Leon Landsberg ist freischaffender Videokünstler und Regisseur. Er studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Köln und Wien. Bereits während seines Studiums begann er zusammen mit Regisseurin Pınar Karabulut an neuen Konzepten der Begegnung zwischen Video und Bühne im Theater zu arbeiten. Im Zuge dieser Kooperation waren seine Projekte am Schauspiel Köln, Volkstheater München, Volkstheater Wien und der Volksbühne Berlin zu sehen. 2021 kreierte er in seiner Zusammenarbeit mit Karabulut die sechsteilige Theater-Webserie Edward II - Die Liebe bin ich für das Streamingportal des Schauspiel Köln, welche internationale Aufmerksamkeit erlangte. Während der Coronapandemie arbeitete er mit Regisseur Stefan Bachmann an einer digitalen Übersetzung von Elfriede Jelineks Schwarzwasser und Rafael Sanchez’ Stefko Hanuchevsky erzählt: Der Große Diktator am Schauspiel Köln.
Lenny Mockridge wurde 1991 in Bonn geboren. 2011 erhielt er den Bachelor of Arts in Music Composition for Film & Media an der University of Brighton. Als Ton-Assistent arbeitete er unter anderem für Tim Larcombe (Lana Del Rey), Owen Morris (Oasis, The Verve) und Malte Beckenbach ( FEAR an der Schaubühne Berlin). Seitdem komponiert er Musik für Film und Theater. Für Fallobst im Westen arbeitete er 2016 erstmals mit dem Regisseur Kieran Joel zusammen. Die Produktion gastierte am Thalia Theater Hamburg, am Hans Otto Theater Potsdam und beim 22. Schauspielschultreffen in Bern, wo sie den Jury-Preis gewann. Weitere Arbeiten waren unter anderem am Volkstheater München, an der Schaubühne und am Deutschen Theater Berlin, sowie am Théâtre National de Bretagne zu sehen. Am ARTE/SWR Spielfilm Jonathan (Regie: Piotr Lewandowski) wirkte Lenny Mockridge als Filmkomponist mit.
Geboren in Barcelona (Spanien). Ausbildung am Centre de Dansa de Catalunya in Barcelona sowie der English National Ballet School, London. Engagement als Solistin an der National Opera of Bucharest, Rumänien. Seit 2023 Mitglied des Ballett Dortmund.
Der 1969 in Los Angeles geborene Stockhammer studierte Komposition bei Ian Krouse und Stephen Hartke sowie Dirigieren bei Daniel Lewis. Noch während seines Studiums hatte er die Möglichkeit, für eine Reihe von Konzerten mit dem Los Angeles Philharmonic einzuspringen und wurde anschließend von Chefdirigent Esa-Pekka Salonen betreut. Später zog er nach Deutschland, wo er noch immer lebt. Zu den aktuellen Höhepunkten in Jonathan Stockhammers Terminkalender zählen Mahlers Symphonie Nr. 2 mit dem Seoul Philharmonic zur Eröffnung des PyeongChang Festivals 2025, sein Debüt mit dem London Symphony Orchestra mit Werken von Debussy, Ravel und Adams sowie die Neuproduktion von Philip Glass᾽ Akhnaten (Regie: Barrie Kosky) an der Komischen Oper Berlin. Bei seinem Debüt mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra dirigierte er Mahler, Mendelssohn und Haas in Tokyos Opera City. Überdies leitete er Mahlers Symphonie Nr. 6 im Wiener Musikverein, Mahlers Das Lied von der Erde beim Ljubljana Festival, Lutosławskis Konzert für Orchester mit den Bremer Philharmonikern, Tschaikowskys Eugen Onegin mit der Staatskapelle Berlin und ein Mini-Festival mit Violinkonzerten von Berg, Strawinsky, Bartók, Prokofjew, Schönberg und Hartmann mit Patricia Kopatchinskaja und den Dresdner Philharmonikern. Seine Musikalische Leitung von Kirill Serebrennikovs Neuinszenierung von Alfred Schnittkes Das Leben mit dem Idioten am Opernhaus Zürich erntete überschwängliches Lob: „Der Dirigent Jonathan Stockhammer führt durch die Untiefen des Stücks, wie einer, dem man ohne weiteres jeden Musikstil abkauft.“ (SRF2 Kultur). In der Saison 2025|26 wird Stockhammer zum ersten Mal bei den Bayreuther Festspielen gastieren, wo er in Kooperation mit der Oper Dortmund, die Musikalische Leitung von Bernhard Langs Uraufführung Brünnhilde brennt übernimmt. Ferner dirigiert er Tschaikowskys Symphonie Nr. 3 mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, eine Tournee mit dem Bundesjungendorchester und dem Bundesjazzorchester und Sibelius᾽ Symphonie Nr. 2 mit den Bremer Philharmonikern. Zudem kehrt er zur Staatskapelle Dresden und zum Norwegian Radio Orchestra zurück und arbeitet darüber hinaus mit den Symphonikern Hamburg, dem Bilkent Symphony Orchestra, dem Ensemble Modern und den Dresden Sinfonikern. (Stand: 11/2025)
Der in Belgrad (Serbien) geborene Stefan Hadžić studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er war Finalist beim Internationalen Helmut Deutsch Liedwettbewerb in Wien und ist Preisträger der Wettbewerbe International Music Competition Osaka (Japan), Jeunesses Musicales Belgrade (Serbien) sowie Bruna Špiler (Montenegro). Von 2017 bis 2019 war Hadžić Stipendiat der Schweizer Thyll-Dürr-Stiftung. 2019 bis 2022 war er zunächst Opernstudio-, später dann Ensemblemitglied der Oper Köln, wo er u. a. in der Rolle des Vaters ( Hänsel und Gretel ), des Heger ( Rusalka ), des Sprechers ( Die Zauberflöte ) und des Dancaïro ( Carmen ) zu erleben war. Weitere Engagements führten ihn u. a. als Dandini ( La Cenerentola ) ans Amphitheater Kanli Kula in Montenegro, in den Titelrollen in Tschaikowskys Eugen Onegin und Verdis Falstaff sowie als Don Alfonso und Guglielmo ( Così fan tutte ) ans Schlosstheater Schönbrunn, als Marullo ( Rigoletto ) an die Oper im Steinbruch in Sankt Margarethen, als Alfred in der Uraufführung von Der Goldkäfer ans Theater Basel, als Conte Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro ans Theater Schweinfurt sowie als Tonio ( Pagliacci ) und als Titelrolle in Gianni Schicchi ans Theater am Schloss in Stettin. Stefan Hadžić tritt regelmäßig bei Konzerten und Liederabenden in Serbien, Ungarn, Österreich und Deutschland auf. Seit der Spielzeit 2022|23 ist er Mitglied des Opernensembles am Staatstheater Kassel.
Katharina Dalichau wurde in München geboren und ist in Mainz aufgewachsen. Als Teenager wurde sie für eine Hauptrolle im Jugendtheater des Unterhaus Mainz entdeckt. Geprägt von ihrem Vater, der Dokumentarfilmemacher war, schlug sie zunächst eine journalistische Laufbahn ein. 1993 bis 1997 ging sie dann aber als Schauspielstudentin ans Max-Reinhardt-Seminar nach Wien. Prägend für sie waren die Arbeiten mit ihrem Schauspiellehrer Günter Einbrodt sowie mit den Regisseuren István Szabó und Luc Bondy. Verschiedene Theaterengagements folgten u. a. in Gießen, Kaiserslautern, Hamburg und in Göttingen. Ihre beiden Söhne kamen in dieser Zeit auf die Welt. Sie stand dann vermehrt vor der Kamera. Bekannt wurde sie einem breiteren Publikum durch ihre Auftritte bei Soko Köln , Verbotene Liebe , Hinter Gittern und dem Kinofilm Westend . Am Rheinischen Landestheater Neuss war sie für zehn Jahre ein festes Ensemblemitglied. Gleichzeitig nahm sie die Tätigkeit als Schauspieldozentin an Schauspielschulen auf und absolvierte ein Staatsexamen an der Sporthochschule Köln. 2011 bekam sie im Rahmen des Theatertreffens in Wuppertal (Festival westwärts) zusammen mit ihrem Ensemble einen Preis für die Produktion DIE ORESTIE (Rolle: Elektra). U. a. arbeitete sie mit den Regisseur*innen Bernadette Sonnenbichler, Hannelore Hoger, Antje Thoms, Katka Schroth, Alexander Marusch, Nina de la Parra, Bettina Jahnke, Reinar Ortmann, Catharina Fillers, Catja Baumann, Thomas Birkmeir, Marlene Anna Schäfer etc. Zuletzt spielte sie am Düsseldorfer Schauspielhaus in Der gute Mensch von Sezuan sowie in dem Kinofilm BLOCK 10 (Regie: Marcus O. Rosenmüller), der 2026 Premiere haben wird.
Katharina Datan ist Vocalistin und Komponistin aus Hannover. Für die Produktion Capri (Regie: Jasmin Johann), in der Spielzeit 25|26 am Schauspiel Dortmund, entwickelte sie die Musik und das Sounddesign und leitete die musikalischen Proben inkl. Vocalcoachings. Sie komponierte bereits Musik für Produktionen der Freien Szene Münster (Theater im Pumpenhaus und Theater Münster) sowie am Volkstheater Kassel und begleitete diese teilweise auch live. Zudem konzipiert und leitet sie musikalische Theaterprojekte mit Jugendlichen.
Dieuweke van Reij hat weltweit Bühnenbilder und Kostüme für Theater, Oper und Ballett entworfen. Zu den von ihr ausgestatteten Opernproduktionen gehören: Kat’a Kabanová (Komische Oper), Normality No More (Conny Janssen Danst/Via Berlin/Ragazze Quartett), How Anansi Freed the Stories of the World und Juditha triumphans (DNOB), Manon und Idomeneo (Zürich), Don Giovanni (Staatstheater Karlsruhe), Orphée et Eurydice (Nederlandse Reisopera), Les Contes d’Hoffmann (Staatstheater Karlsruhe), La Bohème (Glyndebourne Festival) und Così fan tutte (Bolschoi) sowie Don Carlo und Eugen Onegin (Oper Graz). Kostümdesigns für Ballette hat sie u. a. für Frida (DNOB, Ballett Arizona, Hongkong, Breslau), Gefährliche Liebschaften (Ballett Augsburg), Celeste (Nationalballett Kuba), Mammatus (Joffrey Ballet Chicago) und Broken Wings (English National Ballet, Joffrey Ballet, San Francisco Ballet) gestaltet.