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Alvaro Schoeck

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Alvaro Schoeck

Vor und während seines Regiestudiums an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin war Alvaro Schoeck als Regieassistent an diversen Theatern wie der Staatsoper Stuttgart, dem Staatstheater Mainz und dem Luzerner Theater tätig. Seither arbeitet er als freier Regisseur sowohl für Sprech- als auch Musiktheater in Deutschland und der Schweiz, so u. a. am Pfalztheater Kaiserslautern, am Theater Biel Solothurn, bei den Bayreuther Festspielen ( Der fliegende Holländer für Kinder 2009) sowie am Theater Naumburg. Daneben engagiert er sich beim Opernvermittlungsprojekt Catching Fire – Haendel on the Road in Serbien und beim Othmar Schoeck Festival in seinem Elternhaus in Brunnen. Zu seinen Inszenierungen zählen u. a. Das Land des Lächelns am Theater Biel Solothurn (2012), Il barbiere di Siviglia am Pfalztheater Kaiserslautern (2015) sowie Frau Luna am Theater Ansbach (2018). An der Oper Dortmund zeichnete Alvaro Schoeck in der Spielzeit 2019/20 für die Inszenierung von Neverland sowie 2020/21 für das Konzept und die Gesamtleitung des experimentellen Musikfilms Sounds of Dortmund verantwortlich. In der Spielzeit 2021/22 realisiert der Regisseur die Nordstadtoper .

Satomi Nishi

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Satomi Nishi

Satomi Nishi wurde in Osaka (Japan) geboren und erhielt schon früh Klavier- und Violinunterricht. Sie absolvierte ein Masterstudium an der Hochschule der Künste Kyoto. Als Austauschstudentin bildete sie sich an der Hochschule für Künste Bremen weiter. In Japan gestaltete sie 2003 einen Klavierabend und trat als Solistin beim 2. Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns mit den Osaka Philharmonikern auf. Als Repetitorin war sie an verschiedenen Opernhäusern in Japan tätig, u. a. dem Nationaltheater Tokio und der Biwako Hall. 2010/11 erhielt Satomi Nishi ein Engagement als Solorepetitorin am Theater Regensburg und war ab 2014/15 Studienleiterin. Sie trat als Solistin beim 3. Klavierkonzert und Chorfantasie von Ludwig van Beethoven sowie beim Klavierkonzert von Michael Nyman mit dem Philharmonischen Orchester Regensburg auf und dirigierte u. a. Die Zauberflöte , Madama Butterfly , Hänsel und Gretel , Orpheus in der Unterwelt und Evita . Bei Seymour Barabs Kinderoper Rotkäppchen , Grigori Frids Mono-Oper Das Tagebuch der Anne Frank und der Tanzoper Les Enfants Terribles hatte sie die Musikalische Leitung inne. Satomi Nishi ist offizielle Klavierbegleiterin beim Gesangswettbewerb Die Meistersinger von Nürnberg. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung an der Oper Dortmund und hatte hier seitdem die Musikalische Leitung von Romeo & Zeliha sowie der Jugendoper-Uraufführung Neverland inne. 2020/21 dirigierte sie die Oper für Jugendliche Persona . Foto: (c) privat

Timothy Edlin

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Timothy Edlin

Der englische Bass-Bariton Timothy Edlin begann seine musikalische Ausbildung als Chorknabe in der Kathedrale von Canterbury und absolvierte ein Gesangsstudium an der Universität Manchester sowie am Royal College of Music. Seitdem singt er als Solist an zahlreichen bedeutenden Veranstaltungsorten wie der Wigmore Hall, der Kingʼs College Chapel und der Royal Festival Hall, wo er mit Mitgliedern des London Philharmonic Orchestra auftrat. Darüber hinaus war er auf BBC Radio 3 live zu hören. Sein Repertoire umfasst Arthur/Offizier in Peter Maxwell Davies The Lighthouse , Teobaldo in Georg Friedrich Händels Faramondo , Bottom/Snug in Ein Sommernachtstraum , Figaro in Le nozze di Figaro , König von Schottland in Ariodante , Pfarrer/Dachs in Das schlaue Füchslein und Colline in La Bohème . Zwei Spielzeiten lang war er Mitglied der British Youth Opera, wo er als Teufel in Judith Weirs The Vanishing Bridegroom und Caliban in Jeremy Samsʼ Pasticcio The Enchanted Island auf der Bühne stand. Timothy Edlin ist ebenso aktiver Oratorien- und Konzertsänger. Unter dem Dirigat von Martyn Brabbins sang er Modest Mussorgskis Lieder und Tänze des Todes mit dem Sinfonieorchester des Royal College of Music. Mit Dmitri Schostakowitschs Sechs Romanzen nach Versen englischer Dichter trat er als Solist mit dem Sinfonieorchester der Universität von Manchester auf. Während seiner Ausbildung erhielt er Unterstützung von zahlreichen Stiftungen sowie der Sussex Opera and Ballet Society. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Timothy Edlin Mitglied im Opernstudio NRW und sang an der Oper Dortmund Borella in La muette de Portici . Foto: (c) Gerardo Garciacano

Etienne Walch

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Etienne Walch

Etienne Walch, 1993 geboren und im thüringischen Kaltennordheim aufgewachsen, studierte Operngesang bei Prof. Christina Wartenberg an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, wo er im Herbst 2019 ein Meisterklassenstudium bei Prof. Ilse-Christine Otto begann. Sein Operndebüt gab er 2014 als Artaxerxes in dem wiederentdeckten Stück The Honour of Arbaces von Lady Mary Stuart. Darüber hinaus übernahm er Partien in zeitgenössischen wie barocken Opern, darunter als Pferdeknecht und Die Dombrowska in Ein Landarzt und Das Ende einer Welt von Hans Werner Henze oder als Tolomeo in Giulio Cesare in Egitto im Rahmen einer Hochschulproduktion. In Kooperation mit den Händel-Festspielen Halle war er in dieser Inszenierung darüber hinaus auch am Anhaltischen Theater Dessau und 2019 am Theater Nordhausen zu sehen. Impulse für seine Arbeit erhielt er u. a. durch Regisseure wie Steffen Piontek, Martin Schüler und Prof. Matthias Oldag, sängerische Anregungen bekam er auf Meisterkursen u. a. bei Simone Kermes. Er arbeitete mit Klangkörpern wie dem Leipziger Barockorchester, dem Rosenmüller Ensemble, der Anhaltischen Philharmonie Dessau und der Thüringen Philharmonie Gotha zusammen unter Dirigenten wie Henning Ehlert, Alexis Kossenko, Prof. Matthias Foremny und GMD Markus L. Frank. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Etienne Walch Mitglied im Opernstudio NRW und stand als Mond ( Perô oder die Geheimnisse der Nacht ) auf der Bühne des Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Foto: (c) Gerardo Garciacano

Michael Volle

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Michael Volle

Michael Volle zählt zu den weltweit gefragtesten Sängern überhaupt. Der Bariton ist ein Fixstern aller bedeutender Opernhäuser und Festspiele weltweit. Die Spielzeit 2020/21 begann für Michael Volle mit seinem Rollendebüt als Boris in Mussorgskis Boris Godunow am Opernhaus Zürich. In der Partie des Jack Rance in Puccinis La Fanciulla del West ist er unter der Leitung von Sir Antonio Pappano an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin zu erleben. Mit Wagner beschließt Michael Volle die Saison auf der Opernbühne und kehrt erneut als Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg und in einer konzertanten Aufführung des Parsifal im Rahmen der Bayreuther Festspiele auf den Grünen Hügel zurück. Auf der Konzertbühne stand Michael Volle im Oktober mit Plácido Domingo für ein Gala-Konzert auf der Bühne des Bolschoi-Theater in Moskau und sang im November Haydns Die Schöpfung mit dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino unter dem Dirigat von Zubin Mehta in Florenz. Weitere Liederabende und Konzerte führten ihn zum Lausitz Festival, nach Taggenbrunn, ins Brucknerhaus Linz, nach Budapest und ins Richard-Wagner-Museum in Bayreuth für Liederabende mit Helmut Deutsch. Michael Volle ist einer der führenden Interpreten des deutschen Fachs, zu seinen Paraderollen zählen die Titelpartie in Wagners Der fliegende Holländer , Wotan/Wanderer im Ring des Nibelungen, Hans Sachs ( Die Meistersinger von Nürnberg ) und Amfortas ( Parsifal ) sowie die Strauss-Partien des Barak ( Die Frau ohne Schatten ), Jochanaan ( Salome ), Orest ( Elektra ) und Mandryka ( Arabella ). Aber auch im italienischen Fach ist der Bariton zuhause, so ist er regelmäßig in den Titelpartien von Verdis Nabucco und Falstaff zu hören, brilliert als Scarpia ( Tosca ), Graf Almaviva ( Le nozze di Figaro ) und Don Giovanni. Auf dem Konzertpodium ist Michael Volle in allen bedeutenden Sälen der Welt und mit den renommiertesten Orchestern zu hören. Er arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Christian Thielemann, Sir Antonio Pappano, Franz Welser-Möst, Valery Gergiev und Thomas Hengelbrock zusammen. Michael Volle widmet sich intensiv dem Liedgesang und gibt mit Helmut Deutsch am Klavier regelmäßig Liederabende. Michael Volle ist Träger des Deutschen Theaterpreises DER FAUST und „Sänger des Jahres“ des Magazins Opernwelt (2008 und 2014). Foto: (c) Gisela Schenker

 S.Castro

Ensemble

S.Castro

S.Castro wurde 1991 in Bergisch-Gladbach geboren, lebt heute im Ruhrgebiet und studiert Spanisch und Geschichte auf Lehramt. Den Zugang zur Rap-Musik fand er in seiner Jugend, in der sich nicht nur der Wunsch entwickelte, selbst als Rapper auf der Bühne zu stehen, sondern ebenfalls den Ursprung des Genres als Sprachrohr der Armen und sozial Benachteiligten hervorzuheben und damit ein kritisches Bewusstsein gegenüber dem Mainstream-Rap zu schaffen. 2011 setzte er sich gegen 32 teilnehmende Künstler*innen des Rap-Battle Turnier Black Revolution in Oberhausen durch. Seit mehreren Jahren leitet er Rap-Workshops mit dem Schwerpunkt Rassismus und engagiert sich aktiv in der Jungendbildung sowie sozialem Aktivismus. 2013 brachte er in Kooperation mit HipHop.de die Supernova EP heraus. Er trat bei mehreren Festivals als Künstler auf, so 2015 beim Festival der Jugend in Köln, 2018 bei dem Rebellischen Musikfestival in Truckenthal, 2018 und 2019 bei dem Einheit der Arbeiter und Freundschaft der Völker Festival in Essen sowie bei den Klimastreiks der Schüler*innenbewegung Fridays For Future. Im April 2020 wurde sein Song Pandemia veröffentlicht, in dem er die mangelnden Schutzmaßnahmen der aktuellen Coronakrise kritisierte. Am Ende des Jahres soll sein Debütalbum erscheinen. Darüber hinaus war er für einige namhafte Rapper*innen und Musiker*innen als Ghostwriter tätig. In der Spielzeit 2021/22 steht er in der Uraufführung und Auftragskomposition von Bernhard Langs Der Hetzer zum ersten Mal auf der Bühne der Oper Dortmund.

Sven Ehrentraut

Ensemble

Sven Ehrentraut

Schon als Schüler hat Sven Ehrentraut mit Video-Rekorder und Amiga experimentelle Animationsfilme erstellt – und hat sich das Spieleerfinden nie ganz abgewöhnt. Nach Praktika in der Werbe- und TV-Branche studierte er Kommunikationsdesign an der HBK Braunschweig und schloss dies mit Diplom ab. Anschließend wechselte er in die Video Games-Branche, wo er in einem internationalen Team in Den Haag arbeitete. Es folgten Stationen in Berlin in verschiedenen Kreativ-Positionen als Designer und in leitenden Rollen. Seit einigen Jahren ist er als freier Mitarbeiter und Freelancer in Berlin und Den Haag tätig. Anfangs wirkte Sven Ehrentraut an Massively Multiplayer Online Games mit, danach arbeitete er an Franchise-Neuentwicklung (Marke, Narrative, Story und Setting) u. a. mit New York Times Bestseller-Autoren zusammen. Später arbeitete er hauptsächlich an Mobile Games für iOS und verstärkt als UX Designer. Ein laufendes Projekt, Phoenix II , war mehrmals in den Apple-Highlights und auf Geräten in den Showrooms installiert. Sven Ehrentraut war auf vielen GDC (Game Developers Conferences) für Videospiel-Entwickler*innen) in San Francisco, Austin und Köln als Referent tätig. Er gibt sein Wissen zu Narrative Design in einem Workshop an der School 4 Games sowie in neuen Projekten auch abseits der Games Branche weiter.

Bruno de Sá

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Bruno de Sá

Bereits während seines Studiums in der brasilianischen Heimat war der männliche Sopran Bruno de Sá u. a. als Sopransolist in Bachs Johannes - und Matthäus-Passion am Teatro Amazonas in Manaus zu hören. 2015 debütierte er als Sesto in Mozarts La clemenza di Tito am Teatro São Pedro in São Paolo und war dort 2016/17 als Cherubino ( Le nozze di Figaro ) und Erste Dame ( Die Zauberflöte ) zu hören. Beim 20. Festival Amazonas de Ópera sang er den Hirten in Tannhäuser und war Solist in der Farinelli-Hommage Triunfo da Voz . 2016 gewann er den 1. Preis bei der 14. Maria Callas Competition in São Paulo. Im April 2017 war er Alberto in einer Wiederaufführung von Giuseppe Balduccis Il noce di Benevento . In der Spielzeit 2019/20 wechselte Bruno de Sá ins Opernstudio des Theater Basel, wo er die Rolle der Kleinen Meerjungfrau (UA Andersens Erzählungen ) und Barbarina ( Le nozze di Figaro ) sang. Ferner gastierte er als Isacio in Johann Adolf Hasses Irene mit Aapo Häkkainen und dem Helsinki Baroque Orchestra am Theater an der Wien. Im Sommer 2021 holte er sein Debüt beim Drottningholm-Festival als Nerone ( Agrippina ) nach. Bruno de Sá ist Exklusivkünstler bei Warner Classics. An der Oper Dortmund debütiert er in dem barocken Pasticcio Sehnsucht . Foto: (c) STIG

Thierry Tidrow

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Thierry Tidrow

Thierry Tidrow ist ein mehrfach preisgekrönter kanadischer Komponist, der sich sowohl der Instrumental- als auch der Vokalmusik widmet und eine besondere Vorliebe für die Oper hat. „Sein Klangspektrum umfasst viele musikalische Welten, in denen die Erforschung von Geräuschen, expressionistischem Lyrismus, Pastiche und Parodie ein diskursives und detailreiches Ganzes bilden.“ (Jury der ECM+ Generations , 2018). Seine kühne Synthese diverser Stile, zusammen mit einem durchdachten Umgang mit Text und Klang, deckt verborgene Bedeutungen auf und schafft gleichzeitig Neues; sein Gefühl für Dramaturgie führt zu überraschenden erzählerischen Ausdrucksformen. Geboren in Ottawa, begann Thierry Tidrow seine musikalische Ausbildung mit Chormusik, später studierte er Komposition und Barockgesang an der McGill University in Montréal. Als Stipendiat der Fondation Ricard und der Canada Arts Council absolvierte er 2011 mit Erfolg seinen Masterstudiengang am Conservatorium van Amsterdam bei Richard Ayres und schloss 2013 sein Weiterbildungsstudium „Advanced Studies“ an der Hochschule für Musik Freiburg bei Brice Pauset ab. Es folgten zahlreiche Aufführungen seiner Werke in Europa und Nordamerika, u. a. mit dem Ensemble Garage, hand werk, dem Asko-Schönberg Ensemble, dem Ensemble Talea, Continuum (Toronto), der Quatuor Bozzini, Sarah Maria Sun, Johannes Fischer, Erik Bosgraaf, Brian Archinal und Heather Roche. Seine Werke wurden auf zahlreichen Festivals aufgeführt, u. a. dem Ultraschall Festival, Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, dem Heidelberger Frühling, dem Festival Radio-France de Montpellier, dem Huddersfield Contemporary Music Festival und der Music Biennale Zagreb. Sein theatralisches Werk umfasst etliche Opern, darunter die tragisch-komische Oper My Corporate Identity (2017, Text: Uta Bierbaum), entstanden im Auftrag der Deutschen Oper Berlin als Preis des Kompositionswettbewerbs Neue Szenen III, die Sci-Fi-Oper Prothesen der Autonomie (2018, Text: Franziska vom Heede), für die er 2018 den Berliner Opernpreis der Neuköllner Oper erhielt, und Nils Karlsson Däumling nach dem Kinderbuchklassiker von Astrid Lindgren (2019, Text: Manfred Weiß), entstanden im Rahmen der Kooperation Junge Opern Rhein-Ruhr zwischen dem Theater Dortmund, der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg und dem Theater Bonn. Bereits 2014 wurde er mit dem Jules-Léger-Preis ausgezeichnet, der wichtigsten Auszeichnung für Komposition des Canada Council for the Arts. 2017 war er Stipendiat in zwei Künstler*innenhäusern (Lauenburg und Lukas, Ahrenshoop) und wurde 2018 für das Projekt Génération des Ensemble Contemporain de Montréal’s (ECM+) ausgewählt, in dessen Rahmen seine Uraufführung Sweet Tooth für großes Ensemble in acht kanadischen Städten uraufgeführt wurde. Für sein Klavierquintett Quicksilver wurde Thierry Tidrow im September 2018 mit dem renommierten kanadischen Graham Sommer Prize ausgezeichnet. Zudem ist er Alumnus der Akademie Musiktheater heute (2017–2019) der Deutsche Bank Stiftung. Aktuell ist Thierry Tidrow Composer in Residence an der Oper Dortmund. In der Spielzeit 2020/21 brachte er hier das Auftragswerk Persona zur Uraufführung (digital). 2021/22 folgen Kirsas Musik, Die Bürgschaft, Der Häßliche sowie die Werkschau von Der kleine schwarze Fisch . Foto: (c) Anika Neese

Maya Lahyani

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Maya Lahyani

Die in Tel Aviv (Israel) geborene Mezzosopranistin Maya Lahyani ist Absolventin des renommierten Adler Fellowship Programms der San Francisco Opera, an der sie 2010 als Wowkle in La fanciulla del West (ML: Nicola Luisotti) debütierte. Es folgten weitere Partien wie Siegrune in Die Walküre , Schwester Marta/Duenna in Cyrano de Bergerac, die Uraufführung von Christopher Theofanidisʼ Heart of a Soldier (ML: Patrick Summers), Die Sache Makropulos und Maffio Orsini in Lucrezia Borgia . Seit ihrem Debüt 2014 als Kate Pinkerton in Madama Butterfly an der Metropolitan Opera singt sie dort regelmäßig und stand in über 70 Aufführungen auf der Bühne, darunter in Willy Deckers berühmter La traviata als Flora Bervoix, in Laurent Pellys Manon als Rosette, in Elektra als Dienerin, als Zweitbesetzung Maddalena in Rigoletto , Lola in Cavalleria Rusticana , Fiona in der Premiere von Nico Muhlys Two Boys und in The Death of Klinghoffer , Cendrillon und Rusalka . Zudem sang sie Grimgerde in Die Walküre unter dem Dirigat von Philippe Jordan, die via Livestream weltweit übertragen wurde. Im November 2018 debütierte sie als Carmen an der Israelischen Oper in Tel Aviv sowie im Dezember 2019 als Schwester Helen Prejean in Dead Man Walking . Neben ihren Auftritten in Opernproduktionen ist Maya Lahyani auch als Konzertsängerin tätig, u. a. mit dem London Symphony Orchestra in A Child of Our Time unter dem Dirigat von Alan Gilbert, dem American Symphony Orchestra in Edward Elgars The Kingdom in der Carnegie Hall, wo sie Maria Magdalena sang. Mit dem International Vocal Arts Institute in Tel Aviv trat sie als Charlotte in Werther auf, Mutter Maria in Dialogues des Carmélites und in der Titelpartie aus Pietro Mascagnis Zanetto . Ihr Konzertrepertoire umfasst Mozarts Requiem , Mendelssohns Ein Sommernachtstraum, Ravels Shéhérezade , Brahms’ Alt-Rhapsodie , Mahlers 2. Sinfonie sowie Bernsteins 1. Sinfonie Jeremiah. In der Spielzeit 2021/22 singt Maya Lahyani erstmals auf einer deutschen Bühne und interpretiert an der Oper Dortmund Siegrune in Die Walküre . Foto: (c) Kristin Hoebermann