Der polnische Bassbariton Tomasz Konieczny begann seine künstlerische Laufbahn mit einem Schauspielstudium an der Film-, Fernseh- und Theaterakademie in seiner Heimatstadt Łódź. Sein Debüt gab er in einem Film des oscarprämierten Regisseurs Andrzej Wajda, bevor er als Schauspieler und Regisseur in zahlreichen Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen in Polen tätig war. Parallel dazu nahm er ein Gesangsstudium an der Fryderyk-Chopin-Akademie in Warschau auf, das er später an der Hochschule für Musik in Dresden fortführte. Heute ist Konieczny ein gefragter Gast auf den großen Opernbühnen dieser Welt, darunter Häser wie die Metropolitan Opera New York, das Teatro alla Scala in Mailand, die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, die Opéra national de Paris, das Opernhaus Zürich, das Teatro Real in Madrid und die Semperoper Dresden. Er tritt regelmäßig bei renommierten Festivals wie den Bayreuther und Salzburger Festspielen auf. Zu seinem vielseitigen Repertoire zählen Partien wie Wotan/Der Wanderer ( Der Ring des Nibelungen), Telramund ( Lohengrin ), die Titelrollen in Der fliegende Holländer, Wozzeck und Cardillac sowie Scarpia ( Tosca ), Mandryka ( Arabella ), Jochanaan ( Salome ) und Pizarro ( Fidelio ). Seine umfangreiche Diskografie umfasst unter anderem drei verschiedene Aufnahmen des Ring -Zyklus unter der Leitung von Marek Janowski, Christian Thielemann und Simon Rattle. Darüber hinaus ist Konieczny auch ein gefragter Konzert- und Liedsänger und arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Ádám Fischer, Andrew Davis, Gianandrea Noseda und Franz Welser-Möst zusammen. (Stand: 11/2024)
Nadav Zelner ist ein visionärer Choreograf, der für seine klare und dynamische Tanzsprache bekannt ist. Schon in jungen Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für Tanz und Musik und begann schon früh in seiner Karriere, seinen einzigartigen choreografischen Stil und seine Bewegungstechnik zu entwickeln. Sein innovativer Ansatz hat Publikum und Tänzer*innen weltweit in seinen Bann gezogen: Nederlands Dans Theater, Staatstheater Wiesbaden, Staatsoper Hannover, Batsheva Dance Company, Nationaltheater Mannheim, Introdans, Gauthier Dance Company, Salzburger Landestheater, St. Gallen Dance Company. In den letzten Jahren hat Nadav seine Leidenschaft und seine Fähigkeiten im Bereich des Films entwickelt und strebt danach, abendfüllende Tanzfilme zu produzieren.
Nachdem er sich zwei Jahrzehnte lang dem Ballett gewidmet hat, wechselte er 2012 zum Filmemachen. Seine Arbeit dreht sich um Regie, Film und Schnitt, hauptsächlich in Theatern, Museen und in Zusammenarbeit mit Modedesignern, Sponsoren und niederländischen Produktions- und Werbefirmen. Seine Leidenschaft gilt dem Geschichtenerzählen und der visuellen Kunst, wobei er Inhalte schaffen möchte, die Menschen aus allen Bereichen ansprechen. Darüber hinaus hat Mathieu Gremillet auch als Bewegungsregisseur für renommierte Regisseure und Fotografen gearbeitet.
Geboren in Braine-l’Alleud, Belgien. Seine Leidenschaft für den Film und das Filmemachen wurde schon in frühen Jahren geweckt: bereits als Kind hat er seine Umgebung filmisch festgehalten. Bis heute fasziniert ihn Film als ein Medium, das das Publikum einbezieht und es in den Moment einlädt. Ganz gleich, ob es sich um künstlerische oder werbliche Inhalte handelt, für Thomas Van Damme hat der Film stets zum Ziel, die Zuschauenden in eine andere Welt eintauchen zu lassen.
Der für den Grammy nominierte und mit einem ECHO KLASSIK ausgezeichnete Dirigent George Petrou wurde in Griechenland geboren. Sein Studium absolvierte er am Konservatorium in Athen, am Royal College und an der Royal Academy of Music in London. Petrous besonderes Interesse gilt der Musik des 18. und 19. Jahrhunderts. Er gilt als einer der international führenden Spezialisten der heutigen Barock- und Rossini-Interpretationen. Sein Repertoire ist jedoch sehr breit gefächert und umfasst ebenso Werke der Romantik sowie des 20. Jahrhunderts. George Petrou ist Künstlerischer Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen sowie Dirigent des renommierten Athener Orchesters Armonia Atenea , mit dem er auf historischen und modernen Instrumenten zahlreiche Tourneen unternommen und Aufnahmen realisiert hat. Er gastiert regelmäßig an bedeutenden Opern- und Konzerthäusern wie der Arena di Verona, der Mailänder Scala, der Komischen Oper Berlin, der Oper Frankfurt, der Elbphilharmonie, dem Théâtre du Capitole in Toulouse, dem Théâtre des Champs Elysées, der Opéra Royale de Versailles, dem Schlosstheater Drottningholm, dem Theater an der Wien, dem Opernhaus Zürich u. v. a. Darüber hinaus ist Petrou immer wieder bei renommierten Festivals wie den Salzburger Pfingstfestspielen, den BBC Proms, den Händel-Festspielen in Halle und Karlsruhe, dem Bayreuth Baroque Opera Festival und dem Rossini Opera Festival in Pesaro zu erleben. Von ihm geleitete Studioaufnahmen entstanden u. a. für die Deutsche Grammophon, DECCA und MDG und wurden von der internationalen Presse hoch gelobt. Neben seiner Arbeit als Dirigent hat er auch eine Leidenschaft für die Regie entwickelt und bereits mehrere Opern- und Musiktheaterproduktionen erfolgreich inszeniert. George Petrou ist Mitglied der Royal Academy of Music, London (ARAM) und wurde von der französischen Regierung zum „Chevalier de l’ordre des Arts et des Lettres“ ernannt. An der Oper Dortmund übernimmt er 2024/25 die musikalische Leitung für die Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni. (Stand: 10/2024)
Kristina Senne-Wawrzonkowska studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Danzig mit Schwerpunkt auf Linguistik und Pädagogik. Bereits während des Studiums arbeitete sie u. a. für Günther Grass an Projekten der Stadtentwicklung, aber auch für die Opera Bałtycka Danzig, das Shakespeare-Theater Danzig sowie für sprachbildende Projekte wie Grundwig oder MitOst . Dabei setzte sie ihren Fokus vor allem auf die interkulturelle sprachliche Bildung für ein breites, junges Publikum. Diese Tätigkeiten setzte sie auch nach Abschluss ihres Studiums fort, konzentrierte sich hauptberuflich aber vor allem auf die Lehrtätigkeit an der Musikschule der Stadt Danzig . Einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten bildete die sprachliche Vorbereitung der Absolvent*innen auf eine Zukunft an deutschsprachigen Musikhochschulen und Konservatorien. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2015 leitete sie die Einrichtung für unbegleitete Minderjährige der Johanniter-Unfall-Hilfe Dortmund . In dieser Position hat sie sich nicht nur um die rechtlichen Angelegenheiten der Kinder und Jugendlichen gekümmert, sondern hat ebenfalls für eine Vernetzung der Institution mit Kulturträgern wie beispielsweise der Musikschule Dortmund gesorgt. Seit 2017 engagiert sie sich beruflich in der sprachlichen Weiterbildung von Geflüchteten und Migrant*innen, die in Deutschland studieren oder eine Ausbildung machen wollen. Außerdem leitet sie die Projektreihe ProjekTina , in der sie interkulturelle Inklusionsangebote vermittelt, die den Teilnehmenden das Interesse an Kultur, Nachhaltigkeit und vor allem Selbstbewusstsein durch Eigeninitiative und Tatendrang wecken sollen. Im Mittelpunkt ihres Wirkens steht immer die Weitergabe von kulturellen und pädagogischen Inhalten, die den Teilnehmer*innen einen Wegweiser zur eigenen Individualität eröffnen.