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Stefan Quehl

Ensemble

Stefan Quehl

Dietrich Bednarz

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Dietrich Bednarz

Inga Kalna

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Inga Kalna

Die Sopranistin Inga Kalna studierte Gesang und Musikwissenschaft an der Lettischen Musikakademie sowie an der Royal Academy of Music in London. Nach einem erfolgreichen Debüt als Pamina ( Die Zauberflöte ) wurde sie von der lettischen Nationaloper engagiert, wo sie Mimì ( La Bohème ), Gilda ( Rigoletto ) sowie die Titelpartien in Lucia di Lammermoor und Alcina sang. Unter der Leitung von Sir Colin Davis interpretierte sie Gräfin Almaviva ( Le nozze di Figaro ) in London. Zweimal wurde Inga Kalna der Lettische Theaterpreis sowie dreimal der Great Music Award Lettlands in Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen verliehen. Ebenso erhielt sie den Goldberg Operatic Prize (GB), den Bruce Miller Memorial Trust Award sowie den Wilhelm-Oberdörfer-Preis. 1999 wurde Inga Kalna Solistin im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper, ab der Spielzeit 2001/02 setzte sie diese Zusammenarbeit als festes Ensemblemitglied fort. Seitdem überzeugt sie dort u. a. als Olympia/Antonia/Stella ( Les contes d’Hoffmann ), Adina ( Der Liebestrank ), Violetta Valéry ( La traviata ), Constance ( Dialogues des Carmélites ), Ellen Orford ( Peter Grimes ), Rosalinde ( Die Fledermaus ) sowie in der Titelpartie von Alcina . 2001 begann ihre erfolgreiche Kollaboration mit René Jacobs bei den Dresdner Musikfestspielen (Johann Gottlieb Naumanns Cora und Alonzo ); es folgten Armida ( Rinaldo ), Dorotea ( Don Chisciotte in Sierra Morena von Francesco Conti) und Xantippe ( Der geduldige Sokrates von Georg Philipp Telemann) mit Vorstellungen in Montpellier und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Weitere Gastspiele brachten Inga Kalna nach Amsterdam, zur Vlaamse Opera Antwerpen / Gent, zum Tampere Festival, nach Lausanne, zum Festival in Aix-en-Provence sowie zu den Salzburger Festspielen. Seit der Spielzeit 2007/08 ist Inga Kalna freischaffend, bleibt jedoch der Hamburgischen Staatsoper treu und ist dort regelmäßig zu Gast. Zu den weiteren Höhepunkten zählen ihre Debüts an der Opéra National de Paris, am Théâtre du Capitole Toulouse, Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel, Teatro alla Scala in Mailand, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an der Wiener Staatsoper und der Staatsoper Berlin. Wichtige Partien in ihrem Repertoire sind u. a. Donna Anna ( Don Giovanni ), Fiordiligi ( Così fan tutte ), Desdemona ( Otello ), Elettra ( Idomeneo ) und La Folie ( Platée ). Neben ihren umfassenden Opernaktivitäten ist Inga Kalna auch auf dem Konzertpodium zu hören, wobei ihr Repertoire die Passionen von Bach und Messen von Beethoven, Gounod, Mozart, Brahms, Verdi und Fauré umfasst. Darüber hinaus interpretiert sie Straussʼ Vier letzte Lieder und Mahlers 4. Sinfonie, wobei sie mit Dirigent*innen wie Simone Young, Sir Colin Davis, René Jacobs, Ingo Metzmacher, Stefan Soltesz, Trevor Pinnock, Gerd Albrecht oder Marc Soustrot arbeitete. CD-Aufnahmen von Die Zauberflöt e und Rinaldo (Harmonia Mundi / ML: René Jacobs), Montezuma (DGG/Archiv, ML: Alan Curtis) und Mathis der Maler (Oehms Classics, ML: Simone Young) dokumentieren ihre Vielseitigkeit.

Christoph Waßenberg

Ensemble

Christoph Waßenberg

Fabien Gabel

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Fabien Gabel

Als ein Star der neuen Dirigentengeneration genießt Fabien Gabel internationale Anerkennung und arbeitet regelmäßig mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, NDR Elbphilharmonie Orchester, Oslo Philharmonic, Orchestre de Paris, Helsinki Philharmonic Orchestra, Tonkünstler-Orchester sowie dem The Cleveland Orchestra, Seoul Philharmonic Orchestra und Melbourne Symphony Orchestra. Die Saison 2020/21 beginnt Fabien Gabel mit einem Konzert beim Grafenegg Festival mit dem Tonkünstler-Orchester, mit dem er 2019 ein beeindruckendes Debüt in Wien gab. Des Weiteren kehrt er zum London Philharmonic Orchestra und zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zurück und gibt sein erstes Konzert in Köln mit dem Gürzenich-Orchester. In Nordamerika folgt er Wiedereinladungen der Houston Symphony und des Chicago Symphony Orchestras und feiert Debüts mit dem Chicago Symphony Orchestra, Minnesota Orchestra und Pittsburgh Symphony Orchestra. Er ist Music Advisor des Orchestre symphonique de Québec und kehrt mehrfach zu dem Orchester zurück. In Frankreich dirigiert er das Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre Philharmonique du Capitole de Toulouse und Orchestre Philharmonique de Monte Carlo. Als Chefdirigent arbeitet er diese Saison außerdem zweimal mit seinem Orchestre Français des Jeunes. Fabien Gabel arbeitet mit Solisten wie Leif Ove Andsnes, Emmanuel Ax, Gautier Capuçon, Bertrand Chamayou, Seong-Jin Cho, Marc-André Hamelin, Håkan Hardenberger, Gidon Kremer, Simone Lamsma, Xavier de Maistre, Johannes Moser, Beatrice Rana, Julian Steckel, Christian Tetzlaff und Jean-Yves Thibaudet sowie mit Sängerinnen wie Measha Brueggergosman, Natalie Dessay, Petra Lang, Jennifer Larmore, Marie-Nicole Lemieux, Danielle de Niese, Kristine Opolais und Anne Sophie von Otter zusammen. Erste internationale Aufmerksamkeit bekam Gabel 2004 als Gewinner der Donatella Flick Conducting Competition in London. Daraus folgte seine Ernennung zum Assistant Conductor beim London Symphony Orchestra von 2004-2006, bei dem er seither regelmäßig gastiert. Fabien Gabel wurde eine Pariser Musikerfamilie geboren. Mit sechs Jahren begann er Trompete zu spielen und studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris, wo er 1996 mit dem ersten Preis für Trompete ausgezeichnet wurde, und später an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Er spielte in zahlreichen Pariser Orchestern unter der Leitung renommierter Dirigenten wie Pierre Boulez, Sir Colin Davis, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Simon Rattle. 2002 verfolgte Fabien Gabel sein Interesse am Dirigeren beim Aspen Summer Music Festival unter David Zinman, der ihn 2009 als Gastdirigenten zum Festival einlud. Des Weiteren assistierte er Bernard Haitink und Sir Colin Davis. Foto: (c) Stéphane Bourgeois

Ksenija Sidorova

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Ksenija Sidorova

Als „besonders feinsinnig und virtuos“ (The Arts Desk) und „verblüffend ausgereifte Künstlerin“ (Classical Source) gerühmt, ist Ksenija Sidorova die führende Botschafterin des Akkordeons. Sie ist eine einzigartige und charismatische Künstlerin, die sich leidenschaftlich dafür einsetzt, die enormen Möglichkeiten ihres Instruments zu präsentieren und arbeitet regelmäßig mit führenden Komponisten und Musikern zusammen. Ihr Repertoire reicht von Bach bis Piazzolla, von zeitgenössischen Komponisten wie Efrem Podgaits und Václav Trojan bis zu Erkki-Sven Tüür und George Bizet und umfasst zwei neue Akkordeonkonzerte, die speziell für sie komponiert wurden, sowie eine Vielzahl von Kammermusikprojekten. In dieser Spielzeit spielt Ksenija mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg (Juri Gilbo), Latvian National Symphony (Andris Poga), Staatsphilharmonie Nürnberg (Enrique Mazzola), Macao Orchestra (Michal Nesterowicz), Shanghai Symphony Orchestra (Rachel JieMin Zhang), Orchestre national de Montpellier Languedoc-Roussillon (Gergely Madaras), Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen (Anja Bihlmaier), Münchner Philharmoniker (Gustavo Gimeno), Orquesta Filharmonica de Gran Canaria (Jean-Claude Casadesus), und dem Tonhalle-Orchester (Paavo Jarvi), für das sie Artist in Residence sein wird. Außerdem wird sie beim Rheingau Festival mit dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks auftreten. Ksenija wird ihre Zusammenarbeit u. a. mit ihren Künstlerkollegen Avi Avital und Itamar Doari mit einer Europatournee ihres „Between Worlds“-Projekts fortsetzen. Des Weiteren wird sie Kammermusikabende in Konzertsälen in Europa und Asien geben. Ksenija Sidorova konzertiert mit Orchestern auf der ganzen Welt u. a. mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Stuttgarter Philharmoniker, Kammerorchester des Bayerischen Rudfunks, Atlanta Symphony, NHK Sinfonieorchester und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra. Sie arbeitet regelmäßig mit renommierten Dirigenten wie Paavo Järvi, Thomas Hengelbrock, Wassili Petrenko, Kristjan Järvi, Michał Nesterowicz und Jan Willem de Vriend und den Künstlern Avi Avital, Nemanja Radulovic, Andreas Ottensamer, Miloš Karadaglic, Camille Thomas, Leticia Moreno, Godmund Quartet, The Thing Helseth, Brazilian DJ Gui Borratto, Juan Diego Flórez, Nicola Benedetti und Joseph Calleja zusammen. Sie ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie Ravinia, Cheltenham, Mostly Mozart, Schleswig-Holstein, Gstaad Menuhin, Verbier und dem Rheingau Musik Festival. Ihr erstes Album Carmen erschien bei der Deutschen Grammophon im Sommer 2016. Sie wurde von ihrer Großmutter mit Wurzeln in der Folklore-Tradition des Akkordeonspiels an das Instrument herangeführt und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Unterricht bei Marija Gasele in ihrer Heimatstadt Riga. Auf der Suche nach mehr Kontakt zum klassischen und zeitgenössischen Repertoire führte ihr Weg sie nach London, wo sie als Jungstudentin an der Royal Academy of Music aufgenommen wurde, bei Owen Murray studierte und ihren Masterabschluss mit Auszeichnung absolvierte. Im Mai 2012 wurde Sidorova die erste Gewinnerin des „International Award“ der Bryn Terfel Foundation; im Oktober 2015 trat sie im Rahmen der Feierlichkeiten zu Terfels 50. Geburtstag in der Royal Albert Hall an der Seite von Sting auf. Sie erhielt den “Martin Musical Scholarship” des Philharmonia Orchestra, den “Friends of the Philharmonia Award” sowie die “Worshipful Company of Musicians Silver Medal”. Foto: (c) Dario Acosta

Stephen Hough

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Stephen Hough

Stephen Hough, der vom Economist zu einem der zwanzig lebenden Universalgelehrten ernannt wurde, verbindet eine herausragende Karriere als Pianist mit der eines Komponisten und Schriftstellers. Er war der erste klassische Künstler, der mit einem MacArthur-Stipendium ausgezeichnet wurde, und wurde bei den Neujahrsehrungen 2014 zum Commander of the Order of the British Empire (CBE) ernannt. Am 1. Juni 2020 eröffnete Hough die Wigmore Hall wieder und gab das erste Live-Konzert klassischer Musik in einem großen Konzertsaal im Vereinigten Königreich seit der landesweiten Schließung im März. Später im Sommer folgte sein 29. Auftritt bei den BBC Proms mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra. Für 2020/21 sind Konzerte mit dem Philharmonia, dem London Philharmonic, dem City of Birmingham Symphony und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, der NDR Radiophilharmonie Hannover, den Sinfonieorchestern von Cincinnati und Atlanta, dem Seoul Philharmonic und dem National Symphony Orchestra, Taiwan geplant. Hough ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie Salzburg, Mostly Mozart, Edinburgh, La Roque-d'Anthéron und Aldeburgh. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Auftritte mit den New Yorker und Londoner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, den Orchestern von Cleveland und Minnesota sowie den Orchestern des Finnischen Rundfunks, von Tokio, Toronto, Singapur, Island und der City of Birmingham Symphony. In der Saison 2019/20 leitete er eine Brahms-Reihe mit fünf Konzerten in der Wigmore Hall, bei der er mit Renaud Capuçon, Steven Isserlis, Michael Collins und dem Castalian Quartet auftrat. Houghs umfangreiche Diskographie mit über 60 CDs wurde mit internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter der Diapason d'Or de l'Année, mehrere Grammy-Nominierungen und acht Gramophone Awards, darunter die Platte des Jahres und die Goldene Schallplatte. Zu den jüngsten Veröffentlichungen gehören Beethovens sämtliche Klavierkonzerte (mit dem Finnischen Radio-Sinfonieorchester unter Hannu Lintu), "The Final Piano Pieces" von Brahms, Soloklavierwerke von Debussy, Houghs "Dream Album" und eine Live-Aufnahme der Klavierkonzerte von Schumann und Dvořák mit Andris Nelsons und dem City of Birmingham Symphony Orchestra, alle für Hyperion Records. Seine preisgekrönte iPad-App The Liszt Sonata wurde 2013 von Touch Press veröffentlicht. Als Komponist schreibt Hough das Auftragswerk für den Van Cliburn International Piano Competition 2022, das von allen 30 Teilnehmern im Mai/Juni 2022 aufgeführt werden soll. Sein Streichquartett Nr. 1 wird vom Takács Quartett im Dezember 2021 im Segerstrom Center for the Arts in Costa Mesa uraufgeführt. Er erhielt Aufträge von der Wigmore Hall, dem Musée du Louvre, der Londoner National Gallery, der Westminster Abbey, der Westminster Cathedral, der Genesis Foundation, dem Gilmore International Keyboard Festival, der Walter W. Naumburg Foundation, der Cliburn Foundation, dem Orquesta Sinfónica de Euskadi und dem Philharmonischen Bläserquintett Berlin. Seine Musik wird von Josef Weinberger Ltd. herausgegeben. Als Autor wurde seine Essaysammlung Rough Ideas: Reflections on Music and More, erschienen bei Faber & Faber im August 2019, gewann den Royal Philharmonic Society Awards 2020 in der Kategorie Storytelling und wurde von der Financial Times zum Buch des Jahres 2019 gekürt. Houghs erster Roman, The Final Retreat, wurde im März 2018 von Sylph Editions veröffentlicht. Er wurde von The New York Times, The Telegraph, The Times, The Guardian und dem Evening Standard veröffentlicht. Hough ist Honorary Bencher des Middle Temple, Ehrenmitglied der Royal Philharmonic Society, 2019-22 Visiting Fellow an der Lady Margaret Hall in Oxford, Gastprofessor an der Royal Academy of Music, Inhaber des internationalen Lehrstuhls für Klavierstudien am Royal Northern College of Music (dessen Companion er 2019 wurde) und Mitglied des Lehrkörpers der Juilliard School in New York. Foto: (c) Sim Canetty-Clarke

Charis Lai

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Charis Lai

Biografie folgt. Foto: (c) Leszek Januszewski

Brenden Patrick Gunnell

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Brenden Patrick Gunnell

Der jugendliche Heldentenor Brenden Patrick Gunnell sang zuletzt bei den Münchner Opernfestspielen, Oper Köln, Teatro dell'Opera di Roma, Orchestra Age of Enlightenment London und Philharmonia Baroque Orchestra San Francisco. Am Staatstheater Saarbrücken feierte er sein Rollendebüt als Peter Grimes. Darüber hinaus sang er u. a. am Teatro La Fenice sowie beim Glyndebourne Festival. Im Konzertfach spezialisiert er sich auf die Werke von Elgar, Beethoven, Britten und Mahler. Aufgewachsen in Michigan, USA, erhielt er 2006 sein Diplom am Curtis Institute of Music in Philadelphia und Gesangsunterricht bei Joan Patenaude-Yarnell. In Europa setzte er seine Studien bei KS Brigitte Fassbaender fort. Foto: (c) Cameron Becker

Marie Jacquot

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Marie Jacquot

„Das Beste ist das Dirigat von Marie Jacquot: Die junge französische Dirigentin und neue Rheinopern-Kapellmeisterin inszeniert mit feinsten französischen Klangfarben der Duisburger Philharmoniker Gounods musikalische Reise in die Nacht...“ (Rheinische Post online, 2. Februar 2020 über die Premiere Roméo et Juliette an der Deutschen Oper am Rhein) Marie Jacquot sticht aus der Gruppe junger Dirigierbegabungen durch ihre Entdeckungsfreude im gesamten Repertoire und ihre konsequente Probenarbeit gepaart mit überbordender Lust am Musizieren heraus. Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie erste Kapellmeisterin an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf / Duisburg, wo sie u. a. Samson et Dalila , Hänsel und Gretel , Roméo et Juliette und La traviata , sowie Konzerte der Düsseldorfer Symphoniker wie der Duisburger Philharmoniker dirigiert. In den Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 erlebte Marie Jacquot mit Begeisterung aufgenommene Debüts beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, an der Staatsoper Stuttgart (Cherubinis Medea ), beim MDR-Musiksommer, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Rhode Island Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Luxembourg, der Staatsphiharmonie Rheinland-Pfalz und dem Münchner Rundfunkorchester. Im Frühjahr leitete sie an der Opéra national du Rhin in Strasbourg Proben für Th. Pécous Until the lions , dessen Uraufführung auf 2022 verschoben werden musste. In der aktuellen Spielzeit debütiert sie bei den Wiener Symphonikern, dem Malmö SymfoniOrkester, dem Orchester der Opéra national de Lorraine und kehrt zum DSO Berlin zurück. Seit einigen Jahren verbindet Marie Jacquot enge Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper. Unter anderem übernahm sie die Leitung für das Festspielprojekt Tonguecat, dirigierte im März 2018 ein Vorkonzert des Bayerischen Staatsorchesters im Rahmen seines New York-Gastspiels und leitete im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2018 die UA von Die Vorübergehenden von Nikolaus Brass. Für die laufenden Spielzeit war ihre Rückkehr nach München für die Wiederaufnahme von South Pole , bei dessen Uraufführung sie als Assistentin von GMD Kirill Petrenko mitwirkte, geplant. Zwischen 2016 und 2019 war Marie Jacquot erste Kapellmeisterin und Stellvertreterin des GMD am Mainfranken Theater Würzburg. Hier leitete sie u. a. die Neuproduktionen Nabucco , Die Csardasfürstin , King Arthur , Il barbiere di Siviglia und Hänsel und Gretel und die Wiederaufnahme Idomeneo . Nach einem Posaunenstudium in Paris studierte sie Dirigieren in Wien und Weimar (Nicolas Pasquet) und besuchte diverse Meisterkurse. Seit 2019 ist sie in die zweite Förderstufe des Dirigentenforums / Deutschen Musikrates aufgenommen worden. Zu ihren Auszeichnungen zählt der Ernst-von-Schuch-Preis in 2019, sowie eine Nominierung als „Newcomer of the Year” bei den International Opera Awards. Foto: (c) Christian Jungwirth