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Markus Schirmer

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Markus Schirmer

Geballte Energie, höchste Ausdruckskraft sowie eine faszinierende Symbiose aus Emotion und Intellekt kennzeichnen das Spiel von Österreichs Ausnahmepianisten Markus Schirmer. Gleichgültig, ob in Asien, nahezu allen Ländern Europas, Nord- oder Südamerika: Sein Publikum ist stets fasziniert von seinem Charisma und seiner Fähigkeit, auf dem Instrument lebendige Geschichten zu erzählen. Eine seiner Rezensionen bringt es auf den Punkt: „Ein Rattenfänger auf dem Klavier… Musik, die aus Herz, Hirn und Fingerspitzen kommt.“ Schon früh eroberte er die wichtigsten Konzertserien und Festivals im Sturm: Wiener Musikverein, Suntory Hall/Tokio, Wigmore Hall/London, Gewandhaus/Leipzig, Philharmonie/Berlin, Bozar/Brüssel, Lucerne Festival, Rheingau Musik Festival, die internationalen Klavierfestivals „La Roque d'Anthéron“ oder Ruhr, Kissinger Sommer, Schubertiade, Styriarte, Bregenzer Festspiele, Stars of White Nights Festival St.Petersburg u. v. m. . Er arbeitet mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten: Wiener Philharmoniker, Royal Philharmonic Orchestra London, Tokyo Symphony Orchestra, Mariinsky Orchestra St. Petersburg, Chamber Orchestra of Europe, English Chamber Orchestra unter Valery Gergiev, Sir Neville Marriner, Vladimir Fedoseyev, Lord Yehudi Menuhin, Jukka Pekka Saraste, Sir Charles Mackerras, Michael Gielen, John Axelrod, Fabio Luisi oder Philippe Jordan. In diesem Musiker schlägt allerdings nicht nur ein Herz. Auch jenseits der „etablierten Klassik“ weiß er für Aufsehen erregende Ereignisse zu sorgen: Egal ob mit „Scurdia“, einem Improvisationsprojekt, welches außergewöhnliche Musiker aus allen Teilen der Welt auf einer Bühne vereint oder mit eigenwilligen, von Publikum und Presse einhellig gefeierten Programmen mit Schauspielern wie Wolfram Berger, der US-Sängerin Helen Schneider oder Austropoplegende Schiffkowitz – Markus Schirmer besticht durch seine ungewöhnliche künstlerische Vielseitigkeit. Seine CD-Einspielungen mit Werken von Schubert, Haydn, Beethoven, Ravel und Mussorgsky oder „The Mozart Sessions“ gemeinsam mit A FAR CRY, einem der spannendsten jungen Kammerorchester der USA, sind international preisgekrönt worden, u.a. mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“. Weitere angesehene Auszeichnungen für einen österreichischen Künstler wurde ihm ebenfalls zuteil: Der "Karl-Böhm Interpretationspreis" sowie das „Ehrenzeichen für Wissenschaft, Forschung und Kunst“. Auftritte bei zahlreichen Festivals und Konzertserien in den USA, Deutschland, Italien, der Schweiz, Südafrika, Russland und Österreich stehen in der nächsten Saison auf seinem Programm. Die Student*innen seiner Solist*innenklasse für Klavier an der Kunstuniversität Graz erringen regelmäßig Preise bei renommierten internationalen Klavierwettbewerben. Auch gibt er weltweit Meisterkurse und wirkt als gefragter Juror. Markus Schirmer ist außerdem künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfestes ARSONORE, welches jährlich im September die Weltelite der Kammermusik auf die Bühne des Planetensaales im Grazer Schloß Eggenberg (UNESCO Weltkulturerbe) bittet. Foto: (c) Christian Jungwirth

Ulrich Kern

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Ulrich Kern

„Magisch! Zauberhaft“ schreibt La Provence über Ulrich Kerns Interpretation von Beethovens Neunter Sinfonie. Ulrich Kern überzeugt durch seine stilsicheren Interpretationen auf Opern- und Konzertbühnen und widmet sich außerdem mit großer Leidenschaft der Musik des 20./21. Jahrhunderts. In Stuttgart geboren, studierte der mittlerweile international gefragte Dirigent an den Musikhochschulen in Stuttgart und Weimar. Weitere entscheidende Impulse bekam er von Bernhard Haitink, Jorma Panula sowie in den USA von David Zinman. Durch die Förderung im Dirigentenforum des Deutschen Musikrats dirigierte er u. a. am Staatstheater Mainz und an der Kieler Oper. Ulrich Kern hat inzwischen über 50 Bühnenwerke dirigiert. Sein Repertoire reicht von Mozarts späten Opern, Wagners Tannhäuser , Strawinskys Le sacre du printemps bis hin zu Henzes letzter Oper Gisela! , deren Einstudierung er 2012 an der Semperoper Dresden übernahm. Als Gastdirigent ist Ulrich Kern bei renommierten Klangkörpern zu erleben, u.a. bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem MDR Sinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Staatsorchester der Rheinischen Philharmonie Koblenz, der Nordwestdeutschen Philharmonie, Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt, Ensemble Resonanz Hamburg und den Stuttgarter Philharmonikern. In den USA debütierte er 2009 beim Spokane Symphony Orchestra, in Frankreich gastierte er 2011 mit dem Stuttgarter Kammerorchester. Ulrich Kern war an den Theatern in Bremen, Bielefeld, Osnabrück und am Staatstheater Salvador/ Brasilien zu erleben. Bei international renommierten Festivals ist der Dirigent gern gesehener Gast. So dirigierte er beim Aspen Music Festival Colorado, dem Nargen Festival Tallinn, der Ruhrtriennale, dem Impuls-Festival Sachsen-Anhalt, den „Internationalen Tagen für Neue Musik Darmstadt“, in den renommierten Konzertsälen Südamerikas wie dem Teatro Solis in Montevideo und dem neuen Konzertsaal CCK in Buenos Aires. In der Saison 2020/21 dirigiert Ulrich Kern das 3. Sinfoniekonzert bei der Deutschen Radiophilharmonie mit Werken von Bialas, Mozart und Haydn. Mit Beethovens 7. Sinfonie kehrt der Dirigent für zwei Gastkonzerte ans Pult des MDR-Sinfonieorchesters zurück. Weitere Konzerte folgen mit den Bochumer Symphonikern, dem Brandenburgischen Staatsorchester im Nikolaisaal Potsdam und der Camerata Rheingau. Am Theater Görlitz dirigiert Ulrich Kern u. a. Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Kurt Weill, W.A. Mozarts Don Giovanni und Franz Lehàrs Das Land des Lächelns . Für das Wintersemester hat Ulrich Kern einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Herausragend sind die Solisten, mit denen Ulrich Kern zusammenarbeitet, wie zuletzt Harriet Krijgh und Daniel Müller-Schott bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, mit dem Pianisten Martin Stadtfeld und mit der Harfenistin Anneleen Lenaerts in Gent. Die Zusammenarbeit mit Komponisten unserer Zeit ist Ulrich Kern ein besonderes Anliegen. So eröffnete er 2017 mit dem "Ensemble Resonanz Hamburg" das "Flandern Festival Gent" mit einer Uraufführung von Kalevi Aho. In der Hamburger Laeiszhalle brachte der Dirigent Werke von Rebecca Saunders und Sven-Ingo Koch zur Uraufführung. Mit dem MDR-Sinfonieorchester brachte Ulrich Kern als musikalischen Höhepunkt des Bauhaus-Festjahr 2019 eigens dafür komponierte Werke in Leipzig zur Uraufführung. Ein Konzertmitschnitt der Symphonischen Dichtung Die Regentrude von Klaus Wüsthoff erschien auf CD mit Martina Gedeck als Sprecherin. Auch für 2020/21 war wieder eine CD-Aufnahme geplant. Diesmal beim Saarländischen Rundfunk mit Hornkonzerten von Krysztof Penderecki, Jiri Pauer und Oliver Knussen mit der Deutschen Radiophilharmonie und mit dem gerade mit dem OPUS KLASSIK ausgezeichneten Hornisten Tillmann Höfs. Aufgrund der coronabedingten Hygienebestimmung muss diese Einspielung verschoben werden. Rundfunkaufnahmen beim Saarländischen Rundfunk, mehrere Konzertübertragungen im Südwestdeutschen und beim Mitteldeutschen Rundfunk, zuletzt im Oktober 2017 sowie 2018 beim Norddeutschen Rundfunk runden seine umfangreiche künstlerische Tätigkeit ab. Ulrich Kern wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet: So erhielt er für die CD „French Trombone Concertos“ mit dem Posaunisten Fabrice Millischer und der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken den Deutschen Musikpreis „Echo Klassik 2014“ in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres 20./21. Jh.“ 2006 gewann Ulrich Kern den „Dirigentenwettbewerb der Deutschen Musikhochschulen“, der von der „Herbert-von-Karajan-Stiftung Berlin“ gefördert wurde und erhielt bei diesem Wettbewerb außerdem den Sonderpreis für die beste Interpretation im Fach Oper. Ulrich Kern ist derzeit Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Görlitz, das ihn mehrfach für seine außergewöhnlichen künstlerischen Erfolge mit dem Sonderpreis des Theatervereins und dem Publikumspreis ehrte. Foto: (c) Marco Borggreve

Thomas Sanderling

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Thomas Sanderling

Thomas Sanderling kann auf eine mehr als 50 Jahre währende Karriere als gefeierter Dirigent zurückblicken, die ihn auf alle großen Podien der Welt führte. Für seine künstlerischen Leistungen, Konzert- und Operndirigate sowie zahlreichen Einspielungen ist er mehrfach ausgezeichnet wurden. Unter seiner Leitung kamen etliche Instrumental- und Bühnenwerke von Komponisten und Komponistinnen wie Schostakowitsch, Weinberg oder Gubaidulina zur Uraufführung. Seit dem Jahr 2017 ist er Chefdirigent des Novosibirsk Philharmonic Orchestra. Thomas Sanderling wurde 1942 als Sohn des im Exil lebenden Dirigenten Kurt Sanderling im russischen Nowosibirsk geboren. Nach ersten Studien in Leningrad setzte er seine Ausbildung in Berlin an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ fort und debütierte bereits 1962 als Dirigent. Im Alter von 24 Jahren wurde er Musikalischer Leiter des Opernhauses Halle. Bereits zu dieser Zeit gastierte er häufig bei führenden Orchestern und Opernhäusern wie der Dresdner Staatskapelle, dem Leipziger Gewandhaus und der Komischen Oper in Berlin. 1978 mache ihn sein Debüt an der Wiener Staatsoper weltweit bekannt und läutete seine internationale Karriere ein, die ihn an so bedeutende Opernhäuser wie das Teatro La Fenice, das Bolschoi-Theater, das Mariinski-Theater, die Königliche Oper Kopenhagen sowie an die Staatsopern in Berlin, Hamburg und München führte. Im Jahr 2013 kürte die Zeitschrift Opernwelt die von ihm geleitete Produktion von Mieczysław Weinbergs Der Idiot (nach Dostojewski) zur „Uraufführung des Jahres“. In zahlreichen Gastspielen leitete Thomas Sanderling renommierte Orchester in Wien und London (Philharmonia Orchestra, London Symphony, Royal Philharmonic), das Liverpool Royal Philharmonic Orchestra, die Tschechische Philharmonie, die bedeutendsten russischen Orchester, das Konzerthausorchester Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester in Deutschland, England, Italien, den Niederlanden und Polen sowie die Orchester in Dallas, Pittsburgh, Baltimore, Detroit, Vancouver und Montreal. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der St. Petersburger Philharmonie, mit der er regelmäßig konzertiert. Das Osaka Symphony Orchestra verlieh ihm den Titel „Ehrenmusikdirektor auf Lebenszeit“. Über die Zusammenarbeit mit Künstlern wie David Oistrach, Emil Gilels, Gidon Kremer, Herbert von Karajan, José van Dam, Leonard Bernstein, Gerald Finley, Gundula Janowitz, Robert Holl, Rudolf Buchbinder, Natalia Gutman, Sergei Leiferkus, Anna Malikova, Paul Tortelier oder Walter Berry hinaus, verband ihn eine besondere Bekanntschaft mit Dmitri Schostakowitsch, dessen 13. und 14. Symphonie er in Deutschland zur Erstaufführung brachte. Viele weitere Kompositionen Schostakowitschs gelangten unter der Leitung von Thomas Sanderling zur Uraufführung oder wurden erstmals auf CD eingespielt. Er ist außerdem für sein Engagement um die Musik von Mieczysław Weinberg bekannt. So war er im Jahr 2015 Mitbegründer der Internationalen Mieczysław-Weinberg-Gesellschaft und hat Werke wie das Requiem, die 7. Symphonie für Streichorchester und Cembalo, die 21. Symphonie oder die Oper Der Idiot erstmals in Deutschland oder weltweit aufgeführt. Thomas Sanderling hat zahlreiche Werke auf CD eingespielt und dafür höchste internationale Auszeichnungen erhalten. Für seine Aufnahme von Mahlers 6. Sinfonie mit den St. Petersburger Philharmonikern sowie aller Sinfonien von Albéric Magnard gewann er 1998 den Cannes Classical Award. Die Einspielung von Paul Kletzkis Klavierkonzert mit Joseph Banowetz und dem Russian Philharmonic Orchestra brachte ihm 2010 eine Grammy-Nominierung ein. Weltweite Anerkennung und hervorragende Kritiken (u. a. Editor’s Choice vom renommierten Gramophone magazine) fanden auch seine beiden Aufnahmen von unveröffentlichten Werken Schostakowitschs mit dem Russian Philharmonic Orchestra und Sergei Leiferkus für die Deutsche Grammophon im Jahr 2006, die ihn einmal mehr als exzellenten Interpreten des russischen Komponisten ausweisen. Zuletzt wurde er gemeinsam mit Linus Roth und dem London Symphony Orchestra für ihre Aufnahme von Violinkonzerten Tschaikowskys und Schostakowitschs mit dem ECHO Klassik 2017 gewürdigt. Foto: (c) privat

Daniel Müller-Schott

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Daniel Müller-Schott

„… the magnetic young German cellist Daniel Müller-Schott administered a dose of adrenaline … „ (New York Times) Daniel Müller-Schott zählt zu den weltweit gefragtesten Cellisten und ist auf allen großen internationalen Konzertbühnen zu hören. Seit vielen Jahren begeistert er sein Publikum als Botschafter der klassischen Musik im 21. Jahrhundert. Die New York Times würdigt seine „intensive Expressivität“ und beschreibt ihn als „einen furchtlosen Spieler mit überragender Technik“. Daniel Müller-Schott gastiert bei international bedeutenden Orchestern; u.a. in den USA mit den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia, San Francisco und Los Angeles; in Europa bei den Berliner Philharmonikern, beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Bayerischen Staatsorchester, bei den Münchner Philharmonikern, den Rundfunkorchestern von Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig, Hamburg, Kopenhagen und Paris, Tonhalle-Orchester Zürich, beim London Symphony und Philharmonic Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Nederlands Philharmonisch Orkest, Spanish National Orchestra, sowie in Australien mit dem Sydney und Melbourne Symphony Orchestra, in Asien mit Tokios NHK Symphony Orchestra, Taiwans National Symphony Orchestra (NSO) und Seoul Philharmonic Orchestra. Am Pult stehen herausragende Dirigenten wie Marc Albrecht, Vladimir Ashkenazy, Cristian Măcelaru, Thomas Dausgaard, Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Alan Gilbert, Gustavo Gimeno, Manfred Honeck, Neeme Järvi, Karina Canellakis, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Andrés Orozco-Estrada, Kirill Petrenko, Michael Sanderling und Krzysztof Urbański. Eine langjährige Zusammenarbeit verband ihn mit Yakov Kreizberg, Kurt Masur, Lorin Maazel und Sir André Previn. Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte hat Daniel Müller-Schott eine große Leidenschaft für die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires, etwa durch eigene Bearbeitungen sowie die Zusammenarbeit mit den Komponisten unserer Zeit. Sir André Previn und Peter Ruzicka haben dem Cellisten Cellokonzerte gewidmet, die unter der Leitung der Komponisten mit dem Gewandhausorchester Leipzig und der Kammerphilharmonie Bremen uraufgeführt wurden. Gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis spielte Daniel Müller-Schott im Frühjahr 2019 in der New Yorker Carnegie Hall die Uraufführung von Sebastian Curriers Ghost Trio . Sowohl der in den USA geborene Sebastian Currier als auch Olli Mustonen haben für Daniel Müller-Schott eine Cellosonate komponiert. In der Saison 2020/21 stehen folgende Höhepunkte in Daniel Müller-Schotts Konzertkalender: die Europa-Tournee mit Anne-Sophie Mutter, Daniil Trifonov und dem Gewandhausorchester Leipzig/ Andris Nelsons; das Jubiläumskonzert des NDR Elbphilharmonie Orchester / Alan Gilbert zusammen mit Julia Fischer - mit exakt dem gleichen Programm wie vor 75 Jahren - und seine Debüts bei dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Andrew Manze und bei dem Orchestre de la Suisse Romande/Vasily Petrenko. Erstmalig führt der Cellist Dutilleuxs Concerto Tout un monde Iointain... mit Lahti Symphony / Dima Slobodeniouk auf. Weitere Konzerte sind geplant mit Pomeriggi Musicali / James Feddeck, mit dem Danish National Radio Orchestra / Fabio Luisi und mit dem Asturias Orchestra / Dalia Stasevska. Zwei Tourneen in Asien stehen im Kalender: Solo Rezitale und Duos mit Julia Fischer im Dezember sowie im Frühjahr 2021 mit Gyeonggi Philharmonic Orchestra/ Massimo Zanetti und eine Tournee mit dem Royal Philharmonic Orchestra/ Vasily Petrenko in Korea und China. Coronabedingt werden die Festkonzerte zum Beethovenjahr in der Saison 2020/21 fortgesetzt mit einer ausgedehnten Kammermusiktournee in Europa mit „Anne-Sophie Mutter and Friends“. Neben Werken von Beethoven wird das neue Streichquartett von Jörg Widmann, das noch im Februar 2020 in Tokio uraufgeführt werden konnte, auf den großen europäischen Bühnen seine Erstaufaufführung erleben. Bei den Festivals Settimane Musicali Ascona, Schubertiade, Internationales Musikfest Kreuth, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein Musikfestival wird der Cellist als Solist und in verschiedenen Kammermusikformationen zu hören sein. Internationale Musikfestivals laden Daniel Müller-Schott regelmäßig zu Konzerten ein. Bei seinen Kammermusikkonzerten arbeitet Daniel Müller-Schott u. a. zusammen mit Nicholas Angelich, Kit Armstrong, Renaud Capuçon, Xavier de Maistre, Julia Fischer, Daniel Hope, Igor Levit, Sabine Meyer, Nils Mönkemeyer, Anne-Sophie Mutter, Francesco Piemontesi, Lauma und Baiba Skride, Emmanuel Tjeknavorian, Simon Trpčeski und mit dem Ebene Quartett. Für das Projekt „Rhapsody in School“ engagiert sich Daniel Müller-Schott seit vielen Jahren. Regelmäßig lehrt er in Meisterkursen und engagiert sich für junge Musiker in Europa, den USA, Asien und Australien. Daniel Müller-Schott hat eine umfangreiche mit internationalen Auszeichnungen bedachte Diskographie vorgelegt. Seine CD-Einspielung DUO SESSIONS mit Julia Fischer wurde mit dem International Classical Music Award (ICMA) 2017 ausgezeichnet. Zum Beethoven Jahr 2020 hat Daniel Müller-Schott als Teil einer umfangreichen Beethoven-Jubiläums-Box Kammermusik der letzten musikalischen Gedanken Beethovens bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht. Gerade ist seine aktuelle Brahms CD beim Label ORFEO zusammen mit seinem langjährigen Kammermusikpartner und musikalischen Freund Francesco Piemontesi erschienen. Bei nationalen und internationalen Rundfunkanstalten sowie auf TV-Sendern ARD, ZDF, ARTE, „DAS! auf dem Roten Sofa“ und 3Sat ist Daniel Müller-Schott regelmäßig als Solist in Konzertmitschnitten und als Interviewgast eingeladen. Im Sommer 2020 war der Cellist in zwei Episoden bei HOPE@HOME - ON TOUR! zu erleben: auf der Elmauer Alm, die zum Outdoor-Konzertsaal wurde und in Schloss Elmau mit Thomas Hampson, Julia Okruashvili und Daniel Hope. Daniel Müller-Schott, studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis. Er wurde persönlich von Anne-Sophie Mutter gefördert und erhielt u.a. den Aida Stucki Preis sowie ein Jahr privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch. Bereits im Alter von fünfzehn Jahren gewann Daniel Müller-Schott den Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker 1992 in Moskau. Daniel Müller-Schott spielt das 'Ex Shapiro' Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727. www.thecellist.com Foto: (c) Uwe Arens

Malte Arkona

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Malte Arkona

Biografie folgt. Foto: (c) Edel Germany GmbH

Prof. Dr. Günther Heeg

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Prof. Dr. Günther Heeg

Prof. Dr. Günther Heeg ist Direktor des Centre of Competence for Theatre (CCT) und Prof. em. für Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig. Seine aktuellen Forschungen gelten der Idee eines transkulturellen Theaters, dem Entwurf von Theater als kultureller Praxis „von allen für alle“, Bertolt Brecht und der Geschichte und Gegenwart des Musiktheaters. Jüngste Veröffentlichungen: Das Transkulturelle Theater / Transcultural Theatre (2017/22), Fremde spielen. Materialien zur Geschichte von Amateurtheater (Co-Autor 2020), Fremde Leidenschaften Oper (2021).

Dr. Chris Walton

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Dr. Chris Walton

Dr. Chris Walton studierte in Cambridge, promovierte in Oxford und war Postdoc an der Universität München. Nach zehn Jahren als Leiter der Musikabteilung der Zentralbibliothek Zürich war er mehrere Jahre Professor und Leiter des Konservatoriums an der Universität Pretoria in Südafrika. Er ist heute Honorarprofessor am Africa Open Institut der Universität Stellenbosch und Privatdozent an der Universität Bern. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, u. a. über Richard Wagner und Othmar Schoeck.

Dr. Louis Delpech

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Dr. Louis Delpech

Dr. Louis Delpech ist Privatdozent am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich. Er hat Musikwissenschaft und Philosophie in Paris studiert und ein Musikstudium abgeschlossen. Er wurde 2015 in Poitiers promoviert und hat sich 2021 in Zürich habilitiert. Er hat u. a. über europäische Musikermigration in der Frühen Neuzeit sowie über Musik und Gedächtnis um 1900 publiziert. Seine Forschung wurde mit dem Prix du Livre France Musique (2021) sowie mit dem Conrad Ferdinand Meyer Preis (2022) ausgezeichnet.

Prof. Dr. Klaus Pietschmann

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Prof. Dr. Klaus Pietschmann

Prof. Dr. Klaus Pietschmann studierte Musikwissenschaft sowie Mittlere und Neuere Geschichte in Köln, Florenz und Münster. Nach seiner Habilitation zur Oper in Wien um 1800 in Zürich und einer Assistenzprofessur in Bern wurde er 2009 auf die Professur für Musikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift MusikTheorie sowie der Reihe MARS ( Musica e Aristocrazia nella Roma del Sei- e Settecento ), Vorsitzender des Herausgebergremiums der Gluck-Gesamtausgabe und Präsident des Répertoire International des Sources Musicales. Gemeinsam mit Matthias Müller leitet er die Forschungsplattform Frühe Neuzeit an der JGU Mainz. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt u. a. die Oper des 18. und 19. Jahrhunderts.

Alex Ross

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Alex Ross

Alex Ross ist seit 1996 der Musikkritiker des New Yorker. Er ist der Autor von The Rest Is Noise: Das 20. Jahrhundert hören (2007), Listen to This (2010) und Die Welt nach Wagner: Ein deutscher Künstler und sein Einfluss auf die Moderne (2020). Er wurde mit einem MacArthur Fellowship, einem Guggenheim Fellowship, einem Fellowship bei der American Academy in Berlin und dem Belmont-Preis ausgezeichnet. Alex Ross ist Mitglied des Beirats des Thomas Mann House, Los Angeles.