Mascha Mihoa Bischoff, geboren 1985, studierte beim Bühnen- und Kostüm-bildner Rheinhard von der Thannen an der HAW Hamburg sowie bei Prof. Florence von gerkan an der Universität der Künste Berlin. Seit 2011 ist sie Mitglied im freien Theaternetzwerk cobratheater.cobra, für das sie zahlreiche Kostümarbeiten entwickelt, u.a. für Kampnagel Hamburg. Nach ihrem Studium arbeitet sie als freie Kostüm- und Bühnenbildnerin an verschiedenen Häusern wie am Düsseldorfer Schauspielhaus, an den Staatstheatern Mainz und Darmstadt, am Tanzhaus Zürich, am Schauspielhaus Bochum sowie an den Münchner Kammerspielen für Regisseure wie Jan Neumann, Niklaus Helbing, Hannah Biedermann und Leonie Böhm sowie für die Regiekollektive Henrike Iglesias und das von der Körber Stiftung ausgezeichnete Kollektiv: vorschlag:hammer. Im Wintersemester 2017/18 gibt sie erstmals eine Übung an der Universität Hildesheim am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur mit dem Schwerpunkt Experimentelles Kostümdesign. maschamihoabischoff.com
Sandra Stadler ist Komponistin und Pianistin und wurde 1989 in Rorschach geboren. An der Zürcher Hochschule der Künste studierte sie Klavier und Komposition (Bachelor) und Komposition für Film, Theater und Medien (Master). Neben der Filmmusik komponiert sie Konzertmusik für verschiedenste Formationen und ist als Pianistin, Sängerin und Songwriterin tätig. Seit jeher interessiert sie sich für unterschiedliche Stilrichtungen und erarbeitete sich so einen vielfältigen und versierten musikalischen Horizont, den sie in ihren Kompositionen, sei es in der Konzert- oder Filmmusik, vorteilhaft nutzen kann. Zusammen mit Bänz Isler gründete sie SONDER Film Music. Seit 2016 komponieren und produzieren sie Filmmusik für Dokumentar- und Spielfilme sowie Werbung. Ihre Musik zum Film Die Teufelsbrücke von Uri wurde 2017 für den Peer Raben Music Award am SoundTrack Cologne nominiert. 2020 gewinnt ihr Soundtrack zu Der Bär in mir den Award für „BEST SCORE“ an den Paris Art & Movie Awards und den Award für „BEST SOUNDTRACK“ an den New York International Film Awards“. Zudem war er für den Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis sowie für einen 18. Independent Music Award nominiert.
Der Slowakische Philharmonische Chor zählt zu den führenden Opern- und Konzertchören des europäischen Musiklebens und ist ein wichtiger Repräsentant der slowakischen Kultur. Neben seinen Auftritten in der Slowakischen Philharmonie Bratislava gastierte er in den meisten Ländern Europas, in der Türkei, Japan und im Oman sowie bei großen europäischen Festivals. Dabei wurde der Chor von Dirigenten wie Christoph von Dohnányi, Semyon Bychkov, Claudio Abbado, Riccardo Chailly oder Zubin Mehta dirigiert und trat mit Orchestern wie den Berliner und den Wiener Philharmonikern auf. Zu den wichtigsten Aufführungen zählen Opernproduktionen von Mussorgskys Boris Godunow und Chowanschtschina in Salzburg, Wien und London, von Wagners Tannhäuser in Wien und Las Palmas, Beethovens „Neunte“ sowie Verdis Requiem. 1946 als gemischter Chor des Rundfunks Bratislava gegründet, wurde das Ensemble zunächst von Ladislav Slovák geleitet und 1957 der Slowakischen Philharmonie angegliedert. Zur Diskographie gehören Aufnahmen für slowakische und ausländische Rundfunk- und Fernsehsender sowie für renommierte Labels. Seit 2014 arbeitet der Chor unter der Leitung von Josef Chabroň. In der Saison 2018/19 arbeitete Chabroň u. a. mit dem Ensemble der Wiener Staatsoper ( Die Trojaner ), mit dem Bruckner Orchester Linz (Genesis-Suite) und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (Mahler: 2. Sinfonie), Konzerthausorchester Berlin (Mahler: 8. Sinfonie ) und mit dem Tschechischen Rundfunk Orchester (Berlioz: Te Deum ) zusammen.
Zu den Klangkörpern, mit denen die Pianistin Nareh Arghamanyan arbeitet, gehören in Europa die Wiener Symphoniker, RSO Wien, RSO Berlin, Stuttgarter Philharmoniker, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, NDR Hamburg, Tonhalle-Orchester Zürich, City of Birmingham Symphony, RTÈ National Symphony Orchestra Dublin, Royal Stockholm Philharmonic, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Orchestre Philharmonique de Strasbourg sowie in Nordamerika die Sinfonieorchester von Indianapolis, Vancouver, Columbus, Edmonton, Québec und das Orchestre Métropolitain du Grand Montréal. Im Rezital spielte sie in der Wigmore Hall, Philharmonie Berlin, Laeiszhalle Hamburg, Herkulessaal München, Goldener Saal Wiener Musikverein, Konzerthaus Wien, Tonhalle Zürich und Lincoln Center New York. Zudem ist sie ein gern gesehener Gast an den Festivals von Lucerne, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bad Kissingen, Marlboro und Tanglewood. Regelmäßig arbeitet sie mit namhaften Dirigenten wie Alain Altinoğlu, Michael Sanderling, Christian Arming, James Gaffigan, Carl St. Clair, Kazuki Yamada, Krzystof Urbanski und Marcus Bosch. Bei Pentatone sind drei CDs mit Nareh Arghamanyan erschienen. Solowerke von Rachmaninow, Liszt-Konzerte mit dem RSO-Berlin unter Alain Altinoglu sowie Solowerke von Prokofiew und Khatschaturian. 2018 erschien bei Sony die Weltersteinspielung des Klavierkonzertes von Franz Danzi in Es-Dur mit dem Münchener Kammerorchester unter Howard Griffiths. 1989 geboren, spielt Nareh Arghamanyan seit ihrem fünften Lebensjahr Klavier und studierte am Tschaikowsky-Konservatorium in der armenischen Hauptstadt Jerewan. 2004 zog sie nach Wien, um in den Klavierklassen von Heinz Medjimorec und Avedis Kouyoumdjan zu studieren sowie bei Arie Vardi in Hannover. 2008 gewann sie die Montreal International Music Competition. Seit 2015 ist Nareh Arghamanyan Bösendorfer Artist .
Nikita Dhawan ist Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Dresden. Ihre Forschungs- und Interessenschwerpunkte liegen in den Bereichen des Transnationalen Feminismus, der Globalen Gerechtigkeit, der Menschenrechte sowie der Demokratie und Dekolonisierung. Sie erhielt 2017 den Käthe-Leichter-Preis für ihre Forschungen im Bereich Frauen- und Geschlechterforschung sowie für die Förderung der Frauenbewegung und die Verdienste um die Geschlechtergleichstellung. Eine Auswahl ihrer Veröffentlichungen umfasst die Werke: Postkoloniale Theorie: Eine kritische Einführung (UTB 2020); „Die Aufklärung vor den Europäer*innen retten: Kritische Theorien der Dekolonisierung“ (im Erscheinen). Foto: (c) TU Dresden
Rikki Henry, geboren in London, studierte Film und Performing Arts. Er war Regieassistent am Londoner Vic Theatre, am Théâtre des Bouff es du Nord in Paris bei Peter Brook und am National Theater in London. Für seine Inszenierung von Strindbergs Gläubiger wurde er 2015 mit dem „Genesis Future Directors Award“ ausgezeichnet. 2016/17 inszenierte er die Spielzeiteröffnung Project 2036 am Bush Theatre. 2018 wurde er von Martin Kušej im Rahmen des Marstallplan-Festivals an das Münchner Residenztheater eingeladen. Seine Inszenierung von Shakespeares Hamlet am Landestheater Niederösterreich gewann den Nestroy-Preis für die „Beste Bundesländer-Aufführung“, 2020 inszenierte er dort Othello von Shakespeare.
Dennis Duszczak kam über Jugendtheaterprojekte des Düsseldorfer Schauspielhauses zum Theater. Im Anschluss arbeitete er drei Jahre als Regieassistent am Schauspielhaus Bochum. Seit 2016 studiert Duszczak an der HfMdK Frankfurt Regie, sowie als Gasthörer am Lee Strasberg Institut in New York. Duszczak arbeitet in seinen Inszenierungen interdisziplinär und genreübergreifend mit Tanz, Musik und Oper und immer wieder auch im freien Kollektiv. Seit 2020 arbeitet Duszczak als freier Regisseur.