Isabel Stahl studierte Theaterwissenschaften, Journalistik und Politik in Leipzig und Wien. Ihre ersten Theatererfahrungen sammelte sie am Theaterhaus Jena, Schauspielhaus Leipzig, Volkstheater Wien und am HOT Potsdam. Sie war Mitbegründerin und Mitglied des Dortmunder Theaterkollektivs "KomplottLegal" und elf Jahre als Dramaturgin und Regisseurin am Theater Dortmund (Kinder- und Jugendtheater, KJT) beschäftigt. Am Theater Plauen-Zwickau war sie fünf Jahre fest engagiert, zuletzt als Leitende Dramaturgin für Schauspiel, außerdem führte sie Regie in Jugendclub-Inszenierungen sowie in der Monodramen-Reihe. Seit 2024 ist sie freischaffend tätig und arbeitet als Regisseurin, Dramaturgin und Theaterpädagogin in Berlin, Plauen-Zwickau, Dortmund, Bochum, Bad Belzig und Potsdam. Außerdem ist sie ein großer Fan von Sockenpuppen und Figurentheater.
Krzysztof Honowski, geboren 1986 in London (England), studierte zunächst Englische Literatur an der University of Cambridge. 2012 bis 2013 folgte ein Studium der Medialen Künste an der Slade School of Fine Art in London und von 2014 bis 2017 an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Er arbeitet als Künstler sowie als Videodesigner und Kameramann für Theater und Oper, u. a. am Residenztheater München, Staatsoper Hannover, Schaubühne Berlin und an der Staatsoper Unter den Linden. Seit 2009 arbeitet er europaweit an Performances, Screenings und Ausstellungen, u. a. im Nordic House Reykjavik, bei der Ruhrtriennale 2019, dem Jüdischen Museum Berlin, den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und dem Barbican London. Als Fernsehredakteur arbeitet er regelmäßig für ARTE, wo er die Serie Sounds Like Art mitentwickelt hat. In der Spielzeit 2025/26 verantwortet er an der Oper Dortmund das Videodesign zur Opern-Uraufführung WE (WIR) . (Stand: 05/2026)
Seit der Spielzeit 2022|23 ist Dr. Daniel C. Schindler Chefdramaturg der Oper Dortmund. Zuvor war er als Dramaturg u. a. für das Hessische Staatstheater Wiesbaden, das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz sowie das Nationaltheater Mannheim tätig. Bereits während seines Studiums der Theater-, Medien- und Musikwissenschaft an den Universitäten in Bayreuth und Bochum sammelte er erste theaterpraktische Erfahrungen u. a. am Theater Baden-Baden, der Jungen Oper Stuttgart, dem Schauspiel Essen sowie dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Seine Dissertation mit dem Titel Kulturevent statt Eventkultur. Eine Untersuchung zukunftsweisender Potenziale im öffentlichen Musiktheaterbetrieb ist im Cuvillier Verlag Göttingen erschienen. Eigene Textbeiträge entstanden außerdem für die Berliner Staatsoper Unter den Linden, das Rheingau Musikfestival, Pro Arte Frankfurt, das Fachmagazin DIE DEUTSCHE BÜHNE und die Bayreuther Festspiele. Als Produktionsdramaturg betreute er Neuinszenierungen in den Bereichen Oper, Operette, Musical, Schauspiel und Tanz, darunter diverse Erst- und Uraufführungen, so etwa die Oper Frau Schindler von Thomas Morse (UA: München 2017), das Musical Jugend ohne Gott von Paul Graham Brown (UA: Wiesbaden 2022) oder die Oper WE (WIR) von Sarah Nemtsov (UA: Dortmund 2026). Die von ihm als Produktionsdramaturg begleitete Szenische Deutsche Erstaufführung von György Kurtágs Fin de Partie an der Oper Dortmund (R: Ingo Kerkhof) wurde mit dem renommierten deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet. Er arbeitete mit Regisseur*innen wie Nicolas Brieger, Lorenzo Fioroni, Torsten Fischer, Josef E. Köpplinger, Peter Konwitschny, Uwe Eric Laufenberg, Gil Mehmert, Christine Mielitz, Jetske Mijnssen, Neil Barry Moss und Michael Sturminger, mit Dirigenten wie Anthony Bramall, Marco Comin, Gabriel Feltz, Paul Goodwin, Konrad Junghänel, Patrick Lange, Sébastien Rouland, Jordan de Souza, Jac van Steen und Will Humburg, mit Komponist*innen wie Paul Graham Brown, Kathrin A. Denner, Michael Essl, Bernhard Lang, Edzard Locher, Thomas Morse, Sarah Nemtsov und Marc L. Vogler sowie mit Choreograf*innen wie Marco Goecke, Erna Ómarsdóttir, Karl Alfred Schreiner, Cayetano Soto und Xin Peng Wang zusammen. Einen besonderen Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit stellt zudem die Weiterentwicklung eines zeitgemäßen Musiktheaters speziell für ein junges Publikum dar. Gemeinsam mit Opernintendant Heribert Germeshausen gestaltet er als Künstlerischer Leiter die Arbeit der Jungen Oper Dortmund sowie der Dortmunder Bürger*innenOper. Hierfür verfasste er zuletzt u. a. die Libretti zu den mobilen Kinderopern Prinzessin sein? Nein, danke! und Wie klingt Grün? sowie zu den Jugendopern Marie-Antoinette oder Kuchen für alle! und Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute . Als Geschäftsführender Dramaturg eines freien Ensembles, der Jungen Oper Münster, zeichnete er außerdem für die Uraufführung der von ihm selbst verfassten Kinderopern Allein zu zweit (2016), Wagners RING für Kinder (2013) und Lukas, der kleine Opernvampir (2012) verantwortlich. In der Saison 2010|11 wurde das von ihm verfasste Purimspiel Stella, das Zebra in der Kinderoper Dortmund (heute Junge Oper Dortmund) uraufgeführt. (Stand: 05/2026)
Fabian Liszt, 1987 in Wien geboren und aufgewachsen, studierte Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien. Internationale Arbeits- und Studienaufenthalte in Japan, Chile, Argentinien und der Schweiz bahnten seinen Weg zur Bühne. Seit 2016 ist Liszt als freischaffender Bühnenbildner tätig. Er entwarf Bühnenbilder und Videoarbeiten u. a. für das Burgtheater Wien, das Residenztheater München, das Staatstheater Hannover, das Saarländische Staatstheater, das Staatstheater Darmstadt, das Staatstheater Braunschweig, das Theater St. Gallen, das Landestheater Linz sowie für Produktionen an der Oper Graz und den Vereinigten Bühnen Wien. Am Saarländischen Staatstheater entwarf er das Bühnenbild zur Uraufführung von Sarah Nemtsovs Ophelia (2022/23). In der Spielzeit 2025/26 verantwortet Fabian Liszt an der Oper Dortmund das Bühnenbild zur Uraufführung WE (WIR) . (Stand: 05/2026)
Geboren am 25.08.1985 in Heidelberg - begann ihre Theaterlaufbahn als Regieassistentin am Theater und Orchester Heidelberg und wechselte später ans Nationaltheater Mannheim. Hier realisierte sie 2020 erste Arbeiten während ihre Assistenzzeit ( DIE TONIGHT, LIVE FOREVER ODER DAS PRINZIP NOSFERATU , Sivan Ben Yishai) und 2021 als Regisseurin ( EIN KÖRPER FÜR JETZT UND HEUTE , Mehdi Moradpour). 2022/23 eröffnete sie die Spielzeit am Schauspiel Dortmund ( WOYZECK , Georg Büchner). In der Spielzeit 2023/24 eröffnete sie am Deutschen Theater Berlin unter der neuen Leitung von Iris Laufenberg die Box ( EDWARD II , Ewald Palmetshofer). Sie inszenierte erneut am Schauspiel Dortmund ( QUEENS nach Friedrich Schiller; Uraufführung), am Volkstheater München ( MARIA MAGDA , Svenja Viola Bungarten) und am Staatstheater Darmstadt ( JEEPS , Nora Abdel-Maksoud). 2024/25 inszenierte sie am Schauspiel Hannover ( MOBY DICK ). In der Spielzeit 2025/26 eröffnet sie am Staatstheater Nürnberg unter der neuen Schauspieldirektorin Lene Grösch ( DIE ERSTE LIEBE HÄLT 5 JAHRE ; Uraufführung), arbeitete erneut am Schauspiel Dortmund ( PIDOR & DER WOLF , Sam Max; Uraufführung) und arbeitet am Thalia Theater Hamburg unter der neuen Leitung von Sonja Anders ( DER KÖNIG STIRBT , Ionesco)) und unterhält dort ein von ihr entwickeltes Gesprächsformat (JESSIS NACH(T)BAR; Termine: 30.04 & 19.06.26). Sie inszeniert sie am GRIPS Theater Berlin ( HERZ EINES BOXERS , Lutz Hübner mit Premiere: 04.06.26) Sie ist Gründerin des assistierenden-netzwerks und Vorstand des ensemble-netzwerks e.V. 2015 gründete sie das Assistierenden-Festivals SUMMER UP, das 2027 zum 10. Mal erfolgreich stattfindet. 2022 schloss sie erfolgreich den Master of Arts Studiengang, Theater- und Orchestermanagement an der HfMDK in Frankfurt am Main ab. Im Rahmen ihrer Masterarbeit erhob sie eine Studie zu den Arbeitsbedingungen von Assistierenden im deutschsprachigen Theaterraum. 2023 veröffentlichte die Kulturpolitische Gesellschaft den Sammelband »Systemkritik! Essays für eine Kulturpolitik der Transformation« mit ihrem Artikel »Nur die Bretter, die die Welt bedeuten«. 2023/24 war sie Jurymitglied der Prozessförderung des Fonds Darstellende Künste. 2023 verlieh sie als Teil der Jury (Kategorie Stadttheater und Landesbühnen) den Theaterpreis des Bundes 2023 und verlas die Laudatio. Sie ist immer wieder Gast verschiedener Gesprächsformate zu theaterpolitischen Themen und Nachwuchsförderung.