiterin) Theater Kreuz & Quer, Rainer Besel (Künstlerische Leiterin) Theater Kreuz & Quer, Esther Krause-Paulus (Künstlerische Leiterin) Theater Sonni Maier, Sonni Maier (Leiterin) Theater Titanick, Uwe Köhler (Künstlerischer Leiter) Theaterspiel, Beate Albrecht (Leiterin) TheatreFragile, Luzie Ackers (Künstlerische Leiterin) Treibkraft.Theater, Erpho Bell (Regisseur) vorschlag:hammer (Theatergruppe)
09.11.2018
Der Geschäftsführende Direktor des Theater Dortmund, Tobias Ehinger, wird Botschafter des Vereins „MENTOR - Die Leselernhelfer Dortmund e.V.“. Die Mitglieder des Vereinsvorstandes Karin Jüngst, Helmut Jüngst und Bernd Hosemann überreichten Ehinger am 31. Januar 2019, die Ernennung im Foyer des Dortmunder Opernhauses. Der Verein „MENTOR - Leselernhelfer Dortmund e.V.“ unterstützt Kinder durch gezielte individuelle Förderung dabei, die eigene Lese- und Sprachkompetenz zu verbessern. Damit soll Kindern ein erfolgreicher Start in die Zukunft ermöglicht werden. Ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren arbeiten mit Kindern aus Grundschulen nach dem sogenannten 1:1-Prinzip. Jeder Lesementor fördert jeweils ein Kind eine Stunde pro Woche für mindestens ein Jahr. Die Schulung der Mentoren übernimmt der Verein. Bereits über 130 Mentorinnen und Mentoren konnten bisher an über 40 Dortmunder Grundschulen vermittelt werden. Durch das gemeinsame Lesen altersgemäßer Texte unter Berücksichtigung der Wünsche der Kinder, soll die Leselust der Kinder geweckt werden. Aber nicht nur Lesen steht auf dem Programm, sondern auch das Sprechen und Erzählen über das Gelesene soll der Verarbeitung und Ausbildung kommunikativer Fähigkeiten dienen. Fantasie und Kreativität sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Gemeinsame Erfolgserlebnisse sowie eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mentoren und Kindern sollen zudem deren Selbstwertgefühl stärken. Helmut Jüngst: „ Wir freuen uns sehr, dass der Geschäftsführende Direktor des Theaters Dortmund, Herr Tobias Ehinger, seine Bereitschaft erklärt hat, unser Botschafter zu werden und damit unser Projekt zu unterstützen und zu fördern .“ Tobias Ehinger: „ Lesen ist nicht nur die Grundlage unserer Kultur und Zivilisation, sondern auch für ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Lesen eröffnet Welten und führt dazu, diese zu verstehen. Es ist mir daher eine große Freude, den Verein 'MENTOR - Leselernhelfer Dortmund e.V.' als Botschafter zu unterstützen .“ Weitere Informationen zum Verein unter: www.mentor-dortmund.de .
31.01.2019
Ab dem 2. April 2019 besucht die Dortmunder Oper mit der Thierry Tidrows Oper Nils Karlson Däumling Dortmunder Kindertagesstätten. Sängerin Annika Boos und Violinistin Karin Nakayama erzählen Astrid Lindgrens Geschichte über einen kleinen Jungen aus der Stadt, der in seiner Einsamkeit einen neuen Freund findet. Nils Karlson Däumling ist eine Kooperation der Junge Opern Rhein-Ruhr und wird vorwiegend als mobile Produktion in Dortmunder Kindergärten aufgeführt. Am 7. April und 12. Mai 2019 ist die Oper ab vier Jahren jeweils um 11 Uhr in der Jungen Oper zu sehen. Diese beiden Termine sind bereits ausverkauft. Bertil ist mal wieder allein zu Hause. Seine Eltern mussten beide zur Arbeit. Da hört er plötzlich kleine, trippelnde Schritte. Es ist der Däumling Nils Karlsson, der eigentlich Nisse genannt werden möchte. Er hat gerade ein Mauseloch bezogen, das zu Bertils Zimmer führt. Nisse verrät Bertil, wie er so klein werden kann wie er und sie verbringen den ganzen Tag miteinander. Für beide ist es ein Glück, einen neuen Freund gefunden zu haben. Auf Sitzkissen erleben die Kinder Musik und Gesang hautnah. Die Künstlerinnen gehen auf die Einwürfe der Kinder ein und bekommen so eine direkte Rückmeldung ihrer Zuschauer. Und nach der Vorstellung können die Kinder die Geheimnisse der Requisitenabteilung zu „groß“ und „klein“ selbst in Augenschein nehmen.
27.03.2019
„ 6 Jahre. 6 Spielzeiten. Wir sorgen gemeinsam für kulturelle Bildung .“ Seit Ende 2013 können Studierende der Fachhochschule Dortmund kostenlose Tickets für das Theater Dortmund nutzen. Und davon machen sie reichlich Gebrauch: 30.000 mal wurde die Karte bislang gezogen. „ Die Initiative ging von der Fachhochschule aus “, erläutert der Impulsgeber Gerd Erdmann-Wittmaack, Prorektor für Hochschulmarketing und Regionale Einbindung. „ Gemeinsam machen wir mehr als Theater, Forschung und Lehre .“ Die Studieren-den können kostenfrei je zwei Tickets für alle Vorstellungen des Fünf-Sparten-Theaters bekommen – die Fachhochschule übernimmt die ermäßigten Ticketkosten. „ Unser Leitgedanke ist 'we focus on students' “, ergänzt Prof. Wilhelm Schwick, Rektor der FH Dortmund. „ Darunter verstehen wir auch den Auftrag, Studierenden den Zugang zu kultureller Bildung zu erleichtern .“ Tobias Ehinger, Geschäftsführender Direktor des Theater Dortmund, meint zu der Kooperation zwischen FH Dortmund und dem Dortmunder Theater: „ Es handelt sich für uns um eine außerordentlich wichtige Zusammenarbeit. Bildung und Kultur sind die tragenden Säulen der Zukunft unserer Stadt. Dortmund war einer der ersten bundesweiten Standorte, an dem diese besondere Verbindung auch in einer institutionellen Kooperation verankert wurde .“ Ein Kurzvideo würdigt den 30.000sten Besuch mit Konfettiregen und macht zugleich noch einmal auf das Angebot aufmerksam. Konzipiert und umgesetzt wurde es von Harald Opel vom Fachbereich Design, Lehrgebiet Film und Neue Medien. Gezeigt wird der Kurzfilm über die Social-Media-Kanäle der Fachhochschule und des Theaters. Die Theater-Kooperation ist ein Baustein in der Zusammenarbeit von Theater und Fachhochschule. So lehren Dramaturgen des Theaters als Dozenten im Fachbereich Design und die Fachhochschule unterstützt das Veranstaltungsformat BLACKBOX des Schauspiels. Dieser Ansatz soll aktuell noch weiter geführt werden durch eine Zusammenarbeit bei der Akademie für Theater und Digitalität. Mit der neuen sechsten Sparte des Theater Dortmund, der Akademie für Theater und Digitalität, bieten sich hervorragende Bedingungen in der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft. Mit der Akademie besteht die Chance, neueste Entwicklungen in den Darstellenden Künsten nicht nur zu begleiten, sondern selbst innovativ zu gestalten. Gemeinsam soll das Theater 4.0 gedacht und realisiert werden. >> zum Video "30.000 mal kulturelle Bildung"
20.04.2019
Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat gemeinsam mit Michael Schmitz-Aufterbeck, Sprecher der Ständigen Konferenz der Intendanten Nordrhein-Westfalen, und Dr. Christian Esch, Direktor des NRW Kultursekretariats (Wuppertal) und Vorsitzender der Jury, die Juryentscheidung für das erstmals ausgeschriebene Förderprogramm „Neue Wege“ bekanntgegeben. Mit insgesamt rund 9,2 Millionen Euro werden in der ersten Förderrunde 13 kommunale Theater und Orchester für in der Regel drei Jahre unterstützt. Die Mittel fördern die Stärkung und Ausbildung von besonderen Profilen und künstlerischer Qualität. Die Oper Dortmund wird für die Projekte Junge Oper, Biennale Outreachfestival und Bürgeroper mit insgesamt 864.651 Euro gefördert. Die Oper Dortmund wird durch die Förderung die von Intendant Heribert Germeshausen bei seinem Amtsantritt 2018/19 begonnene Öffnung der Oper in die diverse Stadtgesellschaft des 21. Jahrhunderts durch den Aufbau eines eigenständigen Ensemble für die Junge Oper, den Ausbau der Bürgeroper und die Verknüpfung der Untersparten und partizipativen Formate um entscheidende Facetten deutlich erweitern. Wichtiger Bestandteil ist die Gründung eines eigenen Ensembles für die Junge Oper, für die Sänger auswählt werden, die die Vermittlung der Kunstform Oper als Karriereschwerpunkt betrachten und über theaterpädagogische Zusatzqualifikationen verfügen. Damit sollen Inszenierungen produziert und erfolgreiche Produktionen wiederaufgenommen werden, die altersspezifisch fokussiert, die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen thematisieren. Mithilfe einer eigenen Technikerstelle soll das Angebot mobiler Opernproduktionen für Schulen und Kindergärten ganzjährig und unabhängig vom Spielbetrieb im Haupthaus, erheblich ausgebaut werden. Die Oper Dortmund ist damit das erste Opernhaus in NRW und das zweite in Deutschland mit einem eigenen, spezifischen Ensemble für die Junge Oper. Ferner dienen die Mittel dazu, die Attraktivität der erfolgreichen Bürgeroper durch den gezielten Einsatz zusätzlicher Coaches weiter auszubauen. Über Biennale Outreachfestivals werden die Aktivitäten der Jungen Oper, der Bürgeroper und weitere partizipative Formate wie die zahlreichen Spielclubs sowie Sitzkissenopern für sehr kleine Kinder miteinander verknüpft.
14.05.2019