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Friederike Tiefenbacher

Ensemble

Friederike Tiefenbacher

Friederike Tiefenbacher debütierte noch während ihrer Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Berlin in Shakespeares Ende gut, alles gut am Schauspiel Bonn in der Regie von David Mouchtar-Samorai. Ihr Erstengagement führte sie ans Schillertheater Wuppertal – hier prägten sie vor allem die Regisseure Paolo Magelli und Holk Freytag, mit dem sie u.a. Gretchen in Goethes Faust erarbeitete. Nach einem Wechsel nach Wien spielte Friederike Tiefenbacher international: die Marianne in der spanischen Erstaufführung von Horváths Geschichten aus dem Wienerwald am Rajatabla in Caracas (Venezuela). In Israel spielte sie in einer israelisch-palästinensischen Koproduktion, mit der französischen Gruppe „La Baraque“ tourte sie und gastierte u.a. bei der Biennale in Venedig und in Weimar. 2004 kehrte sie nach Deutschland zurück, für fünf Jahre war sie Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden, wo sie u.a. in Goethes Die Leiden des jungen Werther (in der Regie von Michael Simon) und Dea Lohers Das letzte Feuer (Regie: Niklaus Helbling) zu sehen war. Seit der Spielzeit 2010/11 ist Friederike Tiefenbacher festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund. Sie war u.a. als Mutter in Bluthochzeit von Federico García Lorca (Regie: Paolo Magelli), als Helene Alving in Gespenster oder Die Wiedergänger (Regie: Kay Voges), als Produzentin in der Uraufführung Winkelmanns Reise ins U (Regie: Adolf Winkelmann) zu sehen, außerdem als Annette Reille in Der Gott des Gemetzels (Regie: Marcus Lobbes). In der Spielzeit 2012/13 spielte Friederike Tiefenbacher u.a. in Kabale und Liebe (Regie: Jean-Claude Berutti) und Mightysociety (Regie: Eric de Vroedt), in REPUBLIK DER WÖLFE - Ein Märchenmassaker mit Live-Musik (Regie: Claudia Bauer), war Martha in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? und Nawal in Verbrennungen (jeweils in der Regie von Liesbeth Coltof). Außerdem spielte sie in Das Fest (Regie: Kay Voges, nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013). In der Spielzeit 2014/15 stand sie u.a. in Hamlet (Regie: Kay Voges), Szenen einer Ehe (Regie: Claudia Bauer) und Elektra (Regie: Paolo Magelli) auf der Bühne. Friederike Tiefenbacher erhielt u.a. den Nachwuchsförderpreis des Landes NRW und für den Film Der Philosoph von Rudolf Thome die internationale Auszeichnung "For the best foreign actors“ in Taiwan. Die Spielzeit 2015/16 eröffnete sie mit Kay Voges' DIE SHOW und war in Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen) sowie Die Liebe in Zeiten der Glasfaser zu sehen. 2016/17 war sie u.a. in Triumph der Freiheit #1 (Regie: Ed. Hauswirth), in Furcht und Elend des Dritten Reiches (Regie: Sascha Hawemann), in hell | ein Augenblick , in Die Wiedervereinigung der beiden Koreas in der Regie von Paolo Magelli und in Der Futurologische Kongress (Regie: sputnic) zu sehen. In 2017/18 spielte Friederike Tiefenbarcher zunächst in ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM als Herta und die Ljubow Andrejewka Ranjewskaja in Der Kirschgarten (Regie: Sascha Hawemann), danach in Orlando in der Regie von Laura N. Junghanns und Memory Alpha oder Die Zeit der Augenzeugen (Regie: Ed. Hauswirth). 2018/19 folgte Die Parallelwelt – eine Simultanaufführung zwischen dem Berliner Ensemble und dem Schauspiel Dortmund (Regie: Kay Voges), ICH, EUROPA (Regie: Marcus Lobbes) und Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte (Regie: Gerburg Jahnke). Im Irrgarten des Wissens war ihre erste Zusammenarbeit mit Thorleifur Örn Arnarsson. In die Spielzeit 2019/20 startet Friederike Tiefenbacher mit ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges) und Die Dämonen (Regie: Sascha Hawemann). Foto: (c) Birgit Hupfeld

Xenia Snagowski

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Xenia Snagowski

Xenia Snagowski studierte an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Engagements führten sie an das Thalia Theater Hamburg, das Schauspiel Bonn, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Schauspielhaus Bochum und das Schauspiel Frankfurt. Sie arbeitete u.a. mit Regisseuren wie Anselm Weber, Andreas Kriegenburg, Leander Haußmann, Kay Voges, David Bösch und Hermann Schmidt-Rahmer. Derzeit ist Xenia Snagowski freischaffend , u.a. als Sprecherin und in Film- und TV-Produktionen tätig. In Der Theatermacher gastiert sie erstmals am Schauspiel Dortmund.

Uwe Rohbeck

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Uwe Rohbeck

Uwe Rohbeck, 1961 in Wismar geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Rostock. Danach arbeitete er u.a. an den Bühnen in Dresden, Salzburg, Heilbronn und Münster. Rohbeck war Oberspielleiter an der Landesbühne Wilhelmshaven und inszenierte neben vielen Schauspielstücken auch Opern. Am Staatstheater in Kassel, wo er festes Ensemblemitglied war, arbeitete Uwe Rohbeck u.a. mit Volker Schmalöer und Gustav Rueb. Unter der Regie von Kay Voges entstanden in Kassel u.a. die Komödien Mondlicht und Magnolien von Ron Hutchinson und Die 39 Stufen von John Buchan/Alfred Hitchcock, das auch in Dortmund zu sehen war. Seit der Spielzeit 2010/11 ist Uwe Rohbeck festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund. Er war in den vergangenen Spielzeiten u.a. in über 40 Rollen in Die 39 Stufen , als Peachum in Die Dreigroschenoper , als Brennwert in Werner Schwabs Eskalation ordinär (beide Regie: Martin Nimz), als Engstrand in Ibsens Gespenster oder Die Wiedergänger (Regie: Kay Voges, eingeladen zum NRW-Theatertreffen 2012), als König Duncan in Macbeth (Regie: Peter Jordan), als Wurm in Kabale und Liebe , in Peer Gynt , Kafkas Der Prozess sowie als Ed Gein in Jörg Buttgereits Kannibale und Liebe , als John Merrick in Der Elefantenmensch und als Nosferatu in NOSFERATU LEBT! zu sehen – sowie in seinen gefeierten Soli Kohlhaas und Die Reise nach Petuschki . Uwe Rohbeck spielte außerdem in Sarah Kanes 4.48 Psychose in der Regie von Kay Voges und als Häuptling Abendwind in der Punk-Operette Häuptling Abendwind und Die Kassierer . In der Spielzeit 2015/16 war er in DIE SHOW sowie in Jörg Buttgereits Besessen und Kay Voges' Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen) zu sehen. In der Spielzeit 2016/17 stand er als König Frankreichs in Triumph der Freiheit #1 auf der Bühne sowie in Kay Voges' hell | ein Augenblick . In der Spielzeit 2017/18 spielte Uwe Rohbeck in ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM den Wirt, in Kay Voges‘ Der Theatermacher (eingeladen zum NRW-Theatertreffen 2019), in Das Internat (Regie: Ersan Mondtag, nominiert für den Nestroy-Preis 2018, eingeladen zum 56. Berliner Theatertreffen) sowie in Schöpfung (Regie: Claudia Bauer) und Franz Prächtel in Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm (Regie: Thorsten Bihegue). In Jörg Buttgereits Im Studio hört dich niemand schreien spielt Uwe Rohbeck seit Beginn der Spielzeit 2018/19 den Geräuschemacher Maximilian Schall. Hierauf folgten die beiden Premieren die Uraufführung ICH, EUROPA in der Regie von Marcus Lobbes, und Molières Tartuffe (Regie Gordon Kämmerer), in der er den Orgon spielte, gefolgt von Hedda Gabler (Regie: Jan Friederich) und Im Irrgarten des Wissens in der Regie von Thorleifur Örn Arnarsson. Die Saison 2019/20 eröffnet Uwe Rohbeck mit Familien gegen Nazis in der Regie von Laura N. Junghanns, ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges) und Der Widersacher (Regie: Ed. Hauswirth). 2011 wurde Uwe Rohbeck mit dem Dortmunder Publikumspreis ausgezeichnet. Foto: (c) Julian Baumann

Eva Verena Müller

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Eva Verena Müller

Eva Verena Müller studierte Schauspiel an der Folkwang Hochschule Essen. Sie spielte am Schauspielhaus Düsseldorf, in Neuss, war von 2003 bis 2007 festes Ensemblemitglied am Schlosstheater Moers (dort z.B. zu sehen als Antigone und als Ophelia bei Regisseur Ulrich Greb sowie unter der Regie von Ingo Kerkhof und Kay Voges). Eva Verena Müller spielte 2008 am Schauspiel Bonn die Abigail in Hexenjagd (Regie: Michael Helle), am Schauspiel Leipzig unter Regie von Konstanze Lauterbach sowie bei Regisseurin Amina Gusner am Landestheater Altenburg-Gera (z.B. die Brunhild in Die Nibelungen und die Süße in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? ). In Altenburg-Gera übernahm sie bei Faust 2010 auch die Musikalische Leitung. Am Schauspiel Dortmund war Eva Verena Müller erstmals in der Spielzeit 2010/11 in Visitor Q (eingeladen zum NRW-Theatertreffen 2011, Regie: Martin Laberenz) und Lorcas Bluthochzeit (Regie: Paolo Magelli) zu sehen. Seit der Spielzeit 2011/12 fest am Schauspiel Dortmund, eröffnete sie die Spielzeit als Frau Linde in Ibsens Nora (Regie: Kay Voges), außerdem stand sie in Naked Lenz (Regie: Martin Laberenz) und als Véronique Houillé in Der Gott des Gemetzels (Regie: Marcus Lobbes) auf der Bühne. Mit Regisseur Kay Voges arbeitete sie in Dortmund an Der Meister und Margarita , war Schwester Inge in Wolfram Lotz’ Einige Nachrichten an das All (Beste Inszenierung NRW Theatertreffen 2013, 2. Preis Kategorie „Experimental Film“ beim Sunset Film Festival Los Angeles) und spielte in DAS GOLDENE ZEITALTER - 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen unzählige Rollen – von der paradiesischen Eva bis zum Zombie auf der Bühne (eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2014). In Dortmund war Eva Verena Müller außerdem in Claudia Bauers Inszenierung Republik der Wölfe – Ein Märchenmassaker mit Live-Musik auf der Bühne zu erleben, ebenso als Abby Brewster in Arsen und Spitzenhäubchen , in Michael Frayns Der nackte Wahnsinn (beide in der Regie von Peter Jordan und Leonhard Koppelmann) sowie in Kay Voges Inszenierungen Hamlet (wo sie die Titelrolle spielte), Das Fest und als Baeby Bengg und Brit Bo in DIE SHOW . Seit April 2016 wirkte sie in Kay Voges’ Die Borderline Prozession mit, danach war sie in Einstein on the Beach auf der Bühne zu sehen. Gemeinsam mit ihrem Ensemblepartner Carlos Lobo drehte Müller für die TV-Serie Heiter bis tödlich: Koslowski & Haferkamp (Sylvia Koslowski), sie arbeitet regelmäßig für Funk und Fernsehen. 2004 wurde Eva Verena Müller im Kritikervoting der Welt am Sonntag als "Beste Nachwuchsschauspielerin" ausgezeichnet, 2007 als "Beste Schauspielerin". Foto: (c) Julian Baumann

Janine Kreß

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Janine Kreß

Janine Kreß, geboren in Zwickau studierte von 1990 bis 1994 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und absolvierte zwei Jahre Schauspielstudio am Schauspielhaus Chemnitz. Nach ersten Engagements u. a. in Erfurt arbeitete sie von Berlin aus als freischaffende Künstlerin. Während dieser Zeit stand sie u.a. an der Dampfzentrale Bern, an der Inselbühne Leipzig, am Theater unterm Dach, am Schauspiel Magdeburg und am Staatsschauspiel Nürnberg auf der Bühne. Von 2010 bis 2013 gehörte Janine Kreß unter der Intendanz von Sebastian Hartmann zum Ensemble des Centraltheaters Leipzig. Seitdem ist sie wieder freischaffend u. a. am Schauspiel Stuttgart und Schauspiel Dortmund. Sie arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Sebastian Hartmann, Herbert Fritsch, Sascha Hawemann, Kay Voges, Alex Eisenach, Robert Borgmann, Michael Schweighöfer, Peter Hailer, Manuel Harder, Jan Jochymski, Uta Koschel, Marie Bues und Axel Vornam zusammen. Darüber hinaus ist Kreß als Sprecherin für Hörspiel sowie Film und Funk tätig und hat Lehraufträge an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Beim Treffen deutscher Schauspielschulen wurde Janine Kreß 1993 in Wien mit dem „Max Reinhardt Preis“ für Szene und Ensemble ausgezeichnet. Mit Sebastian Hartmanns Inszenierung von Krieg und Frieden des Centraltheaters Leipzig war sie zudem zum Berliner Theatertreffen 2013 eingeladen. Foto: (c) privat

Caroline Hanke

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Caroline Hanke

Caroline Hanke wurde in Dortmund geboren; hier sammelte sie als Kind erste Schauspielerfahrungen an der Naturbühne Hohensyburg. Während ihres Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater Rostock spielte sie am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, am Volkstheater Rostock und am Staatsschauspiel Dresden, wo sie von 2005 bis 2009 festes Ensemblemitglied war. In Dresden arbeitete sie mit den Regisseuren Walter Meierjohann, Holk Freytag und in mehreren Produktionen mit Paolo Magelli zusammen, mit dem sie u.a. die Süße in Albees Wer hat Angst vor Virginia Woolf? erarbeitete. Des Weiteren war sie als Puck in Shakespeares Ein Sommernachtstraum (Regie: Kay Voges) und als Lady Milford in Constanze Kreuschs Inszenierung von Schillers Kabale und Liebe zu sehen. Am Hans Otto Theater Potsdam gastierte sie für die Titelrolle in Strindbergs Fräulein Julie (Regie: Ingo Berk). Seit Sommer 2010 ist Caroline Hanke festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund. Hier spielte sie u.a. Nora in Ibsens Nora oder Ein Puppenheim (Regie: Kay Voges, eingeladen zum NRW-Theatertreffen 2012), die Marie in Kay Voges' Inszenierung von Büchners Woyzeck und die Elektra in Elektra (Regie: Paolo MagelliI), Jesus in Der Meister und Margarita , Martha Brewster in Arsen und Spitzenhäubchen (Regie: Leonhard Koppelmann und Peter Jordan) und die Mette in Das Fest (Regie: Kay Voges, nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013). In der Ausweichspielstätte des Schauspiel Dortmund, dem Megastore, spielte sie u.a. in Kay Voges' Inszenierungen Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen) und hell | ein Augenblick , in Triumph der Freiheit #1 (Regie Ed. Hauswirth), in Heimliche Helden (Regie: Julia Schubert), in Die Wiedervereinigung der beiden Koreas (Regie: Paolo Magelli) sowie in Nach Manila (Regie: Moritz Riesewieck). Seit 2017/18 steht sie als Charlotta Iwanowna in Der Kirschgarten in der Regie von Sascha Hawemann auf der Bühne. Die Spielzeit 2018/19 eröffnete sie mit Jörg Buttgereits Im Studio hört dich niemand schreien , daneben war sie in der Hauptrolle der als Bianca in der Ruhrpottkomödie Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte auf der großen Schauspielhausbühne zu sehen (Regie: Gerburg Jahnke) sowie in Unsere Herzkammer (Regie: Rainald Grebe) und Im Irrgarten des Wissens (Regie: Thorleifur Örn Arnarsson). Die Saison 2019/20 eröffnet Caroline Hanke mit Familien gegen Nazis in der Regie von Laura N. Junghanns. ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges) und Der Widersacher (Regie: Ed Hauswirth). Caroline Hanke ist neben ihrer Theaterarbeit regelmäßig für Funk und Fernsehen tätig. In der NRW-Kritikerumfrage 2011 wurde sie mehrfach als Beste Schauspielerin / Nachwuchsschauspielerin genannt, 2012 als Beste Schauspielerin. Foto: (c) Julian Baumann

Alexandra Sinelnikova

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Alexandra Sinelnikova

Alexandra Sinelnikova wurde 1994 im russischen Sankt Petersburg geboren, immigrierte 1996 mit ihrer Familie nach Deutschland und wuchs zweisprachig in Berlin auf. Nachdem sie erste Theatererfahrungen in einer russisch-jüdischen und später einer französischsprachigen Theatergruppe sammelte, absolvierte sie ihr Schauspielstudium von 2013 bis 2017 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Im Rahmen ihrer Ausbildung war sie für die Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 Mitglied des Schauspielstudios am Staatsschauspiel Dresden. Dort arbeitete sie u.a. mit den Regisseuren Holk Freytag, Philipp Lux, Ben Daniel Jöhnk, Anton Kurt Krause, Matthias Reichwald, Peter Jordan, Leonhard Coppelmann, sowie Marco Štorman und Jan Gehler zusammen. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Alexandra Sinelnikova festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund. Sie spielte in Gordon Kämmerers Inszenierung Biedermann und die Brandstifter/Fahrenheit 451 , in Kay Voges' Der Theatermacher sowie in Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm (Regie: Thorsten Bihegue). Die Spielzeit 2018/19 eröffnete Alexandra Sinelnikova mit Im Studio hört dich niemand schreien (Regie: Jörg Buttgereit), gefolgt von der Uraufführung ICH, EUROPA in der Regie von Marcus Lobbes. Am Boden in der Regie von Thorsten Bihegue war Alexandra Sinelnikovas erster Soloabend am Schauspiel Dortmund. Es folgten norway.today (Regie: Frank Genser), Hedda Gabler (Regie: Jan Friedrich) und Im Irrgarten des Wissens (Regie: Thorleifur Örn Arnarsson). In die Spielzeit 2019/20 startet Alexandra Sinelnokova mit Das Reich der Tiere (Regie: Thorsten Bihegue), Die Dämonen (Regie: Sascha Hawemann) sowie ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges). Foto: (c) Julian Baumann

Uwe Schmieder

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Uwe Schmieder

Uwe Schmieder, geboren 1959 in Bautzen, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer und studierte dann von 1981 bis 1985 Schauspiel an der Theaterschule Leipzig. Danach war er am Theater Rudolstadt und am Theater Greifswald engagiert, 1991 war er Mitbegründer, Ensemblemitglied und Regisseur des ORPHTHEATER Berlin, das später zum NNU (Neuer Notwendiger Untergrund) wurde. Uwe Schmieder spielte außerdem z.B. an der Volksbühne Berlin (hier zu sehen u.a. als Macbeth), der Staatsoper Berlin, am Stadttheater Bamberg, dem Akademietheater München (z.B. als Lear in König Lear ), dem Dokumentartheater-Ensemble H.W. Kroesinger, dem Ballhaus Naunynstraße Berlin und arbeitete mit Regisseuren wie Frank Castorf, Kay Voges, Holk Freytag, Albrecht Hirche, Susanne Truckenbrodt, Constanza Macras, Gesine Danckwart, Nora Bussenius, H.-W. Kroesinger, Uta Kala, Tilmann Köhler, Jean-Claude Berutti, Yana Ross. 2010 und 2011 gastierte er bei den Bad Hersfelder Festspielen. Seit Sommer 2011 ist Uwe Schmieder festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund – hier begann er mit der Inszenierung Green Frankenstein und Sexmonster! von Regisseur Jörg Buttgereit. Zudem war er in Naked Lenz nach Büchner und Cronenberg (Regie: Martin Laberenz), in Sophokles Antigone als Kreon und in der Uraufführung von Lessings Gespenster (Regie: kainkollektiv) zu sehen, als Psychologe in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Rainer Werner Fassbinders Welt am Draht (Regie: Claudia Bauer), als Teddy in Arsen und Spitzenhäubchen (Regie: Peter Jordan und Leonhard Koppelmann), sowie als Purl in Einige Nachrichten an das All von Wolfram Lotz (Beste Inszenierung NRW- Theatertreffen 2013) sowie in Endspiel (beide Regie: Kay Voges). Außerdem spielte Uwe Schmieder u.a. in der Uraufführung DAS GOLDENE ZEITALTER – 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen (Regie: Kay Voges), in Der Elefantenmensch (Regie: Jörg Buttgereit), als Häuptling Bieberhahn in Häuptling Abendwind und Die Kassierer (Regie: Andreas Beck), in Das Fest (Regie: Kay Voges, nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013) und in Hamlet (Regie: Kay Voges) sowie in 2099 , inszeniert vom Zentrum für Politische Schönheit, in Das schweigende Mädchen , Die Liebe in Zeiten der Glasfaser , Heimliche Helden sowie in Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen). In der Spielzeit 2017/18 stand Uwe Schmieder u.a. in Biedermann und die Brandstifter/ Fahrenheit 451 als Guy Montag auf der Bühne, sowie als Firs in Der Kirschgarten und in Das Internat (Regie: Ersan Mondtag, nominiert für den Nestroy-Preis 2018, eingeladen zum 56. Berliner Theatertreffen 2019). Die Spielzeit 2018/19 eröffnete Uwe Schmieder mit Die Parallelwelt – eine Simultanaufführung zwischen dem Berliner Ensemble und dem Schauspiel Dortmund (Regie: Kay Voges). Außerdem war er in ICH, EUROPA (Regie: Marcus Lobbes) zu sehen, in Unsere Herzkammer von Rainald Grebe sowie in Im Irrgarten des Wissens (Regie: Thorleifur Örn Arnarsson). In die Spielzeit 2019/20 startet Uwe Schmieder mit Die Dämonen (Regie: Sascha Hawemann) sowie mit ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges). Außerdem gastierte er an der Berliner Volksbühne in Kay Voges' Don’t be evil . Uwe Schmieder ist auch als Regisseur tätig – seine erste Dortmunder Inszenierung war Die Hamletmaschine von Heiner Müller u.a. mit dem Dortmunder Sprechchor. Im Jahre 2015 kuratierte und inszenierte er die Reihe Heiner Müller Factory , 2016 inszenierte er den Late-Night-Abend Böse Autoren . Zum Abschluss der Spielzeit 2013/14 gewannen Uwe Schmieder und sein Endspiel - und Einige Nachrichten an das All -Partner Frank Genser den Schauspielerpreis der Dortmunder Kritikerjury. Foto: (c) Sebastian Franssen

Frank Genser

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Frank Genser

Frank Genser wurde 1975 in Köln geboren und studierte Schauspiel an der Folkwang-Hochschule Essen. Sein erstes festes Engagement führte ihn ans Schauspielhaus Köln. Von 2002 bis 2007 war er festes Ensemblemitglied am Staatstheater Dresden, danach spielte er dort zwei Jahre als Gast. In Dresden arbeitete Genser z.B. mit Paolo Magelli (Nick in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? ), mit Michael Simon (Werther in Die Leiden des jungen Werther ), Volker Lösch ( Die Weber ) und Walter Meierjohann (Nigel in Henry Adams People next door ). Am Schauspiel Dortmund war Frank Genser erstmals in der Rolle des Danny in Dennis Kellys Waisen (Regie: Kay Voges) in der Spielzeit 2010/11 zu sehen, seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er festes Ensemblemitglied in Dortmund. Hier spielte er u.a. in Winkelmanns Reise ins U (Regie: Adolf Winkelmann),Valerio in Leonce und Lena (Regie: Paolo Magelli), Fred Stiller in Rainer Werner Fassbinders Welt am Draht (Regie: Claudia Bauer, Deutschsprachige Erstaufführung) und Lum in Einige Nachrichten an das All von Wolfram Lotz (Beste Inszenierung NRW-Theatertreffen 2013, 2. Preis Kategorie "Experimental Film" beim Sunset Film Festival Los Angeles) und in Endspiel (beide Regie: Kay Voges). In der Spielzeit 2014/15 war Frank Genser u.a. zu sehen in der Erfolgskomödie Männerhort , in Das Fest (Regie: Kay Voges, nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013), als Garry Lejeune in Der nackte Wahnsinn (Regie: Leonhard Koppelmann und Peter Jordan), als Rosenkrantz und Guildenstern zusammen mit Uwe Schmieder in Hamlet (Regie: Kay Voges), in Elektra (Regie: Paolo Magelli) und Szenen einer Ehe (Regie: Claudia Bauer), außerdem als Daniel/Daniel24/Daniel25 im Live-Animationsfilm Die Möglichkeit einer Insel (Regie: sputnic). Die Spielzeit 2015/16 eröffnete er mit Kay Voges' DIE SHOW , wo er den Moderator Bodo Aschenbach spielte, außerdem war Frank Genser in Das schweigende Mädchen sowie in Eine Familie (Regie: Sascha Hawemann) zu sehen. Es folgten Isaac in Ayad Akhtars Geächtet und Kay Voges' Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen). In der Spielzeit 2016/17 war er in den Produktionen Kasimir und Karoline , Heimliche Helden sowie Furcht und Elend des Dritten Reichs sowie in Kay Voges' hell | ein Augenblick zu sehen. Die Wiedervereinigung der beiden Koreas in der Regie von Paolo Magelli und Der Futurologische Kongress (Ijon Tichy, Regie: sputnic) waren seine letzten Arbeiten in der Ausweichspielstätte des Schauspiels, dem Megastore. In der Saison 2017/18 stand er in u.a. ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM als Karli und als Lopachin in Der Kirschgarten (Regie: Sascha Hawemann) auf der Bühne, in Das Internat in der Regie von Ersan Mondtag (nominiert für den Nestroy-Preis 2018, eingeladen zum 56. Berliner Theatertreffen) und in Schöpfung (Regie: Claudia Bauer) auf der Bühne. In der Spielzeit 2018/19 war er in Kay Voges' Die Parallelwelt – eine Simultanaufführung zwischen dem Berliner Ensemble und dem Schauspiel Dortmund sowie in der Uraufführung ICH, EUROPA in der Regie von Marcus Lobbes. Außerdem hatte seine erste Dortmunder Regiearbeit – norway.today von Igor Bauersima Premiere. In die Saison 2019/20 startet er mit Das Reich der Tiere (Regie: Thorsten Bihegue), Die Dämonen (Regie: Sascha Hawemann) sowie in ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges). Frank Genser ist außerdem als Synchronsprecher tätig. Zum Abschluss der Spielzeit 2013/14 gewannen Frank Genser und sein Endspiel - und Einige Nachrichten an das All -Partner Uwe Schmieder den Schauspieler-Preis der Dortmunder Kritikerjury. 2019 wurde Frank Genser erneut mit dem Schauspielerpreis der Kritikerjury ausgezeichnet. Foto: (c) Julian Baumann

Bettina Lieder

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Bettina Lieder

Bettina Lieder wurde 1987 in Görlitz geboren. Ihr Schauspielstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding absolvierte sie zwischen 2006 und 2010. Während des Studiums war sie u.a. als Anna in Personenkreis 3.1 von Lars Norén und Rosalinde in Wie es euch gefällt von Shakespeare zu sehen. 2008 spielte sie in Mozart/Die Nacht nach Einar Schleef in der Regie von Anna Viebrock in einer Koproduktion mit Gesangsstudenten der Theaterakademie. Bei der 12. Münchener Biennale 2010 war sie an der Uraufführung des Musiktheaterprojekts Amazonas von Peter Ruzicka, Peter Weibel und Laymert Garcia dos Santos beteiligt. Seit der Spielzeit 2010/11 ist Bettina Lieder festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund. Hier arbeitete sie u.a. mit Regisseuren wie Kay Voges, Paolo Magelli, Claudia Bauer, Martin Laberenz, Ersan Mondtag, Christoph Mehler, Peter Jordan, Leonhard Koppelmann, Björn Gabriel, sputnic, Jean-Claude Berutti, Jörg Buttgereit, Gordon Kämmerer und Sascha Hawemann zusammen. Bettina Lieder spielte am Schauspiel Dortmund u.a. die Lena in Büchners Leonce und Lena , Luise in Kabale und Liebe , Eva Vollmer in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Rainer Werner Fassbinders Welt am Draht , Lotte in Die Leiden des jungen Werther , Elaine Harper in Arsen und Spitzenhäubchen , Polly in Die Dreigroschenoper , in Die Kleinbürgerhochzeit , Antigone sowie die Marianne in de Mussets Die Launen der Marianne . Daneben war sie u.a. in Naked Lenz , Miss Sara Sampson sowie Jörg Buttgereits Abenden Green Frankenstein und Sexmonster! sowie Der Elefantenmensch zu sehen. Außerdem stand sie als Helene in Kay Voges' Das Fest (nominiert für den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013), Peer Gynt und in REPUBLIK DER WÖLFE (Regie: Claudia Bauer) auf der Bühne. Im April 2014 feierte ihre erste Monologarbeit Kassandra in der Regie von Lena Biresch im Studio Premiere. In der Spielzeit 2014/15 war Bettina Lieder u.a. als Ophelia in Hamlet , in Szenen einer Ehe , in Elektra und in sputnics Die Möglichkeit einer Insel zu sehen. Die Spielzeit 2015/16 eröffnete sie mit Kay Voges' DIE SHOW , außerdem stand sie in Das schweigende Mädchen sowie in Sascha Hawemanns Inszenierung Eine Familie auf der Bühne. Zudem war sie als Emily in Ayad Akhtars Geächtet (Disgraced) zu sehen, in Kay Voges' Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen), in Gordon Kämmerers Inszenierung von Horváths Kasimir und Karoline , in Sascha Hawemanns Inszenierung von Brechts Furcht und Elend des Dritten Reiches , in Julia Schuberts Heimliche Helden , in Kay Voges' hell | ein Augenblick und in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Mike Daiseys Trump (Regie: Marcus Lobbes). In der Spielzeit 2017/18 war sie in Biedermann und die Brandstifter/Fahrenheit 451 zu sehen sowie als Warja in Der Kirschgarten (Regie: Sascha Hawemann), gefolgt von Das Internat (Regie: Ersan Mondtag, eingeladen zum 56. Berliner Theatertreffen) und Schöpfung (Regie: Claudia Bauer). 2018/19 war sie die Braut in Die Parallelwelt in der Regie von Kay Voges, gefolgt von ICH, EUROPA (Regie Marcus Lobbes), Tartuffe (Regie: Gordon Kämmerer) und als Hedda in Hedda Gabler (Regie: Jan Friedrich). In die Spielzeit 2019/20 startet Bettina Lieder mit Das Reich der Tiere (Regie: Thorsten Bihegue) sowie in ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges). Bettina Lieder wurde 2015 mit dem Theaterpreis Bajazzo ausgezeichnet und erhielt 2018 und 2019 den Dortmunder Publikumspreis. Foto: (c) Julian Baumann