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Julia Dina Heße

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Julia Dina Heße

Julia Dina Heße arbeitet freischaffend als Dramaturgin, Regisseurin und Moderatorin in Deutschland und international. Sie studierte Germanistik, Philosophie, Kultur, Kommunikation und Management in Münster und Avignon. Im Anschluss arbeitete sie in der Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit am Theater Oberhausen, danach am Jungen Nationaltheater Mannheim. 2012–2018 war sie Leiterin des Jungen Theater Münster, wo unter ihrer Regie auch die Kleinkinderstücke oOPiCAsSOo (eingeladen zu Westwind 2015 sowie Festivals in Indien 2016 und Sri Lanka 2017) und HOCH UND HÖHER (eingeladen zu Schäxpir 2019) entstanden sind. In der Spielzeit 2017/18 inszenierte sie mit Jugendlichen des TheaterJugendOrchesters das Musical Spring Awakening . Weitere Regiearbeiten führten sie nach Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz. Sie ist stellvertretende Vorsitzende der deutschen ASSITEJ und Mitglied im Vorstand der ASSITEJ International. Zusammen mit Andrea Gronemeyer und Gerd Taube ist sie Herausgeberin des Buches Kindertheater Jugendtheater. Perspektiven einer Theatersparte . Sie arbeitet aktuell an ihrer Dissertation zu nachhaltiger Entwicklung im Theater für junges Publikum im Graduiertenkolleg der Universität Hildesheim. In der Spielzeit 2022/23 führte sie Regie bei der Stückentwicklung RIESEN RIESELN in der Jungen Oper Dortmund. (Stand: 06/2024)

Zsófia Geréb

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Zsófia Geréb

Zsófia Geréb ist in Budapest geboren und aufgewachsen. Sie erhielt Unterricht in Klavier und Gesang, besuchte während ihrer Schulzeit die Spezialklasse für Musik und sang in verschiedenen Chören. 2008–2010 studierte sie Philosophie an der Eötvös-Loránd-Universität Budapest (ELTE), 2010–2015 Theaterregie an der Universität für Theater- und Filmkunst Budapest unter der Leitung von Gábor Székely und Viktor Bodó sowie 2015–2017 Musiktheaterregie im Master an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 2014 inszenierte sie Haydns Kammeroper L’isola disabitata an der Ungarischen Staatsoper, die bis 2017 zum Repertoire des Hauses gehörte. 2015 folgte eine Zusammenarbeit mit dem Orfeo Orchester und mit Emőke Baráth in der Titelrolle aus Monteverdis L’incoronazione di Poppea in der Müpa Budapest. Zudem assistierte sie dem Regisseur Balázs Kovalik in der Produktion Der fliegende Holländer des MUPA Budapest Wagner Festivals sowie 2016 bei Róbert Alföldi in Albert Herring an der Bayerischen Staatsoper . 2017 inszenierte sie in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Thierry Tidrow My Corporate Identity im Rahmen der „Neue Szenen III“ an der Deutschen Oper Berlin und führte diese mit der Sci-Fi-Oper Prothesen der Autonomie fort, die 2018 mit dem Berliner Opernpreis ausgezeichnet wurde. Ihre Arbeit an Tannhäuser im Rahmen der Reihe „Wagner für Kinder“ 2017 in Bayreuth brachte sie 2019 am Teatro del Bicentenario in San Juan (Argentinien) mit dem dortigen Ensemble erneut auf die Bühne. Im Februar 2018 inszenierte sie mit ihrer Künstler*innengruppe „Menade“ die auf Glucks Orfeo basierte, installative Musiktheatervorstellung Orpheus.Eurydike.Amor – Drei Stimmen der Einsamkeit sowie Merchandise Medea am Berliner Ringtheater. In Budapest haben sie zwei Theaterstücke des renommierten Autors Péter Závada – Je suis Amphitryon (2018) und Der Schöngeist (2022) – uraufgeführt. In der Spielzeit 2020/21 arbeitete Zsófia Geréb mit Persona zum ersten Mal an der Oper Dortmund. Im November 2018 leitete sie einen Workshop zu dem Stück Cymbeline von Shakespeare an der University of California, Berkeley. Seit dem Wintersemester 2019 unterrichtet sie als Lehrbeauftragte für Szenischen Unterricht an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und war im Sommersemester 2020 Gastdozentin an der Universität der Künste Berlin. 2022/23 übernahm sie zusammen mit Roman Hovenbitzer die Leitung des Szenischen Spiels des Opernstudio NRW. Zuletzt inszenierte sie u. a. Das Wundertheater und Wachsfigurenkabinett (ausgezeichnet mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis) und Don Pasquale im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen sowie zusammen mit Alvaro Schoeck L’AMANT ANONYME ODER UNERWARTETE WENDUNGEN am Aalto Musiktheater Essen. Ihre Inszenierung von Persona an der Oper Dortmund wurde seit ihrer Uraufführung in der Spielzeit 2020/21 regelmäßig wiederaufgenommen. (Stand: 06/2024)

Anna Drescher

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Anna Drescher

Anna Drescher studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim mit den Fächern Theater, Musik und Philosophie. 2013–2015 war sie Regiestipendiatin der Akademie Musiktheater heute. Für das Konzept zu Weiße Rose (Udo Zimmermann) gewann sie 2015 den Europäischen Opernregie-Preis. Die Umsetzung am Theater Orchester Biel Solothurn wurde 2017 beim Armel Opera Festival als „Beste Produktion“ sowie mit dem Götz-Friedrich-Studio-Preis ausgezeichnet. Zu ihren Arbeiten gehören u. a. Dea Lohers Blaubart – Hoffnung der Frauen (Staatstheater Stuttgart), Offenbachs La princesse de Trébizonde (Osterfestspiele Baden-Baden), Weiße Rose (Theater Orchester Biel Solothurn), OTTO (Theater Rampe / Gare du Nord), Operncamps – Zauberflöte (Salzburger Festspiele) sowie die deutsche szenische Erstaufführung von Donizettis Caterina Cornaro (Stadttheater Geißen) und Orphée et Euridice (Theater Orchester Biel Solothurn), die beide in der Zeitschrift Opernwelt nominiert wurden. Ihre Produktion Weiße Rose wurde darüber hinaus in London, Wien und Oslo gezeigt. Anna Drescher leitet eine Theatergruppe mit Darsteller*innen mit Psychiatrie-Erfahrung und erarbeitet szenische Projekte mit Musiker*innen, wobei sie eine enge Zusammenarbeit mit der Cellistin Céline Papion verbindet. An der Oper Dortmund entstand 2021/22 die Uraufführung von Avner Dormans Die Kinder des Sultans . (Stand: 06/2024)

Anselm Dalferth

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Anselm Dalferth

Anselm Dalferth studierte Violine, Germanistik und Schulmusik in Dresden, Freiburg und Paris sowie Experimentelles Musiktheater bei Georges Aperghis in Bern. Während und nach dem Studium arbeitete er für das Ensemble Modern, die Educationabteilung der Berliner Philharmoniker, das Theater Freiburg und war Volontär an der Opéra national de Paris. Er inszenierte u. a. am Staatstheater Mainz, der Deutschen Oper Berlin (Tischlerei), der Deutschen Oper am Rhein, der Oper Wuppertal, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Theater Münster sowie am Nationaltheater Mannheim und arbeitete mit Ensembles wie dem Beethovenorchester Bonn und dem Ensemble Resonanz. Für seine Inszenierung von Mauricio Kagels Der mündliche Verrat erhielt er 2013 den Götz-Friedrich-Studiopreis. Mit Die Maske des roten Todes mit dem Mannheimer Geräuschorchester wurde er 2015 zum Theatertreffen des deutsch-europäischen partizipativen Theaters eingeladen. Seine Inszenierung von Rued Langgaards Oper Antikrist wurde mehrfach als Wiederentdeckung des Jahres in der Opernwelt 2018 genannt. Für die Stückentwicklung Wie klingt Nimmerland? wurde er sowohl 2018 für den Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Beste Regie Kinder- und Jugendtheater“ nominiert als auch 2019 für Nils Karlsson Däumling . 2009-2014 war er am Nationaltheater Mannheim tätig und an zahlreichen Uraufführungen und Stückentwicklungen beteiligt. Seit 2014 ist er am Staatstheater Mainz engagiert, wo er die Reihe Hörtheater installierte. Er arbeitet häufig interdisziplinär und sucht nach der Verbindung zwischen unterschiedlichen Musikstilen und Themen. Seine Inszenierungen für Kinder und Jugendliche waren bei zahlreichen Festivals zu sehen, so u. a. in der Kölner Philharmonie, beim Kuckuck Festival München, in der Elbphilharmonie, am Strathmore Arts Center Washington DC und beim Fratz Festival Berlin. In der Spielzeit 2018/19 war seine Inszenierung von Thierry Tidrows mobiler Oper Nils Karlsson Däumling (Kooperation Junge Opern Rhein-Ruhr) an der Oper Dortmund zu sehen, die seitdem regelmäßig ihre Wiederaufnahme feierte. (Stand: 06/2024)

Andres Reukauf

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Andres Reukauf

Andres Reukauf, 1972 als Deutscher in der Schweiz geboren und aufgewachsen, erhielt seine Ausbildung zum Pianisten und Dirigenten in Zürich, Bern und Brüssel. Acht Jahre lang war er als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Hagen fest angestellt, wo man ihn oft als Dirigenten von Oper, Operette und Musical erleben konnte. Seit 2011 ist er freischaffender Komponist und Arrangeur. Zwölf Märchen zur Weihnachtszeit komponierte er für das Theater Hagen. Ebenfalls entstammen bereits sechs Kinderopern für die Theater Münster, Hagen und für die Opernfestspiele Heidenheim seiner Feder. Mit bisher weit über 900 großen Orchesterarrangements hat sich Andres Reukauf auch als Arrangeur einen unverwechselbaren Namen gemacht. Inzwischen werden seine Werke von den meisten großen Orchestern in ganz Deutschland und auch im Ausland gespielt. Besonders hervorzuheben sind die Crossover-Konzerte mit Musikgrößen wie Grobschnitt, Green, Extrabreit, Luxuslärm, Karat, Fernsucht, Fource und Toto, die als Brücke zwischen Rock und Klassik das Publikum begeisterten. In der Hagener Produktion Die Comedian Harmonists spielte er die Rolle des Pianisten Erwin Bootz. Als Pianist konnte man ihn in der letzten Zeit auch in den Hagener Produktionen Piaf , Wie im Himmel , Take a Walk on the Wild Side , Heroes sowie als Begleiter des Schauspielers Dominique Horwitz hören. An der Oper Dortmund hatte Andres Reukauf bereits in der Spielzeit 2017/18 die Musikalische Leitung der Produktionen Linie 1 inne sowie 2022/23 von Inside Carmen und wird in der aktuellen Saison Carrie – Das Musical musikalisch verantworten. (Stand: 06/2024)

Florian Bölker

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Florian Bölker

Florian Bölker, Jahrgang 1990, spielt seit 1996 Klavier und ist mittlerweile als gefragter Keyboarder für die verschiedensten Bands und Produktionen zumeist im deutschsprachigen, aber auch im internationalen Raum auf Tour. Nach seinem Popularmusik-Studium an der Musikhochschule Münster spielte er u. a. ab 2017 in Musicalproduktionen wie Disney’s TARZAN , STARLIGHT EXPRESS oder FLASHDANCE Keyboards im Orchester und zudem 2019 in den Supportbands für Glasperlenspiel, Extrabreit und Max Giesinger. International verschlug es ihn nach Italien, Frankreich und Spanien und Tunesien; 2018 begleitete er die Papstaudienz auf dem Petersplatz in Rom mit Band, spielte 2018–2024 Clubhotelkonzerte auf Ibiza, Fuerteventura, in Calabria und Djerba sowie 2024 mit G.andtheboyz beim 24h-Rennen in Le Mans. Als MD (Musical Director) ist er für diverse in Deutschland tourende Club- und Galabands wie die GOODFELLAS, „Das Wunder“ oder „Play With Jay“ im Einsatz und steht dadurch immer mal wieder auch mit Künstlern wie Giovanni Zarrella oder anderen namhaften Künstlern auf Arenabühnen wie bspw. Arena auf Schalke (2018 und 2019) oder Lanxess in Köln (2024). Florian Bölker hat 2023/2024 bei SIXTIES GIRLS im Capitol Theater Düsseldorf dirigiert und Keyboard gespielt und ist seit 2021 Teil der Tourproduktion THIS IS THE GREATEST SHOW sowie seit 2024 dort auch als MD im Einsatz. Im Sommer und Herbst 2024 sitzt er bei JESUS CHRIST SUPERSTAR in Eutin sowie dem 2024 zum dritten Mal stattfindenden Open Air Festival CLASSIC MEETS POP mit der Philharmonie Gotha/Eisenach am Keyboard. An der Oper Dortmund ist er 2024/25 als Musikalischer Leiter von A Musical Summer zu Gast. (Stand: 06/2024)

 Alina & Dean + T.A.R.O.

Ensemble

Alina & Dean + T.A.R.O.

Alina & Dean ist ein Geschwister-Duo. Sie singen schon von klein auf im Chor sowie seit 2022 in ihrem Ensemble Harmony within. Dort singen sie alles von klassischen Lieder bis modernen Pop-Arrangements. Das Duo T.A.R.O. stammt aus der Ukraine. Die Abkürzung steht für die russischen Wörter: kreativer, akustischer, romantischer Verein. Sie spielen gerne klassische Musik, ukrainische Volksmusik mit Geige und Akustikgitarre sowie verschiedene Lieder von Pop- und Rock-Künstler*innen aus der Ukraine und der ganzen Welt. Sie verstehen Musik nicht nur als Hobby, sondern als Teil ihres Lebens. T.A.R.O. bei YouTube ▶ Die beiden Duos haben für das Ukraine-Konzert im März 2023 in Dortmund-Berghofen das erste Mal zusammen musiziert.

Lars Weiler

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Lars Weiler

 Kinderballett Barbara Richter

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Kinderballett Barbara Richter

Die in Lünen situierte Ballettschule von Barbara Richter bietet seit mehreren Jahren schon viele unterschiedliche Angebote für tanz- und bewegungswillige Menschen. Für Kinder ab drei Jahren gibt es Angebote für tänzerische Früherziehung, in denen die Kleinsten spielerisch mit rhythmischer und tänzerischer Gymnastik, Körperschulung und erster Improvisationarbeit an den Unterricht herangeführt werden. Im Anschluss beginnt die Vorbereitung für das klassische Ballett: Übungen für die Koordination, erste Schrittkombinationen, Stabilisierung und Verbesserung der Körperhaltung, Aufbau und Festigung des Muskelapparates, sowie die Entwicklung der Motorik. Im Kinderballett folgen die rhythmische Schulung und erste Übungen an der Stange. Bisher erlerntes Wissen wird gefestigt. Das klassische Ballett findet nach der Waganova-Methode statt, die von Ursula Borrmann, Absolventin der Kirow-Schule, speziell für Privatschulen umgearbeitet wurde. Parallel zum Ballettunterricht laufen die Stufen Charaktertanz & Step-Tanz. Das Ballett der Ballettschule Barbara Richter kann als Reiseballett gebucht werden. Zudem werden Yoga-Kurse angeboten, Workshops für Jazz und Musical sowie weitere Charakter und Volkstänze. Das Kinderballett Barbara Richter ist bereits beim ersten großen Offstage-Projekt MusiCircus 2019 mit dabei gewesen sowie auch bisher allen folgenden: Sounds of Dortmund (2021), Nordstadtoper (2022), Großstadtpiraten (2024).

Bence Kazi

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Bence Kazi

Bence Kazi wurde 2003 in Budapest geboren und lebt seit Mitte Oktober 2023 in Dortmund. Bereits seit der Grundschule hat er Klavier und Gitarre gespielt sowie als Solist als auch in einem Chor gesungen. Im Gymnasium hat er vier Jahre lang Drama und Theatergeschichte erlernt; in ersterem hat er u. a. sein Abitur absolviert. 2015 stand er im Theater Katona József in der Produktion Faust das erste Mal er auf einer Theaterbühne, und sang im Chor als auch als Solist. Später führte er diese Tätigkeit im Theater Stúdió K in Peer Gynt weiter, das vier Jahre hintereinander gespielt wurde. In der Offstage-Produktion Großstadtpiraten an der Oper Dortmund absolviert er ein Orientierungspraktikum und ist als Solist in das Stück eingebunden.