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Cataleya Maria Kronwald

Ensemble

Cataleya Maria Kronwald

Minori Tsuchiyama

Ensemble

Minori Tsuchiyama

Minori Tsuchiyama studierte bei Koji Okazaki an der Tokyo-Geijyutsu-Universität sowie bei Prof. Dag Jensen (Essen) und Prof. Sergio Azzolini (Stuttgart). Das Aufbaustudium beendete sie mit Auszeichnung. Sie war Stipendiatin der Stiftung Villa Musica und bekam Engagements u.a. beim Stuttgarter Kammerorchester und SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Seit 1998 ist sie Solo-Fagottistin der Dortmunder Philharmoniker.

Rosa Al-Madani

Ensemble

Rosa Al-Madani

Wojciech Wieczorek

Ensemble

Wojciech Wieczorek

Paula Hees

Ensemble

Paula Hees

Stella Hanke

Ensemble

Stella Hanke

Natalia Labourdette

Ensemble

Natalia Labourdette

Die in Madrid geborene Sopranistin Natalia Labourdette studierte zunächst Geige in ihrer Heimatstadt und später Gesang an der Universität der Künste in Berlin. Sie gewann Preise bei den internationalen Wettbewerben von Compostela Lírica, Logroño, Riccardo Zandonai und Nuevas Voces de Sevilla. Ihr Debüt gab sie 2016 als Oscar ( Un ballo in maschera ) in Gijón, Ravenna, Ferrara und Piacenza, wo sie ein Jahr später auch Rosina ( Il Barbiere di Siviglia ) verkörperte. Am Teatro de la Maestranza in Sevilla war sie als Susanna ( Le nozze di Figaro ), Nannetta ( Falstaff ), Charlotte ( Der Diktator ), Bubikopf ( Der Kaiser von Atlantis ) und Despina ( Così fan tutte ) zu erleben und am Teatro Real Madrid als Eurydice ( Orphée von Philip Glass), 2nd Niece ( Peter Grimes ) und Clorinda ( La Cenerentola ). Des Weiteren debütierte sie am Gran Teatre del Liceu in Barcelona ( L’incoronazione di Poppea ) und an der Deutschen Oper Berlin (Uraufführung Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr ). Sie wurde zu verschiedenen Liedfestivals eingeladen, und 2022 ist bereits ihre erste CD in dieser Gattung erschienen. Darüber hinaus sang sie symphonisches Repertoire mit verschiedenen namhaften Orchestern in Spanien. Seit der Spielzeit 2023/24 ist Natalia Labourdette Mitglied des Opernstudio NRW. Zu ihren Partien dieser Spielzeit zählten 1. Dame ( Die Zauberflöte ) und Pamina ( Das Geheimnis der Zauberflöte ) in Dortmund sowie Anna Reich ( Die lustigen Weiber von Windsor ) in Wuppertal. (Stand: 06/2024)

Jongyoung Kim

Ensemble

Jongyoung Kim

Der Tenor Jongyoung Kim wurde in Busan (Südkorea) geboren. Er erhielt seinen Bachelor-Abschluss an der Hanyang Universität in Seoul und seinen Master-Abschluss an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Derzeit studiert er noch im Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse an der Hochschule für Musik Freiburg. Während seines Studiums stand er bereits in zahlreichen Opernproduktionen auf der Bühne, unter anderem als Don Ottavio ( Don Giovanni ), Ferrando ( Così fan tutte ), Nemorino ( L’elisir d’amore ) und Duca di Mantova ( Rigoletto ). Sein Debüt als Alfredo ( La traviata ) gab er auf der Freilichtbühne der Hanyang Universität. Bühnenerfahrungen als Solist sammelte er außerdem bei den Bregenzer Festspielen. Sein Konzertrepertoire umfasst Johann Sebastian Bachs Kantaten, Wolfgang Amadeus Mozarts Krönungsmesse und Große Messe in c-Moll , Arthur Honeggers König David , Igor Stravinskys Cantata , Camille Saint-Saëns’ Oratorio de Noël und Gioachino Rossinis Petite Messe solennelle . In Meisterklassen bei Helmut Deutsch, Charles Spencer und Roman Trekel vervollständigte er seine Ausbildung. Im Sommer 2023 debütierte Jongyoung Kim als Nemorino bei der Jungen Oper Schloss Weikersheim. Ab der Spielzeit 2023/2024 ist er Mitglied des Opernstudios NRW. In dieser Zeit stand er als Jamie ( My Fair Lady ) und Vitellozzo ( Lucrezia Borgia ) auf der Bühne des Aalto Musiktheater Essen sowie als Edoardo ( Un giorno di regno ) am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. (Stand: 06/2024)

Yancheng Chen

Ensemble

Yancheng Chen

Der lyrische Bariton Yancheng Chen wurde in Henan (China) geboren. Nach seinem Bachelor-Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Tianjin (China) absolvierte er 2020–2022 den Master-Studiengang Oper bei Prof. Mario Hoff an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. In der Spielzeit 2022/23 war er Mitglied im Jungen Ensemble am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Er arbeitete bereits mit Dirigenten wie Rasmus Baumann, Stephan E. Wehr sowie Regisseur*innen wie Thilo Reinhardt, Michael Schulz, Rahel Thiel und Sonja Terbes zusammen. Auf der Bühne verkörperte er u. a. Rollen wie Moralès ( Carmen ), Háraschta ( Das schlaue Füchslein ) Steward ( Flight ) und Guglielmo ( Così fan tutte ). Darüber hinaus tritt er seit 2021 auch im Konzertbereich in Erscheinung. Seit der Spielzeit 2023/24 ist Yancheng Chen Mitglied des Opernstudio NRW und stand auf der Bühne als Erscheinung ( Macbeth ) sowie Angus ( Geisterritter ) am Aalto Musiktheater Essen, als Dr. Cajus ( Die lustigen Weiber von Windsor ) an der Oper Wuppertal und als 2. Sprecher ( Die Zauberflöte ) an der Oper Dortmund. (Stand: 06/2024)

Peter Konwitschny

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Peter Konwitschny

Peter Konwitschny ist einer der bedeutendsten Regisseure des internationalen Musiktheatergeschehens der letzten Jahrzehnte. Nach seinem mit Auszeichnung abgeschlossenen Regiestudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und mehreren Spielzeiten als Regieassistent am Berliner Ensemble unter der Intendanz von Ruth Berghaus war Peter Konwitschny 1986–1990 als Regisseur am Landestheater Halle engagiert. Seit 1980 inszeniert er freischaffend an vielen deutschen Bühnen wie u. a. den großen deutschen Opernhäusern in Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig, München und Stuttgart sowie u. a. in Basel, Paris, Wien, Barcelona, Kopenhagen, Amsterdam, Bratislava, Lissabon, Moskau oder Tokio. Eine lange Zusammenarbeit verband den Regisseur mit dem Opernhaus Graz. Ab 1998 arbeitete Konwitschny konzentriert an der Hamburgischen Staatsoper zusammen mit dem Dirigenten Ingo Metzmacher; 2008–2011 war er Chefregisseur der Oper Leipzig. Sein konzeptioneller und struktureller Neuansatz bei der szenischen Interpretation von Opern Georg Friedrich Händels in den 1980er Jahren erlangte theatergeschichtliche Bedeutung und seine Interpretationen von Parsifal und Tristan und Isolde an der Bayerischen Staatsoper, Tannhäuser an der Semperoper Dresden, Lohengrin und Die Meistersinger von Nürnberg an der Hamburgischen Staatsoper sowie Der fliegende Holländer am Bolschoi-Theater Moskau eröffneten eine neue Phase der Auseinandersetzung mit dem Werk Richard Wagners. Er beschäftigte sich intensiv mit den großen Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Berg, Weill, Schönberg, Zimmermann und Nono und inszenierte zahlreiche Uraufführungen, u. a. Johannes Harneits Abends am Fluss und Hochwasser am Theater Heidelberg. Wichtige Inszenierungen waren zudem Bergs Wozzeck in Hamburg, Die Csárdásfürstin an der Semperoper Dresden, Intolleranza an der Deutschen Oper Berlin, Don Giovanni an der Komischen Oper Berlin und Nonos Al gran sole carico d’amore in Hannover. Seit 2001 ist Peter Konwitschny Honorarprofessor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Wichtiger Teil seiner Arbeit ist das Unterrichten junger Sänger*innen, Regisseur*innen, Dramaturg*innen und Bühnenbildner*innen. Für das Wintersemester 2017/18 erhielt er die Bertolt-Brecht-Gastprofessur der Stadt Leipzig. Der Regisseur wurde mehrfach mit wichtigen Preisen ausgezeichnet, darunter 1988 mit dem Kunstpreis der DDR, 1993 mit dem Konrad-Wolf-Preis der Berliner Akademie der Künste, 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz, 2005 mit dem Berliner Theaterpreis, 2007 mit dem Internationalen Theaterpreis des International Theatre Institute und mehrfach als „Regisseur des Jahres“ der Fachzeitschrift Opernwelt . Er ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste Dresden, der Freien Akademie der Künste Hamburg und der Berliner Akademie der Künste. 2016 erhielt Peter Konwitschny den Deutschen Theaterpreis DER FAUST für seine Produktion von Halévys La Juive . Die Auseinandersetzung mit Hauptwerken des französischen Repertoires setzte er 2017 mit Cherubinis Medea in Stuttgart sowie 2019 mit Meyerbeers Die Hugenotten an der Sächsischen Staatsoper Dresden fort. Mit La muette de Portici führte er diese Reihe weiter und inszenierte in der Spielzeit 2019/20 erstmalig an der Oper Dortmund, wobei die Premiere Corona-bedingt nur eingeschränkt zugänglich war. Massenets Thaïs setzte er 2021 am Theater an der Wien um – eine Produktion, die als Aufzeichnung ein weltweites Publikum erreicht. Mit Die Walküre begann Peter Konwitschny in der Spielzeit 2021/22 seine erstmalige Auseinandersetzung mit Wagners komplettem Ring -Zyklus, der innerhalb der nächsten vier Jahre seine Vollendung an der Oper Dortmund finden wird. In der Spielzeit 2022/23 folgte Siegfried , 2023/24 Das Rheingold . 2024/25 wird der Ring -Zyklus mit Götterdämmerung komplettiert. (Stand: 06/2024)